Ist wirklich ein brachiales Teil, aber ich denke immer noch, dass Duisburg die Arbeitsplätze braucht.
Hafen [Planung&Bau]
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Ich war schon ewig nicht mehr dort, ich glaube aber, dass es auf die Aussicht von oben keine großen Auswirkungen hat oder?
Ich muss sagen, ich finde es nicht so schlimm. Klar war es vorher schön anzusehen, aber zum einen ist es jetzt nunmal so, und zum anderen ist die Landmarke natürlich auch dafür gedacht sie zu besteigen und nicht von unten zu betrachten. Da die Fläche ja zur Bebauung vorgesehen war, sollte man es eher so betrachten, dass man froh sein konnte überhaupt all die Jahre so einen schönen Blick drauf werfen zu können.
Aber vielleicht trifft mich der Schlag auch erst, wenn ich dann selbst mal vor Ort bin

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Sorry aber das Ding lebt doch davon das es mitten in der Industrie steht, ich mein direkt in Nachbarschaft ist ein Stahlwerk und ein CKD Werk von Audi.
Ich bin großer Fan von solchen Hallen, denn sie schaffen schnell Arbeitsplätze und wenn die Firma mal Pleite macht oder Umzieht sind sie auch super schnell abgerissen und das Bauland ist frei für neues. Im Hafen sieht man das manchmal die Dinger stehen in 6 Monaten und sind noch schneller abgerissen.
Und mal ehrlich so sehr ich als Stahlarbeiterkind Hochöfen mag die Dinger sehen wenigstens relativ neutral aus. -
Heute habe ich mal drei Artikel aus letzterer Zeit der WAZ was Neuigkeiten um den den Hafen betrifft zusammengefasst.
5G-Logport-Duisburg durch Hafen, Stadt und Uni geplant; Hafen Duisburg plant 5G-Testfeld mit Universität und Stadt - waz.de - Artikel vom 22.1.21'.
Hier entwickeln die drei oben genannten gemeinsam ein 5G-Testfeld im Duisburger Hafen über zwei Jahre ab 2022. Ziel ist es durch innovative Lösungen eine effizientere Logistik zu entwickeln, was später auch die Strassen und Autobahnen entlasten könnte. Im Projekt "5G.Logport Duisburg" wollen Hafengesellschaft, Stadt und Universität gemeinsam ein 5G-Testfeld im Hafen aufbauen, um innovative digitale Logistiklösungen mit Kunden und Partnern zu entwickeln und zur Marktreife zu bringen.
Zur Finanzierung des Projekts beteiligen sich die Partner am Förderwettbewerb 5G.NRW des NRW-Wirtschaftsministeriums. Geplant sind Gesamtausgaben in Höhe von 1,6 Millionen Euro, möglich wäre bei einer erfolgreichen Bewerbung eine Förderung von einer Million Euro.Duisburger Hafen unterstützt mit Startport innovative Startups; Duisburger Hafen unterstützt mit Startport 30 Gründer - waz.de - Artikel vom 10.2.21'.
Im fünften Jahrgang sind es diesmal 30 junge Unternehmensgründer die von der Duisport-Innovationsplattform im Innenhafen ein Jahr lang unterstützt. werden. Die Startups kommen aus dem Bereich Logistik und Supply Chain (Lieferketten) und wachsen kontinuierlich. Neun der Unternehmen kommen aus dem Ausland, sodass Startport in Duisburg kein Geheimtip mehr ist im europäischen Ausland. Die Gründer erfahren nun eine einjährige Betreuung durch Mentoren, so werden Büros und Seminare zur Verfügung gestellt und bei der Suche nach Kunden und Investoren Hilfestellung geleistet.
Trotz Corona Container-Rekordumsatz im Duisburger Hafen; Trotz Corona: Container-Rekordumschlag im Duisburger Hafen - waz.de - Artikel vom 15.2.21'.
Der Schaden durch die Corona-Pandemie hält sich im Duisburger Hafen in Grenzen. So wurden in 2020 4,2 Millionen Container umgeschlagen was ein Wachstum von fünf Prozent bedeutete was für die Hafengesellschaft einen weiteren Rekord bedeutete.Die Menge der Güter sank dabei aber um drei Prozent auf rund 59 Millionen Tonnen. In 2019 wurden 4 Millionen (TEU) Standardcontainer (61,1 Mio Tonnen) umgeschlagen.
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Neubau Karl-Lehr-Brückenzug
Der Neubau des Karl-Lehr-Brückenzuges schreitet weiter voran und laut WAZ vom 30.09.2021 hat die neue Hafenkanalbrücke bereits die volle Länge auf dem Vormontagefeld und die Ruhrbrücke die halbe Gesamtlänge erreicht. Als nächstes werden die Brückenbögen vorbereitet.
5000t. Stahl für den Karl-Lehr-Brückenzug (WAZ vom 30.09.2021)
5000-tonnen Stahl für den Karl-Lehr-Brückenzug (xtranews vom 24.09.2021)
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Duisburg Gateway Terminal (DGT): Offizieller Spatenstich ist erfolgt
Am 03.03.2022 ist der offizielle Spatenstich für Europas größtem Innenland Containerterminal erfolgt und soll zu ersten klimaneutralen Terminal Europas werden. Laut WAZ vom 04.03.2022 soll bereits Mitte 2023 der erste Teil des neuen Terminals fertig sein, so dass bereits ab Herbst 2023 die ersten Container auf der ehemaligen Kohleinsel bewegt werden können.
Bildquelle: duisport
Wie auf den Bildern zu sehen ist, wurden bereits Spundwände in den Boden getrieben, um der neuen Landgewinnung zur Gestaltung der Inselspitze, an der später die Brücke aufliegen wird, Halt zu geben.
Quelle: Bild von mir
Quelle: Bild von mir
Quelle: Spatenstich für Duisburg Gateway Terminal (rp-online vom 03.03.2022)
Quelle: Duisburg Gateway Terminal will klimaneutraler Hafen sein (waz vom 03.03.2022)
Quelle: So soll das DGT klimaneutral werden (waz vom 17.12.2021)
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Duisburg Gateway Terminal (DGT) + Verbundprojekt enerport II
Nachdem Anfang März der symbolische Spatenstich für das neue klimaneutrale DGT respektive des Verbundprojekts enerport II stattgefunden hat (s. Post von Don Selino in #96)) hier noch die ausführliche Pressemeldung der Hafengesellschaft Duisport vom 03.03.2022; (Q):
Alles anzeigenMärz 2022 | Unkategorisiert

