Das geht aus der Beschreibung des Projektierers Ferox hervor:
Details: Kasinostraße/ Ecke Beekstraße: Grundstücksakquise bestehend aus dem Ankauf eines leerstehenden Möbelhauses und eines Wohn- und Geschäftshauses. Geplanter Abriss der Bestandsimmobilien usw.
Was mich dagegen interessiert, wie weit der Abriss zur anderen Seite vollzogen wird. Dort gibt es einen eben so hohen Büroanbau mit einer weiteren Baulücke daneben an der Beekstraße. Bisschen schade wenn das allein stehenbleiben würde, außerdem hängt Hinterhofseitig dort einiges zusammen, wie man beim Blick auf G-maps sehen kann.
Bebauungsplan "Vogelheimer Straße / An der Walkmühle"
Entstehen werden auf der Fläche eines ehemaligen Seniorenheims unweit des RWE-Stadions, neben einer neuen Erschließungsstraße, ein Kombi-Gebäude aus Lebensmittelgeschäft im EG und Kita im OG, sowie Wohnbebauung durch drei dreistöckige Häuser, die sich um eine Grünfläche mit Spielplatz gruppieren.
29.05.2026. Die Stadt Essen beabsichtigt, für den Bereich des ehemaligen Seniorenheims an der Vogelheimer Straße einen Bebauungsplan aufzustellen. Ziel ist es, das rund 1,25 Hektar große Gebiet in Vogelheim im Stadtbezirk V neu zu entwickeln. Es umfasst die Flächen des derzeitigen katholischen Kindergartenstandorts "St. Thomas" und der bereits abgebrochenen Senioreneinrichtungen nördlich des Gewerbegebiets Welkerhude angrenzend an die Kreuzung Vogelheimer Straße / Hafenstraße.
Was ist geplant?
Die städtebauliche Planung sieht die Entwicklung eines großflächigen Lebensmittelmarkts mit Bäcker, einer Kita sowie Wohnungsbau vor. Der Wohnungsbau soll im östlichen Grundstücksbereich hinter der bestehenden Wohnbebauung an der Vogelheimer Straße entstehen. Direkt an der Vogelheimer Straße ist ein sogenanntes Kombi-Gebäude geplant. Dort soll im Erdgeschoss der Lebensmittelmarkt und im ersten Obergeschoss die Kita untergebracht werden.
Zwischen der Wohnbebauung und dem Kombi-Gebäude ist eine neue private Erschließungsstraße ins Plangebiet vorgesehen. Östlich dieser Straße soll ein Gebäude-Karree aus drei dreigeschossigen Baukörpern mit rund 50 Wohneinheiten entstehen. Die Gebäude gruppieren sich um eine gemeinschaftliche Grünfläche mit Spielplatz. Alle Wohngebäude sind zusätzlich zu den drei Vollgeschossen mit einem Nicht-Vollgeschoss in der Dachebene geplant.
Wann startet die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung?
Für die Planung führt die Stadt Essen vom 8. bis 19. Juni eine frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung durch.
Die Wehranlage wurde seit dem Neubau in den Jahren 1941-1957 bisher keiner Grundinstandsetzung unterzogen und befindet sich in keinem guten Zustand. Die Verschleißteile des Wehres sind abgängig und die Funktion ist für die Zukunft nicht mehr sichergestellt.
Die Gesamtmaßnahme dauert rund 11 Jahre, die Kosten liegen bei 120 Mio Euro. Beginn war März 2025.
Wieviel kostet die Instandsetzung des Ruhrwehres?
Die Instandhaltungskosten liegen bei ca. 120 Mio Euro
Warum muss das Ruhrwehr instandgesetzt werden?
Die Wehranlage wurde seit dem Neubau in den Jahren 1941-1957 bisher keiner Grundinstandsetzung unterzogen und befindet sich in keinem guten Zustand. Die Verschleißteile des Wehres sind abgängig und die Funktion ist für die Zukunft nicht mehr sichergestellt.
Durch die vielfältigen Instandsetzungsarbeiten kann die Wehranlage mindestens bis 2050 funktionsfähig in einen betriebssicheren Zustand versetzt werden.
Was genau ist Bestandteil der Grundinstandsetzung?
Die Grundinstandsetzung umfasst im Wesentlichen:
Sanierung der Antriebsräume einschließlich Erneuerung der Elektro- und Steuerungstechnik sowie des Maschinenbaus
Wehrfeldweiser Austausch der Hakendoppelschütze und Herstellung neuer Revisionsverschlüsse für künftige Revisionsarbeiten
Wieviel Zeit wird für die Instandsetzungsarbeiten benötigt?
Die Gesamtmaßnahme beginnt Mitte März 2025 und dauert insgesamt voraussichtlich 11 Jahre. Die Sanierung des Stahlwasserbaus soll wehrfeldweise erfolgen. Der erste Bauabschnitt umfasst das südlich gelegene Wehrfeld IV und wird nach aktuellem Stand im Jahr 2027 abgeschlossen werden.
