Düsseltalk - allgemeine Diskussion

  • Dekoratives Anführungszeichen

    ... selber habe ich nie weniger als 2 PCs auf dem Schreibtisch.... erlaubt die Kapazität, dass nach einer Inkubationszeit vier stabile Unternehmen das Zentrum verlassen.


    Wenn willst du hier eigentlich beeindrucken. Bauingenieur kannst du nicht sein, da hätte niemals solch eine Vermutung kommen können wie mit den Folien, die den Beton schön warm halten sollen ("beheizt", so wie die Oma im Bett mit ihrem Heizkissen):lach:
    Und nun "Inkubationszeit":lach: Vielleicht bist du ja ein Mediziner, dass dir dieser Begriff so rausgerutscht ist, ich jedenfalls bin immer gespannt, was noch alles so kommen wird.:D

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    Lieber Betonrüttler,

    ein Gründerzentrum nennt man fachsprachlich auf 'Inkubator'. Von daher handelt es sich um ein recht gelungenes Wortspiel seiten Bau-Lcfr. Würde mich freuen, wenn Du dich demnächst auf sachliche Beiträge beschränkst. Gerade, weil Du im Gegensatz zu vielen anderen regelmäßig vor Ort sein kannst, hast Du alle Chancen dich produktiv einzubringen!

  • Danke erst einmal für deine optimistische Einschätzung, ich könne mich hier produktiv einbringen. Dem kann ich leider nicht zustimmen, habe weder Kamera noch Smartphone und ich weiß, nur Bildbeiträge sind das Beste, was man liefern könnte.
    philmo1, du bist schon lange hier, so gut wie keine Beiträge, aber hast jetzt eine Antwort gegeben, scheint dir auf den Nägeln zu brennen, obwohl der Grund für mich völlig unbedeutend zu sein erscheint.
    "Inkubator", eben recherchiert, also "Brutkasten", jetzt auch eine Bezeichnung für ein Gründerzentrum (wusste ich vorher nicht), Verbindung mit "Inkubationszeit" scheint mir jetzt dennoch nicht angebracht zu sein, aber die Bemerkung, ich "könne im Gegensatz zu vielen anderen regelmäßig vor Ort sein", halte ich doch für äußerst amüsant.
    Bau-Lcfr (nie weniger als 2 PCs auf dem Tisch, bringt die zehnfache Menge an Beiträgen pro Tag (3,0 im Vergleich zu 0,3)). Wie macht der das bloß? Hat der keine Arbeit? Ist ja nicht schlimm, es ist ja auch schön, wenn hier jemand eine Aufgabe gefunden hat, nur diese dauernden Belehrungen und Mutmaßungen, besonders dann, wenn kein Wissen über die betreffende Materie vorhanden ist, halte ich nur schwer aus.

    Einmal editiert, zuletzt von Betonrüttler (9. Dezember 2014 um 21:01)

  • Düsselschulden GmbH?

    Seit einigen Tagen berichten die Medien über die Idee einer Dach-GmbH, die die kommunale Immobilientöchter wie IDR zusammenfassen sollte. Heute berichtete die RP, dass sie anscheinend für Bauprojekte Schulden aufnehmen sollte: 180 Mio. EUR für Schulerweiterungen und Neubauten, 50-60 Mio. EUR für Bäder, 70 Mio. für Kulturbauten. Insgesamt ist von 300 Mio. Investitionen die Rede. Zum Jahresanfang solle es eine spannende politische Debatte darüber geben. Die Mehrheit für das Konzept sei fraglich, da die FDP laut Artikel dagegen sei.

  • Architekten über D-Dorf

    Die RP veröffentlichte heute ein Interview mit den Architekten Bruno Braun und Hartmut Miksch, die den einschlägigen Berufsorganisationen bevorstehen. Beide halten nichts von den Milieuschutzsatzungen, die den Grünen vorschwebten, was sich in den Koalitionsverhandlungen nicht durchsetzte. Beide vermissen auch mehr Kleinkunst in der Stadt. Braun kritisiert, dass es im EG des Andreasquartiers kaum Galerien geben sollte - auch ich hätte solche EG-Nutzung statt reiner Wohnfunktion begrüßt, es ist immerhin die Innenstadt. Außerdem wird die zu lange Bearbeitungsdauer von Bauanträgen kritisiert.

