Dann bleibt zu hoffen, dass man die neue Brücken"fassade" in Gestalt der alten fortführt, sonst verlöre die Brücke viel von ihrem Charakter.
Leipzig: Neue Ufer
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Ursprünglich dachte ich, die Luisenbrücke müsste (wie die Kanalbrücke in der Karl-Heine-Strasse) von Grund auf neu gebaut werden.
Aber offensichtlich ist die Bausubstanz wohl gar nicht so schlecht, so dass sie nur verbreitert wird und man der Fahrbahn eine Grundsanierung angedeihen lässt?
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le-west - Aber offensichtlich ist die Bausubstanz wohl gar nicht so schlecht, so dass sie nur verbreitert wird und man der Fahrbahn eine Grundsanierung angedeihen lässt? > Es war ja immer von einem Neu- und Umbau des Brückenbauwerks die Rede. Doch benötigt man wirklich mindestens ein Jahr, um die Luisenbrücke zuverbreitern und anschließend Geh-/Radweg, Fahrbahn und Gleiskörper zubauen? Letzteres schafft man doch in 6 Wochen, perfekt für die Sommerferien. Da ist sogar der Damm für Straßenbahn und Fußgänger/Radfahrer nicht nötig. Aber ich denke, man wird die bestehende Brücke bis auf die Pfeiler/Bögen abtragen und dann neu aufbauen. Ich werde mich dazu noch mal genauer informieren.
Anbei noch mal ein Link zum Baugeschehen der Stadt Leipzig von 2010.
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WESTBRÜCKE
Als im August 2010 der erste Bauabschnitt "Freilegung Elstermühlgraben" eingeweiht wurde, folgte nach über einem Jahr die Installation des provisorischen Brückengeländers an der Westbrücke >>

Blick auf das provisorische Brückengeländer auf der westlichen Seite der Westbrücke.
Hier soll nach 2016 der zweite Bauabschnitt - Carl-Maria-von-Weber-Straße zwischen Westbrücke und Thomasiusbrücke - beginnen.... weitere Bilder auf http://www.leipzig-dasdorf.de <<
SCHREBERBRÜCKE
Endlich hat die Schreberbrücke ihre ersten Teile für das Brückengeländer bekommen. Nachdem der Probsteisteg in Bauverzögerung geraten ist, dachte man, die Schreberbrücke würde eher fertig werden, und auch wenn sie noch nicht offiziell übergeben ist, kann man schon eher über den Probsteisteg als über die Schreberbrücke laufen >>

Der Übergang zwischen den beiden Uferwegen ist fast fertig gepflastert.
Kommend von der Schreberbrücke geht es Bergab zum Parkplatz des Schreberbades.
Auch die neue Straße zwischen Schreberbad und Schreberbrücke ist fast fertig.
Rechts grenzt der Gehweg zum Schreberbad an.
Seit dieser Woche stehen die ersten Elemente für das Brückengeländer auf der Schreberbrücke.
Blick vom Südufer auf die neue Schreberbrücke.
Die Treppenanlage, welche die Schreberbrücke mit dem künftigen Stadthafenufer und Anlegestegs verbindet, befindet sich noch im Bau.... weitere Fotos auf http://www.baustelle-leipzig.de <<
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DIE PARTHE KOMMT
Der "Tourismusverein Leipziger Neuseenland e.V." stellt am 28. April 2011 um 18 Uhr in der Grundschule Taucha ein neues Gewässerkonzept zur Parthe vor.
Dies beinhaltet ein Parthepark an der Westseite vom Hauptbahnhof (künftiger Gewerbepark), Promenade an der Parthenstraße, ein Parthebogen, eine Bootseinsatzstelle in Thekla, Reitwege und der Ausbau der Parthe-Mulde-Route.
Quelle: L-IZ
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LUISENBRÜCKE
Siehe Beitrag #644 - Die Luisenbrücke wird bis auf ihre Brückenpfeiler/Bögen zurückgebaut und mit der Verbreiterung neu errichtet bzw. neu hochgezogen. So ein Mitarbeiter vom Amt für Verkehrsplanung und Tiefbau.
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BOOTSSTEG am KARL-HEINE-BOGEN
Seit dieses Jahr wird mit Mitteln des Leipziger Entenrennens ein behindertengerechter Bootssteg am Karl-Heine-Kanal, östlich des Karl-Heine-Bogens, gebaut >>