Warum dauert die Maßnahme über einen langen Zeitraum?
Für die Durchführung der Arbeiten sind mehrere Faktoren z.B. Wetter und Wasserstände der Ruhr und des Rheins zu berücksichtigen. Alle Instandsetzungsarbeiten finden während des laufenden Betriebes des Wehres statt. Die vier Wehrfelder können nur einzeln und nach einander außer Betrieb genommen und instandgesetzt werden. Des Weiteren ist die Wehranlage zur Zeit nicht revisionierbar.
Bleibt der Wehrsteg während der gesamten Instandsetzungsarbeiten gesperrt?
Nein, eine zwischenzeitliche Öffnung des Wehrsteges für die Öffentlichkeit ist das erste Mal im Jahr 2027 für ca. 1 Jahr vorgesehen, weitere Sperrungen oder Öffnungen erfolgen nach Bauverlauf und finden Sie unter Aktuelles
Das Ruhrwehr Duisburg reguliert sowohl den Wasserstand der Ruhrwasserstraße in deren Haltung bis zur Staustufe Raffelberg, als auch den Wasserstand im Verbindungskanal zum Rhein-Herne-Kanal bis zur Staustufe Oberhausen. Eine weitere Funktion des Wehres ist, das Hochwasser der Ruhr in den Rhein abzuleiten.
Der Bau der neuen Wehranlage begann 1942. Kriegsbedingt erfolgte 1944 ein Baustopp. Zu diesem Zeitpunkt waren nur die Massivbauten bis zum Strompfeiler der südlichen Wehröffnung IV fertig gestellt. Ab dem Jahr 1948 begannen die Bauarbeiten an diesem Wehrfeld erneut, im Jahr 1950 erfolgte dann die Fertigstellung. Die anderen drei Wehrfelder wurden, beginnend mit Wehröffnung I am nördlichen Ufer, in der Zeit von 1951 bis 1956 nacheinander hergestellt und in Betrieb genommen.
Das erste Wehr wurde 1914 erbaut im Zusammenhang mit dem Bau des RHK (1906-14), dem Ausbau der Ruhr zur Großschifffahrtsstraße bis Mülheim und der Anlage des Ruhrschifffahrtskanals (1910-13). Das bis 1914 erbaute erste Wehr staute die Ruhr und hielt den Wasserstand auf dem Niveau des RHK. Die Ruhr und der RHK waren über einen kurzen Verbindungskanal zusammengeschlossen. Das Ruhrwehr wurde 1941-57 erneuert. Zur Umgehung des Wehres wurde 1919-26 die Ruhrschleuse Duisburg errichtet.
Das Wehr ist in der Bauwerksachse 150,88 m breit und verfügt über vier Wehröffnungen mit einer lichten Weite von jeweils 30,00 m. Die massiven Wehrpfeiler sind einheitlich 5,50 m breit, 28,86 m lang und bis zur Sohle des Maschinenhauses ca. 20,00 m hoch. Die Wehrsohle ist in drei Bereiche aufgeteilt, dem Vorboden im Oberwasser, der Wehrschwelle und dem Sturzbett im Unterwasser. Der Wehrsteg befindet sich auf der westlichen stromab gelegenen Seite der Pfeiler auf einer Höhe von ca. NN + 30,00 m Die Fahrbahnbreite des Wehrsteges beträgt 2,60 m, die Gesamtbreite 3,70 m und verbindet die Schleuseninsel mit dem südlichen Ruhr Ufer.
Das Ruhrwehr besteht aus 5 natursteinverkleideten Betonpfeilern. Die jeweils 30 m breiten Öffnungen zwischen den Pfeilern sind mit zwei stählernen Schütztafeln, so genannten Doppelhakenschützen ausgestattet. Die Tafeln können getrennt bewegt und hintereinander gefahren nach oben komplett herausgezogen werden. An der Westseite sind den Strompfeilern schiffsbugförmige Vorbauten angefügt, auf deren Blechtafeln der Verbindungsgang aufgelagert ist. (Q: WSA-Westdeutsche Kanaele).
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01.05.2026: Aus der Nähe betrachtet macht die Anlage keinen so schlechten Eindruck.
Die Neu- und Umbauten auf dem Klinikgelände laufen seit Jahren sehr schleppend, wohl aber irgendwie kontinuierlich. Man kommt aller Hindernisse zum Trotz mit großer Verzögerung voran. Wobei sich das Allermeiste nun innerhalb abspielt, die vielen Räumlichkeiten grundausgestattet werden müssen.
Kommuniziert wird nicht viel nach außen den Baufortschritt betreffend. Der UME-Jahresbericht 2023 zeigte sich da noch optimistischer. Aktuelleres zu den Bauten scheint es nicht zu geben.
18.05.2026: Neubau Kinderklinik:
Neubau Modulklinik für Neurologie und Zentrale IT:
Auffällig beim Rückbau des alten Dachs die weißen, relativ breiten Farbmarkierungen für die Trennstellen und temporären Abstützungen? Vermutlich sicherheitstechnische, relevante Maßnahmen.
