Nbger Zentrum: VOLKSBAD

  • Vielen Dank für die Fotos!

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    Der Anstrich ist mir aber zu hell, irgendwie hatte ich ein Mintgrün im Kopf. Aber wenn ich die alte Postkartenansicht rauskrame, dann ist das wohl tatsächlich die originale Fassadenfarbe.

    Ich würde die alte Postkarte als nicht allzu wahrheitsgetreu einstufen, schließlich ist die restliche Sandsteinfassade ja im selben Farbton dargestellt. Und ich bezweifle, dass der Sandstein ursprünglich mal weiß angestrichen war. Auf alten Fotos (in SW natürlich) sieht es mir eher danach aus als hätte der Turm einen eher dunkleren bis ähnlichen Farbton wie der Sandstein. Weiß wohl definitiv nicht, wenn man die Fenster als Vergleich heranzieht. Vielleicht war die Fassade durch die umliegenden Fabriken damals aber auch sehr schnell verdreckt.

    Was mich besonders stutzig macht, sind die (Plastik?-)Einscheibenfenster bei den Balkonen. Es glaubt doch wohl niemand, dass die 1911 so ausgeführt worden sind. Die nehmen leider sehr viel von der Filigranität und wirken finde ich sehr unpassend. Wenigstens eine Mittelteilung hätte gut getan. Auch die Taubennetzen bei den Balkonen sind nicht sehr prickelnd, bei unregelmäßiger Reinigung verdrecken die leider erfahrungsgemäß auch recht schnell.

    So sehr ich mich über die Wiederinbetriebnahme des Volksbades und die Rekonstruktion des Turmes freue, wurde da anscheinend nicht wirklich Wert auf diese Details gelegt. Beim traditionellen Dachstuhlaufbau, dem Ziffernblatt, den Zeigern, den übergipsten Figuren in der Haupthalle und vielen anderen Stellen hingegen erfreulicherweise schon. Das sei der Fairness halber natürlich erwähnt. Vielleicht fehlten aber auch schlicht gesicherte originale Vorlagen für Fenstergestaltung und Turmfarbe, sodass der Turm im Sinne des Denkmalschutzes auch als Rekonstruktion und eben nicht als Original erkennbar sein soll.

  • Mir gefällt die farbliche Gestaltung außerordentlich gut. Die Fenster finde ich hingegen nicht so schlimm. Vor allem, da ganz oben auch auf den Originalaufnahmen große einscheibige Fenster verbaut waren, halte ich es auch nicht für vollkommen abwegig, eben die gewählte Variante zu nehmen.

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    Vor allem, da ganz oben auch auf den Originalaufnahmen große einscheibige Fenster verbaut waren, [...]

    Das war mir so nicht bewusst. Welchen Originalaufnahmen entnimmst du das denn? Ich konnte leider keine Aufnahmen finden, auf denen die Fenster zu sehen sind. Wäre schön, wenn du sie vielleicht hier verlinken könntest.

  • Ich muss zugeben, dass das möglicherweise nicht passende Einscheiben-Plastikfenster sind ist mir vor Ort nicht aufgefallen. Ich habe mich viel mehr über die Spenglerarbeiten in Kupfer und die wohl originalgetreuen Balkongeländer gefreut, die immerhin keine einfachen feuerverzinkten Stahlgitter sind, wie man sie heute standardmäßig verbaut. Leider habe ich keine Zoom-starke Kamera mehr um die Details näher zu holen.

  • Ich möchte hier, wie bereits gesagt, auch die wirklich hervorragend rekonstruierten Details mitnichten in Abrede stellen. Es ist mir eine Wonne meine Blicke über diesen Turm und seine ganzen Feinheiten schweifen zu lassen. Gerade dazu im Kontrast sind mir aber leider die Einscheibenfenster (in diesem Fall ja eigentlich Türen) doch sehr ins Auge gestochen. Zugegebenermaßen bin ich da vielleicht auch besonders kritisch und aufmerksam, da mir schon die neuen Plastikfenster in den Schwimmhallen negativ aufgefallen sind.

