Düsseltalk - allgemeine Diskussion

  • Düsseldorf hat die höchste Lebensqualität in Deutschland

    Zum wiederholten Male ist Düsseldorf zur Stadt mit der höchsten Lebensqualität in Deutschland bewertet worden.
    Laut einer Studie der Beratungsgesellschaft Mercer landet Düsseldorf auf Platz 6, genau wie im Vorjahr.
    Da hinter folgen Frankfurt und München auf Platz 7, gefolgt von Berlin auf Platz 17.
    Angeführt wird das Ranking von Wien und Zürich.

    RP
    WZ

    :daumen:

  • Das ist wirklich sehr erfreulich aber man sollte sich unbedingt auch mal die "Jury" angucken:

    "Zur Beurteilung der Lebensqualität wurden für jede Stadt 39 Kriterien aus der Sicht von Mitarbeitern herangezogen, die ins Ausland entsandt worden sind."
    RP

    Das dürften i.d.R. besser Verdienende sein die es sich leisten können in "besseren" Gegenden zu wohnen und bereit die Lebensqualität sich etwas kosten zu lassen.
    :cool:

  • Ich denke diese Schwierigkeit haben wir bei allen beauftragten freien Instituten. Hier gehen die "Platzierungen" ihren vorgezeichneten Weg.
    Ich kann mir sehr gut vorstellen das Düsseldorf einen sehr guten Weg gefunden hat sein Potenzial und seine Kraft gut für z.B. dieses wichtige Klientel auszurollen.
    Mich interessiert diese Diskusion innerhalb dieses Themas sehr.

    LG

  • Leider kommt der Wohnungsbau absolut nicht nach; das kann allerdings langfristig zu Lasten der Attraktivität der Stadt gehen.

    Bezahlbare Eigentums- und Mietwohnungen in ausreichender Zahl sind absolut notwendig; da helfen auch nicht alle anderen Aspekte, wie Kultur, Arbeitsplätze und Infrastruktur.

    Wenn es nicht genug Wohnraum gibt, wandern die Leute in die Peripherie ab - und zahlen dort ihre Einkommensteuer.

  • Vielleicht sollte man ähnlich dem Hannoveranischen Beispiel eine Art Region Düsseldorf gründen mit der Stadt Düsseldorf als Kern inkl. der Kreise Mettmann und und Teilen des Kreis Neuss...

  • Ich wäre eher dafür, Meerbusch und Ratingen einzugemeinden. Schließlich arbeiten eh die meisten von dort nur hier.

    Oder man macht ein eigenes Bundesland. Wo ich aber denke, dass dies wenn überhaupt beim Ruhrgebiet möglich wäre.

  • Ich bin da weniger pessimistisch.

    Ein Problem war bis vor kurzem, dass ein sehr großes Gefälle zwischen den Wohnraummieten und jenen für Gewerbeflächen lag. Grundstücke wurden deshalb bevorzugt mit Gewerbe bebaut – der daraus folgende Arbeitsplatzüberschuss spiegelt sich im Pendlersaldo wider. Viele Investoren interessierten sich nicht für Wohnungen. Das sehr mieterfreundliche Recht bei Wohnungen war sicher auch ein Faktor.

    Mittlerweile gehen die Wohnraummieten z.T. deutlich in den zweistelligen Bereich (pro m²/Monat/kalt) – da sind in vielen (Rand-)Lagen auch Büros kaum ergiebiger. Hinzu kommt, dass in Düsseldorf bei zeitgemäßen Wohnungen sehr niedrige Leerstandsrisiko und die beruhigende Solvenz vieler Einwohner.

    Folgerichtig wird mittlerweile durchaus in Wohnungen investiert: Quartier Central, Gartenstadt Reitzenstein, Im Quellenbusch, Wildparkviertel. Auch in bestehende Viertel wird viel Geld gesteckt: Viel geht in die Qualität, aber diverse Erweiterungen sind auch dabei.

  • Beim Wohnungsbau war bislang vorallem für institutionelle Anleger die, im Vergleich zu anderen Anlagen, aber auch zu Gewerbeobjekten, geringere Rendite häufig ein Grund für Zurückhaltung.
    Inzwischen spricht sich aber herum, das gerade beim Wohnungsbau, u.A. durch relativ geringe Leerstandszahlen, der Ausfall geringer ist als z.B. bei gewerblichen Immobilien;
    von anderen bislang bevorzugten, vermeintlich renditestarken Anlagen ganz zu schweigen.
    Es ist sicherlich auch die nicht mehr nur bei institutionellen Anlegern gesuchte Anlagesicherheit, die inzwischen eher für den Wohnungsbau spricht.

    Aber auch hier ist eine Immobilie nur interessant, wenn die wirtschaftlichen Eckdaten stimmen. Dazu gehöhrt, dass der Grundstücksanteil im Rahmen liegt; die Mieten sind langfristig nicht beliebig steigerbar.
    Auch der wirkliche Wert einer Immobilie ist ebenso nicht belibig steigerbar; das haben ja zuletzt auch die Immobilieneigentümer, Anleger und Banken in Spanien lernen müssen.

    Es hat schon seine Gründe, dass auch in Düseldorf einige Wohnimmobilien-Projekte nicht voran kommen.