Bick vom Fuß-/Radweg auf den Karl-Heine-Kanal mit Sandsäcken...
...und vom Karl-Heine-Bogen auf die Baustelle.
Ein Hafen entsteht.

Auf Grund der aktuellen Baustelle verschlechtert sich die Wasserqualität. Vom klaren Wasser ist im Moment nur eine Spargelsuppe (vor Ort sah es zumindest so aus) zusehen.Im Juni 2011 soll der neue Bootssteg eingeweiht werden.
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EINWEIHUNG PROBSTEISTEG
Am Freitag, 20. Mai 2011, soll der Probsteisteg über die Pleiße eingeweiht werden.
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BAU DER KANUPARK-SCHLEUSE
Wie bereits berichtet, begann am 4. April 2011 der Bau der neuen Kanupark-Schleuse auf dem Verbindungskanal, welcher den Markkleeberger See und Störmthaler See verbindet. Bis Herbst 2012 soll das Schleusenbauwerk fertig sein >>

Blick auf das Baufeld für die Kanupark-Schleuse. Im Hintergrund verläuft die A38.

Hier soll das 40 Meter lange, 5 Meter breite und 4 Meter tiefe Bauwerk entstehen.
Unter der Brücke der Autobahn A38 in nördlicher Richtung zum Baufeld.... weitere Fotos auf http://www.leipzig-dasdorf.de <<
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TAG BLAU 2011
Am Montag, 11. Juli 2011, findet ab 14 Uhr der "TAG BLAU" statt. An diesem Tag wird der "Kurs 1 - Stadthafen/Elstermühlgraben bis Cospudener See" eröffnet.
Dieser TAG BLAU sollte bereits am 20. August 2010 stattfinden. Doch nicht nur der Regen machte an diesem Tag einen Strich durch die Rechnung, sondern auch die Fertigstellung der Schleuse Connewitz.
Quelle: Tourismusfrühstück der Leipzig Tourismus & Marketing GmbH
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"Durchstich zum Lindenauer Hafen gefährdet"
Unter dieser Überschrift berichtet die heutige LVZ
- der Freistaat bezweifle immer noch die wirtschaftlichen Effekte
- Rosenthal wolle sich inzwischen nicht mehr öffentlich dazu äußern
- ein Spitzentreffen zwischen Morlok und Jung sei "zeitnah" geplant
- Morlok erwarte neue Information aus Leipzig seitens Prioritäten Gewässerausbau
- die FDP-Fraktion im Stadtrat will die geparkten Gelder für Schlaglochbeseitigung nutzen
- alles in allem: viel passiert nicht und wie's weitergeht ist offen-> what the f..k?
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Eine Posse sondersgleichen. Für mich gibt es nur zwei Varianten: entweder, wir haben es in Leipzig samt und sonders und über alle Parteigrenzen hinweg mit unfähigen Politikern zu tun, oder dies ist eine erneute parteitaktisch motivierte Blockade aus Dresden. Die Tatsache, dass hier bereits fertig geplante und begonnene Projekte blockiert werden lässt mich vor dem Hintergrund der Vorgänge um die Nichtbenennung der gewählten HWTK-Rektorin sowie der Zuweisung von Nahverkehrsmitteln und der Neuordnung der Kulturraumförderung eher Letzteres vermuten. Gerade Morlok fällt erneut dadurch auf, sämtlichen Entscheidungsträgern in Leipzig mehr oder weniger pauschal Unfähigkeit vorzuwerfen. Er hat augenscheinlich noch Rechnungen von früher zu begleichen.
Scheinbar strebt das Wirtschaftsministerium eine Entscheidung zwischen Stadthafen+Elstermühlgraben und Lindenauer Hafen an, was m.E. absolut unverständlich ist, werden doch beide Projekte nur gemeinsam ihre volle Wirkung entfalten können - was das IHK-Gutachten sicherlich nachgewiesen hat.
Was die Leipziger FDP betrifft, kann man nur hoffen, dass diese populistischen Versager baldigst in der Versenkung verschwinden.
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Sie haben Recht: wenn man alle von Ihnen genannten Entwicklungen der letzten Zeit zusammenfaßt, scheint das Dauer-Störfeuer in der Tat aus Dresden zu kommen. Was genau die Staatsregierung respektive Morlok damit bezwecken, ist mir allerdings schleierhaft!
off topic: Bundesland Mitteldeutschland mit Hauptstadt meinetwegen Erfurt. Auf jeden Fall hätten sowohl Leipzig als auch Halle sehr viel davon!!!
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#653: ich tendiere ebenfalls zur theorie: störfelder aus der landeshauptstadt. schließlich gibt es in der beschaulichen lausitz und in dd selbst genügend prestigeprojekte, die gefördert werden wollen. und sachsens säckel ist begrenzt.
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Der Sack ist weniger begrenzt - vielmehr hat für die Landesregierung das Thema Haushaltskonsolidierung einen höheren Wert als alles andere, sei es Kultur, ÖPNV, Wirtschaftsförderung oder Soziales.
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ungestalt: Entschuldigung für's Off-Topic-Gehen, aber Prestigeprojekte dieses Umfangs in der "beschaulichen Lausitz" fallen mir gerade nicht ein.