Ich wäre hier auch erstmal etwas vorsichtiger, ob dieses große Umbauprojekt genauso kommt. Zuviel wurde bisher verschoben und gecancelt bei den aktuellen Rahmenbedingungen. In der Tat Chapeau, wenn die Eigentümerfamilie Paulus das so durchzieht.
Über die Kosten wurde kein Wort verloren, 90-prozentige Vermietung werden bis Ende diesen Monats bereits (zu?) optimistisch angegeben. Betont ebenso die gute Bauqualität des Gebäudes aus den 1970ern was einiges beim Umbau einfacher machen soll.
Das könnte darauf hindeuten, dass nicht alle Teile beim Umbau zu hundert Prozent angepackt und modernisiert werden, sondern nur unterschiedlich große Teilbereiche.
Das dort befindliche Webers Hotel will jedenfalls schließen und modernisieren, aktuell kam es jetzt unter das Dach der Accor-Gruppe.
Konkretere Maßnahmen zum Projekt und weitere Visualisierungen des Ruhrturms zeigt die digitale WAZ in einem +Artikel.
Die Eigentümerfamilie Paulus mit ihrem Unternehmen P-Touch-Group wollte eigentlich bereits diesen Sommer mit der Revitalisierung, der Entkernung der 40.000 m² Nutzfläche großen Immobilie beginnen. Das verschiebt sich voraussichtlich in Q1 / 2027 und soll nach zwei Jahren abgeschlossen werden. Dafür wird das komplette Gebäude geschlossen.
Die überwiegenden Büroflächen sollen einer breiten Umnutzung zum Opfer fallen, angedacht sind Hotel, Gesundheitshaus, Appartments, Senioren-WG, Kita, Kiosk sowie einige Büros und Konferenzräume.
Der ins Gespräch gebrachte Supermarkt soll nicht kommen, dafür aber eine Rooftop-Bar auf dem 67 Meter hohen Turmgebäude. Aktuell befindet sich dort in Etage 18 und 19 die Haustechnik. Die daneben liegenden Dächer sollen ebenso wie der Eingangsbereich begrünt, die flächige Versieglung davor entfernt werden, das betrifft auch einen Teil des großen Glaskubus der dort zurückgebaut werden soll.
Rat ebnet Weg für Maßnahmen zur Drittligatauglickeit beim Stadion Niederrhein
Mitteilung des Vereins SC Rot-Weiß-Oberhausen am 19.05.2026:
Der Rat der Stadt Oberhausen hat in seiner gestrigen Sitzung einstimmig die Umsetzung der Maßnahmen zur Herstellung der Drittligatauglichkeit des Stadion Niederrhein beschlossen. Damit wurde ein wichtiger Schritt für die Zukunft unseres traditionsreichen Stadions und des gesamten Vereins auf den Weg gebracht.
Dabei ging die Initiative zur Weiterentwicklung des Stadion Niederrhein vom Verein selbst aus, indem frühzeitig entsprechende Gespräche angestoßen wurden. In der Folge wurde vereinsintern eine gremienübergreifende Arbeitsgruppe gegründet, in der Vertreter aus unterschiedlichen Bereichen des Vereins gemeinsam an tragfähigen Konzepten und Lösungen gearbeitet haben. Über viele Monate hinweg wurde der Prozess intensiv begleitet und in engem Austausch mit der Stadt Oberhausen vorangetrieben.
Die beschlossenen Maßnahmen basieren auf der erarbeiteten Machbarkeitsstudie und umfassen unter anderem die Wiederherstellung des vierten Flutlichtmastes inklusive Umrüstung auf LED-Technik, den Ausbau der Sicherheits- und Medieninfrastruktur, die Erneuerung der Beschallungsanlage sowie Verbesserungen im Bereich Barrierefreiheit und Zuschauerkomfort. Zielsetzung ist, dass alle technischen und infrastrukturellen Voraussetzungen geschaffen werden, um die Anforderungen der 3. Liga zu erfüllen. Insgesamt belaufen sich die kalkulierten Projektkosten auf rund vier Millionen Euro.
Für den SC Rot-Weiß Oberhausen ist die Entscheidung ein bedeutender erster Meilenstein auf dem Weg zur nachhaltigen Weiterentwicklung des Stadion Niederrhein – und passend zum Jubiläum des Stadions in diesem Jahr auch ein echtes Geburtstagsgeschenk zum 100. Geburtstag. (Q: RWO)
Aktuelles Stadionbild. 3 unterschiedliche Tribünen gibt es im Rund. Links die neue Emscherkurve der Heimfans, rechts die Kanalkurve die mittelfristig mit einem überdachten Neubau ausgestattet werden soll:
Foto: RWO
Ein (Zukunfts-) Konzept für die weitere Stadionmodernisierung stellte der Verein bereits vor rund einem Jahr in der WAZ vor. So gab es dort die folgenden Ansichten eines favorisierten Tribünenbaus in der Kanalkurve.
