Panorama, heute aufgenommen von einem Dach in Kreuzberg, vom Fernsehturm über EDGE bis zum Estrel-Tower: Panorama
Wobei dieses Bild hier recht nahe an der Realität der Wahrnehmung vom Dach aus ist:
Selbst aufgenommen
Panorama, heute aufgenommen von einem Dach in Kreuzberg, vom Fernsehturm über EDGE bis zum Estrel-Tower: Panorama
Wobei dieses Bild hier recht nahe an der Realität der Wahrnehmung vom Dach aus ist:
Selbst aufgenommen
Hier ist der Bau gut aus der Drohnenperspektive zu sehen, ab 11:27 rechts neben den Bahngleisen
Auf dem Modell sieht man hinter dem Zoofenster und Upper West, hinter dem Primark auf der anderen Seite der Gleise zwischen Hardenberg und Kanststr., noch zwei weiter Hochhäuser, mit ca. 100-120 Meter Höhe. Was soll das sein?
Und Godzilla war wohl auch da und hat ein Hochhaus auf den Bahnhof Zoo gekippt?
^ Hier der Link: https://www.tagesspiegel.de/berlin/bezirke…en-9515732.html
[mod]Unsinniges Zitat des Vorposts gelöscht. [/mod]
Ein Video, allerdings bestehend aus Gegenüberstellungen von Fotos 2003 vs 2021 vom Fernsehturm aus, darauf kann man viele der Entwicklungen der letzten 20 Jahre ganz gut erkennen.
Der Bau ist nun fertig. Einzug des Instituts wird bis Ende der Woche abgeschlossen sein.
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Keine Sorge der Turm kommt, Hines ist nach Blackrock der zweitgrößte Immobilienkonzern der Welt, die haben einen sehr langen Atem und werden ganz sicher nicht dieses Filetgrundstück einfach so abtreten oder durch ein 5stöckigen Flachbau ersetzen …
Da wäre ich mir nicht so sicher. Beim Zoom am gegenüber vom Zoofenster zeigte Hines keinen langen Atem, obwohl sie damals von Bezirksbaustadtrat Marc Schulte dazu ermuntert wurden, höher zu bauen. Doch dafür hätte der Bezirk ein zwei- bis dreijähriges Bebauungsplanverfahren starten müssen. Hines wollte aber so schnell wie möglich bauen. Tagesspiegel
Leider sind die Fenster auf der Visualisierung deutlich großzügiger ausgefallen und auch die nun geschlossenen Brüstungen gefallen mir im Vergleich schlechter.


Fotos von mir
Aufgenommen: heute Morgen
Public Domain
"Rousseau", "Kantluft" und „WATT“ klingt alles passender und kreativer als die üblichen Peinlichkeiten wie „Upper East Tower“. Unbedeutenden Gebäuden Namen zu geben, ist aber sowieso panne.
Aber schön, dass das Gebäude langsam nun seine Wirkung zeigt. Ist angenehm unauffällig und wirkt recht wertig.
Die Fertigstellung des Projekts wird inzwischen für Anfang 2021 erwartet. Die Suche nach Blindgängern war aufwändiger (3600 Bohrungen) und hat wesentlich länger gedauert als erwartet.
Die Gebäude werden über einen unterirdischen Eisspeicher verfügen, der zur Kühlung im Sommer verwendet werden soll. Oberflächlich bildet sich über dem Eis eine normale Wasseroberfläche, die auch in der Visualisierung zu sehen ist. Zum nachhaltigen Konzept gehört auch eine Wärmepumpen-Anlage und Photovoltaik.
Eine Erweiterung der Gebäude in einem zweiten Bauabschnitt ist bereits in Planung und soll 2025-2026 bezugsfertig sein.
Ein widerlicher Hetzbeitrag. ![]()
Vom Hochhaus an der Martin-Luther-Str.:

Bild: Hausschwamm
Baukörper, ich habe mit keinem Wort eine Altstadtrekonstruktion erwähnt. Tatsächlich hasse ich Altstädte, insbesondere alles mit Fachwerk.
Ich glaube, ich werde hier falsch verstanden. Ich kritisiere den Fernsehturm überhaupt nicht. Es geht darum, dass den Fernsehturm vor „zu hohen“ (z. B. die erwähnten ab 180 m) anderen Türmen zu schützen, vollkommen absurd ist, da der Fernsehturm ebenso brutal und rücksichtslos dort hingesetzt wurde. Deswegen hinkt der Vergleich mit der Entwicklung von New York oder Frankfurt, da das zu schützende Objekt hier eigentlich der extreme Fremdkörper ist.