    Was die im Interview erwähnten Leerstände an der Immermannstraße/Karlstraße angeht - es wird eine Umnutzung in Wohnungen angeregt, doch so zentral hätte ich lieber verdichtende Neubebauung mit möglichst viel Bürofläche gesehen, die dann nicht in Vorstädten wie Lörick & Co. entstehen müsste. Es könnte durchaus eine Wohnungen-Beimischung geben, doch die Innenstadt ist etwas mehr als bloß Wohngegend. Ähnliches gilt auch für das ebenso erwähnte Gebiet zwischen Hauptbahnhof, Berliner Allee und Graf-Adolf-Straße.

  • "Wie jedes Jahr..."

    Das Frankfurter Unterforum hat einen Thread zum Spekulieren über die Projekte des neuen Jahres, in Düsseldorf beschäftigte sich damit die RP - besonders interessant scheint mir das Baurecht für das Quartier M in diesem Jahr, was den Baustart 2016 ermöglichen würde. Bedeutet die genannte Anzahl von über 1000 WE, dass dort Wohnungen im Hochhaus mitgezählt werden, wo die Abkehr von der Büronutzung im DAF eher kritisch gesehen wird?

    Der Kö-Bogen-Infopavillon soll im Sommer erneut umziehen - wohin, ist noch nicht entschieden. Die Tiefgarage der Schadow-Arkaden wird bald nur noch unterirdisch gebaut, was die Neugestaltung der Oberfläche bereits 2015 ermöglichen wird. Im ersten Halbjahr 2015 werden bereits die ersten Ekiso-Massnahmen durchgeführt - die Bahn will jedoch Buden vor dem Hauptbahnhof behalten.

    Interessant finde ich die Infos über den Verkauf städtischer Grundstücke wie am Nordende der Roßstraße - war dort nicht ein Hochhaus im Gespräch?

    Erg. zum Hochhaus am Nordende der Roßstraße - hier wurde darüber im DAF diskutiert, der HPP-Rahmenplan. Dass ein 30-geschossiges Hochhaus an dieser Stelle eine Utopie wäre, aber ein halb so hohes realer und städtebaulich erwünscht, würden hier viele Leute zustimmen?

    Einmal editiert, zuletzt von Bau-Lcfr (2. Januar 2015 um 10:23)

  • Düsseldorf international

    Die RP entdeckte heute, die Stadt sei "so international wie nie" - zum Teil wird dies mit über vier Millionen Hotelübernachtungen 2014 begründet, die Touristen hätten im Vorjahr fast 950 Mio. EUR Umsatz generiert - ca. 65% davon im Gastgewerbe, 19% im Einzelhandel, über 16% als Dienstleistungen. Es gebe ferner über 9300 ausländische Unternehmen - etwa 10% mehr als 2010. Jeder dritte Einwohner habe einen Migrationshintergrund.

    Passend dazu behauptet der serbische Generalkonsul in einem Interview, Düsseldorf sei Weltstadt und "internationaler als manche größere deutsche Stadt" (welche, wollte er nicht verraten). Da letztes Jahr so fieberhaft nach einem markanten Image für Düsseldorf gesucht wurde - kann Internationalität dafür taugen?

    BTW: Als ich gestern mit meiner Frau entlang der Kö flanierte, fiel mir ein Aushang auf - alles auf Arabisch bis auf eine URL-Adresse mit irgendwas um Orthopädie. Vielsprachige Texte gehören in einer internationalen Weltstadt dazu.

  • Albrecht-Dürer-Kolleg-Neubau

    Den heutigen RP-Artikel kann man nicht einem einzelnen Stadtteil-Thread zuordnen - der bisherige Bau am Fürstenwall für 4000 Schüler soll marode sein, doch Standort-Vorschläge gab es bereits an der Völklinger Straße, in Benrath (Boden-Altlasten), im IHZ-Park in Oberbilk (ganz kurz), zuletzt wieder in Benrath. Der Neubau soll für bis zu 6000 Schüler ausgelegt sein und in Benrath die Chancen für den RRX-Halt erhöhen - wäre es nicht seriöser, einen zentralen Innenstadt-Standort zu wählen statt verkehrsintensive Einrichtungen so zu verteilen, dass jemand sich genötigt fühlt, sie zu erschliessen?

    Termine wechseln recht oft - zuletzt ist laut Artikel vom Baubeginn 2017 die Rede. Sollte es zum diesen und zum Ende kommen - was wird aus dem bisherigen Bauwerk? Die 100 Jahre alte Fassade soll marode sein, doch ich halte sie für schön und erhaltenswert.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Der Neubau soll für bis zu 6000 Schüler ausgelegt sein und in Benrath die Chancen für den RRX-Halt erhöhen - wäre es nicht seriöser, einen zentralen Innenstadt-Standort zu wählen statt verkehrsintensive Einrichtungen so zu verteilen, dass jemand sich genötigt fühlt, sie zu erschliessen?