Nachdem die letzten Beiträge vermehrt die östliche Seite betrafen, nochmals ein Blick am 1. Mai auf die schon länger fertiggestellte Westseite mit dem Haupteingangsbereich. Hier hat die Abdeckelung der A59-Stadtautobahn vor dem HBF nicht nur ein freundlicheres Gesamtbild zum vorherigen Zustand geschaffen, vorrangig war die direkte fußläufige Verbindung zwischen Innenstadt/Königstraße und HBF die Idee der Stadt dahinter. Dazu kommt noch der Lärmschutz.
Gefallen kann dabei neben der Räumlichkeit der verbaute Bodenstein der dem großen Platz nicht nur ein helleres Erscheinungsbild sondern auch ein Wertigeres gibt. Da der Platz nicht mehr natürlich gewachsen ist, bleibt das aufstellen der Blumen- und Baumkübel wohl das geringere Übel um etwas von der Leere wegzunehmen.
Ansichten aus nördlicher Richtung Mercator- bzw. Saarstraße / Skateranlage. Gut zu sehen, dass durch die beiden Neubauten aus Bürogebäude und Hotel der große Vorplatz besser eingefasst wird. Ob die Skateranlage dort wirklich Sinn macht, wird sich wohl in der Nachbetrachtung irgendwann zeigen. Wohl eher Rubrik gut gemeint:
01.05.2026. Die beiden kleinen neuen Lückenfüller stehen wie es aussieht kurz vor dem Bezug. Fast möchte der einzelne stramm gewachsene Baum in der Einkaufsstraße dort eins der beiden einfachen Neuzugänge abschirmen.
Der Berliner Projektentwickler Periskop Partners AG (bis 12/2024 DLE Group AG), der mit der Stadt aktuell am Bebauungsplan arbeitet hat der hiesigen WAZ (wie üblich hinter Paywall), den Fahrplan für die anstehende erste Bebauung des neuen Quartiers mit den insgesamt vier Baufeldern (A-D) mitgeteilt. Start wäre demnach auf Baufeld D nach der IGA2027. Dort nutzt die Gartenausstellung noch Flächen, wie für den Eingangspavillon.
Demnach sollen auf dem östlichen Areal (von der Stadt zurückgekauft) und das nochmals unterteilt ist von Baufeld D1 bis D4 bekanntermaßen eine Schule und eine Kita entstehen sowie ein Nahversorger. Platz für Wohnhäuser sind ebenfalls eingeplant, allerdings nur auf Abschnitt D4.
Bekannt wurde dabei auch, dass der geplante Hochpunkt als Landmarke für das Gesamtprojekt mit bis zu 16 Etagen an der 'Brücke der Solidarität' abhängig ist von den vorhandenen Bodenfundamenten und demzufolge von der Wirtschaftlichkeit der Immobilie.
Seit 2024 wird die ehemalige Industriefläche vom Eigentümer Periscop AG aufbereitet, die Arbeiten sind noch immer nicht vollständig beendet, weil der Untergrund mit reichlich Fundamentresten bestückt ist, die nirgendwo aufgezeichnet sind. Hier wird bis auf zwei Meter der Boden ausgetauscht und neu abgedichtet.
Östliches Baufeld D, dazwischen zum Baugebiet C die neue Hochfeldallee.
IGA2027: Zukunftsgarten Lünen auf ehemaliger Zeche Viktoria
Auf dem lange Zeit brachliegenden Gelände der ehemaligen Zeche Viktoria im Lüner Stadtteil Wethmar entsteht im Zuge der Internationalen Gartenausstellung IGA2027 ein Zukunftsgarten. Er ist einer von fünf Gärten, des diesmal über das ganze Ruhrgebiet verteilten Garten-Festivals.
Das Ruhrgebiet blüht auf (Die IGA2027 - Konzept)
Gartenausstellung als Motor für grüne Transformation
Kaum eine Region Europas steht so sehr für Wandel wie das Ruhrgebiet. Wo über Jahrzehnte Fördertürme, Hochöfen und Zechen das Bild bestimmten, wächst heute eine neue Landschaft heran: grün, vernetzt und zukunftsorientiert. Ja, der Motor der deutschen Wirtschaft wird heute nicht mehr von Kohle befeuert, aber die Industrie im Revier ist immer noch stark. Und soll es bleiben. Die Internationale Gartenausstellung 2027 (IGA 2027) macht diesen Wandel vom 23. April bis 17. Oktober sichtbar – und erlebbar. Mit ihren fünf Zukunftsgärten, den Projekten in den 53 Ruhrgebiets-Kommunen und einer starken Beteiligung der Menschen vor Ort erzählt sie die Geschichte einer Region, die sich neu erfindet, auf dem Weg hin zur „Grünsten Industrieregion“ der Welt.
Rund ein Jahr vor Beginn auch hier mal ein Blick auf Geplantes und Entstandenes mit einigen Ansichten zu Umweltbildungspfad, Gartenbereichen, Aussichtshügel auf Haldentop, Skatepark und zwei neuen Fuß- und Radwegebrücken über Verkehrsweg und dem Fluss Lippe, detaillierter in den Verlinkungen ganz unten..
2024 - Ehemaliges Zechengelände / :
Grafik Haldentop:
Perspektive_highres
Errichtung Garten- und Skating-Anlage:
Visualisierung Lippebrücke / Fuss- und Radweg zur IGA:
30.04.2025 / Errichteter Neubau:
23.04.2026; 1 Jahr bis zum Beginn:
Bildrechte: IGA2027 / Stadt Lünen / Greenbox Landschaftarchitekten
Neuer Anlauf, das Parkstadt-Projekt lebt weiter. Nun soll ein externes Kommunikationsbüro die Planungsarbeit für die Stadt leisten und alle Beteiligten vermittelnd unter einen Hut bringen. Aufgestellt wurde eine Zeitschiene.
Die Pläne des österreichischen Investors Soravia waren zu überdimensioniert bei Anwohnern und Bürgerinitiativen angekommen und von der Stadt gestoppt worden, s.a. Vorbeitrag.
Das ca. 13 ha große ehemalige Tengelmann-Areal in Mülheim an der Ruhr soll zu einem lebendigen, klimaresilienten Quartier mit Wohnen, Gewerbe, Bildungs- und Freizeitangeboten entwickelt werden. Der Entwicklungsprozess startete bereits 2021 und geriet Ende 2024 aus unterschiedlichen Gründen ins Stocken.
Trotzdem verfolgen Investor, Stadtverwaltung und Politik weiterhin das Ziel, das Gelände zu entwickeln. Um alle Akteure gleichermaßen bei der Weiterentwicklung mitzunehmen und eine Akzeptanz bei Öffentlichkeit, Investor und Politik zu erzielen, ist es für den weiteren Planungsprozess erforderlich, eine konsensorientierte Planungsgrundlage zu entwickeln. Hierzu wird ein dialog- und beteiligungsorientierter Prozess angestoßen und durchgeführt.
Für die Begleitung und Unterstützung dieses Prozesses hat die Verwaltung das Kommunikationsbüro „Urbane Transformation“ aus Oberhausen beauftragt. Das Büro hat jahrelange Erfahrung in der Durchführung solcher Beteiligungsprozesse und hat bereits bei etlichen Projekten erfolgreich vermittelt.
Ablauf des Beteiligungsprozesses:
Der angestoßene dialogische Beteiligungsprozess setzt sich aus verschiedenen Bausteinen zusammen und soll dazu dienen, über eine sorgfältige Abwägung zu Empfehlungen für die Weiterentwicklung des städtebaulichen Entwurfes zu kommen.
Baustein 1: Interviews
In einem ersten Schritt wird mit verschiedenen Zielgruppen über den Ort und seine mögliche Entwicklung diskutiert. Hierzu führt das beauftragte Büro Interviews mit verschiedenen Akteur*innen und Zielgruppen, um im Gespräch die unterschiedlichen Standpunkte, Bedürfnisse und Herausforderungen zu ermitteln.
Baustein 2: Workshops
Auf die Interviewphase folgen mehrere Workshops, ebenfalls mit unterschiedlichen Personengruppen, wie Personen aus dem Stadtteil, geloste Teilöffentlichkeit, Jugend, um für die Weiterentwicklung des städtebaulichen Entwurfes eine konsensorientierte Planungsgrundlage zu schaffen.
Baustein 3: Öffentliche Informationsabende
Neben der Interview- und Workshop-Phase wird es zwei öffentliche Informationsabende geben, an denen sich alle Interessierten über den aktuellen Stand des Projektes und das weitere Vorgehen sowie die Erkenntnisse aus dem Beteiligungsprozess informieren können. Beim ersten Informationsabend besteht zudem die Möglichkeit, inhaltliche Anregungen einzubringen.
Zeitschiene
19.05.2026
18:00 bis 20:00 Uhr
Informationsabend für die Öffentlichkeit in der Aula des städtischen Gymnasiums Broich, Ritterstraße 21, 45479 Mülheim an der Ruhr
Juni 2026
Workshops für geloste Teilöffentlichkeit, Jugendbeteiligung, Runder Tisch mit den Interviewpartner*Innen und interfraktionelles Treffen
07.07.2026
Bericht und Beratung über die Ergebnisse des Beteiligungsprozesses im Ausschuss für Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung
Juli bis September 2026
Überarbeitung des städtebaulichen Konzeptes auf Grundlage der Ergebnisse aus dem Beteiligungsprozesses
nach der Sommerpause
Vorstellung des überarbeiteten städtebaulichen Konzeptes in einer weiteren öffentlichen Informationsveranstaltung sowie im Ausschuss für Bauen, Wohnen und Stadtentwicklung
Weitere detaillierte Innenraum-Einblicke in den Neubau generiert die beteiligte Bauunternehmung J. Brinkmann auf der firmeneigenen Internetseite. Nochmals mit Daten und Fakten zum Projekt.