Energiewende im Duisburger Hafen – Duisburg Gateway Terminal (DGT): Offizieller Startschuss für das Projekt enerPort II
Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft Prof. Reimund Neugebauer, Oberbürgermeister der Stadt Duisburg Sören Link, NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz Oliver Krischer sowie duisport-CEO Markus Bangen
- duisport & Partner begehen symbolischen Spatenstich
- Erstes klimaneutrales Hinterlandterminal entsteht bis Mitte 2023 auf der ehemaligen Kohleninsel
- Klimaneutralität auf Basis von Wasserstoff
duisport-CEO Markus Bangen hat heute im Beisein von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst, dem Parlamentarischen Staatssekretär des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, Oliver Krischer, Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link, dem Präsidenten der Fraunhofer Gesellschaft, Prof. Reimund Neugebauer, sowie zahlreichen weiteren Gästen den offiziellen Startschuss für Europas erstes klimaneutrales Hinterlandterminal gegeben. Mit dem symbolischen Spatenstich beginnt nicht nur in Kürze der Bau des Duisburg Gateway Terminal (DGT), sondern auch die Umsetzung des Verbundprojekts „enerPort II“.
Auf dem Gelände der ehemaligen Kohleninsel in Duisburg errichtet duisport bis voraussichtlich Mitte 2023 gemeinsam mit den internationalen Partnern Cosco Shipping Logistics, Hupac SA und der HTS Group das trimodale DGT. Es gilt als Modellprojekt für die Zukunft der Logistik und wird mit einer Fläche von 235.000 Quadratmetern im Endausbau das größte Containerterminal im europäischen Hinterland sein.
„Der Duisburger Hafen wird auch in Zukunft die führende Energie-Drehscheibe in Nordrhein-Westfalen sein und übernimmt mit diesem Projekt auch die Vorreiterrolle im Hinblick auf die Nutzung neuer Energiequellen für eine klimaneutralen Hafen- und Terminalbetrieb“, sagte Markus Bangen.
Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Der Duisburger Hafen ist für unser Land ein wichtiges Tor zur Welt. Er steht für Offenheit, freien Handel und für Innovationen, wie das Modellprojekt enerPort II eindrucksvoll zeigt. Das erste mit Wasserstoff vollkommen klimaneutral betriebene Containerterminal stellt die Weichen für eine klimaneutrale Zukunft und ist ein Beispiel für die exzellente Forschung im Bereich Wasserstoff in Nordrhein-Westfalen, die wir als Landesregierung fördern. Wir zeigen, wie man beides schafft: das Klima schützen und gute Arbeitsplätze, Wohlstand und soziale Sicherheit erhalten. Hierbei kommt dem Energieträger Wasserstoff eine bedeutende Rolle zu. Mit Projekten wie enerPort II, dem Aufbau des Innovations- und Technologiezentrums Wasserstofftechnologie unter anderem in Duisburg-Hüttenheim und dem Projekt RH2INE sind wir auf dem richtigen Weg. Gemeinsam machen wir Nordrhein-Westfalen zum modernsten und klimafreundlichsten Industriestandort Europas.“
„Das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mit rund 13 Millionen Euro geförderte Vorhaben enerPort leistet einen wichtigen Beitrag für eine klimaneutrale Zukunft. Hier wird der Einsatz und die Anwendung von Wasserstofftechnologie in der Praxis und in einem hochgradig national und international vernetztem Umfeld erprobt. Das so generierte Wissen kann auch in anderen Kontexten zum Einsatz kommen und so dazu beitragen, dass die Versorgung mit CO2-freiem Wasserstoff und dessen Folgeprodukten gesichert und gestaltet werden kann. Nicht zuletzt die enge Verknüpfung mit den Akteuren vor Ort im Projekt enerPort zeigt, wie wichtig hierbei auch die gesamtgesellschaftliche Einbindung ist“, sagte Oliver Krischer, Parlamentarischer Staatssekretär des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz.
Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link: „duisport wird auf der Kohleninsel ein Paradebeispiel für gelungenen Strukturwandel entwickeln. Für die Stadt Duisburg und den Duisburger Hafen ist dies ein Meilenstein auf dem Weg in eine klimafreundlichere Zukunft, in der ökologische Verantwortung eine immer größere Rolle spielt.“
