Beiträge von hanbrohat

    High Square Essen I 139m i.Pl.

    Es gibt viele (mich mit eingeschlossen), die in Essen oder auch ganz generell im Pott ungläubig auf das präsentierte 139m hohe Hochhaus (pardon Turm) geschaut haben, wohl wissend, dass solch ein hohes Gebäude heutzutage vermeintlich, zumindest in der hiesigen Region nicht mehr umzusetzen ist. Natürlich bleibt, wie bei anderen Großprojekten auch abzuwarten, was letztendlich hierbei herauskommt.


    Seit ca. 5 Jahren existiert das Essener Projekt nun schon, trotz Corona, Lieferkettenengpässen und anderer Unwägbarkeiten wurde das Projekt zwischenzeitlich weiterentwickelt (und verbessert), ein Standort in HBF-Nähe an der Hachestraße festgemacht, auch die Stadt zeigt sich anscheinend bei betont guter Zusammenarbeit weitestgehend kooperativ, entwickelt seit geraumer Zeit eigens einen Hochhausentwicklungsplan um weitere Standorte für die Zukunft baurechtlich festzulegen. Was bedeutet dass die Verwaltung neue bauliche Höhen in ausgewiesenen Stadtbereichen anstrebt, vorausschauend und Entwicklungen berücksichtigend.


    Im Forum bereits hier High Square Essen 139 m in Planung verankert, soll das Thema ebenso in diesen Thread eingepflegt werden, doch demnächst auf einen Zuwachs der kleinen Skyline hoffend.


    Visualisierungen vom feinen 36 Etagen umfassenden Gebäude nachfolgend von der Arsatec-Projektseite. Ergänzend ein WAZ-Artikel von Dezember 22' mit Arsatec-Chef Sälzer mit Details zum Turm kann hier im PDF-Format nachgelesen werden.




    Die Grundstücksfläche ist relativ klein mit 2.316 m². Das Gebäude hat eine quadratische Grundfläche von 25x25m. Grüne Gärten sind in den Etagen 13, 19 und 28 geplant. Eine Rooftop Bar soll es auch geben, genauso eine Aussichtsplattform des im klassischen NYC-Style daherkommenden Turms. Eine Antenne schraubt das ganze auf 155m:


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    Exclusives Wohnen in den obersten Etagen der Turmspitze:

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    Aussichtsplattform im 28. Stock, dazu unterhalb die Rooftop Bar:

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    Eine öffentliche Zone im Erdgeschoss, unter anderem mit Gastronomie, soll das Fundament des
    139 Meter hohen Riesen bilden, wobei die Etagen eins und zwei mit dazu gehören, um den
    Räumen eine gewisse Höhe zu verleihen. Von Etage drei bis fünf schließen sich Büros an:

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    Alle Fotos Arsatec

    E-Holsterhausen: Umnutzung ehemalige Funke-Druckerei

    Greyfield bringt Trendsportart Padel-Tennis nach Essen

    Die WAZ+ hat über das Projekt vor kurzem einen Artikel herausgegeben, daraus dieser Bildlink, der das 3000 m² große Druckhaus-Gebäudeinnere für die Trendsportart Padel-Tennis während des Umbaus zeigen soll.

    Infos zur Projektentwicklung sind unter #134 zu finden, die ehemalige Großdruckerei an der Schederhofstraße soll hauptsächlich zu einem innenstadtnahen Logistikstandort (Last Mile) umgenutzt werden. Das Objekt ist nun zu 85 % vermietet.


    Dazu die Pressemitteilung von Greyfield Holding GmbH vom 22.12.2022; Q:

    E-Margarethenhöhe: BV Neubau Waldpark Lehnsgrund I 3 MFH/42 WE + Verwaltungsbau

    Das 20 Mill.-Bauvorhaben der Margarethe-Krupp-Stiftung ist im Rohbau fertig, weitergehend sind Innenarbeiten und Fenstereinbau z.Zt. auf der Baustelle vorherrschend. Der nicht mehr benötigte Turmdrehkran wird voraussichtlich wetterbedingt erst am 31. Januar abgebaut, wie auf der Stiftungsseite zu erfahren war. Ein Blick auf das bebaute Areal letzte Woche in 4 kleinformatigen Bildern groß klickbar.


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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

    Essen-Margarethenhöhe

    News Margarethe Krupp Stiftung:

    Graffiti-Beschädigungen am Spielecontainer entfernt

    Nach den Graffiti-Beschädigungen ist der Container am Spielplatz Ozean-Arena nun mit farbenfrohen Meeresmotiven überarbeitet worden. Die Margarethe Krupp-Stiftung freut über diese neue Gestaltung und hofft, dass die Spielplatzbesucher viel Freude haben werden. „Weiterhin appellieren wir an die umliegende Nachbarschaft, bitte ein ‚Auge‘ auf diesen Container zu werfen, um das Risiko einer erneuten Verunstaltung zu minimieren“, so Prokurist Jochen Biefang.

    Die Anwohnerinnen Janine N.-S. und Jasmin S. sind mit ihren Kindern fast täglich dort und engagieren sich als Spielplatzpatinnen. Den Spielplatz hat die Margarethe Krupp-Stiftung vor einigen Jahren nach einer Umfrage unter Kindern der Siedlung erbaut; Q.


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    Fotos: Margarethe Krupp Stiftung

    E-Haarzopf: Schulneubau + Kita

    Das zweigeschossige Gebäude in Modulbauweise an der Hatzper Straße 186 ist mittlerweile bezogen und wird erst einmal als Schulgebäude für Grundschüler genutzt. Das rückwärtige freie Grundstück wird demnächst in einem weiteren BA mit einem neuen Grundschulneubau bebaut, das jetzige Schulgebäude wird dann zur Kita.


    Aufnahmen vom letzten Dienstag:

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    Gewerbepark wächst dynamisch

    In der baulichen Flaute gibt es am interkommunalen Gewerbepark des Flughafens nach Jahren des Stillstands reges Treiben.

    Nicht nur die neue Luftschiffhalle strebt ihrer Fertigstellung entgegen, z.Zt. wird u.a. die Außenhaut aufgelegt, auch die Pitstop-Zentrale liegt in den letzten Zügen mit den Außenanlagen.

    Angefangen hat dagegen vor kurzem die Köster Baugesellschaft mit bauvorbereitenden Arbeiten zum Gebäudekomplex, bestehend aus drei Bürogebäuden plus Parkhaus (s. Vorbeitrag). Persönlich werden sie ihre neue Niederlassung voraussichtlich schon 2024 als Ankermieter beziehen. Der Gewerbepark wächst...


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    Essen-Baldeneysee: 'Großer Wurf' beim Neubau des Regattabereichs geplant I Tribünenabriss startet 2023

    Mit dem Abtragen des alten Tribünen-Erdwalls soll mit erheblicher Verzögerung nun in diesem Jahr begonnen werden den Regattabereich neu zu gestalten.

    Der Dreiklang aus Zielturm, Tribüne und Regattahaus soll erhalten bleiben.

    Entstehen wird ein ca. 10 Millionen Euro teurer Funktionsbau (geplant waren mal 6,6 Millionen Euro), mit 135m Länge fällt er rd. 10m kürzer aus als die alte Tribüne, 8 Sitzstufenreihen für 1.700 Zuschauer sind vorgesehen. Der Neubau soll auch dringend benötigte Funktionsräume für die Wassersportler im Bauwerk beinhalten.

    Angedacht bei dem sogenannten 'großen Wurf', der von den Städtischen Sport- und Bäderbetrieben erwünscht wird, ist es, den angrenzenden Parkplatz unter einem grünen Deckel zu legen, wofür erst noch Baurecht geschaffen werden muss. Ebenso geht man bei den schon lange durchgeführten Planungen von einem zusätzlich benötigten Neubau für den Olympiastützpunkt Essen neben dem Regattahaus aus, was erstmal noch Zukunftsmusik ist; WAZ+ v. 29.12.2022. + Google Maps Ansicht von 2008.

    Visualisierungen und Übersichtsplan der GSF Planungsgesellschaft für Sport und Freizeitbauten aus Hamm:

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    Fotos GSF Planungsgesellschaft

    ^ So ist es. Der Raupenkran hantiert für mein Befinden gem. der Grafik unten am Wetterschacht. Dazu heißt es auf der Projektseite Thelens:


    ''Energie aus Grubenwasser

    Das historische Erbe der Bergbauinfrastruktur wird für nachhaltige Energiesysteme zum Heizen und Kühlen eingesetzt.

    Die Nutzung der geothermischen Energie des Grubenwassers ist ein internationales Vorzeigeprojekt im Klimaschutz.''


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    Foto: Thelen-Gruppe

    Dinslaken: Entwicklung Trabrennbahngelände I Städtebauliche Rahmenplanung beschlossen

    Die städtebauliche Rahmenplanung zur Entwicklung des Trabrennbahn Areals wurde am 13.12.2022 einstimmig durch den Stadtrat der Stadt Dinslaken beschlossen!

    Damit wurde ein wichtiger Meilenstein erreicht, der den Weg zu einem klimaangepassten und ökologischen neuen Stadtquartier ebnet. Die Stadtpolitik war sich einig, dass mit der Entwicklung auf dem Trabrennbahn-Areal die Zukunft des Bauens, Wohnens und des sozialen Miteinanders in Dinslaken eingeläutet wird. Ab jetzt gilt es die hochgesteckten Planungsziele nicht aus den Augen zu verlieren und gemeinsam sowie konstruktiv den Entwicklungsprozess weiter voranzutreiben! Durch die Erarbeitung eines Vergabe- und Gestaltungsleitfaden konkretisiert sich die Planung im Jahr 2023 Schritt für Schritt. Weitere Planungsschritte folgen. Hier geht es zur Rahmenplanung.




    Das Areal der Trabrennbahn befindet sich in fußläufiger Erreichbarkeit zur Dinslakener Innenstadt. Mit einer Fläche von etwa 15 ha ist es ungefähr so groß wie 21 Fußballfelder. Vor Ort herrscht ein aktives und buntes Vereinsleben, das das Areal maßgeblich prägt. Dies wird im Entwicklungsprozess des Trabrennbahn-Areals gewürdigt und berücksichtigt.


    Entstehen wird ein sozial und funktional gemischtes Wohnquartier für mehr als 1.200 Menschen, welches schwerpunktmäßig preisgünstigen Wohnraum bieten soll. Mit dem Fokus auf die Autoreduzierung im Quartier, steht bei der Mobilität die aktive, klimaneutrale Fortbewegung im Vordergrund. Die städtebauliche Gestaltung wird urban sowie klimaangepasst sein. Bestehende und neue Grün- und Landschaftsräume werden miteinander verbunden und ein ökologischer Mehrwert geschaffen. Mit der Planung wird der Rahmen für die Ausgestaltung eines lebenswerten und zukunftsfähigen Stadtquartiers für Dinslaken gesteckt.


    Trabrennbahnareal:

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    Vogelperspektive:

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    Städtebauliche Rahmenplanung Entwurf:

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    Perspektive Wohnhof:

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    Perspektive Grüne Ader:

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    Perspektive Dorf:

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    Perspektive Geläuf:

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    Alle Fotos Stadt Dinslaken

    Essen-Frohnhausen - Der 'Teufelstunnel' mit unrühmlicher Geschichte

    ^ Danke Häuser. Interessante Einblicke in diesen neuen Kunststandort, der hoffentlich weiter an Strahlkraft gewinnt.

    Gruß zurück in die Hansestadt.


    Weiter gehts hier wieder aus Essen. Über Graffiti-Recherche im Netz zu finden ist der sogenannte 'Teufelstunnel' im Stadtteil Frohnhausen, offiziell Tunnel Grunertstraße, der mittlerweile auch bei Google Maps und Wiki geführt wird. Die Unterführung einer Eisenbahnlinie hat es im letzten Weltkrieg zu trauriger Berühmtheit geschafft, wurden dort seinerzeit an die 170 Kriegsgefangene untergebracht. Die durch Vandalismus verunstaltete Gedenktafel ist mittlerweile wieder überarbeitet worden, genauso wie der gesamte Tunnel, der so ein Kunstwerk darstellt.


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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

    Die Luftaufnahme oben aus Dezember 2022 zeigt ausschnittsweise bereits anschaulich was bisher auf dem ehemaligen Opelgelände passiert bzw. gebaut wurde. Nach Öffnung der Verkehrseinrichtungen, diese auch gleich genutzt, und eine kleine Bilderstrecke als Zusammenfassung erstellt. Die Aufnahmen unten stammen von letzter Woche noch vor dem Wintereinbruch.


    Erweiterte Straßenbahnlinie 302:

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    Hauptachse Blickrichtung Ost :

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    Endhaltestelle O-Werk:

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    Escrypt Zentrale und innoCampus:

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    Harpens Keysight Technologies:

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    Auf der Fläche des alten Presswerks wird noch jede Menge Boden bewegt. Die Straßenführung in diesem Bereich ist bereits sichtbar:

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    Zetcon Zentrale mit Parkhaus an der Endhaltestelle O-Werk:

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    Unterhalb Wabtec werden die nächsten Baucontainer angeliefert:

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    Verteilerkreis O-Werk Campus Blickrichtung Ost:

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    O-Werk Campus:

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    Von Parkhaus zu Parkhaus:

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    O-Werk und Kita:

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    VW Infotainment Zentrale:

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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

    E-Altendorf: Neubau Gesamtschule Bockmühle

    Im Beitrag #133 im Sommer 2021 wurde dieses Schulprojekt bereits vorgestellt, nach Abriss des Altbestands geschieht der Neubau der Gebäude der Gesamtschule Bockmühle in Essen-Altendorf in Campusform.

    Wie bei vielen anderen Projekten kommt es auch hier zu Verzögerungen und Kostensteigerungen, was zur Folge hat, dass die geplante achtzügige Gesamtschule nur noch sechszügig ausfällt, die Schülerzahl reduziert sich von 1.400 auf 1.100 Lernende sowie 130 Lehrkräfte.

    Da das Projekt noch länger in der Planung steckt, wird sich der Rat der Stadt voraussichtlich erst gegen Ende des Jahres mit dem Thema in einer seiner Sitzungen zum weiteren Vorgehen beschäftigen.


    Quellen: WAZ+ vom 26.12.2022 und Wettbewerbsbeitrag eines französisch-deutschen Planungsteams, unter Führung der Chartier Dalix Architectes Paris (1. Preis, Nichtoffener Wettbewerb 06/2021).


    Weitere Ansichten vom Siegerentwurf des Wettbewerbs dazu jetzt schonmal vorab. Interessanterweise haben die Architekten den Sportplatz auf die Turnhalle gesetzt. Gefordert war ein grüner, offener Schulcampus, in einen Park eingebettet, der in den Stadtteil und die kleine denkmalgeschützte Kleinhaussiedlung eingegliedert werden musste.

    Die zu bebauende Bodenfläche von rund 30.000 m²/Grundstücksfläche 65.000 m², Kostenpunkt ca. 68 Mio. Euro, geplante Bauzeit 5 Jahre,


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    Thumbs groß klickbar:


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    Alle Fotos: Chartier Dalix Architectes

    RAUMORDNUNGSVERFAHREN I Regionalverband Ruhr schließt Verfahren für die Wasserstoffleitung Dorsten-Hamborn (DoHa) ab

    Dazu die Pressemeldung des Regionalverband Ruhr RVR vom 04.01.2023; Q:


    Die Regionalplanungsbehörde beim RVR hat das Raumordnungsverfahren für die geplante Wasserstoffleitung zwischen Dorsten und Duisburg-Hamborn (DoHa) Ende Dezember abgeschlossen. Die Leitung ist ein zentraler Baustein für die Realisierung einer klimaneutralen Industrieproduktion im Ruhrgebiet und darüber hinaus ein Teil des neuen Wasserstoffnetzes in der Region.

    Die Vorhabenträgerin Open Grid Europe GmbH (OGE) beabsichtigt mit der Projektpartnerin Thyssengas im Zuge der Wasserstoffinitiative GET H2 Nukleus die Wasserstoffleitung zu realisieren. Der Startpunkt der DoHa-Leitung wird im Umfeld der ehemaligen Zeche Fürst Leopold 1/2 im Stadtgebiet Dorsten liegen. Mit ihr soll die Möglichkeit geschaffen werden, die Duisburger Stahlindustrie an das Wasserstoffnetz anzubinden.

    Wegen der überörtlichen Bedeutung des Vorhabens wurde für das Leitungsvorhaben ein Raumordnungsverfahren mit integrierter Prüfung der Umweltverträglichkeit durchgeführt. In diesem Verfahren wurde das beantragte Leitungsprojekt unter raumbedeutsamen Gesichtspunkten und im überörtlichen Maßstab geprüft. Das Raumordnungsverfahren wurde nun mit einer sogenannten Raumordnerischen Beurteilung durch die Regionalplanungsbehörde beim RVR abgeschlossen, in der ein raumverträglicher Trassenkorridor von etwa 600 m Breite ermittelt wurde. Der genaue Trassenverlauf innerhalb dieses Korridors wird anschließend in einem nachfolgenden Planfeststellungsverfahren durch die zuständige Bezirksregierung bestimmt.

    Vorhabenbezogener Bebauungsplan "Alfredstraße/Messeplatz''

    Heutige PM der Stadt Essen; Q:




    Verwaltung informiert und beteiligt die Öffentlichkeit an der Planung ab dem 23. Januar


    Die Verwaltung beabsichtigt, für einen Teilbereich der ehemaligen Bahntrasse zum ehemaligen Güterbahnhof Essen-Rüttenscheid einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan aufzustellen. Das Plangebiet betrifft eine Fläche am Messeplatz zwischen der Brücke an der Alfredstraße und dem Atlantic Congress Hotel an der Grugahalle. Geplant ist ein Bürogebäude für rund 450 Mitarbeiter*innen in Form eines 13-geschossigen Hochhauses. Der Außenbereich des Grundstücks wird ergänzt um einen öffentlichen Platz und vielfältige Wegeverbindungen für den Fuß- und Radverkehr.

    Für dieses Vorhaben beabsichtigt die Verwaltung einen Bebauungsplan aufzustellen und führt dazu in der Zeit von Montag, 23. Januar, bis Freitag, 3. Februar, eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit durch. In diesem Zeitraum können die Planunterlagen im Foyer des Atlantic Congress Hotels, Messeplatz 3, montags bis sonntags, ganztägig sowie im Amt für Stadtplanung und Bauordnung, Lindenallee 10, Deutschlandhaus, 5. Etage, Raum 501, montags bis freitags von 8 bis 15 Uhr eingesehen werden.


    Luftbild zum Bebauungsplan "Alfredstraße/Messeplatz":2023.01.18essenalfred84e6y.jpg

    Foto: Stadt Essen, RVR, Luftbild 2021

    EKZ Freisenbruch: Nach Verzögerungen Eröffnung für 2025 geplant

    List Development, Bauherr des geplanten Freisenbrucher Einkaufszentrum, hält auch weiterhin an seinen Plänen fest, trotz gestiegener Baupreise und weiterer Unwägbarkeiten, zuletzt wurden auch Vandalismus und Diebstahl genannt.

    Für das neue Einkaufszentrum, das die Nahversorgung im Stadtteil sichern soll, wird derzeit die Straßenführung Bochumer Landstraße/Sachsenring/Hellweg seitens der Stadt angepasst, es entsteht ein neuer Verkehrsknotenpunkt in diesem Bereich. Der Bau der Immobilie soll im Anschluss beginnen.

    Eigentlich sollte das Projekt, das seit 2015 vorangetrieben wird, bereits dieses Jahr fertiggestellt sein. Immer wieder kommt es zu Verzögerungen wie aktuell der Straßenbau, müssen entlang der Strecke alte Stollen verfüllt werden, die bei den Sondierungen/Probebohrungen im Untergrund entdeckt werden.

    Der Investor hatte mit einer mittleren zweistelligen Millionensumme zum Projektstart gerechnet, auf die Stadt kommen jetzt schon (inkl. gestiegener) Kosten von 13 Millionen Euro zu. Ausgegangen wird nun vorsichtig von einem Baustart in der zweiten Hälfte 2023, die Fertigstellung und Eröffnung könnte dann in 2025 sein. WAZ+ aus Dez. 22' / Standort.


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    Foto: Grafik / List Develop Commercial

    Altes Rathaus Bredeney: Denkmalgerechter Umbau und Restaurierung

    Das alte Bredeneyer Rathaus, erbaut 1902, erfährt eine in Teilen denkmalgerechte Modernisierung hin zur Büronutzung.

    Die 2019 von einem Bredeneyer Unternehmer von der Stadt gekaufte Immobilie soll nach der Umgestaltung dann Firmensitz der DGFO-Group sein. Der attraktive Ratssaal soll für 8 Veranstaltungen den Bürgern im Jahr weiterhin zur Verfügung stehen, so die Bedingung der Stadt beim Verkauf. Auf der Rückseite wird es einen neuen gläsernen Aufzug (Visu unten) geben, der die Barrierefreiheit zum Gebäude garantiert. Der rückwärtige flache nicht denkmalgeschützte Anbau wird abgerissen.

    Das Projekt wurde bereits im Februar 21' hier in #56 eingestellt.


    Zur Zeit wird mit stattlicher Verzögerung das Dach sichtbar in Schuss gebracht:

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    Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei


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    Foto: VSI Verfürth Architekten

    Betuwe-Linie Emmerich-Oberhausen: Grünes Licht für den dreigleisigen Ausbau in Oberhausen-Sterkrade

    PM der Deutschen Bahn aus Dezember 22': Projekt erhält siebten Planfeststellungsbeschluss vom Eisenbahn-Bundesamt • Durchgehendes Baurecht von Oberhausen bis Wesel; Q:

    Bevölkerungsstatistik zum Jahresende 2022: Starker Anstieg der Bevölkerungszahl

    PM der Stadt Essen vom 16.01.2023; Q:

    Am 31. Dezember 2022 sind 593.489 Personen mit Hauptwohnsitz in Essen gemeldet. Ende 2022 liegt die Bevölkerungszahl damit weit über dem Stand von 2021. Während die Bevölkerungszahl im Vorjahr abnahm, zeigt sich am Jahresende 2022 ein Anstieg in Höhe von rund + 5.100. Diese Entwicklung ist maßgeblich getrieben durch die Zuwanderung von Flüchtlingen aus der Ukraine in Folge des Krieges. Ein höherer Anstieg zeigte sich in den letzten 30 Jahren allein im Jahr 2015. Auch hier war die Entwicklung geprägt durch die hohe Zuwanderung von Schutzsuchenden aus Syrien.

    Mit Blick auf die Bevölkerungsstruktur ergeben sich damit folgende Veränderungen (gerundet): Die Zahl der Deutschen ohne weitere Staatsangehörigkeit nimmt auch 2022 weiter ab und liegt am 31. Dezember 2022 bei 412.600 Personen. Der Rückgang fällt mit - 6.600 Einwohner*innen höher aus als im Vorjahr (- 5.900). Die Zahl der Doppelstaater*innen in Essen, also der Menschen die neben der deutschen auch eine nichtdeutsche Staatsangehörigkeit haben, ist im Jahr 2022 um + 2.200 auf 66.900 Personen gewachsen. Die größten Wachstumsgewinne lassen sich mit + 9.500 bei Personen mit ausschließlich nichtdeutscher Staatsangehörigkeit feststellen. Diese Zunahme der nichtdeutschen Bevölkerung fällt deutlich höher als im Vorjahr aus (2021: + 1.800). Ende 2022 liegt die Zahl der Nichtdeutschen bei 114.100.

    In Kürze wird das Amt für Statistik, Stadtforschung und Wahlen weitere Daten zum Thema "Bevölkerungsentwicklung" in der Veröffentlichungsreihe "Ein Blick auf Menschen", im "Essener Handbuch für Statistik" und im interaktiven Online-Tool "Bevölkerungsatlas" für das Jahr 2022 aktualisiert online unter www.essen.de/esseninzahlen zur Verfügung stellen.

    ^ Yep, es fehlt gerade zentral an Neuem, da hat sich die beiden letzten Dekaden zu wenig getan. Für diesen Zeitraum sind das Premier Inn Hotel am HBF und das Wohnhochhaus an der Huyssenallee im Südviertel einfach zu wenig. Das die Stadt die Weiterführung der Hochbauten nicht beibehalten konnte aus verschiedensten Gründen (s. Vorbeiträge), mag für den einen oder anderen ärgerlich sein, ist aber nun einmal nicht zu ändern. Die neu ins Spiel gebrachten Projekte wären so enorm wichtig, weil sie evtl. weitere Investitionswillige nachziehen würden. Aldi-Nord, ThyssenKrupp und RWE haben ihre Hochhauspläne in Campusse umgewandelt, bleibt noch ein Großer; Hochtief (20%iger Konzerngewinn letzte 9 Monate, Stand 11/22') plant immer noch mit einem Neubau in der City, allerdings als niedrigeren Gebäudekomplex, dafür steht der Rückbau der alten leergezogenen Firmenzentrale immer noch an. Als innerstädtische Reservefläche für die Zukunft sehr interessant, bestimmt geht diese Fläche eher mittelfristig auf den Markt.

    Momentan, wo Großprojekte schwerlich umzusetzen sind kann die Devise nur lauten: Abwarten und auf bessere Zeiten hoffen, neue moderne, nachhaltige Gebäudekonzepte sind nunmehr gefragt und sollten bald auch schon Fahrt in Essen aufnehmen.


    Wie dem auch sei, einige aktuelle Fotos sollen die in die Jahre gekommenen Fassaden mal näher beleuchten. Außerdem sind durch die Freiräumung des Geländes für Essen Eins neue Sichtachsen entstanden. Nur noch wenige aufgearbeitete Schuttberge sind verblieben und werden demnächst noch auf dem Gelände verteilt.


    Die Hochbauten an der Rellinghauser Straße, rechts der Westenergieturm:

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    Das von 1964-1967 gebaute Postbank-Hochhaus und das 2016 fertiggestellte Schenker-Zentralgebäude 'The Grid' daneben. Dessen Grauton am Technikgeschoss wurde gebäudeübergreifend beibehalten und bildet zumindest zu den Nachbarn eine Brücke:

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    Dem revitalisierten Ensemble aus Ruhr Tower und Nebengebäude wurden bis 2017 auch neue Vorhangfassaden angebaut, daneben Schenker und angeschnitten HH-Kruppstraße 5:

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    EON's HH-Kruppstraße 5 mit Sockel, seit 2018 unter Denkmalschutz, vor kurzem an einen britischen Investor verkauft, dahinter Ruhr Tower und Schenker-Komplex. Irgendwo war zu lesen, dass die Briten langfristig das Gebäude modernisieren wollen:

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    Kruppstraße 5 / Fassadendetails. Beim EG scheint schonmal was in jüngster Zeit gemacht worden zu sein, wie man deutlich erkennen kann:

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    Alle Fotos hanbrohat: Unter Beachtung des Urheberrechts gemeinfrei

    Eine schöne Luftaufnahme und nochmals mit Y-Hochhaus (vor dem Westenergie-Turm ganz oben-mitte), aus dem Jahre 2016 von der Essener Innenstadt als Bildlink. Das mittlerweile abgerissene Gebäude kommt hier nicht so richtig zur Geltung inmitten der anderen HHer, war auf Grund seiner Breite eher Lückenfüller. Einen ebenso hohen schmalen Turm, etwas versetzt, könnte ich mir auf 'Essen Eins' dagegen gut vorstellen.

    Aus nord-westlicher Richtung direkt über das ThyssenKrupp-Quartier mit seinem markanten Kubus und die Weststadt hinweg fotografiert.


    Natürlich braucht die Skyline eine Auffrischung mit modernen Fassaden und etwas Farbe darf auch im Spiel sein, sonst verändert sich überhaupt nichts, siehe Ruhr Tower mit der Renovierung. Auch Kruppstraße 5 steht unter Denkmalschutz?! und würde bei einer Modernisierung ähnlich weiter bestehen. Bleibt nur im Zentrum das Postbank-Hochhaus, das zwingend am Bahnhof eine Generalkur benötigt.