Projektbeschreibung
Projekt: Neubau des neuen Hauptgebäudes am DEICHMANN-Campus in Essen
Im Wittener Stadtteil Herbede oberhalb des Kemnader Sees entstehen zur Zeit hochwertige Wohneinheiten, die sich aus 14 Stadthäusern, 9 Eigentumswohnungen und einem Einfamilienhaus zusammensetzen. Die Rohbauten sind weit fortgeschritten, die Innenarbeiten laufen, sodass mit ersten Einzügen am Ende des Jahres zu rechnen ist. Nach der Erschließung begann der Hochbau vor einem Jahr.
Im Vorfeld mussten dafür eine Antik-Scheune und ein Kaufhaus Ende 2023 in Ortsmitte weichen, ebenso einige Bäume, was bei vielen Anwohnern nicht gut ankam. Lt. Bauherr ist der Missmut bei vielen mittlerweile in Akzeptanz umgeschlagen. Befürchtungen wie so oft auch der stärker werdende Verkehr durch vermehrten Zuzug. (Q: Image Magazin)
Eröffnung einer neuen Klima-Allee in Essen-Bergeborbeck
Auf dem Gelände der Essener Arbeit-Beschäftigungsgesellschaft mbH (EABG) im Hesselbruch in Bergeborbeck wurde am Donnerstag, 07.05.2026 eine neue Klima-Allee eröffnet. Das Projekt dient als Versuchsfläche, um klimaresiliente Baumarten zu prüfen. So werden auch Erfahrungen für die zukünftige Stadtbegrünung gewonnen.
Im Rahmen des Projekts wurden gezielt klimaresiliente Arten gepflanzt, die besser mit Hitze und Trockenheit zurechtkommen. Gepflanzt wurden zehn verschiedene Baumarten, darunter Feld-Ahorn, Weidenblättrige Eiche, Schmale Felsenbirne und Kobushi-Magnolie. Das Projekt wurde von der Essener Arbeit-Beschäftigungsgesellschaft mbH (EABG) unterstützt. Gefördert wird es von der van Eupen-Stiftung.
Die neue Klima-Allee soll nicht nur zur Verbesserung des Mikroklimas beitragen, sondern auch die Aufenthaltsqualität im Quartier erhöhen. Schatten spendende Bäume, zusätzliche Begrünung und ökologische Vielfalt schaffen insbesondere in dicht bebauten Bereichen wichtige Rückzugs- und Erholungsräume. Darüber hinaus ist die Klima-Allee Teil der städtischen Strategie zur Entwicklung einer sogenannten "Schwammstadt". Ziel ist es, Regenwasser stärker lokal zu speichern und Flächen so zu gestalten, dass sie bei Starkregenereignissen Wasser aufnehmen können. Dadurch sollen die Kanalisation entlastet und gleichzeitig positive Effekte für das Stadtklima erzielt werden. (Q: Stadt Essen)
Luftaufnahme der neuen Klima-Allee, die nicht nur zur Verbesserung des Mikroklimas beitragen soll, sondern auch die Aufenthaltsqualität im Quartier erhöht:
E-Frillendorf: Technologiepark Essen I Einweihung der Atlas Copco-Neubauten
Am 08.05.2026 wurde die neue Deutschlandzentrale von Atlas Copco am Standort des zu entwickelnden Technologieparks in Essen-Frillendorf eingeweiht. Das Projekt aus Bürohaus, Parkhaus, Werkhalle sowie Kita wurde als Campus erstellt; s. zuletzt hier.
Das Unternehmen ist bereits seit 1952 in Essen vertreten, baute nun in der Stadt mit modernen und zusätzlichen Arbeitsplätzen weiter aus.(Q: Stadt Essen)
Immer größere Bauwerke fordern die Ingenieure zu immer innovativeren Maßnahmen bei den Bauarbeiten heraus. So jetzt wieder beim Neubau der Rheinbrücke Leverkusen zu sehen. Dabei sind mittlerweile die selbstfahrenden Schwerlasttransporter im modernen Brückenbau ein bewährtes Werkzeug. Die Mitteilung der Autobahn GmbH erzählt die Herausforderung mit einem schweren Teil des Überbaus vor Ort.
11.05.2026. In der vergangenen Woche (4.- 8.5.2026) konnte im Baufeld des zweiten Teilbauwerks der neuen Leverkusener Rheinbrücke Präzisionsarbeit im XXL-Format beobachtet werden. Spezielle selbstfahrende Schwerlasttransporter bewegten den 1.200 Tonnen schweren Stahlüberbau millimetergenau in seine Endposition. Dabei gab es mehrere Herausforderungen zu meistern.