Was Morlok mit dem, was er so tut, bezweckt, ist mir im Übrigen schon immer ein Rätsel. Ich habe von diesem Menschen noch nie etwas gehört oder gesehen, was von Überlegung und Substanz geprägt war.
Ich frage mich allerdings, wo die parteitaktischen Vorteile eines solchen Verhaltens der Staatsregierung liegen sollen, es sei denn für die FDP ist jetzt schon auch eine schlechte Nachricht eine gute Nachricht, weil sie wenigstens eine Nachricht ist.

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Naja, das Darstellen der Politiker des im sächsischen Vergleich eher durch SPD/Linke/Grüne und damit des politischen Gegners geprägten Leipzigs als unfähige Idioten. Zumindest weisen Morloks süffisante Kommentare meist in diese Richtung. Aber damit sind wir wohl endgültig OT. Hoffen wir, dass beim Spitzentreffen etwas halbwegs Vernünftiges herauskommt und Morlok erneut ein wenig lauter gebellt hat, als angemessen gewesen wäre.
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Da hilft in der Tat nur das gemeinsame Bundesland ! Gern mit Halle als Landeshauptstadt ! Dann würde der Raum Leipzig-Halle sicher anders dastehen als heute...
Manchmal denke ich, dass die Menschen in Sachsen-Anhalt da sogar aufgeschlossener sind als die - sorry - teilweise etwas rückschrittlichen Sachsen. Scheint wohl was dran zu sein, dass man in Sachsen auch Beesenstiele wählen würde, wenn nur CDU dran steht...

In Leipzig sollte man mal langsam die Augen aufmachen. Flugverbindungen nach London und Moskau werden von Dresden eingerichtet (von der Staatsregierung verordnet!), in Leipzig wird die S-Bahn eingestellt, die Messe verliert die Bedeutung, Excellenz-Uni wird natürlich Dresden und jetzt das. Leipzig könnte ganz anders dastehen. Mit einer komischen rückschrittlichen Regierung in Dresden wird allerdings nicht viel.
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^ Naja, wir sollten in Leipzig natürlich aufpassen, nich zu sehr zu lamentieren, einige Probleme sind dann ja eben doch auch hausgemacht. Ansonsten aber Zustimmung, einmal Mittdeutschland bitte, gern auch mit Halle als Landeshauptstadt.