„Das Projekt enerPort II steht geradezu exemplarisch für einen gelungenen Schulterschluss zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Politik auf der einen sowie zwischen Energiewende und Strukturwandel auf der anderen Seite. Hier entsteht eine Keimzelle für einen kontinuierlich voranschreitenden und ganzheitlichen Transformationsprozess. Gerade der Duisburger Hafen birgt großes Potential für die Entwicklung zukunftsorientierter sektoren- und quartiersübergreifender Energieversorgungskonzepte“, betonte der Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, Prof. Reimund Neugebauer.
Projektpartner sorgen für Transformation der Energiesysteme
Auch die weiteren Partner des Projekts enerPort II waren heute persönlich im Duisburger Hafen zu Gast, darunter Vertreterinnen und Vertreter der Westenergie Netzservice GmbH, der Rolls-Royce Power Systems AG, der Netze Duisburg GmbH, der Stadtwerke Duisburg AG sowie der Stadtwerke Duisburg Energiehandel GmbH.
Die Westenergie Netzservice installiert ein intelligentes und nachhaltiges Energiesystem, um sämtliche Energiesektoren miteinander zu koppeln. Schwerpunkte bilden das Microgrid*, elektrische Energiespeicher, PV-Anlagen, der Anlagenbetrieb und die intelligente Steuerung.
Die Stadtwerke Duisburg entwickeln ein Konzept für die Errichtung einer Wasserstofftankstelle und eines Elektrolyseurs zur Herstellung von Wasserstoff aus erneuerbaren Energien. Über welche Netzinfrastrukturen der Wasserstoff verteilt werden kann, untersuchen die Netze Duisburg. Um einen wirtschaftlich optimalen Betrieb eines sektorenübergreifenden Energiesystems zu ermöglichen, bildet der Stadtwerke Duisburg Energiehandel die Schnittstelle zu den klassischen Energiemärkten und Börsenhandelsplätzen.
Rolls-Royce wird am künftigen Containerterminal im Praxisbetrieb zeigen, wie die klimaneutrale, dezentrale Energieversorgung der Zukunft aussehen kann – durch einen intelligenten Mix aus regenerativen Energien wie Photovoltaik, kombiniert mit Batterien und grünem Wasserstoff. Dazu wird das Unternehmen drei wasserstoffbetriebene mtu-Brennstoffzellenaggregate mit insgesamt 1,5 Megawatt für die Abdeckung von elektrischen Spitzenlasten sowie zwei mtu-Wasserstoff-Blockheizkraftwerke mit 2 Megawatt Leistung für die elektrische Grundlast und die Wärmeversorgung installieren.
DGT als erstes konkretes Wasserstoffprojekt im Hafen
Die duisport-Gruppe und das Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT setzen sich schon lange gemeinsam für eine vollständige energetische Transformation des Duisburger Hafens ein. Im Rahmen des Projekts „enerPort“ wurden bereits zukunftsweisende Technologien analysiert und maßgeschneiderte Modelle entwickelt, die nun im Rahmen des Anschlussvorhabens „enerPort II“ Anwendung im DGT finden. Der weltweit größte Binnenhafen betreibt damit nicht nur Europas größten klimaneutralen Hinterland-Hub, sondern kann gleichzeitig durch eine intelligente Vernetzung benachbarte Quartiere zusätzlich mit Energie versorgen. Das gesamte Projekt wird im Rahmen der „Technologieoffensive Wasserstoff“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz für einen Zeitraum von vier Jahren gefördert (Förderkennzeichen: 03EN3046).
Duisburger Hafen baut Abfertigungskapazitäten massiv aus
Die gesamten Arbeitsprozesse des DGT werden hocheffizient und zu 100 Prozent klimaneutral verlaufen. Alle Güterbewegungen sind digital bis ins Detail aufeinander abgestimmt und werden automatisiert gesteuert. Das DGT gilt als Leitmodell für die Energiewende von Binnenhäfen weltweit.
Mit der Fertigstellung und Inbetriebnahme des DGT 2023 baut duisport seine Rolle als zentraler Hinterland-Hub Europas aus.
*Microgrids sind kleine, lokale Energienetze (Strom, Wärme und Kälte),
die u. a. Betriebe mit Energie versorgen. Im Falle des DGT koppelt und steuert ein intelligentes lokales Energienetz erneuerbare Energien in Gestalt von Photovoltaik- und wasserstoffbasierten Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen mit elektrischen, thermischen Energiespeichern sowie Wasserstoffspeichern und Verbrauchern wie Landstrom, Ladesäulen und Krananlagen.

