Beiträge von hanbrohat

    Info vom Ort des Geschehens; ein TV-Team hat vor ein paar Tagen Aufnahmen vom Abriss aus dem Inneren gemacht. Vielleicht kann einer 'von uns' da mal recherchieren, auf Anhieb hab ich jetzt nichts gefunden.

    Die ausgebauten und zerkleinerten Gebäudeteile werden (im Innenbereich) vor Ort belassen, sodass der Schuttberg immer weiter anwächst und höher wird. So kommen etliche Höhenmeter zusammen, wohl auch zum Zweck, dass der Longfront-Abbruchbagger dann schneller von Unten dran kommt und das Abrisstempo dann noch einmal anziehen kann. Vom 16.4. zwei Fotos.


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    Fotos: hanbrohat und unter Berücksichtigung des Urheberrechts gemeinfrei

    E-Altenessen-Süd: Neubauten Bernehof im Eltingviertel


    Die zwei verschachtelten Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 67 WE an der Katzenbruchstr. die ins Karree vor den Altbestand gebaut werden sind im Rohbau fast fertig. Dazu noch einmal eine Übersicht der Rotterdam-Bau-Gruppe über Einzelheiten des Projekts; https://rotterdam-bau.de/expose/?pdf=1&p=101


    Der Stand der (Dämm-)Arbeiten aufgenommen am 16.4.21' von der Katzenbruchstraße:

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    Die innenliegenden Gebäude, sogenannte Hofseite:

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    Alle Fotos: hanbrohat und unter Berücksichtigung des Urheberrechts gemeinfrei

    Ich gebe Turmbauer in Summe Recht, einige Quervergleiche sind schlüssig. Weiter gedacht sehe ich die dt. Kultur mit dem unverbaubaren Blick auf Kathedralen und Kirchen in den Großstädten bei der Mehrzahl der Bevölkerung bis auf weiteres als nicht abänderbar an.

    Der o.g. Verweis auf die prosperierenden Großstädte um D herum, wird sich m.E. im Zuge der Internationalisierung in den dt. Städten in Zukunft ändern und angleichen. Wohntürme sind auf Dauer in städt. Bereichen nicht aufzuhalten, der Kleinwuchs wird nicht beizuhalten sein. Wie hoch sie letztendlich werden ist dann wiederum der Akzeptanz der unmittelbar Beteiligten geschuldet. Ich gehe aber von Höhen zwischen 40m - 60m aus. Die weiteren Möglichkeiten um vor allen mehr Wohnraum zu schaffen sind neben Verdichtungen, Aufstockungen, gleich von vornherein die Gebäude höher zu bauen, die Traufhöhen wachsen.

    Die Dynamisierung mit weiterem Zuzug und dabei zusätzliche Flächenversieglungen vermeiden wollen, Wohnbebauung in niedrigen oder moderaten Höhen mit viel Urbanität dazu, bei gleichzeitigem Bevölkerungswachstum, diese Gleichung dürfte auf Dauer nicht aufgehen.

    E-Ostviertel: Bauprojekte Barbara Höfe I EVAG-Hallenerweiterung I Duisport Hallen

    Da es jetzt Gottseidank in Essen wieder eine Menge parallel laufender stadteilbezogener Projekte gleich nebeneinanderliegend gibt, eine kleine Zusammenfassung aus dem Ostviertel.


    Die Barbara Höfe im Bau neben dem neuen Trakt der Freiwilligen Feuerwehr Essen-Mitte von der Straße Eiserne Hand aus. Weitere Fotos der beiden Höfe-Neubauten und die Hauptwache der FW Essen-Mitte neben der FFW:

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    Neues EVAG-Werkstattgebäude auf der Ruhrbahn-Betriebsstätte Stadtmitte an der Goldschmidtstraße:

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    Die Duisport-Hallen für Evonik an der Burggrafenstraße / Ecke Elisenstraße auf dem ehem. Güterbahnhof-Ost:

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    Alle Fotos: hanbrohat und unter Berücksichtigung des Urheberrechts gemeinfrei

    Essen: Renaturierung des Katernberger Bach

    Einen weiteren Einblick in Sachen Emscherumbau inkl. Nebenflüsse, hier das Schwarzbach-System mit Katernberger Bach zeigen die nachfolgenden Artikel in der PM der Emschergenossenschaft und der WAZ unten.

    Weitere Quellen:

    Ein Bach soll in Essen-Katernberg zum Naturerlebnis werden - waz.de

    Essen: Emschergenossenschaft renaturiert Katernberger Bach - waz.de

    Essen: Weiteres in Sachen Spurbus

    Nachdem _pulse in #288 den Spurbus oder auch Duobus ausgiebig hat aufleben lassen, kamen sie mir eher zufällig daher.

    Die neuen (und in D einzigen städt. Spurbusse) der Ruhrbahn am 13.4.21' im Einsatz auf dem Mittelstreifen der A40 zwischen Essen-Huttrop und Essen Kray siehe hier. Angedacht ist auch hier wieder ein Normalbetrieb in naher Zukunft. Alles über den Spurbus hier bei Wikipedia:


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    Fotos: hanbrohat und unter Berücksichtigung des Urheberrechts gemeinfrei


    Dazu noch eine PM der Ruhrbahn vom 26.3.21' über den Einstieg in die Wasserstofftechnologie ab 2024.

    Quelle: Einstieg in Wasserstofftechnologie ab 2024 geplant (ruhrbahn.de)

    Essener Stadtentwickler sprechen sich gegen neues Stadtquartier am Flughafen aus - alternative Planungen angedacht

    Auf Zeche Carl soll Junior-Universität entstehen

    Mal eine gute Nachricht für den arg gebeutelten Essener Norden. Auf Zeche Carl Standort soll in den alten Zechengebäuden eine Junior-Uni entstehen. Einen entsprechenden "Letter of Intent" hatte Oberbürgermeister Thomas Kufen bereits im Januar gemeinsam mit mehreren Partnern unterzeichnet. Die neue Einrichtung soll Schüler unabhängig von der Bildungsherkunft erreichen und Talente fördern. Auch die Auf Carl gemeinnützige GmbH als geplanter Standort ist Unterzeichner der Vereinbarung. Dort warten immer noch einige Gebäude des denkmalgeschützten Ensembles auf eine neue Nutzung. Sie könnten künftig für die Junior-Uni bereitgestellt werden, um junge Talente zu entdecken, bestmöglich zu fördern und ihnen mehr Bildungschancen zu ermöglichen, wie es in der Absichtserklärung heißt. Die Unterzeichnerliste ist prominent, so haben sich neben o.g. weiterhin die Uni Duisburg/Essen (UDE), Haus der Technik GmbH, die Essener Wirtschaftsförderung (EWG) sowie Westenergie ihre Unterstützung zugesagt. Als Vorbild gilt die 2008 gegründete Wuppertaler Junior-Uni. Schönes und interessantes Projekt, dass das Bildungsangebot in Essen verzahnt, ausserdem wird damit wieder einmal Flächenentwicklung auf altem Revier-Terrain betrieben. Bildungsmäßig sollte dieser Schritt das Arbeiterviertel im Essener Norden ein Stück nach vorne bringen.

    Quelle: Im Essener Norden soll eine Junior-Universität entstehen - waz.de


    Dazu passt schon einmal, dass der Parkplatz (#40) als Voraussetzung neu gestaltet wird. Ein aktueller Blick auf das Gelände.

    Im historischen Malakowturm im Hintergrund ist eine Stadtteilbibliothek geplant :

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    Fotos: hanbrohat und unter Berücksichtigung des Urheberrechts gemeinfrei

    Klasse Foto Spock!


    Größtenteils richtig was in den letzten Vorposts geschrieben wurde, es gibt mittlerweile eine Menge guter und großer Projekte im Ruhrgebiet die auch überregional für Aufmerksamkeit sorgen. Warum auch nicht. Nur ist das alles erheblich weniger als im direkten Vergleich mit den anderen Metropolregionen und Großstädten. Hier fehlt es einfach immer noch an der richtigen (internationalen) Investorengilde, die auch mal höher und größer baut (um beim Thema zu bleiben), und architektonische Highlights setzt. Soweit ist das Ruhrgebiet noch lange nicht.

    Andere Regionen haben es da naturgemäß mangelnder Konkurrenz einfacher.

