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Gewinner sollte eigentlich der Bürger sein
Wenn es danach ginge, wurde der Bürger gefragt - über 3/4 der Passanten und 2/3 der Händler sind für eine Fußgängerzone, nur 1/6 der Passanten und 1/4 der Händler für die Zulassung des Autoverkehrs. Nur leider sind die entscheidenden Politiker wohl kaum repräsentative Bürger, denn etwa die Bezirksvorsteherin erzählt über Ängste, "dass die Straße abends sehr unbelebt sein wird". Da sie sich auf Frankfurt als Beispiel beruft - vor einem Monat verbrachte ich an einem Werktag in der dortigen Fußgängerzone einen ganzen Abend, es herrschte das absolute Gegenteil von "sehr unbelebt".
Besonders an den Adventsamstagen herrscht auf den Bürgersteigen Gedränge wie in einem Regionalexpress in der Hauptverkehrszeit - zuletzt habe ich an den Straßenquerungen Freiwillige von der Verkehrswacht erlebt, die aufpassen, dass im Gedränge niemand unter die Straßenbahn geschubst wird. Wenn es so weiter geht, wird man dies wohl wie in Alhambra lösen müssen - jeder Besucher, der am HBf ankommt, zieht eine Nummer, auf der steht, in welchem Zeitfenster er die City erleben darf. [/Sarkasmus] Persönlich meide ich die überfüllte City an Samstagen, so schlimm ist es geworden - zusätzliche Auslauffläche der Schadowstraße ist die einzige Chance der Abhilfe, dafür braucht man derer gesamte Fläche und nicht ein paar Zentimeter mehr der viel zu schmalen Bürgersteige. Und übrigens - Gastronomie ist sehr wohl hier und dort vorhanden, doch Außentische kann es bisher aus dem schlichten Grund kaum geben, dass der Platz viel zu knapp ist.