Fotos: Duisport
Am vergangenen Sonntag neben der OB-Karl-Lehr-Brückenzug-Baustelle (Vorpost) nah genug dran, einen Schnappschuss vom im Bau befindlichen Terminal (Bodenaufbereitung) zu machen, wo an den gesetzten Spundwänden schon die Auffüllarbeiten der neu anzulegenden Landzunge begonnen haben. Zeitnah wird wohl auch hier mit dem Brückenbauwerk zum neuen Container-Terminal begonnen werden, der erst die Wegeverbindung via v.g. Brückenzug dann weiter zur nahen A40 schafft:
Foto von mir -
DU-Kaßlerfeld: Neubauten im Hafengebiet
Das in #61 von Duis.burg.er angekündigte Goodman-Projekt im Hafengebiet Duisburg-Kaßlerfeld mit seinen großen Amazon-Logistiklagerflächen ist von der Baustelle A40-Rheinbrücke gut in Augenschein zu nehmen. Die daneben liegende auffällige van Leeuwen-Halle steht für eine der größten, modernsten und vollautomatisierten Hochregallager für Rohre in Europa und wurde bereits vor ein paar Jahren von dem Stahlverarbeiter Benteler AG vor dessen Übernahme durch die Holländer van Leeuwen gebaut.

Thumbs groß klickbar:
Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei
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Ruhrschleuse Duisburg: Instandsetzung der Schleusenkammer
Nachfolgend ein paar Bilder vom 12.05.2022 von der Instandsetzung der 311m langen Schleusenkammer der Ruhrschleuse Duisburg :
Wegen Instandsetzung Durchfahrt verboten!



