Beiträge von Mexdus

    Danke der Nachfrage :) im Sommer bin ich häufiger dort. Die Belegung dünnt sich meiner Beobachtung nach Richtung Süden aus und nimmt Richtung Norden/Parkmitte zu. Einzig beim Eisverkäufer am südlichen Ende ist ordentlich was los.

    Ich fahre ebenso regelmäßig dort mit dem Rad entlang. Es gibt - vielleicht meinst du das - zwei frequentierte Bereiche. Einmal direkt die große Wiese an den Rheinterrassen und einmal den Bereich auf Höhe des Golzheimer Platzes. Dann stimme ich dem zu.


    Wenn Düsseldorf ein stadtbildprägendes Leuchtturmprojekt haben will, muss es direkt am Rhein bauen. Der Rheinpark wäre da wohl die einzige darstellbare Option. Vielleicht muss man groß denken, zB auch im Zusammenhang mit einer Verlängerung der Promenade.

    Unter Schwarz-Grün wird höchstwahrscheinlich keine Innerstädtische Grünfläche mehr zugebaut. Letzteres (fett markiert) hat SG im Rat noch letzte Woche abgelehnt.

    Ich halte den südlichen Teil des Rheinparks für einen guten Standort und hielte es für vertretbar hier einen vielleicht 9.000qm großen Neubau (Bodenfläche) zu realisieren. Der südliche Teil ist nicht so stark frequentiert, der Boden ist seit Jahren ausgedürrt und wird eher wenig genutzt.

    Wie oft bist du eigentlich im Rheinpark? Der südliche Teil ist am stärksten frequentiert, was auch die Bodenzustände erklärt.


    Im Zuge des Neubaus könnten evtl. die Autoparkplätze westlich (Rhein) und östlich (Cecilienalle) unter die Erde gelegt werden und die gewonnene Fläche dem Rheinpark zugeschlagen werden.

    Das würde allein aufgrund des Aushub wieder riesige Flächen (mittelfristig) zerstören und auch eine Tiefgarage neben dem Rhein ist sowas von teuer, das da schon Widerstand zu erwarten ist.


    Die ÖPNV-Anbinung wäre vorhanden, Parkraum könnte neuer geschaffen werden und der Parkplatz direkt am Rhein evtl. entfallen.

    Das ist aber etwas beschönigend ... ohne 10 Minuten Fußmarsch (man denke mal an schlechtes Wetter) von Fischerstraße oder Oberkasseler Brücke ist da alles vorhanden aber kein guter ÖPNV-Anschluss.


    Wie wäre es denn mit dem Standort zwischen Theatermuseum u. dem kleinen See mit der Fontäne "Jröner Jung" an der Jägerhofallee?

    Du weißt schon, dass der Platz dort maximal für nen Kiosk reicht, um nicht historische Baumbestände zu fällen?


    Bis jetzt würde ich daher zum Standort Kaufhof Wehrhahn tendieren, der diese nach dem U-Bahnbau und den Problemen der Kaufhäuser ziemlich gebeutelte Ecke aufwerten würde.

    In der Tat der zwar nicht architektonisch freieste aber dennoch wirtschaftlichste Standort. Kreuzungspunkt mehrerer Linien und dazu Laufkundschaft durch die Schadowstraße und dadurch wechselseitige Vorteile.

    Die Standortproblematik wird das Hauptthema bei einem Neubau sein. Ich halte allerdings alle Orte bis auf den ehem. Kaufhof am Wehrhahn städtebaulich für ungeeignet.


    Hofgarten: Baumbestand heilig, es wird keine Ratsmehrheit geben, die dort fällen lassen würde für eine Oper

    Rheinpark: Zuletzt in den 50ern als Messeausweichstandort benutzt, seitdem frei und ebenso viele Baumopfer

    Kesselstraße: Architektonisch viel möglich aber harter Konkurrenzkampf mit dann Pier One und Erreichbarkeit

    Bremer Straße/Paradiesstrand: Unmöglich, da viel zu wenig Fläche, dazu unheimlich lange MIV/ÖPNV-Wege, zuletzt NSG


    Es gibt allerdings Flächen, die bei einem Umzug der Vornutzer interessant wären:


    Kölner Straße 180 - Würde Oberbilk massiv aufwerten

    Das technische Rathaus - Gute erreichbarkeit und Blickfang an der Ringstraße

    Die Robert-Schumann-Hochschule - Soll ja langfrisig zum alten FH-Campus ziehen

    Und natürlich auf dem alten FH-Campus selbst - Gute Erreichbarkeit und Potenzial für Kulturquartier

    Der Mr. Wash neben dem ARAG-Hochhaus - Ebenso gut angebunden und freistehend

    Ich präferiere allein aus Zentralisierungsgründen den Standtort an der Moskauer Straße. Das liegt nicht nur an der Anbindung mit der Stammstrecke der U-Bahn, sondern auch mit der 706 als "Ringbahn". Dazu wäre es endlich ein Baugrund, den damals verworfenen IHZ-Turm neu zu denken. Durch die begrenzte Grundstücksfläche wäre ein Spitzenhochhaus von wirklich int. renommierten Architekten möglich, die damit Erfahrung haben.


    Den Tetelberg sehe ich persönlich einfach nicht genug als Ort, wo man (auch wenn nicht sehr hoch) einen Hochpunkt setzen muss - dazu sollte man bedenken, dass trotz der 709 die Anbindung wesentlich schlechter wäre und dazu käme, dass meiner Meinung nach wenig Sinn macht, städtische Ämter weiter nach Außen zu verlegen. Ich könnte mir stattdessen dort einen klassischen Bürobau oder noch Reserveflächen für weitere Schulbauten etc. vorstellen.

    Auch wenn Tadao Ando dahinter steckt: Für mich wirkt das alles doch zu kolossal. Allein das Basement (erscheint auf dem Bild schon halb zu hoch wie das Araghaus) ist einfach zu groß geraten. Ich möchte ungern ein Stadtentrée, was einen gefühlt erschlägt.


    Eine Frage, die bei dieser Menge an möglichen Arbeitsplätzen und Co. aufwirft ... Wohin mit den ganzen Auto, die allein das künftige Mörsenbroicher Ei anziehen wird? Bis dahin sehe ich keine Verkehrsanbindung, die dort den Verkehr anspannen wird.

    Wohnen am Sonnenpark

    Im Preisgericht konnte sich gestern ein Entwurf von kister scheithauer gross architekten und stadtplaner durchsetzen. Es wird von der Landmarken AG entwickelt und füllt die schon ewig brach liegende Lücke zwischen Sonnenpark und Kölner Straße. Das Gebäude sieht im Norden eine Kammstruktur vor, um verschiedene Grundrisse zu ermöglichen und wird im Erdgeschoss einen großen Lidl sowie Cafés enthalten.



    Foto/Animation: kister scheithauer gross architekten und stadtplaner

    Präsentation - 75.000 neue Wohnungen für Düsseldorf

    Hallo zusammen, als Student der HS Düsseldorf lade ich auch Euch bei Interesse herzlich ein, morgen unserer Vorstellung der Studentenarbeiten des ersten Semester des neuen Studienganges Civic Design beizuwohnen.


    Die Rheinische Post berichtete bereits ...


    Thema der kleinen Konferenz (morgen ab 15 Uhr an der PBSA der HS Düsseldorf, Gebäude 6) ist die Frage, wie Düsseldorf eine große Anzahl von Wohnungen schaffen und vor allem wie sie dies tun kann. Dabei stellen 3 Gruppen ihre Visionen von Düsseldorf im Jahr 2050 vor. Es gibt verschiedene Ansätze von kompletter Flächensanierung bis Nachverdichtung.


    Der Eintritt ist frei und auch die Professoren und die Hochschulleitung wird sich über die vorgestellten Projekte äußern.

    ^ Der Unterschied zur Reichskanzlei ist - die Krolloper wurde nicht extra für den Großen Maler gebaut, sondern für kulturelle Nutzungen und nur temporär anders genutzt. Der Hofbräukeller darf schließlich existieren, obwohl die Station dort viel wesentlicher für die Karriuere des Großen Malers war.


    Und wenn nicht die Krolloper - ein Neubau ähnlicher Gestaltung und Kubatur wäre kein Problem?


    Ähm... Das muss ich mir jetzt mal rauspicken... Du weißt schon, dass Bürgerbräukeller nicht der Hofbräukeller war? :nono:

    gedianx
    Sorry aber auch aktuell gibt es viele Projekte in Düsseldorf, die interessant ist. Lediglich die Zeiten haben sich geändert, sodass der Kö-Bogen als sehr großes Projekt das nun aktuell Folgende sehr in den Schatten stellt. Ich persönlich habe eher festgestellt, das einhergehend mit der Zunahme der Baustellenfotos die alten User immer weniger gepostet haben. Denn wenn was gepostet wurde, konnte man ja nur über Baustellen reden und dass finden Leute, die nicht so mega auf Bagger und Kräne stehen, irgendwann langeweilig.


    Ich habe selber schon beschrieben, dass ich die Arbeit der fleißigen User auch zu schätzen weiß. Mir wäre es auch recht, wenn man dafür ein nochmaliges Subforum für Baudokumentation einrichtet, wo dies auch wirklich kategorisch und qualitativ hochwertig genutzt werden kann. Nur macht es, wie einige andere User schon sagten, es wenig Sinn, wenn jetzt schon stinknormale Hausrevitalisierungen und Kernsanierungen von Hinz und Kunz dokumentiert werden - und dann auch in Threads, die auch (im Namen erkennbar) nicht für Fotos vorgesehen sind.


