Leipziger Wohnungsbau

  • bei Antons Pinsel Insel wird die neue Raumkante langsam ersichtlich

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    dagegen ist zweieinhalb Steinwürfe weiter bei Robins Hood Reudnitz, Täubchenweg 76-82, noch nix mit Kante

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  • Mal wieder im Bild: der Neubau Menckestraße 49

    Leider nur im Vorbeifahren erwischt: erste Teile des LWB-Projekts an der Sd18.O entblättern sich

  • Dekoratives Anführungszeichen

    LWB-Projekts an der Sd18.O

    Es wird zwar nicht preisverdächtig, aber meine Hoffnung auf den seltenen Fall, dass die Realität das Rendering aussticht, scheint sich hier zu erfüllen.

    Vor allem sieht man schon an diesem einen Foto, mit was für einfachsten Mitteln man Kleinteiligkeit/Abwechslung herstellen kann. Kein Sorry für Architekten, die das nicht hinbekommen.

    Nun zu einem Netzfund zur Breitkopfstraße 3, am Lene-Voigt-Park/ gegenüber Biomarkt.

    Letzter Stand im Forum ist dieser hier:

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    Lückenbebauung am Lene Voigt Park | KLM Architekten und Ingenieure

    Auf der Baywobau-Website findet sich nun diese Darstellung (ohne Angabe Urheber):

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    https://www.baywobau.de/de/wohnungen-u…ject-breitkopf3

    Aus meiner Sicht eine ganz deutliche Verbesserung:

    • Achsensymmetrie
    • Sockel bis zum 1. OG hochgezogen - passt damit auch zu den Nachbarn
    • Sockelverkleidung mit Klinkern; die zweistufige Farbigkeit ist originell, aber gefällt mir
    • Erker/Loggien beginnen erst beim 2. OG
    • eine Etage höher gebaut (komischerweise in beiden Visus auf gleicher Höhe mit den Nachbarhäusern abschließend)

    Dass das Traufgesims und die Eindeckung mit Dachsteinen Wirklichkeit werden, glaube ich nicht, lasse mich aber gern überraschen.

  • ^ Respekt, auf gleicher Traufhöhe eine ganze Etage mehr unterzubringen (und das nicht im Vergleich zu einem Altbau), muss man auch erstmal schaffen. Ich sehe das nicht unbedingt als Verbesserung.

  • Wohnraum ist knapp! Lieber 10 cm weniger überm Kopf als gar keine Wohnung. Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass hier nur die Etagenhöhen gestaucht wurden, sondern denke eher, dass bei einem der Bilder der Maßstab zwischen Neubau und Nachbarhäusern nicht einheitlich ist.

    "Nicht im Vergleich zu einem Altbau"? Das verstehe ich nicht.

    Das ist der Nachbar zur Linken:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bre…e_1_Leipzig.jpg

    Und zur Rechten:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Bre…e_5_Leipzig.jpg

    Der Neubau bringt eine Etage mehr mit, das ist wirklich nicht ungewöhnlich. Beide Nachbarn sind doch wohl eindeutig Altbauten. Der Sockel und die gut gesetzten horizontalen Gesimse könnten den Etagenbruch ziemlich gut kaschieren.

  • ^ "Nicht im Vergleich zu einem Altbau", sondern im Vergleich zu der ohnehin schon gestauchten Vorgänger-Visu. Das macht dann im Vergleich mit den Altbauten zwei Etagen - und ja, das ist gequetscht. Wohnraum als Argument für diese Art der Proportionsverzerrung herzubeten klappt auch in Leipzig vielleicht noch ein bis zwei Jährchen, dann kommt die Schrumpfung auch dort an. Dann werden sich diese sozialen Wohnraumargumente als das herausstellen, was sie immer waren: Blendwerk des Kapitals.

  • Ohne Kapitalismus den Mund zu reden. Ganz im Gegenteil. Aber wäre heute noch DDR, sähe ganz Leipzig, sähe ganz Ostdeuschland aus wie Grünau...!

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Das macht dann im Vergleich mit den Altbauten zwei Etagen

    Nein, eben nicht. Ich hatte extra Fotos der Nachbar-Altbauten verlinkt.

    Es ist ein Geschoss mehr als nebenan und das finde ich voll ok und üblich. Klar kann man auch gründerzeitlich bauen, mit den entsprechenden Quadratmeterpreisen und der dann erwartbaren Kritik, dass der Kapitalismus nur Luxusimmobilien hervorbringe.

  • Im Zusammenhang mit den drei hier eben vorgestellten und weiteren angekündigten Neubauprojekten in Lindenau würde ich gerne einen Vorschlag zum ÖPNV an anderer Stelle mit euch diskutieren:

    Rückverlegung der Haltestelle der Bimmellinie 7 in der Georg-Schwarz-Straße in die Merseburger Straße in Leipzig-Lindenau

    LE Mon. hist.
    3. August 2026 um 15:57