Quelle: Alle Bilder von mir
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DU-Walsum: Logport VI
Ein Blick auf die mittlerweile fertiggestellten Logistikhallen von DSV für die Hafengesellschaft Duisport am neuen Standort im Schatten des Kraftwerk Walsum. Folgen sollen auf dem freien Nachbargrundstück weitere Hallen für den Logistikriesen Maersk.
Infos zur Neubebauung auf dem 40 ha großen Areal einer ehemaligen Papierfabrik können nachgelesen werden in #79 + #80.




Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei
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Duisburg Gateway Terminal (DGT): Bildupdate vom 16.07.2022
Der Ausbau der Uferbefestigung schreitet voran, inklusive das Eintreiben der Spundwände. Man kann schon die Form der höher gelegenen Brückenrampen erkennen.
Ein Blick hinein ins Hafenbecken A


Quelle: Die Bilder sind von mir
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DU-Walsum - Logport VI: Neues Flow Warehouse für A.P. Møller-Mærsk
Dazu gibt es eine PM der Firma Goldbeck vom 22.08.2022; (Q):
Das Bau- und Dienstleistungsunternehmen Goldbeck unterstützt A. P. Møller-Mærsk, einen der Weltmarktführer in der integrierten Containerlogistik, beim Ausbau seines globalen Warehouse-Netzwerks mit einer wichtigen Projektentwicklung in Deutschland, für die jetzt nach Erteilung der Baugenehmigung der Baubeginn stattfinden kann.
Als Generalunternehmer wird Goldbeck für Maersk ein „Flow Warehouse“ in Duisburg-Walsum realisieren. Die Fertigstellung des hochmodernen und nachhaltigen Logistikzentrums an einem der wichtigsten Inland-Logistik-Hubs Europas wird im dritten Quartal 2023 sein. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Goldbeck einen starken Partner gefunden haben, der dieses wichtige und zentrale Projekt gemeinsam mit uns realisiert“, erklärt Marcus Reibtanz, Projektleiter A. P. Møller-Mærsk. „Dass Goldbeck ebenfalls ein Familienunternehmen ist, war für uns ein entscheidender Faktor, da wir ähnliche Werte teilen.“ Nach umfangreichen Gesprächen sowie einem zweitägigen Workshop in der A. P. Møller-Mærsk-Unternehmenszentrale in Kopenhagen standen alle wichtigen Details der Projektentwicklung fest, für deren Umsetzung nun der Startschuss erfolgen kann. „Durch den intensiven Austausch mit unseren Ansprechpartnern konnten wir die individuellen Bedarfe des Kunden genau ermitteln und in unsere Planungen einbeziehen“, berichtet Torsten Sieben, Leiter der Goldbeck-Geschäftsstelle Duisburg. Das Ergebnis: Rund 43.000 Quadratmeter Logistikfläche mit 84 Überladebrücken, Regallagerbereichen und einem Cross-Dock-Bereich sowie 50.000 Quadratmetern Außenflächen sollen innerhalb von rund zwölf Monaten auf dem Gelände des duisport in Duisburg-Walsum in der Dr. Wilhelm-Röhlen-Straße entstehen. Goldbeck realisiert das Projekt in elementierter Bauweise: Wesentliche Elemente werden industriell vorgefertigt, zur Baustelle geliefert und anschließend innerhalb kürzester Zeit vor