Chaussee 121 [realisiert]

  • Chaussee 121 [realisiert]

    Und noch ein neues Hotel.


    Hochtief hat ein Grundstück an der Chaussestraße 121/122 gekauft, ein bißchen nördlich von der Torstraße. Auf dem 3000 qm Grundstück soll ein Drei-Vier Sterne Hotel entstehen. Das Grundstück grenzt unmittelbar an den Dorotheenstädtischen Friedhof. Zum Hotel sollen auch 20 exklusive Wohneinheiten entstehen, Hochtief wird etwa 23 Mio. € investieren. Baubeginn soll im Juni 2008, Fertigstellung soll bereits 2009 sein.


    Die verantwortlichen Architekten sind die Hamburger Architekten Claus und Silvia Schröder. Ihr Entwurf sieht unter anderem einen Durchgang zu einer Freifläche hinter dem Gebäude vor, dort solle ein öffentlicher Spielplatz entstehen. Renderings finden sich leider noch nicht.


    In seiner Dimension soll sich das Gebäude an den umliegenden Gebäuden orientieren, auf dem Grundstück steht ein Denkmal, das an den Spartakus-Bund erinnert, dieses soll integriert werden.


    http://www.morgenpost.de/conte…/02/01/berlin/944566.html


    Luftbild des Grundstücks:

    Unter dem Google Schriftzug sieht man noch Teile des Friedhofs.

  • Hut ab Jungs, super Gedächtnis im Vergleich zu meinem Sieb...


    Hier ein Zitat von einem Beitrag von mir aus dem Berlin-Info Thread



    Alle Projektlinks sind leider nicht mehr Online.


    Denke mal, die Entwürfe sind nicht mehr aktuell. Wird ja hoffentlich demnächst mal ein Bildchen zu sehen sein...

  • freut mich sehr, dass es dort endlich losgeht (als ehemaliger anwohner). die ganze brache hatte sich in den letzten jahren ja eher zu eine art müllkippe entwickelt. auch im kontext zur entwicklung der gesamten oranienburger vorstadt ein fortschritt, das viertel blüht ja regelrecht auf (auch wegen vieler anderer projekte). einige problemzonen bleiben allerdings noch: das sind vor allem die brachen am nordbahnhof sowie die noch unvollendeten edison-höfe. hoffentlich passiert da mal noch was.


    Edit: wäre interessant zu wissen, wie dieser entwurf von Claus und Silvia Schröder denn nun aussieht. könnte es sich hierbei vielleicht doch um den alten entwurf handeln?

  • ^
    Das hieß es schon seit Jahren. Mit Hochtief kam dann aber endlich ein Investor dem man so ein Projekt zutrauen konnte. Die Entwürfe der Architekten Claus und Silvia Schröder sind bisher leider noch nicht veröffentlicht worden...schade eigentlich.


    Es gibt allerdings von der Architektin Marina Stankovic ein Entwurf aus dem letzten Jahr. Interessante Kubatur, langweilige Fassade :rolleyes:






    Bildquelle: marina stankovic architekten

  • ^ Naja, das OBMTK hat dann doch eine etwas kreativere und ungewöhnlichere Fassadengestaltung. Die Formgebung im Hof ist wirklich interessant, zur Chausseestraße sieht man dann allerdings wieder nur eine glatte Fassade mit Fensterbändern. Das ginge m.E. besser, insofern Zustimmung an Batō. Eine gute Idee ist allerdings der Durchgang zum Hof.

  • Vor kurzem hat sich eine Initative gegründet die für das Grundstück ein Theater- und Literaturmuseum vorschlägt. Laut diesem Artikel vom Februar stehe das Grundstück zum Verkauf :confused:


    Einen Entwurf hat die Initiative auch schon parat:



    Bildquelle: Peter Kopp


    Mehr Infos und Bilder gibt es auf der Facebook-Seite.

  • Chausseestraße 121

    Die Visualisierung wirkt vielversprechend. Das ganze macht einen elegant-großstädtischen und hochwertigen Eindruck. Einziges Manko vielleicht die niedrigen Decken, so dass im Vergleich zu Nachbarbebauung alles ein wenig gequetscht wirken könnte...Aber alles in allem für diese Ecke vermutlich ein Gewinn!

  • So muß dat sein.

    Sieht aus wie ein Luxus-DDR-Plattenhaus im Nikolaiviertel :nono:


    Ich wäre froh, wenn man das Nikolaiviertel so gebaut hätte. Das ist ein völlig fehlgehender Vergleich. Als ich diesen Entwurf sah, habe ich mir gedacht: Wieso baut man nicht überall so etwas hin. Man kann doch wunderbar historisierend bauen.


    Natürlich soll man nicht "überall" so bauen, aber man könnte öfter dezidiert historisierend bauen.


    Das ist endlich mal ein gut historisierender Entwurf. Da gibt es ja auch viel Halbgares und Mutloses.


    Glaubt ihr denn, daß sich irgendwann auch mal ein Trend zu höheren Decken einfinden wird? Daß man ambitionierte Projekte auch in dieser Hinsicht hochwertiger baut? Man muß ja nicht auf die Originalhöhen von vor 100 Jahren kommen.