Aber wenn dort der momentane Zustand beibehalten wird (da ich seit Jahrzehnten dort keine anderen Türme wachsen sehe, glaube ich auch nicht daran), dann wäre es Städtebaulich besser, ein komplett neues Konzept für diesen Ort zu entwickeln. Dabei sollte auch ein möglicher Abriss des Fernsehturm kein Tabu sein, denn der ist für andersartige Planung des Areals durch seine Dominanz ein Störfaktor.
Ich bin kein Hochhausfeind oder Altstadtliebhaber. Im Gegenteil, wenn ich diktatorisch planen könnte, dann würde zusätzlich zum Kolhoff-Plan das MEF für Wolkenkratzer-Wildwuchs freigeben. Denn das ist für mich der beste Ort für Wolkenkratzer in der Nähe des Fernsehturms.
Was aber gar nicht geht, ist den Menschen weiterhin diesen Unort zuzumuten, nur weil der Wunschplan in einer Stadt wie Berlin nicht in Erfüllung gehen kann.
Weil man dann endlich umdenken und Neues realisieren könnte. Was hilft es, dort ewig auf positive Veränderungen zu warten? Seit dem Kollhoff-Plan ist fast ein halbes Menschenleben vergangen. Man sollte eine Stadt für Zeitgenossen planen und nicht für Nachfahren.
So wenig Verständnis, so falsche Interpretationen. Mit keinem Wort war die Rede davon, dass Höhe irgendwas mit Qualität zu tun hätte. Es ging quasi ausschliesslich um die gegenteilige Behauptung, dass höhere Häuser (aber niedriger als die Kugel des Fernsehturms) eine „Vergewaltigung der Stadt“ wären. Ich habe auch keine höheren Häuser gefordert, als dort geplant sind.
Ob du das Areal um den Alexanderplatz nicht als menschenverachtend betrachtest, ist mir egal. Ich empfinde es so. Gefühle sind nicht vermessen.
Betrachten wir doch bitte nicht Frankfurt oder New York, sondern Berlin. Dort wurde brutal, und ohne jeden Bezug, ein riesiger Fernsehturm mitten in die Stadt gesetzt.
Es gibt auch keinen vernünftigen Grund, warum man den eitlen Fernsehturm nicht abreissen sollte, um den verschwendete Stadtraum endlich sinnvoll und in menschengerechten Dimensionen zu nutzen, dann bräuchte die Gegend auch keine Hochhäuser mehr um den übertriebenen Turm zu kompensieren. Das Beste am Kollhoff-Plan waren die vorgesehenen Sockelbauten.
Das habe ich so definitiv nicht geschrieben. Das ist allein deinem eigenem Verstand entsprungen, würde ich mal drüber nachdenken.
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Im Moment bedeuten Wolkenkratzer über 180 Meter eine Vergewaltigung der Stadt. Das Empire State Building in New York ist auch das Ergebnis eines Entwicklungsprozesses.
Der Fernsehturm ist 368 Meter hoch. Wenn daneben ein halb so hoher Wolkenkratzer steht, dann wirkt der wie ein Türmchen. Ich kann da keine Vergewaltigung feststellen. Wie lange soll denn dieser Entwicklungsprozess noch dauern? Das Park-Inn wurde vor 50 Jahren gebaut, also ist es doch geradezu behutsam, nun endlich ein wenig zu verdichten und dabei höher zu gehen um dieses menschenverachtende Areal durch ein paar Türmchen lebenswerter zu machen.
Eine Vergewaltigung der Stadt war wohl eher der Fernsehturm, der an dieser Stelle so einfach nur hingebaut wurde, weil man genau das wollte (einen auf dicke Hose machen). Ohne Entwicklungsprozess. Eigentlich passt er noch nicht mal zur Umgebung, die damals mitgebaut wurde.
Das Empire State Building ist auch kein Ergebnis eines Entwicklungsprozesses, sondern nur das letzte Gebäude aus der Zeit der Wettrennen um das höchste Haus. Viele dieser Wolkenkratzer brauchten 20 Jahre, bis sie komplett vermietet waren. Die anderen Wolkenkratzer waren im Vergleich zu diesen wenigen damaligen Supertürmen eher Zwerge.