Ort montiert. Neben Kosten- und Terminsicherheit hat diese Bauweise einen weiteren Vorteil: sie schont Ressourcen und vermeidet einen erheblichen Teil der üblicherweise anfallenden CO2-Emissionen. Darüber hinaus wird mit dem Gebäude eine BREEAM Excellent-Zertifizierung angestrebt. Diese soll unter anderem durch eine besondere Gebäudedämmung, Wärmepumpen und eine Photovoltaikanlage von 1.700kWP auf dem Dach erreicht werden. Zudem werden in Teilbereichen die Dächer, Fassaden und eine Schallschutzwand begrünt und Fledermaus- sowie Vogelbrutkästen an den Außenwänden angebracht. „Maersk ist ein sehr nachhaltig agierendes Unternehmen. Wir wollen unsere Logistikdienstleistungen entlang der gesamten Supply Chain – also auf See, an Land und in der Luft – bis 2040 komplett klimaneutral machen. Nachhaltigkeit geht für uns dabei jedoch noch viel weiter über das zentrale Thema Klimaschutz hinaus. Bei unseren Logistikzentren ist für uns neben sehr niedrigen CO2-Emissionen und optimalen Warenströmen immer auch wichtig, ein Gebäude zu schaffen, in dem die Menschen gerne arbeiten und das zugleich – wie jetzt in Duisburg – auch einen Beitrag zur Biodiversität leistet“, sagt Marcus Reibetanz. Das „Flow Warehouse“ soll im dritten Quartal 2023 an A. P. Møller-Mærsk übergeben werden. Das Unternehmen wird das Gebäude dann insbesondere für internationale Kunden im Bereich Kontraktlogistik nutzen. Durch die direkte Lage am Rhein und die Anbindung an Schiene und Straße wird eine Tri-Modale Abwicklung ermöglicht. Dabei werden jährlich bis zu 32.000 Container in Zusammenarbeit mit der Multimodal Terminal Duisburg GmbH abgewickelt werden können. „Wir freuen uns sehr über den Auftrag und die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit mit allen beteiligten Personen“, sagt Torsten Sieben.
Diese neue Logistikhalle baut Goldbeck auf Logport VI; Standort aus der Luft by Blossey:

Pressebild: Copyright Takenaka
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Danke Don für die tollen Fotos, dazu gibts noch die bewegten Bilder.
Die Wirtschaftsbetriebe Duisburg zeigen in ihrer Sozialen Medien anschaulich mit einem kurzen Video den genauen technischen Ablauf des Einschwimmens, dabei Hintergrundinfos und ein Ausblick auf die folgenden Aufgaben; https://youtu.be/zzBk1Lh9G5c.
Mittlerweile kann man in dem geschalteten Livestream sehen, dass die Hafenkanalbrücke bereits neben der Ruhrbrücke angekommen ist und weiter in Position geschoben wird, Link.
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DU-Walsum/Logport VI: Spatenstich für 43.000 Quadratmeter großes Distributionszentrum von Maersk
Am Freitag, 18. November 2022, erfolgte in Duisburg-Walsum der Spatenstich für ein neues, trimodales Distributionszentrum von A.P. Moller – Maersk, der weltweit größten Containerreederei. Im Sommer 2023 sollen die 43.000 Quadratmeter, die sich seit Sommer 2022 im Bau befinden, fertiggestellt werden. Weitere Infos zum Projekt in #107.