Einschub des Stahlüberbaus des zweiten Teilbauwerks der Leverkusener Rheinbrücke; Bild: Autobahn GmbH:
Das zweite Teilbauwerk der neuen Leverkusener Rheinbrücke nimmt langsam Konturen an. Dazu war in den letzten Wochen vor Ort der Stahlüberbau zusammengeschweißt worden. Die beiden Hohlkästen sind durch Querträger verbunden und werden später die Fahrbahn der Brücke tragen. Insgesamt misst das Stahlteil eine Größe von ca. 33 mal 66 Metern und bringt rund 1.200 Tonnen auf die Waage.
Herausforderung Nummer 1: Wie bewegt man diesen Koloss?
Die Lösung heißt: SPMT – Self-Propelled Modular Trailer. Mittlerweile sind die selbstfahrenden Schwerlasttransporter im modernen Brückenbau ein bewährtes Werkzeug. Immer dann, wenn Stahlteile zu schwer für jeden Kran sind oder die örtlichen Gegebenheiten keinen Kraneinsatz zulassen, übernehmen SPMT die Arbeit. Jedes einzelne Rad ist unabhängig lenkbar und hydraulisch gefedert. Die Plattform bewegt sich – angetrieben mit einem Dieselmotor – dadurch in jede Richtung: vorwärts, seitwärts, diagonal. Die Steuerung erfolgt per Funkfernsteuerung.
Hier in Leverkusen kamen drei SPMT-Einheiten zum Einsatz.
Herausforderung Nummer 2: Wie bewegen sich die SPMT im unebenen Gelände?
Der Stahlüberbau hat seine Endposition auf dem Brückenwiderlager und dem ersten Pfeilerpaar in Richtung Rhein und liegt über der A59. Aktuell verläuft zwischen der A59 und dem Widerlager eine Baustraße mit starker Steigung. Die SPMT können solche Unebenheiten in der Fläche trotz hydraulischem Fahrwerk nicht befahren. Da eine Abtragung der Unebenheit wegen der darunterliegenden Altablagerung Dhünnaue nicht in Frage kommt, wurde die gesamte Fläche der A59 mit einem Erdpolster aufgeschüttet und mit Stahlplatten ausgelegt. Für die Vorbereitung der Fläche und die nachträglichen Arbeiten ist die A59 drei Wochen lang gesperrt.
Herausforderung Nummer 3: Wie kann der Höhenunterschied von acht Metern überwunden werden?
Eine Besonderheit beim Einbau des Stahlüberbaus beim zweiten Teilbauwerk: Neben der Strecke von 115 Meter Länge muss gleichzeitig noch ein Höhenunterschied von acht Metern überwunden werden. Dazu wurden auf den SPMT viele Stahlkästen zu Türmen übereinandergestapelt, damit das Stahlteil höhengleich aufgenommen werden konnte. Anschließend wurde es vorgefahren, umgerüstet und eingehoben. Am Ziel wurde der Vorgang umgekehrt und die Stahlkästen Schicht für Schicht entfernt, bis der Überbau kontrolliert auf seinen Brückenlagern lag. (Q: Autobahn GmbH)
Das ehemalige Bürogebäude B1 an der Völklinger Straße wurde für das daneben liegende Landeskriminalamt vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW umfassend revitalisiert und trägt nun so zur Zentralisierung hinzugekommener Arbeitskräfte bei. Angeschlossen wurde der bestehende Standort außerdem mit einem Verbindungstrakt.
Aus einem Bürohochhaus der 1970er Jahre werden moderne Arbeitsplätze: Am südlichen Stadteingang Düsseldorfs hat der BLB NRW die Revitalisierung des Hochhauses B1 für das Landeskriminalamt (LKA) erfolgreich abgeschlossen. Es entstehen zusätzliche Büroflächen – und eine neue direkte Verbindung zum bestehenden Standort.
Mit der Kernsanierung des Verwaltungshochhauses an der Völklinger Straße bündelt das LKA seine Büroflächen auf einem Gelände. Eine neu errichtete Verbindungsbrücke verknüpft das revitalisierte Hochhaus mit dem bestehenden Gebäude und sorgt so für kurze Wege im Arbeitsalltag. Bauherr ist der Bau- und Liegenschaftsbetrieb Nordrhein-Westfalen (BLB NRW), der das Hochhaus B1 umfassend modernisiert und dabei speziell auf das LKA zugeschnittene Räumlichkeiten mit modernen Arbeitsbedingungen geschaffen hat. Bei der Schlüsselübergabe machte sich Innenminister Herbert Reul gemeinsam mit dem Direktor des LKA Ingo Wünsch und der Geschäftsführerin des BLB NRW Gabriele Willems ein Bild von der gelungenen Sanierung.
