• Treppenhäuser fehlen nicht, da das Gebäude sonst gar nicht in Nutzung gehen dürfte. Architekten können die nicht einfach wegdesignen und tun dies sicherlich auch nicht. Kann es sein, dass du die übersehen hast?

  • ^ Ich hatte in meinen ersten post ja bereits erwähnt, dass selbstverständlich Treppenhäuser vorhanden sind. Die sind aber nicht für den täglichen Gebrauch ausgelegt, sondern für die ausschließliche Nutzung nach unten im Notfall. Es fehlt einfach die klassische Treppe neben den Fahrstühlen - ähnlich wie in machen Hotels.

    [mod]Überflüssiges Zitat des Vorposts gelöscht. [/mod]

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    Bei modernen Bürogebäuden gibt es i.d.R. einen Mieterausbau und ein Büroraster (Fassade). Sofern es also nicht um einen Erstbezug geht, der ggf. der Architekt des Hochbaus vor Fertigstellung mit geplant hat, liegt es am jeweiligen Arbeitgeber wenn einem die Teeküche, oder die Gemeinschaftsbereiche zu klein sind.

    Treppenhäuser erschließen einerseits die Mieteinheiten (Flexibilität) und dienen für diese gleichermaßen als Fluchtweg (zwei voneinander unabhängige je Mieteinheit). Mehr Treppenhäuser als durch diese beiden Parameter bedingt, plant eigentlich niemand, da die Baukosten dadurch exponentiell steigen und die vermietbare Fläche (mal x-Geschosse) wesentlich reduziert wird.

    Insofern herrscht hier deutschlandweit hinsichtlich des Investments und des Baurechts der gleiche Standart (Gebäude sind ähnlich tief, ähnlich hoch und Fassade ähnlich gerastert).

    Die Problembeschreibungen kann ich daher nicht nachvollziehen.

  • Dekoratives Anführungszeichen

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    Treppenhäuser erschließen einerseits die Mieteinheiten (Flexibilität) und dienen für diese gleichermaßen als Fluchtweg (zwei voneinander unabhängige je Mieteinheit). Mehr Treppenhäuser als durch diese beiden Parameter bedingt, plant eigentlich niemand, da die Baukosten dadurch exponentiell steigen und die vermietbare Fläche (mal x-Geschosse) wesentlich reduziert wird.

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    Die Problembeschreibungen kann ich daher nicht nachvollziehen.


    Die Problembeschreibung ist, dass das Erschließen der Mieteinheiten durch die zahlreichen vorhandenen Treppenhäuser nicht vorgesehen ist. Es geht nicht um weitere Treppenhäuser, sondern um die Verwendung ausschließlich als Fluchtwege.

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    Durch die räumliche Trennung von Aufzügen und Treppenhäusern und eine gestalterische Unterordnung der Treppenhauszugänge und Ausgänge (man Folge nur der Fluchtwegekennzeichnung), kann man eine Nutzung natürlich bedingt unterdrücken. Das Problem könnte man z.B. auch durch außenliegende Treppenhäuser weiter verschärfen. Wie Du schon sagst, kann man sog. Panikbeschläge einbauen, oder man den Zutritt mit der Brandmeldeanlage koppelt, damit man ins Freie flüchten kann, aber man umgekehrt nicht zurück in die Mieteinheiten kommt. Das ist i.d.R aber reversibel und vom Eigentümer gewünscht.

    Gerade wenn es um eine Zutrittskontrolle, erhöhte Sicherheit, Pförtner/Empfang, Arbeits- und Personenanzahlerfassung geht, können diese Maßnahmen sinnvoll sein.

  • Ich würde mal behaupten, wenn man als Investor vorhat, geschossübergreifende Vermietung vorzunehmen (was bei der Größe des Tacheles logisch ist), dann darf man von einem Planungsfehler sprechen, wenn man als Mieter nicht schnell und "flexibel" das Geschoss wechseln kann. Ob der Bauherr oder der Architekt den Fehler zu verantworten hat, steht auf einem anderen Blatt.

  • Wenn ich richtig verstehe, was Dr.Nick meint, geht es darum, dass die Wegeführung heutzutage in größeren modernen Gebäuden nur über die Aufzüge geht. Ein parallel dazu existierendes zentrales und offenes Treppenhaus gibt es praktisch nicht mehr (auch aus Gründen des Brandschutzes).

    Treppenhäuser gibt es, die sind aber i.d.R. nur als Fluchtwege gekennzeichnet. Der Zugang von außen ist i.d.R. nicht möglich (Schutz vor Betretung durch Unbefugte) aber es gibt natürlich die Möglichkeit über ein Foyer oder einen irgendwie gearteten Flur, auch von unten ins Treppenhaus zu gelangen.

    Die Nutzer benötigen sozusagen eine gewisse Ortskenntnis, was ja bei regelmäßiger Nutzung kein Problem darstellen sollte.

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    Dieser Tage bin ich das erste Mal bewusst durch das neue Tacheles-Quartier gelaufen und siehe da, es war gar nicht so "tot" wie von vielen vorhergesagt. Viele nehmen den Weg vom S-Bahnhof Friedrichstraße Richtung Synagoge oder Oranienburger Straße durch die "Abkürzung". Natürlich ist die Gastronomie irgendwo zwischen clean und hipp und Osteria. Aber die Hängepflanzen machen einen exotischen Einruck, die Fassaden wirken wertig und abwechslungsreich und die Bäume geben ihr Bestes, um zu wachsen.

    Einmal editiert, zuletzt von KaBa1 (9. September 2026 um 10:23)