Foto: duisport
Quelle: https://www.facebook.com/duisport/posts/3609286869298173
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Neubau Karl-Lehr-Brückenzug
^^ Mittlerweile ist auch die zweite Brücke eingeschwommen, die Ruhrbrücke in ihrer temporären Position angekommen wie im Livestream zu sehen. Schwerlast-Spezialist Sarens hat ganze Arbeit geleistet.
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Neubau Vinckeweg / Speditionsinsel
Impressionen vom 08.01.2023
Eher durch Zufall ist mir am Vinckeweg, hinter der Hafenfeuerwehr ein Neubau aufgefallen, den ich prompt fotografiert habe. Leider konnte ich diesbezüglich nichts finden, wer oder was dort gebaut wird. Die Nähe zur Hafenfeuerwehr lassen erahnen, dass es sich um eine Erweiterung handeln könnte, sicher bin ich mir allerdings nicht. Vielleicht weiß hier jemand mehr.


Quelle: Bilder Eigentum von Don Selino

Quelle: google maps
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Bauvorhaben Vinckekanal
Es könnte sich bei dem Bauvorhaben um ein Bürogebäude handeln. Bei der Übersicht der Baugenehmigung von Oktober finden sich die Errichtung eines Bürogebäudes und die Errichtung einer Stellplatzanlage mit offener oberirdischer Mittelgarage sowie die Änderung der Geländeoberfläche. Die Anschrift „Mercatorinsel 21“ passt ganz gut.
Bei Immobilienscout24 wird auch ein neues Bürogebäude in Ruhrort in direkter Wasserlage vermarktet. Vorgesehen ist ein viergeschossiges Bürogebäude mit 1.200 qm Wohnfläche. Die Visualisierung scheint auch zum bisherigen Rohbau zu passen.
Visualisierung: Nordansicht Büroneubau Ruhrort (Quelle: Immobilienscout24)
Quellen:
Mitteilungsvorlage Baugenehmigungen Oktober 2022 (Stadt Duisburg, S. 2)
Moderne und effiziente Büroflächen in bester Lage | NEUBAU | PROVISIONSFREI (Immobilienscout24.de)
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Büroneubau Vinckeweg / Speditionsinsel
Impressionen vom 19.02.2023
Ein paar Impressionen vom Büroneubau am Vinckeweg. Hier hat sich einiges getan und es werden bereits die Fensterelemente eingesetzt.
Ansicht Straßenfront Vinckeweg

Ansicht Kanalfront, von der Krausstraße aus gesehen.

Ansicht der Büromeile am Vinckekanal, in der sich der Büroneubau anschließt.

Quelle: Alle Bilder sind Eigentum von Don Selino
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Duisburg Gateway Terminal (DGT): Bildupdate vom 19.02.2023
Der Ausbau der Uferbefestigung schreitet weiter voran. Es wurde bereits mit dem Brückenbauwerk begonnen, welches später über das Hafenbecken A gelegt wird.
Blick vom Pontwert ins Hafenbecken A

Blick auf das Gateway Terminal, auf dem zur Zeit mehrere Aktivitäten aus der Ferne zu erkennen sind.

Das Brückenbauwerk für das Gateway-Terminal wird auf der Ölinsel vormontiert

Die neue Brücke für das DGT aus der Nähe

Quelle: Alle Bilder sind Eigentum von Don Selino
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Duisburg Gateway Terminal (DGT): Bildupdate vom 22.03.2023
Brücken bauen können die Duisburger, wie hier am Beispiel der Zufahrtsbrücke zum DGT, die in der Vormontage recht fortgeschritten ist, sehen kann.


Quelle: Alle Bilder sind Eigentum von Don Selino