    DUS-Fan
    Ich habe das DAF als Diskussionsplattform für Architektur und Städtebau betrachtet und erinnere mich an wirklich täglich lebhafte Diskussionen um die städtebaulichen Wettbewerbe zum Kö-Bogen, Medienhafen und Konrad-Adenauer-Platz. Es wurde damals sehr über die Qualität der Wettbewerbsergebnisse und die Platzierungen diskutiert. Das sehe ich heute nicht mehr. Maximal die auf der MIPM vorgestellte Projekte wurden zuletzt thematisch diskutiert. Wenn du die User in einem "flauen" Zeitraum nur noch mit Beiträgen über Bauvorhaben und -vorgänge von kleinen oder privaten Projekten konfrontierst, ich es auch nicht verwunderlich, dass sie so selten reinblicken, dass auch sie nicht mehr die Aktivität der Düsseldorfsection am leben halten. Ich erinnere mich in letzter Zeit an so viele Beiträge, wo ich mich immer wieder gefragt habe, wo die für die Gesellschaft (oder von mir aus den Stadtteil) wichtige Komponente ist.


    Daher wäre mein Anliegen, Baudokumentationen als solche von der Architekturdiskussion klar zu trennen. Davon hätten auch die Baustellenliebhaber etwas, da sie wirklich eine Nische bekommen, die sich voll ausschöpfen dürfen. Auf der anderen Seite können die rein thematisch interessierten Nutzer wie ich beim Blick ins Forum sehen, wenn es wirklich neue projektbezogene Neuigkeiten gibt.

    Entwicklung des Düsseldorfer Subforums

    Liebe Foristen,
    einige kennen meinen Nickname schon länger. Ich bin schon seit ca. 10 Jahren hier im DAF dabei und hatte bisher immer Gefallen und Spaß an den Themen des Düsseldorfer Unterforums gefunden. Nur muss ich ehrlicherweise mal etwas schreiben, was mir unter den Nägeln brennt. Und zwar geht es um die Art der Postings in dem Subforum.


    Früher - damit meine ich vorwiegend die Jahre von etwa 2007-2013 - war der Hauptbestandteil der Diskussionsbeiträge in den Themen Wettbewerbsbeiträge zu städtebaulichen oder privaten Bauvorhaben oder die inhaltliche Diskussion über Architektur in der Stadt Düsseldorf. Vor allem die angeregten Diskussionen über Kö-Bogen I und Bahnhofsplatz haben mir gefallen und sogar viele Lokalpolitiker im Rathaus haben hier gerne reingeschaut.


    Seit ein paar Jahren jedoch rufe ich das Forum auf und sehe wortwörtlich nur noch Baustellen. Rein statistisch gesehen ist das Düsseldorf-Forum sehr aktiv, jedoch nicht im Sinne des Forumsnamen. Fast sämtliche Threads, die aktuelle Projekte betreffen bestehen gefühlt zu 90% aus Baustellenfotos. Ich war anfangs auch wirklich angetan, dass ein bzw. mehrere User den Baufortschritt von Bauprojekten dokumentierten und dies mühesam auch hochgeladen haben. Wenn ich das Forum an Tagen wie heute öffne und Themen mit neuen Beiträgen sehe, weiß ich schon fast sicher, dass es keine "architektonischen Neuheiten" oder Diskussionen über die Thematik sind, sondern Baustellenfotos und nochmals Baustellenfotos. Genau dies hat mich seit Jahren zu einer eher passiven Nutzerrolle geführt.


    Ich weiß auch nicht, ob ich zu streng in meiner Ansicht bin aber so wie das Forum heute ist, macht es einfach keinen Spaß mehr als architekturinteressierter Mensch hier noch reinzuschauen. Für meine Person würde mir das Forum mehr wie früher zurückwünschen, denn aktuell bin ich dem Gedanken, mein Konto löschen zu lassen näher als einen neuen Beitrag zu verfassen, denn um Architektur bzw. einer theoretischen und künstlerischen Diskussion über diese, geht es hier gefühlt schon lange nicht mehr wirklich.


    Euer Mexdus

    Generell macht es mich immer sauer, wenn die Politik bei jedem Projekt immer Tita Giese vorschlägt. Sei es Stresemannplatz, Königsalle, Worringer Platz oder Kö-Bogen. Es gibt dafür sehr gute Landschaftsarchitekten, die nicht ihr Ego verwirklicht wollen sehen.

    Genau. Jene Yuppie-Wohnungen dort mit einbeziehen, von denen dann pünktlich nach einigen Wochen die ersten Klagen über Ruhestörung ist Lichtverschmutzung kommen. Wenn es in Düsseldorf etwas verlogenes gibt, dann ist es der Wahn, Wohnungen an Orten bauen zu wollen, wo sie entweder total sinnlos oder total überteuert wären.

    Allgemein ist die Oststraße die Straße in der Innenstadt, die am ehesten mal komplett saniert werden sollte. Vor allem die Bürgersteige sind in einem miesen Zustand. Des Weiteren empfiehlt es sich hier nachzuverdichten. Viele Gebäude sind nur 2-3-stöckig.

    Dazu ist noch zu sagen, dass auch alteingesessene nicht von der Regel "Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit" befreit sind. Das Julio (Name richtig?) wird auch bald schließen. Allerdings ist es auch ein sehr altes "Konzept" und dazu hat man nicht mehr genug Besucher. Dass Leute wegen Starbucks oder Woyton in die Altstadt gehen, schließe ich mal schwer aus, weil man diese fast überall findet.