Beiträge von philmo1

    An dieser Stelle soll wohl das "Anna Quartier" entwickelt werden. Verantwortliches Büro ist HGMB Architekten. Das Projekt ist hier auf den Seiten von HGMB zu finden.


    Aus meiner Sicht ist die Planung sicherlich ein Zugewinn für die räumliche Situation insbesondere für den entstehenden Platz Ritterstraße Ecke Eiskellerstraße. Die Qualität des Baus/der Architektur steht und fällt insb. mit der Ausführung der Fassade…

    Eine Idee, welche so absurd erscheint, dass es einem den Atem verschlägt. Uralte, autogerechte Ideen aus dem urbanen Raum verpflanzt in Gegenwart und Randlage. Mehr Worte ist der Entwurf nicht wert. Es ist absurd.

    Der Vorschlag hält sich im Höhenprofil fast schon unterwürfig ggü. der dahinterliegenden Bestandsbebauung zurück, harmoniert durch den organisch geschwungenen, begrünten Körper mit der Rheinwiesen-Landschaft und bietet neben hervorragendem Lärmschutz auch eine kulturelle Aufwertung der Lage.


    Ein top(!) Entwurf mit einem mondänen Nutzungskonzept. Sicherlich eine der passendsten und vielversprechendsten Initiativen der letzten Jahre. Ein ähnliches Fingerspitzengefühl hätte ich mir für die Landtagserweiterung vis-à-vis gewünscht.

    Der Vollständigkeit halber: RKW soll nicht nur Mieter sondern auch Architekt des "Kö Tower" werden und entwickelt z.Zt. Entwürfe. Dazu sinngemäß aus der PM:


    Für RKW sei es, „zudem […] eine große Ehre, Impulsgeber für den südlichen Teil der Kö sein zu dürfen“. Das Erdgeschoss soll offen und einladend gestaltet werden, um die „Kö“ als Ort für Kreativität und Kommunikation fortzuentwickeln.

    Laut RP Online plant die Kunstakademie einen "spektakulären" Anbau mit einer "kreativen Idee" zur Erhalt der Bäume. Folgendes Rendering wird gezeigt:



    Ich halte den Vorschlag für so stümperhaft, dass sich eine ausgewogene Sachkritik kaum lohnt. Der respektlose Umgang des vorgeschlagenen Baus mit dem Bestand und die konzeptlosen Fassadeneinschnitte – man stelle sich die beiden Stellen einmal ohne die Bäume vor – sind zum Kopfschütteln.


    Gibt es hier andere Meinungen?

    Mein Favorit bleibt der Standort am Rhein/Medienhafen. Das wäre ein echter Knall mit großer Wirkung.


    Der neu vorgeschlagene Standort an der Kö schafft es allerdings aus dem Stand auf Platz 2 meines Rankings 👍

    Dekoration (Bäume, Wiesen, Mobiliar) nach dem Motto "Unser Dorf soll schöner werden", werten einen Platz wie diesen nicht auf. Plätze müssen in adäquaten Kontexten in die Stadt-Struktur eingebettet sein. Ein paar Bäume und Grünflächen machen den GGP nicht zum Naherholungsraum im Stile des Rheinufers o.ä.

    Die Fläche steht nunmal in Konkurrenz zu Altstadt, Rhein und Kö – dein imaginierter Café-Park-Plaza im Hinterhof von TK Maxx und Primark ohne Beziehung zu bestehenden Passantenströmen hätte einen schweren Stand.

    Preise ergeben sich im Markt durch Angebot und Nachfrage. Geht man von einer strukturellen, angebotsseitigen Unterversorgung des Segmentes höherpreisiger Wohnungen (getrieben bzw. verstärkt durch ein überproportionales Angebot von preisgedämpften Wohnungen) aus, so wirkt sich das preistreibend aus - aber immer über den Gesamtmarkt, nicht innerhalb eines Projekts.

    Ein Neubau im Hafen wäre sicherlich ein großer Wurf für die Entwicklung der Stadt – insbesondere dafür, den Hafen weiter in das städtische Leben einzubinden und ihm somit das Etikett der "Randlage" (mamamia) zu entziehen.

    Dafür braucht es jedoch abseits eines potentiellen Opernbaus eine mutige und konsequente städtebauliche Weiterentwicklung. Eine erste große Chance dafür ist mit dem Entscheid für die biederste Variante der Landtagserweiterung vergeben.


    Die überschätzte Hamburger Lokalkposse "Elbphilharmonie" sollte jedenfalls nicht als Analogie herhalten.

    Lt. heutiger Meldung im Deal-Magazin hat die CENTRUM Gruppe das Gebäude am Schadowplatz 18 erworben und plant "das Geschäftshaus jetzt neu [zu] entwickeln, insbesondere die Fassade des achtgeschossigen Gebäudes [soll] umfassend modernisiert und der Attraktivität der Lage angepasst [werden]. Zudem [sei] vorgesehen, im Erdgeschoss hochwertigen Einzelhandel auf einer Verkaufsfläche von rund 100 Quadratmetern unterzubringen."

    Der Siegerentwurf greift – durch die abfallenden Gebäudehöhen (und Dachlininen), sowie die sich am Brückenverlauf orientierenden Positionierungen der Einzelgebäude – die durch die Knie-Brücke gegebene Dynamik gekonnt auf und bettet sich angemessen in die räumlichen Situation ein.


    Das ist ein maßgeblicher Unterschied zu den konkurrierenden Entwürfen wie (insbesondere) dem zweitplatzierten.

    Korrekt. Ich gehe auch davon aus, dass der Investor genau diese Situation antizipiert hat. Sicherlich gibt es seit langer Zeit Hintergrundgespräche zu den Planungen.


    Die Einschätzung, ein 100+ Meter Gebäude sei an dieser Stelle nicht passend, Teile ich nicht. Diese Stelle ist wie geschaffen für einen mutigen architektonischen Aufschlag. Düsseldorf hat an der Ecke Berliner Allee / Schdowstraße nun wirklich nichts zu verlieren.

    RP-Online berichtet, dass die Pläne für den Calatrava-Turm in einem politischen Gremium abgelehnt worden seien. Die Dimensionen des Projekts seien "unpassend".

    Eine Position, die sich mir - im direkten räumlichen Kontext zum "Riesen" Dreischeibenhaus - nicht erschließt.

    Ich finde das Hochhaus an dieser Stelle zu massiv. Es stört die neue Sichtachse zum Immenhoftal, Schauspielhaus.

    Interessanter Punkt. Könntest du das ein wenig mehr ausführen? Ich erinnere mich daran, im gleichen städtebaulichen Kontext dieses Argument schon gehört zu haben.

    Welche Sichtachse ist genau gemeint? Kannst du das in Hinblick auf Standort des Betrachters und Verlauf der Achse weiter ausführen?

    Es gibt einen (imho herausragenden) Entwurf, einen schlagkräftigen und standorterfahrenen Projektentwickler und eine aktive Kommunikationspolitik in Richtung Öffentlichkeit und Politik.

    Als reines "Wunschdenken" würde ich das nicht mehr bezeichnen.