    Als Beispiel sei die jährliche Immobilienmesse Expo Real in München genannt. Dort tritt das Ruhrgebiet mit einem gemeinsamen Messestand als Metropolregion auf, und das erst seit einigen wenigen Jahren.

    Appropos München. Wenn dort ein Großprojekt geplant ist, dann wird es dort und nicht in Augsburg, Nürnberg oder Ingolstadt gebaut. Das gleiche gilt für die anderen Großräume bundesweit.

    Im Ruhrgebiet hingegen kann es sich der Investor aussuchen, in welche der allein schon geographisch nebeneinanderliegenden Städte er sein Invest setzten möchte. Da fällt für den Nachbarn schon mal weniger ab. Selbst hier wissen viele heute nicht mehr, dass Essen früher für kurze Zeit mal als zentral gelegene RG-Stadt der allgemeine Verwaltungsstandort für die gesamte Region von der Politik angedacht war. Damals hatte sich schon 'Essen - Die Einkaufsstadt' vom Restrevier etwas abgesetzt mit diesem markigen Spruch, übrigens heute noch für alle ankommenden Bahnreisende gegenüber des Hauptbahnhofs gut zu sehen. Der Aufschwung durch Bergbau und die Stahlindustrie, die potente Wirtschaftlichkeit war hier am deutlichsten zu spüren.

    Im Laufe der Zeit haben dann auch die anderen Revierstädte immer mehr aufgeholt was als Ganzes positiv zu sehen ist.


    Und noch einmal auf den Vorpost direkt eingehend, was Manchester oder andere int. Großstädte in Sachen Hochhäusern, die sogar in Osteuropa oder am Bosporus sogar schon Wolkenkratzer genannt werden dürfen weil über 150m Höhe, hat vermutlich auch kulturelle Gründe wie Großmannssucht und Platzbedarf (immer mehr Menschen, im übrigen auch bei uns) zu tun, während hier von einer gewissen politischen Seite permanent über Jahre ideologisch versucht wird in Understatement zu machen (alte Kriegslast?) und das Land wo immer es geht kleinzureden. Vor allen Dingen in Europa, wo jeder von uns persönlich bei den Nachbarn in der (heutigen) vergangenen Zeit schön die Entwicklungen im Groß- u. Hochbau hat verfolgen können. Auszunehmen, und das muss meinerseits immer wieder betont werden ist Frankfurt und jetzt auch Berlin, was als Hauptstadt eigentlich auch selbstverständlich sein sollte.


    Da fällt mir noch ein Spruch ein der es für mich auf den Punkt bringt: Eine Stadt wird nie fertig, es sei denn sie hat sich selbst aufgegeben.

    Das Grundstück hatte ich ebenfalls nicht auf dem Schirm. Ein weiterer typischer Verwaltungsbau, nicht schön, aber zweckmäßig für diese Ecke OK. Mehr geht scheinbar nicht. Könnte auch ein Anbau vom Lanuv sein. Sorgt auf jeden Fall für weitere Belebung in der Ecke. Das hoffen wir zumindest einmal. Ich denk da schon ein bisschen weiter.

    Man kann jetzt schon eine Tendenz auch für die andere Büroseite prognostizieren, auf die ich gehofft, ja schon insgeheim gebaut habe. Irgendwo müssen die Herrschaften auch mal ihren Abend ausklingen lassen bzw. ihre Pausen einnehmen. Nur in der eigenen Kantine und nach Feierabend in die Tiefgarage und/oder zum nahen Bahnhof und ab nach Hause ist manchmal doch zu wenig. Also brauchts dann in der näheren Umgebung auch später mal ein anständiges Gastronomisches Angebot für jedermann, vielleicht ist eine kleine neue Gastromeile drin, ein zwei Hotels dazu wenn sich die Lage beruhigt hat.

    Essen-Burgaltendorf: Neuer Kreisverkehr

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    Foto: Stadt Essen


    Ein kleineres Projekt mit großer Wirkung wurde dann doch noch nach etlichen Jahren von der Stadt Essen angepackt, und wird z.Zt. umgesetzt. Die recht unübersichtliche und enge Alte Hauptstraße mit vier teils schlecht einzusehenden Einmündungen bekommt nun einen Kreisverkehr. Dafür musste allerdings die im Ort beliebte Pizzeria inkl. Haus Nr. 110 vorher abgerissen werden.

    Die verkehrsreiche Orts-Durchgangsstraße die hier einen kleinen Stadtteil im Essener Südosten u.a. in Richtung Innenstadt verbindet hat auch durch die Ansiedlung eines weiteren Nahversorgers zu einem weiteren Anschwellen des Verkehrs geführt, wodurch der Kreisverkehr zwingend notwendig wurde.


    Quellen:

    Pizzeria in Essen muss für neuen Kreisverkehr weichen - waz.de

    Essen-Burgaltendorf


    Einen aktuellen Stand der Arbeiten die spätestens 2022 beendet sein sollen zeigen die Fotos vom 8.4.21':

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    Beide Fotos: hanbrohat und unter Berücksichtigung des Urheberrechts gemeinfrei

    Auf dem Aldi-Campus Nord ist schon vieles äußerlich weit vorangeschritten bis fertig. Momentan arbeiten viele Fachfirmen auf dem Campus, quasi Hand in Hand, darunter wie gewohnt viele osteuropäische Fachkräfte. Die Haustechnik wird schon seit längerem installiert, derweil die Fassadenarbeiten an den Flachbauten immer mehr Gerüste verlieren und so den Blick frei geben auf die schneeweiße Verkleidung. Bei der KITA laufen z.Zt. auch nur noch einige Restarbeiten im Außenbereich, die Bepflanzungen sind gesetzt, die Spielgeräte montiert, die Pflasterung steht kurz vor dem Abschluss. Das große Aldi-Parkhaus ist im Rohbau ziemlich weit fortgeschritten, es geht da demnächst mit der Fassade los.

    Einzig der L-förmige Erweiterungsbau zur Blindwand hin muss noch hochgezogen werden; siehe hier mbn-news.

    Dazu noch ein paar Eindrücke zusätzlich von dem noch stehengebliebenen Altbestand im Zusammenspiel dem gleich nebenan gebautem Neuen. Was auffällt, dass die helle streifige Fassadenstruktur beibehalten wurde, nur halt moderner mit viel Glasanteil kombiniert, auf dem letzten Fotos zu sehen.


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    Alle Fotos: hanbrohat und unter Berücksichtigung des Urheberrechts gemeinfrei

    Nun geht es auch der alten Büro-Häuserzeile an der Huyssenallee 12-20 an den Kragen. Die (Abriss-)Baustelle nimmt immer mehr Fahrt auf, die Reihen lichten sich, die langwierigen kaum sichtbaren Vorarbeiten sind passe, jetzt werden Kubikmeter gemacht. Fotos von gestern.


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    Beide Fotos: hanbrohat und unter Berücksichtigung des Urheberrechts gemeinfrei

    HH-PHIL: Es wird sich nun des 12. OGs des Wohnturms angenommen. Nachdem sogar im Winter häufig bis in die späten Abendstunden hineingearbeitet wurde, war gestern zumindest auf den beiden nebeneinanderliegenden Großbaustellen größtenteils um 17:00h pünktlich Schluss.


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    Beide Fotos: hanbrohat und unter Berücksichtigung des Urheberrechts gemeinfrei

    Vielleicht interessant für den einen oder anderen, bekannt für viele (Stauschwerpunkt), die als Pendler die stark frequentierte Ruhrgebiets-Ost-West-Verbindung der A40 von Dortmund nach Duisburg oder umgekehrt nutzen. Hier vor der Untertunnelung der Essener Innenstadt bildet das HH-Cluster für mich immer wieder eine beeindruckende Kulisse bei der Durchfahrt wie am gestrigen Tag.


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    16.4.21':

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    Rechts der HBF:

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    Fotos: hanbrohat und unter Berücksichtigung des Urheberrechts gemeinfrei

    Zeche Carl: Umbau der Parkplatzanlage

    PM der Stadt Essen vom 24.3.21'

    Berthold-Beitz-Boulevard: Vierspuriger Ausbau beschlossen

    PM der Stadt Essen vom 24.3.21'

    Entwicklung der Essener Innenstadt

    PM der Stadt Essen vom 24.3.21'

    Essen: Neubau Tiegelschule plus Turnhalle

    PM der Stadt Essen vom 24.3.21'