    Ob man die Chancen für den RRX-Halt in Benrath mit solchen Maßnahmen erhöhen kann, mag ich nicht beurteilen (dafür gibt es Experten), aber wenn dem so ist, halte ich das nicht für unseriös.
    Ich halte es sogar für sehr sinnvoll, die Berufsschule aus der Innenstadt rauszuziehen, egal ob es dafür irgendwo einen RRX-Halt gibt.
    Auch der Standort Völklinger Straße hat für mich keine "mäßige Anbindung an den Hauptbahnhof", wie im Artikel als Argument für Benrath genannt wird.
    Vom geplanten Standort sind es 600m Fußweg zur Haltestelle Georg-Schulhoff-Platz, wo die Straßenbahnen 704+708 und die Busse 726+809+NE8 fahren oder 800m Fußweg bis zur S-Bahn-Haltestelle Völklinger Straße, wo die S8+S11 fahren - das sollte doch zumutbar sein, oder?
    Ich würde die ÖPNV-Anbindungen bei Berufsschulen auch nicht überbewerten - auch wenn es manchem nicht gefällt, kommen wohl die meisten Schüler (zwangsweise) mit dem Auto....

  • Les Halles im Medienhafen?

    Da öfters über die Schliessung diskutiert wurde, dürfte die Nachricht viele Leute interessieren - die RP berichtete heute, Les Halles soll in den Medienhafen ziehen - an einen Standort neben den Bahngleisen und der Killepitsch-Fabrik. Die Eröffnung könnte laut Artikel im Spätsommer oder Anfang Herbst sein. Ich bin gespannt, ob der Eingang mit ähnlich viel Fantasie gestaltet wird wie in Derendorf.

  • Flüchtlingsheim in der Bergischen Kaserne?

    Zum Thema gab es in den letzten Tagen mehrere Presseberichte, darunter diesen heutigen RP-Artikel über eine Info-Veranstaltung. Demnach wurde das Kaserne-Areal als Standort eines Flüchtlingsheims auserkoren, bis 2020 - Ende 2015 werden laut Artikel in der Stadt insgesamt 5000 Flüchtlinge erwartet.

    Die Anwohner rumorten während des Info-Abends, es wurde an den geplanten Wohnungsbau erinnert. Ich könnte wetten - wäre kein Flüchtlingsheim im Gespräch, würden sie gegen Wohnungen protestieren und einen Park fordern.

    Einem früheren Artikel nach sind die Kasernenbauten intakt und können praktisch sofort genutzt werden.

  • Konsulate

    Hier wurde bereits mal über die Konsulate geredet - die RP berichtete heute, dass das chinesische Generalkonsulat bereits seit dem 1. Februar arbeitet, doch es wird noch nach einem geeigneten Sitz gesucht. In der engeren Wahl soll laut Artikel eine Immobilie in Oberkassel sein. Der Artikal bietet eine Karte, nach der die meisten Konsulate in der Stadtmitte und in Golzheim residieren. Das türkische Konsulat soll jedoch von der Cecilienallee nach Heerdt ziehen, wo 3200 Qm Nutzfläche statt den bisherigen 900 Qm verfügbar werden.
    In diesem Jahr sollen noch Konsulate von Ungarn und Malta hinzukommen.

  • Jan-Wellem-Denkmal

    Die WAZ schrieb heute über den heiß im Internet diskutierten Vorschlag des OB-Büroleiters, das Jan-Wellem-Denkmal ganzjährig ohne des Zauns freizulegen - es wird Missbrauch als Urinal befürchtet.
    Mir persönlich gefällt der stahlblau-vergoldete elegante Zaun, der irgendwie zur Gesamtanlage des Denkmals gehört.

    Besonders interessant fand ich die Idee einer OB-Garde (nicht Kurfürstengarde?), verkleidet wie die britischen Leibregimenter, als Fotomotiv für Touristen. Wo pragmatische Politiker Einnahmequellen und Tourismus-Förderwege suchen, scheint es keine Tabus zu geben. Ich stelle mir gerade vor, welche Aufregung eine vergleichbare Idee in Berlin oder Potsdam erzeugen könnte (OK, nicht gerade Orte pragmatischer Einstellung). So eine Wachablösung in historischen Uniformen auf dem Marktplatz könnte tatsächlich zum beliebten Fotomotiv werden.


