Hackesches Quartier [realisiert]

  • Auf deinen Bildern wirkt es besser als es in der Realität aussieht wie ich finde. Die Fassaden haben etwas "billiges".. Ich kann es garnicht genau beschreiben aber es sieht teilweise sehr nach Plastik aus was ich absolut schade finde weil ich eigentlich ein Fan von dem Projekt war. Was mich allerdings überzeugt ist die schwarze Fassade. Das Gebäude erinnert irgendwie an die 20er Jahre

  • Meiner Meinung nach sieht es nicht nur so aus, es ist Plastik - vor allem das Schwarze. Mich erinnert es mit diesen glänzenden Fassadenbändern eher an die ein oder andere 80er Jahre Sünde... Mal sehen wie es wirkt, wenn das Areal beräumt und bezugfertig ist.

  • Ich weiss nicht warum hier so negativ über das Projekt gesprochen wird.


    Mir gefällt die Mischung an Gebäuden ganz gut.


    Die Frage der Materialwahl besteht natürlich, wahrscheinlich auch zurecht, immer.


    Zudem ginge es mit Bestimmtheit hochwertiger, zum Beispiel wäre ein Rückgriff auf solider und klassischer wirkende Materialien als Plastik sinnvoller gewesen.
    Dann wäre aber ein vielleicht zu steinernder und erdrückender Eindruck, wenn man die Baumassen bedenkt, entstanden.


    Mein Resümee ist bisweilen überwiegend positiv, insbesondere das Gebäude auf dem vorletzten Bild sagt mir irgendwie besonders zu.

  • ^ Negativ gesprochen wird hier von einigen Wenigen.


    Unabhängig davon vermute ich bei dem schwarz glänzenden Abschnitt an der Kreuzung eher gefärbtes Glas. Insgesamt finde ich hervorragend, dass hier nicht nur verschiedene Steinsorten benutzt wurden, sondern eben ganz unterschiedliche Materialien, die, wie ich finde, sämtlichst hochwertig wirken. Der Abwechslungsreichtum der Fassaden ist m.E. eine der besten Eigenschaften des Gebäudes.

  • ^worauf stützt sich die Vermutung, dass es sich um Glas handeln könnte? In Anbetracht der Verzerrungen sowohl in den Fassadenbändern als auch in den vorgehängten Klarsichtpaneelen (nein das sind nicht die Fenster...) müsste das schon ziemlich minderwertiges oder instabiles Glas sein.

  • ^ ich finde, es sind vergleichsweise eher sehr geringe Verzerrungen. Gestützt wird dies noch durch das zweite Bild in #260. Wenn ich das mit ähnlichen Lösungen in der Umgebung vergleiche...

  • Ich finde das schwarze Gebäude wirklich sehr wertig und elegant. Die schwarzen Hochglanzflächen und die konkaven Eckfenster erinnern etwas an Art Deco /Streamline-Architektur. Dieser Stil ist eigentlich das großstädtischste was man bauen kann. Zwar sieht man auch hier an den Fenstern, das Geld nicht im Übermas da war, aber dennoch sehr gelungen.


    Bleibt nur zu hoffen, daß die schwarzen Flachen aus wertigem Material sind und kein schnell stumpf wirkender Kunststoff verwendet wurde!

  • Die letzten Wochen bis zur Eröffnung/ Inbetriebnahme des Quartiers ziehen sich wie Kaugummi... :lach:
    Ich denke, dass man den öffentlichen Raum der Diagonale sehr gut wird nutzen können. Nicht nur zum "Passieren" sondern auch in der Straßen-Gastronomie.
    Bezüglich der Einmündung der Rosenstraße und des abgeschrägten Blockendes kann man aus der obigen Perspektive besonders gut sehen, daß die südöstliche Ecke des Hackeschen Quartiers besser abgerundet worden wäre.
    Es wäre dort wohl so etwas wie ein Platz entstanden und nicht nur eine Kreuzung mit scharf abknickender Vorfahrt.
    Egal.
    Das Quartier ist insgesamt gut gelungen und ist ein Stück erfolgreicher Stadtreparatur!

  • Sehe ich ganz genauso.
    Freue mich drauf das Ganze vor Ort zu sehen.
    Ist bekannt ob der Platz und / oder die neue Gasse einen Straßennamen erhält?

  • Auch hier ein paar Ergänzungs-Bilder von heute morgen. Zwei Ansichten vom Hackeschen Markt aus:




    Am Adina-Hotel fallen die Gerüste. Da man gerade an Abbauen war, sieht es inzwischen evt. noch "ausgepackter" aus.



  • Schade, dass man sich mit den Dachaufbauten nicht mehr Mühe gegeben hat. Graue Wellblechschuppen.
    Was für ein Kontrast zu der langen Neubaureihe gegenüber am Hackeschen Markt, wo man sich mit den verzinkten Dächern wesentlich mehr Mühe gegeben hat.
    Und man sieht es doch auch von der Straße aus.:nono:

  • Tja, da war der Backstein definitv schneller. Nichts desto trotz möchte ich noch ein paar Fotos nachliefern:








    Bis auf die etwas lieblosen Dachaufbauten ein sehr gelungenes Ensemble :daumen:

  • Im Hackeschen Quartier wurden die ersten Büros bezogen und schon 3 Läden eröffnet (Apotheke, SchuhTick, Kamps Backstube), weitere stehen kurz davor (Nail Studio, Gasag Kundenbüro, "schönBerlin"):



    Zudem ist das Gerüst an der NE-Ecke des Altbaus der ehem. Handelshochschule (heute WiWi-Institit der HU) abgebaut worden: