• Baustart im Frühjahr? Ok. Das glaube ich erst wenn ich es sehe. :) Aber da der Platz eh schon so lange (seit die Bäume weg sind alle mal) eine Aufenthaltsqualität hat die gegen Null geht, kann es nur besser werden. Mal sehen wie viele Frühjahre und Winter wir bis dahin erleben werden.

  • doch doch, das Konzept ist gut gerüstet aufgestellt. Der Platz hatte schon immer reges Treiben, ob Fuhrwerke oder Automobile.

    Einfach ein paar Meter weiter zum Burgplatz gehen, dort ist pure Ruhe.

    Ist doch schön, wenn Braunschweig vielfältige Plätze hat.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Ich fürchte, die Aufenthaltsqualität wird sich nicht verbessern, so lange der Platz an allen vier Seiten von stark befahrenen Straßen umgeben ist.

    Ich erinnere nur an die Aufenthaltsqualität dort in den letzten sieben Jahre. Nur um noch mal in Erinnerung zu rufen wie lange die Bäume schon weg sind und über die Neugestaltung geredet wird. Für mich ist der Hagenmarkt und die Zeit die bisher vergangen ist eher ein Sinnbild dafür wie unfassbar langsam sich solche Dinge hierzulande bewegen. Aus vielen Gründen. Und ich möchte ehrlicher Weise gar nicht wissen wieviel Geld in den vergangen Jahren dafür bereits ausgegeben wurde.

  • Das wird schon seit 20 Jahren diskutiert, aber nicht in die Realität umgesetzt werden. Der Nord-Süd- bzw. Süd-Nord-Verkehr müsste dann über den Ring abgeleitet werden, wo es schon derzeit sehr hohe Luftbelastungen gibt. Der Altewiekring z. B. (mit den angrenzenden angeblichen Filet-Stück-Neubaugebieten) ist schon jetzt eines der Gebiete mit der höchsten Luftverschmutzung in BS...

  • So viel Konjunktive. Aber Glaube versetzt ja bekanntlich Berge. Ich bin dennoch skeptisch. Sowohl beim Start der Arbeiten als auch bei der Bauzeit. Die Verkündung, wie der Platz gestaltet werden soll, ist inzwischen 2 1/2 Jahre her. Nur um das noch mal in Erinnerung zu bringen. Die Bäume gibt es seit gut 8. Jahren nicht mehr. Nicht das das falsch verstanden wird, es ist wichtig und richtig dem Platz endlich wieder Leben einzuhauchen. Unbedingt.

  • Nachdem es im letzten Sommer schon Ankündigungen zum ehemaligen Horten Gebäude gab, soll es jetzt mit einem Wettbewerbsverfahren losgehen.

    Dabei geht es nicht nur um das Gebäude, sondern auch um das Magniviertel und direkt angrenzende Gebiete.

    Es ist wichtig, dass es bald losgeht, denn der Bohlweg mit Schlossplatz sind Aushängeschild der Stadt.

    Wir haben uns nämlich schon oft über die Kriegsbehelfsbauten, dreckigen Bohlwegfassaden auf der anderen Seite oder die Sauberkeit ausgetauscht.


    Was meint ihr?

    Unten offenes Markthallenkonzept, darüber Fitness & Sport, Kindergarten, Büros, Wohnen und oben ein Kultursaal ?


    https://regionalheute.de/braunschweig/m…eig-1747405429/

  • Dekoratives Anführungszeichen

    ... soll es jetzt mit einem Wettbewerbsverfahren losgehen. ...