  • Sieben-Punkte-Plan für Hotels

    Die Industrie- und Handelskammer hat ein Konzept entwickelt, wie die Hotels außerhalb der Messen besser ausgelastet werden können.
    Zentraler Punkt ist die Förderung des Tourismus. Es wurde u.a. eine Spielstätte, die ein langfristig angelegtes Programm hat und international bekannt ist, angesprochen, zum Beispiel wie der Starlight Express in Bochum. Es muss nicht umbedingt ein Musical sein, man kann sich auch eine feste Dependance des Cirque du Soleil oder Roncalli vorstellen.
    Weitere Punkte waren das Bemühen um eine Lizenz für ein Spiel-Casino und die international Vermarktung der Rhein-Kirmes.
    Außerdem sollen Kultur, Shopping und die „Gesundheits-Region Düsseldorf“ besser vermarktet werden.

    NRZ

    WZ

  • Die Debatte um die wachsende Stadt geht weiter. Bis 2030 werden 60.000 Neubürger erwartet.

    http://www.rp-online.de/duesseldorf/du…aid_879700.html

    Meines Erachtens geht die Diskussion am Thema vorbei. Man hat in den letzten Jahren schlicht versäumt die verfügbare Fläche effizient zu nutzen! So wurden viele Bürokomplexe im gesamten Stadtgebiet verteilt und selten über 5 oder 6 Etagen gebaut.
    Aktuellstes Beispiel ist der Vodafon Komplex! Das Areal in Heerdt würde sich prima für Wohnbebauung eignen. Mit einem weiteren Hochhaus hätte man Vodafon besser eine Fläche in Hafennähe anbieten können.
    Leider gibt es massig Beispiele, in denen man offenbar den langfristigen Nutzen niht abgewegt hat!

  • Wo sollte der Sinn darin liegen, Büro-Flächen auf einige wenige Punkte zu konzentrieren?:nono:
    Damit schafft man Mono-Kulturen, nach Feierabend leblose, unwirtliche Angst-Räume, die jeder nur möglichst schnell verlassen will.
    Wie sollte man die Verkehrsströme zu den typischen Pendlerzeiten lenken, ohne die Büroflächen aus der Stadt zu verbannen, damit nicht noch mehr Verkehrsinfakte entstehen?
    Gerade die Dezentralisierung der Büroflächen hält doch die Stadt am Leben.:)
    Mag ja sein, dass man Büro-Flächen effizienter, du meinst damit vermutlich ökonomischer (höher=mehr Arbeitsplätze), hätte nutzen können, aber will man das heute noch?
    Das zeigt doch gerade Dein Beispiel Vodafone.
    Glaubst du wirklich, das Vodafone seine Mitarbeiter in ein weiteres Hochhaus im Medienhafen quetschen wollte?
    Vodafone will mit dem Konzept von "Vodafone-Campus" nicht nur Mitarbeiter konzentrieren, sondern auch was für die Zufriedenheit seiner Mitarbeiter tun.
    Da zeigt sich doch, dass Unternehmen heute anders (bewusster) denken.:daumen:
    Siehe dazu auch noch mal den YouTube-Link: http://www.youtube.com/watch?v=fmM7t3TqCzk
    Übrigens, Wohnbebauung auf dem Gatzweiler-Gelände wäre sowieso nicht möglich gewesen, da der Bereich viel zu laut ist!
    Laut Düsseldorfer Lärm-Atlas bis zu 80 dB.
    Dafür schirmen dann die Vodafone-Neubauten die dahinter liegenden Gebiete ab.

  • Endlich bekommt Düsseldorf eine (aus meiner Sicht überfällige) Heroinambulanz.
    Dies hat der Stadtrat nun auf Antrag der Mehrheitsfraktionen CDU und FDP einstimmig beschlossen.

    Hier ein etwas älterer, dafür sehr informativer Artikel zu dem Thema.

    Die Standortfrage ist allerdings noch nicht geklärt.

    Es bleibt zu hoffen, dass die Beschaffungskrimininalität in der Stadt so deutlich gesenkt werden kann und die Abhängigen sich seltener mit unsauberem Stoff vergiften.

  • Mitten auf der Kö gibt es derzeit einen Schandfleck - den Tritonenbrunnen.

    Zugemüllt und statt Fontäne meist nur etwas plätschern. Unkraut und Müll machen das Wahrzeichen zur Zeit sehr unattraktiv. Ab Herbst soll Abhilfe kommen.

    RP

  • Raben machen es den Stadtgärtner schwer ;) Den Kö-Graben neu zu bepfanzen ist wohl nicht so einfach ...

    RP

  • Neue Internetseite

    Ich habe eine neue Internetseite (2 Monate alt) gefunden, die auch für Architekten sehr interessant ist und die ich weiterempfehlen kann. Unter

    http://www.bilderbuch-duesseldorf.de

    findet man ein interaktives Fotoportal zum Mitmachen, das ausschließlich Düsseldorfer Architektur in Bild und Textform darstellt. Historische und vor allem aktuelle Fotos, sortiert nach Straßen und Themen. Sehr schön kann man bauliche Entwicklungen nachvollziehen, mitmachen kann jeder, der Fotos von Düsseldorf besitzt. Das gleiche gibt es auch für Köln.

  • Hab in der EXPRESS online einen lustigen Artikel gefunden:
    http://www.express.de/regional/duess…54/-/index.html
    Der Wohnungspolitische Sprecher der SPD, Andreas Rimkus fordert, aus dem Thyssen-Hochhaus ein Wohngebäude zu machen.
    " Bei 30.000 Quadratmetern Nutzfläche wären das locker 300 Wohneinheiten à 100 Quadratmeter und gut 1000 Zimmer mit phänomenaler Aussicht".
    Selten so einen Schwachsinn gelesen!:nono:
    Wären bei bei 23 Geschossen 13 Wohnungen pro Etage!
    Absolut unrealistisch, wie sollen denn da bei dieser Gebäudeform wohnliche Grundrisse entstehen.:confused: