Beiträge von Duis.burg.er

    Duisburg-Rahm: Pläne für das Neubaugebiet Rahmerbuschfeld vorgestellt | 83 Wohneinheiten


    Der Stadtrat soll schon in seiner kommenden Sitzung die Aufstellung des Bebauungsplans für das Neubaugebiet Rahmerbuschfeld beschließen. Grundlage für den Bebauungsplan wird ein städtebauliches Konzept, das 40 Doppelhaushälften, 14 frei stehende Einfamilien- und zwei Mehrfamilienhäuser sowie einen Supermarkt vorsieht. Dieses wurde nun vorgestellt:


    Im nördlichen Bereich des Neubaugebietes sollen die ein- bis zweigeschossigen Einfamilien- und Doppelhäuser entstehen. Die Größe der Grundstücke soll zwischen 280 und 700 Quadratmetern liegen. Die Mehrfamilienhäuser sollen hingegen über zwei Vollgeschosse und ein Nichtvollgeschoss sowie insgesamt 29 Wohnungen verfügen. Außerdem ist unter den beiden Gebäuden jeweils eine Tiefgarage vorgesehen. Darüber hinaus sollen nur Flachdächer oder Dächer mit einer Neigung von maximal 15 Grad zugelassen werden, zudem sollen alle Dächer begrünt werden.


    Im Süden des Neubaugebietes ist zudem der Bau eines Supermarktes vorgesehen. Mit dem ca. 1.200 Quadratmeter großen Neubau soll der bestehende Edeka-Markt gegenüber der Dorfkirche ersetzt werden. Daneben soll des Weiteren ein 75 Quadratmeter großer Backshop angesiedelt werden.


    Die Erschließung des Neubaugebietes erfolgt über eine Straße, die in Höhe der Straße Am Rahmerbuschfeld an die Angermunder Straße angebunden werden soll. Hiervon unberührt bleiben soll die Spitzhorn-Allee an der Angermunder Straße, es müsse kein Baum für die Erschließungsstraße gefällt werden.


    Städtebauliches Konzept: Neubaugebiet Rahmerbuschfeld (Quelle: WAZ Duisburg)


    Quelle: Bis zu 83 Häuser und Wohnungen (Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 13. März 2021)

    Eine sehr erfreuliche Nachricht, dass es der Entwurf von CKSA geworden ist!


    In der Rheinischen Post gibt es übrigens ein paar Fakten zum städtebaulichen Entwurf bzw. zur Entwicklung der Fläche:

    • Wohnen: es könnten ca. 1000 Wohneinheiten mit einer Bruttogeschossfläche von etwa 400.000 Quadratmetern entstehen.
    • Arbeiten: hinzu kämen rund 250.000 bis 300.000 Quadratmeter Büro- und Dienstleistungsflächen. Seitens der Stadt wird erwartet, dass so zwischen 8.000 und 10.000 Arbeitsplätze entstehen könnten.
    • Park: die Parkanlage soll ca. elf Hektar groß werden, was mehr als 15 Fußballfeldern entsprechen würde.
    • Bauleitplanverfahren: Nach Angaben der GEBAG könnte noch dieses Jahr der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan gefasst werden. Realistisch sei es, dass der Bebauungsplan die Rechtskraft Ende 2023/2024 erreicht.
    • Zeitschiene: Sobald der Bebauungsplan rechtskräftig ist, wolle man das Gelände erschließen und die Vermarktung starten. Im Idealfall könnten noch 2024 die ersten Hochbaumaßnahmen starten, sodass die ersten Gebäude 2025 bezugsfertig wären.
    • Städtisches Verwaltungsgebäude: Die Stadt habe noch nicht entschieden, ob möglicherweise das angedachte neue Verwaltungsgebäude im neuen Stadtquartier angesiedelt wird. Derzeit würden mehrere innenstadtnahe Grundstücke als Standort für den Neubau geprüft.

    Quelle: Duisburger Dünen machen das Rennen (Rheinische Post vom 18.03.2021)

    Reaktivierung der Walsumbahn

    Derzeit erstellt das Unternehmen SMA und Partner AG die Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der früheren Walsumbahn. Diese soll im Sommer fertiggestellt werden und dann neben einer Kosten-Nutzen-Rechnung eine konkrete Empfehlung für eine mögliche Linienführung enthalten. Wie die WAZ in der vergangenen Woche berichtet, wurden dem Verkehrsverbund Rhein-Ruhr als Auftraggeber sowie den beteiligten Kommunen erste Erkenntnisse der Studie vorgestellt. Konkret würden derzeit vier Varianten geprüft, die dabei die Verlängerungen der Linien S 3 (Hattingen – Oberhausen) und/oder RB 31 (Xanten/Moers – Duisburg) ins Spiel bringen. Die Varianten sehen dabei wie folgt aus:


    Variante 1: jeweils Bedienung durch S 3 und RB 31 im 60 Minuten-Takt

    Eine stündliche Führung über Essen nach Hattingen und eine stündliche Führung über Duisburg nach Moers seien ohne weitere Infrastrukturmaßnahmen möglich.


    Variante 2: Bedienung durch die S 3 im 30 Minuten-Takt

    Bei einem Halbstundentakt über Essen nach Hattingen würden Ausbaumaßnahmen im Knoten Oberhausen notwendig.


    Variante 3: Bedienung durch RB 31 im 30 Minuten-Takt

    Ein Halbstundentakt nach Duisburg (bis ggf. Moers) würde eine zweigleisige Anbindung am Abzweig Oberhausen erfordern. Hierzu stünde noch eine Bestätigung des Infrastrukturplanes aus.


    Variante 4: jeweils Bedienung durch S3 und RB 31 im 30 Minuten-Takt

    In dieser Variante würde ein Halbstundentakt nach Moers und Hattingen mit einer zusätzlich zu errichtenden Überführung im Knotenpunkt Oberhausen erreicht.


    Eine Fortführung der Walsumbahn über Oberhausen hinaus über die Ratinger Weststrecke nach Düsseldorf scheint hingegen wenig praktikabel. Hierfür müsste zwischen Kaiserberg und Duisburg Hauptbahnhof ein weiteres Gleis angelegt werden. Dies wäre jedoch nur mit einem Abriss von Wohngebäuden im Bereich Duissern möglich.


    Darstellung mögliche Strecke mit Haltepunkten: Stufenplan zur Reaktivierung der Walsumbahn


    Quellen:

    Walsumbahn in Duisburg: Im 30-Minuten-Takt Richtung Essen? (Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 10.03.2021)

    Kreistagsinformationssystem für den Kreis Wesel, Mitteilungsvorlage vom 01.03.2021

    Und ich habe gesehen das in Duisburg tatsächlich noch ein Hotel eröffnen soll, diesmal in der Nähe der Straußen Siedlung das ANA Arthotel.


    Hast du noch weitere Informationen hierzu? Auf einer Homepage bin ich darauf gestoßen, dass ein Neubau entstehen soll. Die Eröffnung des Hotels wird dort mit 2023 angegeben (s. hier).

    Duisburger Freiheit | Quartier 1: Aktuelle Bilder vom 5. März 2021


    Zuletzt wurden die Baustellen im Quartier 1 vor rund fünf Wochen gezeigt. Gestern habe ich das schöne Wetter für ein paar Fotos genutzt, sodass ich ein kleines Update liefern kann.


    Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung (HSPV)


    Der Neubau der HSPV wächst weiterhin stetig in die Höhe. So wurden bereits drei Vollgeschosse errichtet, auf der Nordseite des Gebäudes sind inzwischen die Arbeiten für das 4. Obergeschoss in vollem Gange. Es folgen vier Bilder von der Baustelle, davon drei mit Blick von der Koloniestraße sowie eine viertes mit Blick von San-Pedro-Sula-Weg.


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    Duisburg Central Office


    Auch auf der Baustelle des Duisburg Central Office wird aktuell fleißig gewerkelt. Momentan konzentrieren sich die Arbeiten allerdings noch auf das Kellergeschoss. Anbei ein Bild der Baustelle:


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    Blick auf das Quartier 1


    Zum Abschluss folgen noch drei Bilder mit Blick vom alten Güterbahnhofsgelände auf das Quartier, die zeigen wie sich die Baustelle momentan in das Stadtbild einfügt.


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    Quelle: eigene Bilder

    Ich habe ebenfalls für den Entwurf von CKSA gestimmt. Zunächst sieht das Konzept meiner Meinung nach ein vielfältig nutzbares Stadtquartier mit vergleichsweise hoher Urbanität vor. Dazu wirkt die Bebauung durch den „Schwung“ aufgelockert und dynamisch, womit sich der Entwurf weiterhin von den anderen eher statisch wirkenden Beiträgen absetzt. Dazu finden sich im Konzept von CKSA einige spannende städtebauliche Akzente wie der Dünenpark, das Quartierszentrum mit Stadtplatz am Wasser oder die Skyline im Norden des Quartiers. Außerdem ist nun auf dem Bifunda-Gelände eine Eventhalle vorgesehen, die von zwei Hochhäusern eingerahmt wird. Abgerundet wird der Beitrag von nachhaltigen Mobilitäts- sowie Regenwasser- und Klimakonzepten.


    Kurz zusammengefasst: ich bin vom städtebaulichen Konzept von CKSA echt begeistert und hoffe inständig, dass sich die Jury für diesen Wettbewerbsbeitrag entscheidet!

    ^^

    Viele Neuigkeiten erfährt man nicht zur Quartiersentwicklung. Vielmehr hat ein Xantener Immobilienunternehmen kürzlich mit der Vermarktung der ersten Eigentumswohnungen begonnen. Beworben werden vier Kategorien von Wohnungen: Singlewohnung (ca. 67 qm Wohnfläche), Familiendomizil (ca. 120 qm Wohnfläche), Penthouse (ca. 130 qm Wohnfläche) und Lofts (ca. 180 qm Wohnfläche). Diese werden in erster Reihe mit Rheinblick in drei bis fünf geschossigen Gebäuden entstehen und haben durch die Lage ihren Preis. Die Spanne der Kaufpreise liegt zwischen 238.000 und knapp 1,2 Millionen Euro.


    Konkrete Entwürfe gibt es allerdings noch nicht. Hierfür müsse noch das Baurecht abgewartet werden, das frühestens für Mitte 2022 erwartet wird. Als Baujahr wird auf der Homepage des Vermarkters (Quelle: https://www.sthaus.de/rheinort-leben-am-rhein/) 2023 angegeben.

    Duisburg-Mittelmeiderich: Vorbereitungen für neues Wohnquartier an Steinstraße haben begonnen


    Bereits seit 2016 gibt es Pläne zur wohnbaulichen Nutzung eines rund 30.000 Quadratmeter großen Geländes im Bereich Steinstraße / Hoher Weg (s. hier). Das Projekt wird nun konkreter: im letzten Dezember hat das Unternehmen Vista Reihenhaus das betreffende Grundstück gekauft. Für diesen Bereich wurde auch schon ein städtebauliches Konzept als Grundlage für den aufzustellenden Bebauungsplan erstellt. Dieser Entwurf sieht 98 Wohneinheiten in Einfamilien-, Doppel- und Reihenhäusern vor. Es wird damit gerechnet, dass das Baurecht frühestens in einem Jahr besteht. Realistisch sei ein Baubeginn aber eher zum Ende des kommenden Jahres.


    Seitens der Vista Reihenhaus laufe derzeit die Projektplanung. Details wolle das Unternehmen noch nicht nennen, da diese letztlich vom Bebauungsplan abhängig seien. Unterdessen finden aktuell Rodungsarbeiten auf dem Areal zur Vorbereitung des Vorhabens statt. Notwendig wurden diese Arbeiten, da der Wildwuchs inzwischen beachtlich sei.


    Quelle: Meiderich: Rodungsarbeiten bereiten neues Wohnquartier vor (Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 24. Februar 2021)

    Duisburg-Rheinhausen: AWO baut 57 Seniorenwohnungen

    Die AWOcasa GmbH plant außerdem ein weiteres Vorhaben an der Friedrich-Ebert-Straße in Rheinhausen. Bei diesem Projekt sollen sogar 57 Seniorenwohnungen entstehen, dessen Größen ebenfalls zwischen 48 und 68 Quadratmeter liegen werden. In das Erdgeschoss des Neubaus sollen darüber hinaus ein Café mit Bäckerei sowie eine Physiotherapie einziehen.


    Ansonsten ähnelt das Vorhaben stark dem parallelen Projekt in Laar. So sind auch in Rheinhausen zwei Wohngemeinschaft für jeweils bis zu zehn demente Personen geplant. Ebenso sind eine Tagespflegeeinrichtung und eine U3-Kindertagesbetreuung vorgesehen.


    Ein kleiner Unterschied zum AWO-Projekt in Laar ist hingegen das Nutzen von Fernwärme. Der Neubau in Rheinhausen wird allerdings auch eine Photovoltaik-Anlage erhalten. Die Fertigstellung ist auch beim Rheinhauser Vorhaben für 2023 vorgesehen.


    Quelle: Nachhaltig bauen für die Zukunft: 76 barrierefreie Wohnungen in Rheinhausen und Laar (Pressemitteilung AWO Duisburg vom 21. Januar 2021)

    Duisburg-Laar: AWO errichtet Seniorenwohnanlage nahe des Rheindeiches

    Die neugegründete AWOcasa GmbH plant im Bereich Jahnstraße / Friesenstraße neben dem AWOcura-Pflegeheim den Bau eines fünfgeschossigen Gebäudekomplexes mit Tiefgarage. Hier sollen unter anderem die Büros des AWOcura-Pflegedienstes Nord untergebracht werden. Darüber hinaus sollen im 2. Obergeschoss des Neubaus 19 Seniorenwohnungen entstehen. Die Größen der Wohnungen variieren zwischen 48 sowie 68 Quadratmetern und sind natürlich barrierefrei. Außerdem werden sie an das Hausnotrufsystem der AWO angeschlossen.


    Des Weiteren sieht das Vorhaben die Einrichtung zweier Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenzerkrankung vor. Hier sollen einmal bis zu zehn Menschen mit der größtmöglichen Selbstständigkeit in einer Gemeinschaft leben. Ferner sollen in dem Gebäude eine Tagespflege für bis zu 20 Personen sowie eine U3-Betreuung für neun Kinder untergebracht werden.


    Das Energiekonzept des Neubaus ist auf Nachhaltigkeit ausgelegt. So soll die Heizung über Erdwärme versorgt werden, darüber hinaus soll auf dem Dach eine PV-Anlage installiert werden. Im Jahr 2023 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen werden.


    Visualisierung: Neubau von Seniorenwohnungen (Quelle: NRZ Duisburg)


    Quelle: Nachhaltig bauen für die Zukunft: 76 barrierefreie Wohnungen in Rheinhausen und Laar (Pressemitteilung AWO Duisburg vom 21. Januar 2021)

    Langsam neigt sich ein ereignisreiches, aber auch gleichzeitig turbulentes und herausforderndes Jahr dem Ende entgegen. Die nun anstehenden Feiertage sind nun eigentlich der richtige Zeitpunkt zur Entschleunigung und um zur Ruhe zu kommen. Leider kann dabei das sonst übliche gemütliche Beisammensein im Kreise der Liebsten nicht so ausfallen, wie wir es gewöhnt sind. Ich wünsche dennoch allen Nutzern des DAF – insbesondere des Duisburger Unterforums – frohe Weihnachten und schöne Feiertage!


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    Duisburg-Ruhrort: neue Polizeiwache am Werfthafen geplant


    Auf dem Gelände der früheren Kleinholz-Werft an der Alten Duisburger Straße soll ab dem kommenden Jahr ein neues Polizeirevier entstehen. Am neuen Standort will die Polizei Duisburg künftig Kräfte aus Homberg, Meiderich und zum Teil der Polizeiinspektion Nord bündeln sowie ein Verkehrskommissariat und den Einsatztrupp Nord ansiedeln. Mit dem Neubau sollen teilweise in die Jahre gekommene Wachen ersetzt werden.


    Die neue Polizeiwache wird über etwa 3.000 Quadratmeter Nutzfläche verfügen und somit ausreichend Platz für moderne Büro- und Besprechungsräume bieten. Auch sollen künftig getrennte Umkleiden für Frauen und Männer eingerichtet werden, was an einigen alten Polizeiwachen aufgrund der räumlichen Enge nicht möglich war.


    Inzwischen habe man bei der Stadt Duisburg einen Bauantrag für das neue Gebäude eingereicht. Mit dem ersten Spatenstich rechnen die Verantwortlichen daher schon im Frühjahr 2021. Die Bauzeit werde ca. 14 Monate betragen, sodass die Wache voraussichtlich in der 1. Jahreshälfte 2022 ihren Betrieb aufnehmen könne.


    Quellen:

    Neue Polizeiwache soll Einsatzkräfte in Ruhrort bündeln (Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 11. September 2020)

    Radio Duisburg Lokalnachrichten vom 23. Dezember 2020

    Duisburg-Hüttenheim: Vonovia modernisiert und erweitert Quartier an der Rembrandtstraße | ca. 100 neue WE geplant

    Ab Februar 2021 wird die Vonovia die ehemalige Werkssiedlung im Karree Rembrandt- / Heinrich-Bierwes- / Kolumbus- / Dürerstraße umfassend sanieren und erweitern. Zunächst werden die bestehenden 19 Gebäude und 132 Wohnungen modernisiert. So werden die Wärmedämmung und die Fenster erneuert sowie die Eingangs- und Außenbereiche neugestaltet. Außerdem erhalten die Erdgeschosswohnungen Terrassen, alle übrigen Wohnungen Balkone.


    Des Weiteren werden die bestehenden Gebäude um vollwertige Geschosse aufgestockt, in denen 62 neue Wohnungen entstehen sollen. Zudem ist im Norden und Süden des Quartiers der Neubau je eines Mehrfamilienhauses mit Aufzug geplant. In den beiden neuen Gebäuden sollen insgesamt 39 barrierefreie Wohnungen entstehen.


    Die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme wird für den November 2023 angestrebt, investiert werden etwa 27 Millionen Euro.


    Visualisierung: Modernisierungs- und Erweiterungsmaßnahme Hüttenheim (Quelle: Bürgerzeitung Duisburg)


    Quelle: Vonovia in Duisburg-Hüttenheim: Modernisierung und Neubau im Quartier (Bürgerzeitung Duisburg vom 5. Dezember 2020)

    Duisburg-Walsum: Zirkus Flic Flac verlegt Zentrale von Großenbaum in den Norden der Stadt

    Der Zirkus Flic Flac hat seine Zentrale aus dem Duisburger Süden an die Römerstraße in Walsum verlegt. Der bisherige Standort hat zuletzt seine Kapazitätsgrenzen erreicht, zudem fehlte Platz für Erweiterungen. Dieser wurde nun auf dem Gelände eines ehemaligen Reifenhandels gefunden, auf dessen Grundstück sich auch ein leerstehendes Wohnhaus befand. In diesem Gebäude werden künftig die Büros für die Kundenbetreuung, das Marketing und die Buchhaltung untergebracht. Darüber hinaus sollen zwei Wohnungen nach erfolgter Sanierung vermieten werden. Eine dritte Wohnung soll für Artisten und Choreografen bereitgestellt werden.


    Ferner werden am neuen Standort eine Ticket-Verkaufsstelle, eine Lagerhalle, eine Schlosserei, eine Schreinerei sowie eine Werkstatt entstehen. Mit Ausnahme des Zentrallagers, das sich weiterhin in Borken befindet, werden nun alle Aktivitäten an der Römerstraße gebündelt. Die Bauarbeiten laufen bereits seit einem Dreivierteljahr und werden demnächst abgeschlossen.


    Quellen:

    Kreativschmiede von Flic Flac zieht in den Duisburger Norden (Lokalkompass vom 1. Dezember 2020)

    Trotz Corona-Krise: Flic Flac plant neue Show in Duisburg (Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 2. Dezember 2020)

    Torhaus Süd ist bereits vollvermietet

    Fokus Development vermeldet den ersten Mieter für das Torhaus Süd und dieser wird künftig gleich die gesamten 8.000 Quadratmeter Büroflächen nutzen. Somit ist das Torhaus Süd auf einen Schlag vermietet! Fokus wollte allerdings zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht mitteilen, welches Unternehmen sich in dem Neubau niederlässt. Es wurde aber immerhin bekanntgegeben, dass dieses Unternehmen bereits in Duisburg ansässig sei und seine Firmenzentrale an die Düsseldorfer Straße verlegen werde. Gleichzeitig wolle sich das Unternehmen am neuen Standort vergrößern.


    Für das Torhaus Nord stehen bisher wie bekannt Edeka und Fokus Development selbst als Nutzer fest. Bislang konnte noch kein weiterer Mieter gefunden werden. Die Nachfrage nach den Büroflächen sei jedoch hoch, sodass in diesem Segment bald weitere Vermarktungserfolge erzielt werden könnten.


    Quelle: Duisburgs Top5-Bauprojekte: So geht es jetzt weiter (Neue Ruhr Zeitung vom 23. November 2020)

    Neuigkeiten zum Quartier 1

    Da in diesem Jahr sämtliche Immobilienmessen ausgefallen sind, hat die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung gestern als Alternative mit der „DU.Invest 2020“ ihre erste digitale Immobilienmesse veranstaltet. Auf dieser Veranstaltung wurde unter anderem ein virtueller Investorenflug angeboten, bei dem auch das Quartier 1 als aktuelles Stadtentwicklungsprojekt gezeigt wurde.


    Hierbei wurde berichtet, dass die in Bau befindlichen Vorhaben im Zeitplan liegen. Demnach soll die Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung im übernächsten Jahr ihren Betrieb aufnehmen. Im Herbst 2022 soll dann das Duisburg Central Office bezugsfertig sein. Unterdessen scheint es auch mit den beiden restlichen Grundstücken zügig voranzugehen: so arbeitet Aurelis bereits an den Bauanträgen für diese beiden Flächen. Ich bin gespannt, wann wir Näheres zu den Projekten erfahren werden!:thumbup:


    Quelle: Duisburgs Top5-Bauprojekte: So geht es jetzt weiter (Neue Ruhr Zeitung vom 23. November 2020)

    Duisburg-Hochfeld: Städtebaulicher Wettbewerb für Theisen-Areal abgeschlossen | ca. 200 Wohneinheiten geplant

    Wie die GEBAG heute mitteilt, hat am letzten Freitag eine Jury getagt und den Siegerentwurf für die Neuentwicklung des früheren Theisen-Geländes zwischen Frieden- und Musfeldstraße gekürt. 2017 hatte die GEBAG das Areal des ehemaligen Kabelwerks gekauft. Darüber hinaus hat die GEBAG unter anderem das angrenzende Gelände der früheren Hauptfeuer- und Rettungswache erworben und diese Fläche mit in die Planung einbezogen. So weist das Entwicklungsgebiet inzwischen eine Größe von gut drei Hektar auf.


    Der Entwurf des Teams Schönborn Schmitz Architekten aus Berlin und des Büros Querfeldeins Landschaft aus Dresden wurde mit dem ersten Preis prämiert. Den Mittelpunkt des neuen Quartiers bilden hierbei die denkmalgeschützten Hallen, die von einem fünfgeschossigen Hochpunkt ergänzt werden, sowie ein öffentlicher Platz zwischen der Direktorenvilla, den alten Hallen und der neuen Blockrandbebauung. Diese gliedert sich in vier jeweils viergeschossige Carrés, in denen insgesamt 200 Wohneinheiten geplant sind. Dabei wird eine Mischung aus öffentlich-geförderten und freifinanzierten Wohnungen angestrebt.


    DIe angrenzende alte Feuerwache bleibt erhalten, ebenso wie die nördlich angrenzende Grundschule, für die eine potentielle Erweiterungsfläche in der Planung berücksichtigt wird. Das Gerätehaus des Löschzuges Stadtmitte der Freiwilligen Feuerwehr soll hingegen abgerissen und an seiner Stelle ein sechszügiger Kindergarten gebaut werden. Zwischen dem neuen Kindergarten und der Schule sieht das Konzept zudem einen 660 qm großen Spielplatz vor. Der Standort des Löschzuges Stadtmitte soll künftig im geplanten fünfgeschossigen Hochpunkt im Zentrum des Quartiers untergebracht werden.


    Es wird jedoch noch einige Jahre dauern, bis die Bauarbeiten auf dem Areal beginnen können. Zunächst muss noch ein Bebauungsplan aufgestellt werden, der entsprechende Aufstellungsbeschluss soll im Frühjahr 2021 gefasst werden. Vorher soll der Siegerentwurf noch der Politik sowie dem Beirat für Stadtgestaltung zwecks Beratung vorgelegt werden.


    Städtebauliches Konzept: ehemaliges Theisen-Areal (Quelle: www.gebag.de)


    Visualisierung: Quartiersplatz „Dickelsbachhöfe“ (Quelle: www.gebag.de)


    Quellen:

    Wettbewerb zum Theisen-Gelände entschieden (Pressemitteilung der GEBAG vom 23. November 2020)

    200 Wohnungen entstehen auf dem Theisen-Gelände in Duisburg (Neue Ruhr Zeitung vom 23. November 2020)

    Duisburg-Beeck: Investor für Hallendbad-Gelände gefunden | ca. 50 Wohneinheiten geplant

    Die Stadt Duisburg hat fast 20 Jahre nach Schließung des Beecker Hallenbades einen Investor gefunden, der demnächst das rund 13.000 Quadratmeter große Areal entwickeln wird. In der neuen Siedlung sollen 26 Einfamilienhäuser sowie Mehrfamilienhäuser mit bis zu 20 Wohnungen entstehen. Das städtebauliche Konzept sieht vor, dass die Geschossigkeit der Gebäude auf maximal drei Stockwerke begrenzt wird. Ferner sollen die Dachflächen begrünt werden und alle Wohnhäuser Gärten erhalten. Darüber hinaus ist vorgesehen, das Quartier über die Flottenstraße zu erschließen. Diese soll hierfür verlängert werden und in einem Wendehammer enden.


    Ein Beginn der Bauarbeiten kann derzeit noch nicht genannt werden, da zunächst Planungsrecht geschaffen werden muss. Das Bauleitplanverfahren soll nun auf Grundlage des städtebaulichen Konzeptes fortgeführt werden. Als nächster Verfahrensschritt steht die öffentliche Auslegung der Planunterlagen an.


    Quelle: Käufer gefunden: Investor will am Beecker Hallenbad bauen (Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 18. November 2020)

    2020-10-23_dco1cujbj.jpgDuisburg Central Office: Fotos vom 23. Oktober 2020


    Auch auf dem Gelände des DCO gibt es sichtbare Fortschritte. So wurde in den vergangenen Wochen mit dem Ausheben der Baugrube begonnen. Darüber hinaus wurde das Baustellenschild aufgebaut.


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    Quelle: eigene Fotos

    Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung: Fotos vom 23. Oktober 2020


    Seit dem letzten Upload sind schon wieder vier Wochen vergangenen, daher wird es Zeit für ein paar frische Fotos. Wie man anhand der Bilder sehen kann, schreitet der Bau des 1. Obergeschosses in großen Schritten voran. Lediglich an der Koloniestraße fehlen noch einige Fassadenelemente.


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    Quelle: eigene Fotos