Beiträge von Okarnika

    Das jetzt diese Bürgerbewegung BiBS auch gegen die Wendeschleife wettert, zeigt nur deren populistische Wahlkamptaktik. Gleichzeitig setzen sie sich für weniger Parkplätze ein. Glücklicherweise wird wahrscheinlich der Protest nichts bringen und die Schleife samt Erweiterung gebaut, aber es offenbart die Schwächen jeder Bürgerbewegung.

    Thema: Stadtbahn Ausbau: Mittlerweile hat sich nicht nur eine Initiative gegen die Wendeschleife, sondern auch eine gegen die Verlängerung nach Volkmarode gebildet. Quelle: Braunschweiger Zeitung (Ohne Paywall)


    Die Planungen dauern nun schon mehr als 10 Jahre und dann kommt noch NIMBYs. Neben den typischem Anzweifeln, dass überhaupt ein Bedarf existiert (zum Vergleich: Volkmarode hat fast 4.000 Einwohner, Wenden knapp über den 4.000 und die haben einen Anschluss an die Straßenbahn) wird auch wieder mit Wegfall von Parkplätzen und den Bauen an sich argumentiert.

    Die sollten sich eher darüber aufregen, dass die Planungen so viel Zeit brauchen. Und leider hören ich von Freunden aus Rautheim, dass man auch die Straßenbahn nicht will. Also beginnt dann das ganze Spiel von vorne.

    Ich bin letzten wieder über den Entwurf für den CoLiving Campus gestolpert, der das Gelände des Campus Nord der TU verändern wird. U. a. sollen Wohnungen, wissenschaftliche Gebäude und verschiedene andere Gebäude gebaut werden. Das Gebiet sich auch über den heutigen Sportplatz und der Ottenroder Halle erstrecken. Auch eine weitere Straßenbahnhaltestelle auf der Beethovenstraße ist vorgesehen.

    Basierend auf den Entwürfe wage ich eine Prognose zum Ausbauprogramm der Straßenbahnlinie 2: Aktuell (Stand 2023) will man am von der Hamburger Straße dem Ringgleis entlang, bis zum Bienroder Weg. Allerdings überlegt BsEnergy, ob sie das Gleis in Zukunft zum Heizkraftwerk, also am Ringgleis entlang, noch brauchen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Trasse nicht dort gebaut wird, sondern von der Gliesmaroder Straße abzweigt und der Beethoven Straße nach Norden bis zur Ottenroder Straße folgt.

    Günstiger, weil die Strecke kürzer ist, wäre es auch.


    Hier ist der Link zur Vorlage, auf Seite 5 ist der Lageplan samt eingezeichneter Trasse. 


    Wenn der Entwurf so gebaut wird, wäre es definitiv eine Verbesserung für das Areal.

    Es gibt eine Umfrage über das Ringgleis und dem Brückenschlag Süd. Sie fragen nach der Bedeutung des Ringschlusses über die Bahnbrücken.

    Meine Interpretation: Sie wollen zwar den Ringschluss, aber mit der Erweiterung des Stadtentwicklungskonzept "Bahnstadt", könnte die Brückenverbindung früher kommen, bzw. priorisiert werden. Andernfalls könnte wegen einer fehlender Finanzierung die Brückenverbindung Jahre später kommen.


    https://mitreden.braunschweig.de/dialog/30

    Andererseits passt das Ergebnis perfekt zur westlichen Seite des Bohlwegs ...

    Einladend ist etwas anderes. Wir dürfen uns nicht wundern, dass der Tourismus in Braunschweig schwächelt, wenn Touris vom Hauptbahnhof und dem Umfeld und danach vom Bohlweg begrüßt werden.

    Dem stimme ich zu. Allerdings war es nicht anders zu erwarten gewesen. Besonders bei den ersten Entwürfen, die teilweise sehr abenteuerlich waren.

    Im Hinblick auf seine spätere Bedeutung, als Eingang ins Magniviertel (alle anderen sind schlechter erreichbar und wer geht schon durch die Leonhardstraße ins Magniviertel), wirkt der Entwurf lieblos.

    Die Taktausdünnung wurde schon früh klar kommuniziert. Der Grund für die Schleife ist die Einsparung einer Straßenbahn. Ohne der Schleife müsste für den 7/8 Minuten Takt bis zur Ziegelweg (Endpunkt) eine weitere Straßenbahn gekauft werden. Scheinbar rechnet sich der Bau der Schleife eher als eine weitere Straßenbahn zu kaufen, deren Anschaffungswert auch mehrere Millionen kostet. (Plus der Kosten für die Instanthaltung, Reparatur, dem Gehalt der Fahrer)


    Ich bin auch kein großer Fan dieser Schleife, aber die ökonomischen Aspekte kann ich nachvollziehen. Und wenn das der Preis für den Ausbau des öffentlichen Verkehrs ist ...

    Hat jemand eine Idee, wie es mit der Campusbahn aussieht?

    ~ 2022 hieß es, dass die Campusbahn und die Strecke nach Querum nicht als eine Strecke gebaut werden. 7

    2023 sagte die BS Energy, dass sie das Gleis zum Heizkraftwerk brauchen, bis 2024 sollte eine Entscheidung gefällt werden. Bis heute sind immer noch keine neuen Infos veröffentlicht worden.

    Das Konzept der Warenhauskette wie Galeria Kaufhof ist eh DE-weit am schwächeln. Nicht nur wegen Benko. Die Gründe sind vielfältig (Onlinehandeln, sinkende Aufenthaltsqualität der Innenstädte aufgrund von wenigen Veränderungen seid den 60er etc.). Nur besondere Kaufhäuser, wie das KaDeWe, bleiben durch ihre Alleinstellungsmerkmale stark.

    Die Frage muss diskutiert werden, was nach dem Auszug geschehen soll. Ich persönlich fände einen großen Park schön und die alten Fachwerkfassaden werden als ganze Häuser wiederaufgebaut.

    Straßenbahnausbau

    Der aktuelle Bericht zum Straßenbahnausbau wurde veröffentlicht.

    Es war schon länger klar, dass die Umsetzung der Projekte lange dauert. Aber Zielnetz 2030 ist überhaupt nicht zu halten, wenn selbst der fortgeschrittenste Abschnitt erst 2030 eröffnet wird ...

    Laut dem Bericht soll Volkmarode 2030 und Rautheim 2031 eröffnet werden. Für das letzte Teilprojekt hat die Planung noch nicht einmal begonnen. Es würde mich nicht wundern, wenn der Abschnitt erst 2040 fertig wird und wir dann das Zielnetz 2040 haben.

    Hier ist der Link zum aktuellen Bericht: https://www.stadt-bahn-plus.de/fileadmin/medi…ht_30062025.pdf