    Also ganz ehrlich (mEn) - ich gehe davon aus, das in den nächsten 5-10 Jahren dort nichts wesentliches oder sichtbares passiert. Das Gebäude ist seit 5. Jahren geschlossen. Seit fast 5. Jahren. Fünf Jahre! Mitten in der Stadt. Im Sommer 24 gab es Ankündigungen was man alles tun will. Jetzt, ein weiteres Jahr später die nächste Ankündigung. Und was mir am meisten (mal abgesehen von der Timeline bis hier her) wenig Vertrauen in die Prozesse und die Zeitrahmen gibt sind Formulierungen wie diese . "... jetzt könnte Bewegung in die Sache kommen. ... Eigentlich hätten ... vorgelegt werden sollen, doch die Abstimmungen hätten etwas länger gedauert. ... Zukunft ist noch vollkommen offen." Das nun möglicherweise angekündigte Wettbewerbsverfahren soll eine halbe Million kosten. - ich will niemandem zu nahe treten, aber ich habe wenig vertrauen das dort etwas geschieht. Wir werden (mMn) auch in den kommenden Jahren um dieses leere Gebäude herum laufen müssen und ihm beim Verfall zusehen. I hope I'm wrong.

  • das letzte Foto von dieser "Baustelle" habe ich hier im Verlauf aus August 2024 gefunden. Sieht eigentlich fast genau so ais wie diese Aufnahme die ich vor fünf Tagen gemacht habe.

    photo-5303357439246201273-y.jpg

  • Städtebaulicher Wettbewerb Bohlweg/Schlossplatz/ehem. Horten-Gebäude: Zwischenergebnis

    Beim Wettbewerbsverfahren zur Umgestaltung des Bereichs Bohlweg/Schlossplatz/ehem. Horten-Gebäude liegt ein Zwischenergebnis vor. Das berichtet die Stadt auf ihrer Website. Alle sechs beteiligten Architekturbüros haben demnach ihre städtebaulichen Ideen pünktlich und vollständig abgegeben. Am Donnerstag, 18. Dezember trat die Jury erstmalig zusammen, um den Stand der Entwürfe in Augenschein zu nehmen. Die Arbeiten wurden laut Stadt noch nicht in eine Rangfolge gebracht. Vielmehr habe die Jury Hinweise und Empfehlungen für die weitere Ausarbeitung gegeben. Das weitere Verfahren sieht vor, dass alle sechs Teams auf Grundlage ihrer eigenen Entwürfe weiterarbeiten und nun mit Hinweisen und Empfehlungen der Jury insbesondere den Hochbau des Horten-Areals in den Blick nehmen.

    Eine erste Übersicht:

    Das Büro Stauth-Architekten aus Braunschweig mit GTL-Landschaftsarchitektur führt nur noch eine einspurige Nord-Süd Relation über die Westseite des Bohlwegs und verlagert die Süd-Nord Relation in die Georg-Eckert-Straße. Dort werden die verbleibenden Fahrspuren auf die Südseite verlegt. Die dabei „gewonnenen“ Freiräume werden jeweils für neue Grünpflanzungen genutzt.

    Als Ersatzbauten für das Horten-Gebäude werden drei neue Baukörper vorgeschlagen, die eine neue Durchwegung vom Damm kommend in Richtung Magnikirchplatz rahmen. Eine Markthalle im Erdgeschoss soll in Richtung Schlossplatz ein neuer Anziehungspunkt werden.

    Hadi Teherani Architects aus Hamburg mit Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten arbeiten mit dem Bestandsbaukörper, verändern diesen aber mit einer großen Öffnung in den unteren Geschossen. Diese Öffnung wird als neue Durchwegung zwischen Damm und Magniviertel vorgeschlagen. Der Flächenverlust in den unteren Geschossen wird über Aufstockungen in den Dachgeschossen kompensiert, sodass der Baukörper in der Höhe an Masse zulegt. Als neue verkehrliche Lösung wird eine Bündelung beider Nord-Süd-Relationen auf der Bohlweg Ostseite vorgeschlagen. Im Bereich der Georg-Eckert-Straße werden beide Richtungsfahrbahnen auf die Südseite der Stadtbahn verlagert. Dadurch wird erreicht, dass der Freiraum südlich des Schlosses größer werden kann.

    EMI-Architekten aus Zürich mit Lars Ruge Landschaftsarchitekten skizzieren als einziges Team drei verschiedene Zeithorizonte - die Jahre 2025, 2035 und 2045 - für die weitere städtebauliche Entwicklung. Für das aktuelle Zeitfenster 2025 werden nur wenige, fast minimalistische Eingriffe vorgeschlagen. Eine Besonderheit ist bei EMI der Vorschlag, die Stadtbahnhaltestelle Schloss nach Norden in den Bereich des Schlossplatzes zu verlagern und mit der Stadtbahnhaltestelle Rathaus zusammenzulegen. Die Situation des Straßenverkehrs bleibt hingegen für 2025 räumlich weitgehend unverändert, erst 2035 sollen diese Verkehrsräume deutlich reduziert werden. Das Horten-Gebäude wird bei diesem Entwurf aber sofort abgebrochen, drei unterschiedlich hohe Gebäude schaffen in zwei Bauphasen (2025 und 2035) neue Durchwegungen und Platzräume.

    Albert Speer+Partner aus Frankfurt mit eigener Abteilung Landschaftsarchitektur bündeln die Nord-Süd Fahrspuren des Bohlwegs ebenfalls auf der Ostseite. Im Bereich der Georg-Eckert-Straße werden alle Fahrspuren auf die Nordseite der Stadtbahntrasse verlagert. Die Flächengewinne auf der Westseite des Bohlweg schaffen dort Räume für den Fuß- und Radverkehr.

    Auch dieses Team arbeitet mit drei neuen Baukörpern als Ersatz für den Bestandbau Horten. Kleinere neue Platzräume sollen die Verbindung zwischen der bestehenden Fußgängerzone Damm und dem Magnikirchplatz akzentuieren.

    Kadawittfeld-Architekten aus Aachen/Berlin mit RABE Landschaftsarchitekten verfolgen in ihren Vorschlägen einen sehr stringenten klimaschonenden Ansatz. Dieses Team möchte ressourcenschonend den Bestandsbau -Horten überwiegend erhalten, modelliert ihn aber neu. Das Erdgeschoss soll dabei offen und transparent ausgebildet werden, um neue Durchwegungen zu ermöglichen. Bei diesem Team wird aus dem Schlossplatz ein neuer grün geprägter Stadtraum mit ganz anderer Ausrichtung als heute. Die Architekten schlagen u.a. einen Regenwasserpfad und ein Arboretum an dieser zentralen Stelle vor.

    Verkehrlich wird zunächst überall an gleicher Stelle eine Fahrspur reduziert. Ab 2025 soll der Bohlweg im Bereich des Schlossplatzes dann autofrei werden.

    KSP Engel-Architekten mit nsp Landschaftsarchitekten fassen als einziges Team die Trassen der Stadtbahn an, was in der Auslobung allerdings ausdrücklich ausgeschlossen wurde. Dieses Team verschiebt auch die Haltestellen Schloss sowohl im Bereich Bohlweg als auch in der Georg-Eckert Straße nach Norden. Dies ermöglicht unter anderem ein größeres Baufeld für die Neubebauung im Bereich Horten. Hier werden wiederum drei unterschiedlich hohe Baukörper angeordnet, die Durchwegungen in Richtung Magnikirchplatz und Kuhstraße eröffnen. Im Freiraumansatz wird der Schlossplatz unmittelbar vor dem Schloss steinern belassen; heute bestehende Bäume sogar entnommen. Intensive locker angeordnete Bäume rahmen den Schlossplatz dann allerdings von allen Seiten.

    Verbindliche Hinweise der Jury zur weiteren Bearbeitung:

    • Eine Verschiebung oder gar Verlegung von Stadtbahngleisen darf kein Entwurfsansatz sein.

    • In einer ersten Umsetzungsphase müssen zumindest einspurige Fahrrelationen in Nord-Süd und in Süd-Nord Richtung im Bereich des Schlossplatzes vorgesehen werden.

    • Auf dem Schlossplatz müssen unterschiedliche Nutzungen, z.B. auch Veranstaltungen möglich sein; dies muss bei Vorschlägen zur Entsiegelung und Begrünung berücksichtigt werden.

    • Die Entwurfsverfasser werden aufgefordert, neu entstehende räumliche Qualitäten z. B. im Bereich der Bohlweg-Westseite, aber vor allem auch im Bereich des neu konzipierten Horten-Areals deutlicher herauszuarbeiten.

    • Bei Vorschlägen zu zusätzlichen Baumpflanzungen sind die Rahmenbedingungen des Untergrunds (z.B. das Vorhandensein von Tiefgaragen) und der zukünftige Pflegeaufwand zur Aufrechterhaltung einer langfristigen Vitalität stärker zu berücksichtigen.

    • Es sollen in der weiteren Bearbeitung konkretere und nachprüfbarere Pläne zu Radwegen und Fahrradabstellanlagen gegeben werden, insbesondere in den Anschlussbereichen zu den am Entwurfsgebiet ankommenden Relationen.

    Am 12. Februar 2026 soll ein weiterer Workshop stattfinden, an den sich eine letzte Arbeitsphase anschließen soll, bevor am 2. April die finale Abgabe der Arbeiten erfolgt. Über die Rangfolge entscheidet die Jury am 19. Mai. Eine Öffentlichkeitsveranstaltung ist für den Dienstag, 3. Februar, ab 18 Uhr in den Räumen der Stadtverwaltung im BC III am Hauptbahnhof (Willy-Brandt-Platz 13) vorgesehen. Dann werden die unterschiedlichen Arbeiten der Öffentlichkeit ausführlich vom wettbewerbsbetreuenden Büro HJP aus Aachen vorgestellt. Es wird dann die Möglichkeit geben, Nachfragen zu den Arbeiten bzw. zu dem Verfahren zu stellen und eine individuelle Bewertung abzugeben. Dieses Meinungsbild wird protokolliert.

    Quelle mit weiteren Infos und ersten (nicht sehr aussagekräftigen) Bildern: https://www.braunschweig.de/politik_verwal…ichten/boma.php

  • Und hier ist das Ergebnis für das ehemalige Horten-Gebäude.

    Ich möchte nicht zu kritisch sein, aber es ist schlecht und nicht würdig für den bekannten Platz neben dem Schloss, der sogar in australischen Serien eingeblendet wird.

    Nicht wieder diese langweiligen Klötze, die auch im Vorort von Melbourne stehen könnten. Der Schlossplatz hat etwas Besseres verdient.

    Zumindest an einer Seite, z.B. Richtung Schloss / Bohlweg, etwas Schwung; etwas Offener; mehr Glas!


    Dekoratives Anführungszeichen
    Zitat

  • ^Dazu einmal die Pressemitteilung der Stadt samt Bildmaterial:

    Jury kürt Siegerentwurf des Wettbewerbsverfahrens BOMA+

    Der Sieger des kooperativen Wettbewerbsverfahren BOMA+ steht fest. Die Jury, die sechs Arbeiten von internationalen und regionalen Planungsteams zu beurteilen hatte, kam nach intensiven Beratungen zu einem einstimmigen Votum: Der erste Preis für den besten Entwurf geht an das Team des Aachener Architekturbüros kadawittfeldarchitektur (kwa) mit RABE LANDSCHAFTEN Landschaftsarchitektur. Damit erhält die zukünftige städtebauliche und hochbauliche Entwicklung für den Bereich Bohlweg, Schlossplatz und ehemaliges Galeria-Horten-Gebäude eine konkrete Perspektive.

    „Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, im Konsens einen zukunftsgerichteten Entwurf als Sieger zu ermitteln“, kommentiert Oberbürgermeister Dr. Thorsten Kornblum. „Von dem prämierten Entwurf wird das gesamte Umfeld profitieren, das wird ebenso aufgewertet. Ich bin überzeugt, dass die gute Zusammenarbeit der Partner Volksbank BRAWO und Stadt Braunschweig im Wettbewerb in eine gute bauliche Umsetzung münden wird. Für die Braunschweiger Innenstadtentwicklung machen wir mit diesem nachhaltigen, städtebaulich wie architektonisch und nicht zuletzt verkehrlich überzeugenden Entwurf einen großer Schritt nach vorn. Ich danke der Volksbank als Eigentümerin für die gute Zusammenarbeit und den engagierten Teams für ihre spannenden Impulse.“

    Carsten Ueberschär, Vorstandsmitglied der Volksbank BRAWO, ergänzt: „Der ausgewählte Entwurf stellt eine vielversprechende Ausgangsbasis für die kommenden Überlegungen im Umgang mit der Horten Immobilie dar. Im weiteren Verlauf werden wir gemeinsam mit den Beteiligten sorgfältig prüfen, wie eine nachhaltige und zukunftsorientierte Entwicklung der Braunschweiger Innenstadt bestmöglich umgesetzt werden kann. Dieser Wettbewerb hat sehr viel Engagement und Kreativität gezeigt. Dafür möchte ich mich bei allen beteiligten Planungsgesellschaften bedanken. Mein besonderer Dank gilt der Stadt Braunschweig, dem Büro HJP Plan+ und allen Projektbeteiligten für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und die gemeinsame Auslobung dieses wichtigen Projekts.“

    Das mit dem ersten Preis ausgezeichnete Team schlägt als zentrale Idee vor, die historische Ost-West-Wegeverbindung Damm-Langedammstraße wiederherzustellen und so einen neuen Platzraum, den „Grünen Karrenführerhof“, als Bindeglied zwischen Neubebauung und Magniviertel zu schaffen. Damit wird das Magniviertel besser an die übrige Innenstadt mit der Fußgängerzone angebunden und die bestehende Barriere durch den Galeria-Horten-Komplex aufgehoben.

    Dies gelingt durch eine Neugliederung der Baumasse in zwei Baukörper und eine differenzierte Gestaltung der Fassaden, was zugleich einen vollständig neuen, zeitgemäßen architektonischen Auftritt in der Mitte der Stadt bedeutet. Der Entwurf besticht im Urteil der Jury zudem durch seinen konzeptionellen Ansatz, annähernd die Hälfte des vorhandenen Bauvolumens zu erhalten und damit ressourcenschonend vorzugehen.

    Ein zweiter Preis ging an das Team STAUTH Architekten aus Braunschweig mit GTL Landschaftsarchitektur. Von diesem Team werden drei Baukörper vorgeschlagen; auch hier ist die historische Wegeverbindung Damm-Langedammstraße zentraler Entwurfsbestandteil um die sich die neuen Gebäude gruppieren. Ein wichtiger Entwurfsbestandteil ist hier die modern und durchlässig neu gestaltete Haltestelle Schloss im Bereich des neuen Bauareals.

    Ein dritter Preis ging an das Team EMI Architekt*innen aus Zürich mit Lars Ruge Landschaftsarchitekten. Auch hier sind es drei Baukörper, die sich um die neue Ost-Westverbindung gruppieren. Bei dieser Arbeit wurde insbesondere die sehr hochwertige Durcharbeitung der Grundrisse gelobt. Überwiegend kritisch wurde aber ein zehngeschossiger Wohnturm direkt angrenzend an die viergeschossige Bebauung des Magniviertels angesehen.

    Auch ein vierter Preis wurde vergeben: an das Team KSP ENGEL GmbH aus Frankfurt und Braunschweig in Zusammenarbeit mit nsp landschaftsarchitekten aus Hannover. Dieses Team schlägt ebenfalls drei Baukörper vor, die sie ganz unterschiedlich ausbilden, in großem Maßstab urban Richtung Schloss und eher kleinteilig in Richtung Magniviertel.

    Die weiteren beteiligten Teams Hadi Teherani Architects aus Hamburg mit RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekt:innen und AS+P Albert Speer und Partner aus Frankfurt mit eigener Landschaftsarchitekturabteilung erhielten in dieser Reihenfolge Anerkennungen.

    Neben den hochbaulichen Entwürfen für das Galeria-Horten-Areal haben die Teams zahlreiche Ideen für das erweiterte städtebauliche Umfeld präsentiert. So gibt es z. B. Vorschläge einer Verlagerung der Straßenbahn-Haltestelle Schloss, um eine direktere Ost-West Verbindung Damm-Langedammstraße zu ermöglichen. Auch für den Bohlweg und für den Schlossplatz wurden Ideen zur Aufwertung insbesondere mit dem Ziel einer intensiveren Begrünung, zu Schwammstadtelementen sowie zum Hitze- und Starkregenschutz aufgezeigt.

    Nicht zuletzt haben die Teams Alternativen für verkehrliche Erschließungen entwickelt. Hier waren gemäß der Auslobung verschiedene zeitliche Phasen der Entwicklung zu berücksichtigen. Für eine erste Phase, die jeweils eine Richtungsfahrspur am Bohlweg vorsieht, wurden unterschiedliche Lösungen aufgezeigt; z. B. eine Bündelung der Fahrspuren auf der Seite des Schlosses, aber auch eine Reduzierung auf eine Fahrspur in der heutigen Lage. Insbesondere die gute Erreichbarkeit der bestehenden zentralen Parkhäuser war hier ein wichtiges Beurteilungskriterium. Es wurden aber auch Entwicklungsmöglichkeiten aufgezeigt, in der, nach entsprechenden Veränderungen der verkehrlichen Rahmenbedingungen, auch ein autofreier Bohlweg im Bereich des Schlossplatzes möglich erscheint.

    Diese zahlreichen Ideen flossen in die abschließende Bewertung mit ein. Sie werden im Zuge der weiteren Entwicklung von der Verwaltung auf Umsetzbarkeit geprüft. Sollten sich aus diesen Ideen Planungsaufträge oder konkrete Umsetzungen ergeben, werden wie üblich die Ratsgremien gesondert mit Beschlussvorlagen eingebunden.

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    Bilder: ©kadawittfeldarchitektur

    Quelle: http://www.presse-service.de/data.aspx/static/1218338.html

    Alle Arbeiten werden bis einschließlich Freitag 19. Juni, im Erdgeschoss des Hochhauses BC III im BRAWO-Park am Hauptbahnhof (Willy-Brandt-Platz 13) ausgestellt. Die Arbeiten sind dort während der Öffnungszeiten des Verwaltungsgebäudes von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr zu besichtigen.

  • Oh jeh. Also das ist so gar nicht meins und ich kann mich Braunschweiger nur anschließen.

    Ich glaube nicht das es so und das es überhaupt kommen wird. Warum? Zum einen sind da die trägen und langen Prozesse die wir inzwischen haben. (wenn man überlegt wie lange das Gebäude jetzt schon leer steht) Des weiteren muss ich an die aktuellen Diskussionen in und um die Volksbank Brawo denken wenn es um eine finanzierung eines solchen Projektes geht. Dann - Bauen ist in Deutschland so teuer wie nie. Dazu kommt der Denkmalschutz der in Bezug auf das Horten-Gebäude mit Sicherheit nicht nachgiebig sein wird. Und das sind nur die die Dinge die mir grob als erstes in den Sinn kommen. Meine Prognose - In den kommenden Jahren wird da keine Schippe Sand bewegt.

  • Ich empfinde das Ergebnis gleichfalls als eher banal und wenig prägnant. Es stellt zwar eine Verbesserung gegenüber dem Ist-Zustand dar, bleibt mit Blick auf die prominente Lage jedoch hinter den Möglichkeiten zurück. Die Architektur sollte an dieser Stelle nicht versuchen, der Schlossfassade die Schau zu stehlen; gerade die Ecke Bohlweg/Georg-Eckert-Straße hätte jedoch das Potenzial für eine deutlich markantere Lösung.

  • Dem stimme ich zu. Allerdings war es nicht anders zu erwarten gewesen. Besonders bei den ersten Entwürfen, die teilweise sehr abenteuerlich waren.

    Im Hinblick auf seine spätere Bedeutung, als Eingang ins Magniviertel (alle anderen sind schlechter erreichbar und wer geht schon durch die Leonhardstraße ins Magniviertel), wirkt der Entwurf lieblos.