NRW-Innenminister Herbert Reul sage: „In den Mauern von gestern, mit der Technik von heute, für die Fälle von morgen: Aus einem alten 70er-Jahre-Hochhaus ist ein moderner Standort des Landeskriminalamts geworden. Das LKA ist die zentrale Behörde für die Bekämpfung von Kriminalität in Nordrhein-Westfalen. Dafür braucht es das beste Arbeitsumfeld mit moderner Technik, kurzen Wegen und starken Teams. Mit dem B1 wächst wieder zusammen, was zusammengehört. Rund 440 Beschäftigte sind wieder an der Völklinger Straße und über die neue Brücke direkt mit dem Mutterhaus verbunden. Das macht vieles einfacher und bringt die Leute enger zusammen. Mein Dank gilt allen, die in den vergangenen Jahren an anderen Standorten gearbeitet und diese Übergangszeit mit viel Flexibilität mitgetragen haben.“
Aus Alt mach Neu
Zunächst wurden aus dem 50 Meter hohen und früher vom Landesamt für Besoldung und Versorgung genutzten Gebäude alle Bauteile bis auf die tragende Struktur entfernt. Die verbleibende Stahlbetonstruktur wurde erhalten und gemäß aktueller Brandschutzvorschriften für Hochhäuser verstärkt und saniert. Hinzu kommen eine neue attraktive Fassade, ein neues Haupttreppenhaus sowie der gesamte Innenausbau, der einschließlich aller technischen Einrichtungen vollständig modernisiert wurde. Ein neuer Eingang nimmt die sicherheitstechnisch erforderliche Zugangsschleuse auf und die Verbindungsbrücke zum rückwärtigen Bestandsgebäude des LKA ermöglicht den Bediensteten kurze Wege innerhalb der Häuser.
Reduzierter CO2-Fußabdruck durch nachhaltige Nutzung „grauer Energie“
Gabriele Willems, Geschäftsführerin des BLB NRW, betonte anlässlich der Übergabe an den neuen Nutzer die Nachhaltigkeit des Projektes: „Mit der Revitalisierung kann ein bereits bestehendes Gebäude für weitere Jahrzehnte genutzt werden. Erhalten bleiben dabei auch bereits verwendete Ressourcen. Die sogenannte „graue Energie“, die bereits zum ursprünglichen Bau des Gebäudes benötigt wurde, bleibt erhalten. Auf diese und weitere Nachhaltigkeitsaspekte beim Bau legen wir großen Wert.“
Bei der Gebäudeanalyse und der Bestandaufnahme wurde dem neuen Dienstgebäude durch die Revitalisierung ein um 67 Prozent verbesserter CO2-Fußabdruck gegenüber Standardgebäuden attestiert. Die Energiebilanz des Hauses mit 14 Geschossen wurde zudem durch die moderne Gebäudetechnik, Fernwärmeversorgung und die neue Fassade deutlich verbessert. Auf die Wiederverwertbarkeit, die Demontagefähigkeit von Bauelementen und deren Trennbarkeit wurde bei der Planung besonderes Augenmerk gelegt. So ist das Hochhaus B1 nach seiner Fertigstellung ein modernes und nachhaltiges Verwaltungsgebäude, das den Beschäftigten des Landeskriminalamts beste Arbeitsbedingungen bietet.
Neues B1-Gebäude stärkt Zusammenarbeit im LKA NRW
Ingo Wünsch, Direktor des LKA, freute sich bei der Übergabe über die Vorteile, nun an einem Standort vereint zu sein: „Das B1 steht für ein LKA, das wieder enger zusammenrückt. Für viele Kolleginnen und Kollegen bedeutet dieses Gebäude die Rückkehr an ihren eigentlichen Arbeitsplatz – zurück ins Zentrum des Landeskriminalamtes.“
In den vergangenen Jahren haben neue kriminalpolizeiliche Aufgaben und Herausforderungen das Landeskriminalamt NRW stark verändert. Insbesondere die Bekämpfung von Cybercrime, politisch motivierter und organisierter Kriminalität sowie hybriden Bedrohungen erfordert zusätzliche Spezialisierung, neue Organisationseinheiten und eine immer engere Zusammenarbeit.
Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, ist das Landeskriminalamt NRW in den vergangenen Jahren auf knapp 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewachsen. Der personelle Aufwuchs machte es notwendig, einzelne Organisationseinheiten außerhalb des Hauptgebäudes unterzubringen. Die räumliche Trennung war organisatorisch notwendig, brachte jedoch zusätzliche Wege und Abstimmungsaufwand mit sich. Mit dem neuen B1-Gebäude kehren nun rund 440 Beschäftigte an die Völklinger Straße zurück.
„Moderne Arbeitsplätze, flexible Bürostrukturen, moderne Sicherheits- und Gebäudetechnik sowie eine nachhaltige Energieversorgung schaffen die Voraussetzungen für zeitgemäße und leistungsfähige Polizeiarbeit“, so Wünsch. Das B1-Gebäude bildet künftig gemeinsam mit dem Mutterhaus einen modernen und leistungsfähigen Campus des Landeskriminalamtes NRW – und verbessert die Voraussetzungen dafür, die Zukunft der Kriminalpolizei in Nordrhein-Westfalen gemeinsam weiter zu gestalten.