Leipziger Wohnungsbau

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Das Via Regia am Waldplatz bekommt (für mich überraschend) ein Mansarddach spendiert:

    Die Wirkung ist beeindruckend. Ich hoffe auf eine Deckung mit Schiefer, wie die Visualisierung es suggeriert.

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    ^Die beiden Antennen auf dem Nachbarhaus fallen kurioserweise jetzt noch mehr auf als früher, weil nun der Blick darauf gelenkt wird. Die Öffnung im Dach über den Gauben wird noch interessant werden.

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    Apropos Gerümpel. Man ist ja daran gewöhnt, aber unsere Städte sind wirklich arg vollgeramscht. Irgendwie sah doch vieles, vom Straßenschild bis zum Laternenmast, in früheren Zeiten schöner aus. Die Stromleitungen waren hingegen immer schon hässlich, die sind uns natürlich geblieben. Und warum Lacksprays noch frei verkäuflich sind, erschließt sich mir auch nicht.

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    Technikaufbauten, hier ja schon verkleidet, hätte man früher hinter einer Attika oder in einem Pavillon bzw. Türmchen, harmonierend mit der Fassade, versteckt.

    (eigene Bilder)

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Für folgenden Neubau mit 55 Wohnungen und 2 Gewerbeeinheiten an der Ecke Dresdner/Gabelsberger Str. haben die Bauarbeiten begonnen.

    Ein spannender Fund!

    Der letzte Beitrag dazu stammt aus 2020. Interessant sind die zwei Bauherren, die hier offenbar ein gemeinsames Projekt angesehen: die Leipziger Wohnbau-Genossenschaft Kontakt und die Baywobau, die einen großen Teil des Dresdner Neumarktes errichtet hat.

    Es entstehen barrierefreie Service-Appartments von 41 bis 68 m², betrieben durch die Johanniter.

    Im Vergleich zum früheren Entwurf (KLM-Architekten)...

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    Quelle: Wohnungsbau Leipzig Dresdner Strasse | KLM Architekten und Ingenieure (klm-architekten.com)

    ...gibt es einige Änderungen:

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    Quelle: Leipzig Wohnung kaufen | Residenz drei Linden (baywobau.de)

    • Die Ecke wirkt durch den schönen, gerundet auskragenden Dachabschluss etwas höher.
    • Die Farbigkeit des Außenputzes ist wärmer und differenziert etwas stärker zwischen den Fassadenabschnitten.
    • Die Fensterrahmen haben nun aber leider alle die gleiche Farbe.
    • Weniger Fenster-Achsen im östlichen Teil (rechts im Bild) fallen auf, dort auch weniger Balkone.
    • Dieser Abschnitt hat nun verschiedene Fensterformate, die allerdings nicht achsensymmterisch angeordnet sind
    • Die Traufhöhe ist an diesem Abschnitt etwas niedriger als links davon, das suggeriert mehr Kleinteiligkeit
    • Im mittleren Dachbereich werden leider Gauben durch Einschnitte für Balkone ersetzt.
    • Die Plastizität der Fassadendekoration ist nur geringfügig verringert worden.

    An der Gabelsberger Straße scheint sich in der Planung hingegen kaum etwas geändert zu haben.

    Fazit: ein Bauvorhaben, auf das ich mich freue und das nicht nur qua Baumasse und Nutzung, sondern auch architektonisch gut tut.

    Leider überhaupt nicht lobenswert sind die Hoffassaden. Grünfläche und Balkone sind natürlich gut, aber auch hier wieder frage ich mich, warum keiner auf die Idee kommt, ein Wandbild einzuplanen:

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  • Dekoratives Anführungszeichen

    Ebenfalls auf der baywobau-Website zu finden ist die Bebauung des östlichen Endes des Lene Voigt Parks.

    Das Bauprojekt ist bereits aus dem Jahresbericht des Gestaltungsforums (S. 60) bekannt, eine wahre Fundgrube.

    Es wird dort verrissen und empfohlen, alles über den Haufen zu werfen und einen Wettbewerb zu veranstalten. Die Darstellung auf der Baywobau-Website ist wahrscheinlich nicht grundlos etwas nebulös, hoffentlich folgt man dem Rat und plant grundsätzlich um.

    Und nachdem ich an anderer Stelle über das Gestaltungsforum gewettert habe, hier mal ein schöner Satz aus erwähnter Besprechung:

    "Es wird nicht erwartet, die Gründerzeit nachzubauen, eine Befassung mit dieser und ihren Ordnungs-, bzw. Gestaltprinzipien aber sehr wohl."

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Kurt-Eisner-Straße 50a

    Ich finde es nicht elegant, sondern sehr nah an der Erscheinung von Containern. Aber in einem Hinterhof gelegen soll es mir egal sein.

    Hier weitere Bilder, auch vom grausigen Treppenhaus: Nachverdichtung: Wohngebäude Kurti 50A in Leipzig | Brandschutz | Wohnbauten | Baunetz_Wissen (baunetzwissen.de)

    Für die Glanzleistung gab es eine lobende Erwähnung beim "Architekturpreis der Stadt Leipzig", einem Negativpreis, der jährlich an die unfreundlichsten und abweisendsten Neubauten vergeben wird.

  • Äh, danke - dieselben Bilder hatte ich oben schon in meinem post verlinkt (vgl. auch render im Stadthafen thread). 😉

    Was das Hinterhaus angeht bin ich bei Neubauten schon ganz glücklich, wenn es mal keine weiße Dämmfassade wird und stattdessen hochwertigere Materialien zum Einsatz kommen, wie z.B. Metall. Ich kann die regelmäßig über unseren Städten abgeworfenen weißen Standardkisten nicht mehr sehen und hoffe das das auch bald ein Ende hat.

  • LEonline Die Planung, die im Post von 2021 zu sehen ist, ist aber offensichtlich veraltet, da im Gestaltungsforum am 18.11.2022 ein anderer Entwurf diskutiert wurde.

    555Farang Stimmt, den kleinen Link unter den Bildern hatte ich übersehen. Aber nicht so schlimm, ich hatte ja zufällig eine andere Ansicht bzw. hier im Strang einen anderen Artikel gepostet, also trotzdem ein bisschen Mehrwert geliefert. ;)

    Weiße Kisten mag ich auch nicht, aber eine gut gestaltete Putzfassade ist mir trotzdem mehr wert als nüchterne Optik in Aluminium.

  • Aktueller Stand Dieskaustraße 74

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    Die Bebauung Dieskaustraße / Schwartzestraße kündigt sich mittels Schild an und droht, urbanes Grün durch Wohnungen zu ersetzen

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  • Beim Projekt Dieskaustraße 27-31 beweist Dima mit überraschender Nonchalance Realitätssinn und Humor zugleich:

    ordentlich beräumt hat man das Gelände schon

    Der Blick auf das Projekt zeigt dem geneigten Interessenten, daß die eher kleinteiligere Bebauung durch einen veritablen Sechsgeschosser von der Zschocherschen Straße abgeschirmt wird: