Leipziger Wohnungsbau

  • #160 - #164: für mich wär das alles nix. aber die erdgeschossnutzung bei der steinstrasse 54 ist in der tat clever.


    #158/159: das entstehende stadthaus in der shakespearestrasse wird sich von seinen nachbarn deutlich unterscheiden. es wird als eckhaus ausgebildet. wahrscheinlich spekuliert man darauf, dass sich auf den grundstücken im garten noch einige objekte in der tradition der kutscherhäuser vermarkten lassen. die chancen hierfür dürften sogar recht gut stehen.

  • @ Cowboy: in #121 hatte ich mal das Bauschild gepostet. Die Straße ist recht ambivalent bebaut, gegenüber befindet sich die Kunstanstalt Max Breslauer, in der selben Straße noch gründerzeitbauten, die bekannte neogotische(?) Backsteinwohnanlage und 50er Jahre Bauten.


    dj tinitus: Danke für die Info. Bei den bestehenden Häusern gibt es ja bereits Gartengebäude, eventuell werden die bei den neuentstehenden Häusern tatsächlich größer und kriegen ihre eigene Zufahrt.

  • @ lguenth1 & LEgende betreffs Schumannstraße: aber das ist doch genau das Problem bei diesem Gebäude: auch wenn es gefühlte 5 Meter zurückversetzt steht: der Schumannstraßenlärm ist dennoch präsent und meines Erachtens ungemildert. Ob das man gutgeht ...

  • ^ Ich dachte wir wären uns im Forum mittlerweile einig, dass die Attraktivität von Gebäuden nicht unbedingt nur vom Straßenlärm abhängig ist, wenn auch zum Teil beeinflusst wird. Ist meiner Einschätzung sicherlich ganz nett, vom Balkon aus bei einer Tasse Kaffee das Treiben auf der Straße zu beobachten.
    So ist eben das Leben in einer Großstadt. Dem einen gefällts, dem anderen nicht. Daher ist eine generelle Behauptung, niemand wolle an Hauptverkehrsstraßen wohnen, wie es die G(eh)G(eh)G(eh) ;) in Chemnitz behauptet, sicher totaler Mumpitz.

  • Haltstop, Kommando zurück, liebe LEgende: Daß neuerdings Hauptstraßen funktionieren, liegt an geschlossenen Gevierten mit ruhigen Innenhöfen: Küche, Bad, meinetwegen andere Nebenräume an der Hauptstraße; Schlafzimmer, Balkon etc. nach innen.
    Bei besagten Gebäude kenne ich die Situation vor Ort: alles offen und dann noch die Balkone vorn - DIES erscheint mir schwierig. Mißverständnis ausgeräumt?

  • ^ Achso, verstanden! Aber dann müsste man ja fast alle 60er-Jahre-Bauten zur Disposition stellen, da es ja seitdem in Mode gekommen ist "luftig" und versetzt zu bauen. Scheint mir angesichts der derzeitigen Verhältnisse jedoch nicht gewollt und somit nicht machbar. Mal ganz von der Wirtschaftlichkeit abgesehen.

  • diese bauten sind saniert, fast komplett vermietet und sind durch ihre lage zur straße kaum lärmbelästigt. da brauchen wir uns keine großen sorgen machen.

  • "Nicht lärmbelästigt" sehe ich zwar nicht so, aber wir müssen ja keinen Konsens erzielen. ;) Das wird aber definitiv schwierig, so die Max-Liebermann vierspurig wird.

  • ^ Der Verkehr auf diesem Abschnitt der Max-Liebermann ist auch heute schon nicht zu verachten. Weiterhin sind Lärmschutzwände geplant, und die Häuserfronten sind wie ungestalt schon schrieb nicht zur Straße gelegen sowie durch Bäume geschützt. M.E. wird die größere Belastung für die Mieter der Wegfall der Stellplätze an der Max-Liebermann sein.

  • Wohnen im Musikviertel


    Am kommenden Sonntag lädt die STADTBAU WOHNPROJEKTE GmbH von 14 bis 18 Uhr auf das Grundstück in die Ferdinand-Rhode-Staße 12 ein.


    Die Gebäude stehen unter dem Namen "al piano" und sind mit eigener Webseite unter http://www.alpiano.de vertreten.

  • Leipziger Wohnbau im Juni

    Als Nachtrag vom Wochenende noch aktuelle Bilder vom Wohnbaugeschehen in Leipzig. Zunächst das von Dave im vorherigen Beitrag erwähnte Projekt alpiano. Es handelt sich dabei um 2(?) Neubauvillen, die auf dem zugewachsenen Gelände an der Ecke Beethovenstraße/Schwägrichenstraße entstehen sollen. Es wurden bereits großformatige Buschilder aufgestellt. Der Name liegt im Trend ;)


    Architektonisch wird es wohl ähnlich aussehen, wie die umgebaute Schule an der August-Bebel-Straße:



    Dieses Tor wird sicherlich in den Komplex integriert werden:



    Weiter in die Südvorstadt: der bereits mehrfach gezeigte Neubau in der Paul-Gruner-Straße ist fertig:




    Die Rückseite zum Shakespeareplatz:


    Die LWB-Stadthäuser am Shakespeareplatz werden jetzt nach jahrelanger Planung tatsächlich gebaut. Das Baugelände wird vorbereitet, erster Spatenstich mit Bagel-Brunch (;)) ist am 20.6.


    Architektonisch etwas klassischer und hochwertiger als sonst üblich:


    Dies ist allerdings die Straßenseite, von Süden hier wie hier gezeigt wird man die Gartenseite sehen, die mir etwas besser gefällt. Kann man sich auf der verlinkten LWB-Seite anschauen.


    Gleich um die Ecke nimmt der Neubau eines Stadthauses Gestalt an. Wie dj tinitus bereits erwähnte, ist das Gebäude als Eckhaus ausgebildet, fragt sich nur, ob eventuell beispielsweise eine Durchwegung zum Körnerplatz geschaffen wird, oder eine Erschliessung weiterer Stadthäuser erfolgen soll:


    Im städtebaulichen Kontext:


    Weiter gehts zur Alexanderstrasse. Der Neubau hat ein Satteldach erhalten und wird wohl zum Ende des Sommers hin fertiggestellt werden:


    Die "Hofseite":


    Dank des Neubaus kann man übrigens die alten Straßenbeziehungen beinahe wieder erahnen. Hier ein Bild der Max-Beckmann-Straße:


    und einmal um 180 Grad gedreht:


    man erkennt, dass es sich früher mal um eine einzige Straße handelte. Früher oder später darf man das sicherlich wieder erleben, mit neuer Kreuzung zur Käthe-Kollwitz-Straße (statt alter Kreuzung mit der Promenadenstraße Richtung altem Westplatz),


    Weiter in die Fregestraße:


    und von hinten:


    wird wohl am Ende dem Neubau in der Paul-Gruner-Straße ähneln.


    Weiter Richtung Gohlis. Der erste BA der Rosenthal-Terassen ist bald fertig:



    Auf dem früher brachliegenden Gelände an der Frickestraße zwischen Trufanow- und Springerstraße sind einige teilweise etwas klassischere Stadthäuser entstanden, bzw. entstehen gerade oder sind geplant. An der Trufanowstraße - gefällt mir gut, die Traufkante hätte ruhig noch ein wenig stärker betont werden können:



    Mir ist nicht ganz klar, ob das rechts abgebildete Stadthaus das bereits entstandene ist. Der Entwurf unterscheidet sich in Details:


    An der Frickestraße entsteht folgender von den Formen her recht klassische Bau:


    Zur Ecke Springerstraße wieder das Übliche:


    Der Vollständigkeit halber noch der hier erwähnte zu sanierende 50er-Bau an der Georg-Schuhmann-Straße:

  • Danke für das Update. Das Wohnprojekt im Musikviertel ist mir bereits vor ein paar Wochen auf der Website von Weis & Volkmann aufgefallen, die mit der Gestaltung der Wohnhäuser beauftragt wurden. Leider sehen sie nach schneller Rendite aus, was der eigensinnige Name schon ahnen lässt.

  • al piano


    Man lädt in die Ferdinand-Rhode-Straße ein, aber das Grundstück befindet sich laut dem Werbe-Bauschild in der Schwägrichenstraße Ecke Beethovenstraße.



    Oder liege ich doch falsch...?

  • ^ Dort ist das Verkaufsbüro für dieses Projekt bzw. für Stadtbau Wohnprojekte. Die Leipziger Stadtbau AG sitzt aber direkt nebenan in der Hausnummer 20.


    Cowboy: schnelle Rendite wäre allerdings eher untypisch für die Stadtbau. Ich finde, es wurde durchaus schon schlechteres im Musikviertel gebaut.

  • Stadthäuser "Eduardstraße" Plagwitz


    In der Eduardstraße zwischen Erich-Zeigner-Allee und Zschochersche Straße sollen 4 Stadthäuser als sogenannte "Engergiesparhäuser" entstehen.


    Das Bauwerk befindet sich auf dem Grundstück in der Nähe vom LIDL-Zschochersche Straße.



    Quelle: http://www.selbstnutzer.de


    Weitere Infos auf >> http://www.mypatos-backup2.de/…e2d44a366498518bae9aa974c


    Stadthaus "Alfred-Kästner-Straße" Südvorstadt


    In der Alfred-Kästner-Straße soll ein Stadthaus für 4 Familien entstehen.



    Quelle: http://www.selbstnutzer.de


    Stadthäuser "Naumburger Straße" Plagwitz


    In der Naumburger Straße entstehen seit Juni vier neue Stadthäuser. Aktuell beschäftigt man sich mit dem gießen der Betonplatte für die 1. Etage. Das Grundstück befindet sich in der Nähe der Ecke Naumburger Straße/Zschochersche Straße und POCO-Domäne.

  • Zur Eduardstraße: Ich habe nichts grundsätzlich gegen Stadthäuser, sondern finde die meist gut, weil sie vor allem eine ganz andere Klientel in die Stadtviertel bringt. Nur zeichen sich die Teile hier, die bezeichnenderweise Living Box heißen, ja nicht durch besonders viel Esprit aus. Allerdings kann man bei den Klötzen gegenüber auch nichts mehr viel versauen. ;(http://www.bing.com/maps/defau…&scene=10798580&encType=1