    2 Mal editiert, zuletzt von Bau-Lcfr (26. Februar 2015 um 00:52)

  • Kö-Pavillon

    In Düsseldorf beschäftigt man sich öfters mit architektonischen Untoten, nämlich mit dem Kö-Pavillon, über den die WZ am 22.02 schrieb. Dass die Schöpfer für einen Wiederaufbau am neuen Standort sind, wäre kaum anders zu erwarten - zu den neuesten Ideen gehört der Ständehauspark, wo man sich auf ein Cafégebäude am Wasser aus Kaisers Zeiten beruft. Dort solle ein Kulturkaffee vermischt mit einem Info-Pavillon entstehen, wobei der Ideengeber nicht informiert, worüber eigentlich in diesem Info-Pavillon informiert werden sollte (die Ironie ist (C) WZ, ich habe sie nur umformuliert). Die Kunstsammlung habe jedoch keinen Bedarf für weitere Bauten und der Ständehauspark stehe unter Denkmalschutz. Die Umzugskosten sind optimistisch gerechnet.

    In Kaiserswerth am Deich ginge es auch nicht, da dort das Errichten der Bauten schlicht verboten ist. Mir scheint, am wirtschaftlichsten und einfachsten wäre wohl, die Anlage vom Corneliusplatz zu verschrotten. Gerne können die Schöpfer Lutz Menze und Nico Ueberhoz diese mitnehmen und beliebieg damit verfahren.

    Einmal editiert, zuletzt von Bau-Lcfr (24. Februar 2015 um 10:44)

  • MIPIM

    Die RP schrieb heute über die auf der Messe MIPIM vorgestellten Projekte - u.a. das Kö-Quartier an der Königsallee / der Breiten Straße. Eigentlich ein heutzutage üblicher Entwurf - nicht schlimm, aber auch nicht herausragend. Das Carlsquartier an der Ecke Bastionstraße/Kasernenstraße passt nicht so richtig in die Altstadt (Carlstadt) - hier habe ich gezeigt, wie man es mit verschiedenen Naturstein-Sorten kleinteiliger gestalten kann, selbst wenn es beim Minimalismus der Moderne bleiben muss. Fertig soll das Carlsquartier bis Ende 2016 sein.

    Dann der UpperNord Tower mit 100 Metern Höhe und der Sky View mit 105 Metern - ich war gestern in Mörsenbroich, bis auf eine kleine Baulückenschliessung passiert dort derzeit nichts. Und RKM740 - Geisel und Bonin bekräftigten auf der Messe, man habe in der Stadt keine Bedenken wegen der Hochhausprojekte.

    Die städtische Pressemeldung zu MIPIM zeigt u.a. noch die Projekte Living Central (mit einer bereits bekannten Visualisierung) und Franziskanerkloster mit 140 WE.

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    Dieser RP-Artikel vom 15.03 bespricht mehrere auf der MIPIM vorgestellten Projekte - dabei bleibt er meist bei Allgemeinplätzen. Möglicherweise ist die verlinkte Visualisierung von LambertusEins mit dazugestellten Balkonen neu - wurden diese trotz des Denkmalschutzes genehmigt? (Anscheinend ja, die rhetorische Frage äußert meine Verwunderung deswegen.) Ein grausiger Gedanke, welche altstädtischen Bürgerhäuser auch noch Balkone vor der Prachtfassade bekommen können. Da wirkt die Nutzung des Wortes behutsam wie Hohn.

    4 Mal editiert, zuletzt von Bau-Lcfr (16. März 2015 um 08:27)

  • Naegeli-Graffiti?

    Prima Aprilis in Düsseldorf - im Alten Hafen soll sich ein (illegales) Naegeli-Graffiti befunden haben, welches der RP nach abgewaschen wurde. Der Künstler fordert laut Text eine Anzeige bzw. Klage deswegen (d.h. möglicherweise gegen den Besitzer, der in einem Rechtsstaat ihn anzeigen könnte?) - sollte dies genauso für jedes Graffiti-Abwaschen gelten?

    Der Herr sollte froh sein, dass Düsseldorf nicht Singapur ist - dort werden Graffiti-Künstler mit einem staatlichen Kunstwerk belohnt, welches auf dem Hintern des Künstlers eingezeichnet wird. Falls das Ganze nicht bloß ein Aprilscherz ist, was ich vermute.