    Auch im Giebel der Haupthalle, wie in nothors Beitrag #110 zu sehen, wurden deutlich sichtbar Plastikfenster an der Außenkante verbaut (Dämmung wird nehme ich an folgen), die ich an der Stelle ebenfalls sehr unpassend empfinde. Zwar immerhin mit Sprossenteilung, allerdings leider auch nicht, wie historisch korrekt, mit halbseitig öffnenden Flügeln. Vermutlich mag es Kostengründe haben, aber ich empfinde den Kontrast zwischen den wunderbar aufgearbeiteten alten Fenstern, all den fein wieder hergestellten Details und dann diesen schnöden Fenstern, in die wohl nicht so viel Zeit und Hingabe geflossen ist, dann doch etwas schmerzlich. Aber um positiv zu bleiben, Fenster kann man einfacher mal wieder austauschen als all das Sonstige aufarbeiten.

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    Das war mir so nicht bewusst. Welchen Originalaufnahmen entnimmst du das denn? Ich konnte leider keine Aufnahmen finden, auf denen die Fenster zu sehen sind. Wäre schön, wenn du sie vielleicht hier verlinken könntest.

    Mir geht es um die obersten Fenster, die direkt unter dem Dachstuhl sitzen, noch über der Uhr. Das sieht man auf den von dir verlinkten Aufnahmen aus Beitrag #122 sehr gut.

  • Die Altstadtfreunde haben das gerüstfreie Volksbad bereits in Social Media gefeiert. Zufällig bin ich dort heute auch entlang gekommen:

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    Wie gesagt, die Türen und Fenster oben am Turm fallen mir vor Ort nicht negativ auf, wohltuend allerdings fallen die Geländer aus, die definitiv dem Original nachempfunden sein müssen, denn die sind nicht modernistisch.

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    Fertig ist die Fassade allerdings noch nicht. Es fehlen m.M.n. noch Fenster und Verputz an verschiedenen Stellen. Und natürlich der Vorplatz ist noch zu gestalten.

  • Laut NN-Artikel (Paywall) steigen die Kosten weiter von ursprünglich 56 auf nun 90 bis 100 Millionen. Gut, diese Zahlen sind etwas sensationssuchend, da schon länger bekannt war, dass es man mit der ursprünglichen Kalkulation nicht hinkommen wird. Aber ich meine mich an irgendwas um die 78 Millionen als letzten Stand zu erinnern.

    Außerdem verschiebt sich die Eröffnung erneut, nun auf das zweite Halbjahr 2027.

  • Dieser Bau zieht massig Touristen in die Stadt. Darum ist er wohl jeden Cent wert.


    Anders als der Umbau des Franken-STAU-wegs. Der ein Milliardengrab sein wird. Es sei denn es wird eine Maut verlangt.


    Die ganzen Osteuropäishen LKW die hier durchbrettern um Gemüse/Obst aus Spanien zu holen, sollten eine Maut bezahlen.

  • Nicht nur Touristen zieht das in die Stadt. Schwimmbäder sind als solche auch allgemein gefragt, die Zahl der Nichtschwimmer und Badetoten steigt rasant. Zudem ist das Volksbad in Zukunft ja auch flexibel als historische Eventlocation nutzbar - auch da gibt es einen Mangel.

    Gut, Preissteigerungen sind ja bei solchen größeren Projekten auch fast schon normal. Wenn man wie bei der Stuttgarter Opernsanierung realistischer kalkulierte Preise nennt (deutlich mehr als hier übrigens), ist die Entrüstung aber auch groß. Wie mans macht ist's verkehrt...

  • Was mir in den Diskursen um solche Projekte immer zur kurz kommt sind die sog. weichen Faktoren. So ein rekonstruiertes Volksbad ist mehr als nur ein Zweckbau. Das darf auch mal mehr kosten. Deshalb haben ja Leute über 1 Mio für den Turm gespendet. Ich glaub niemand würde für den FSW-Ausbau privat spenden, deshalb gefällt mir der Gedanke von @Energie+Bad mit der Maut sehr gut. Denn anders als der FSW, der ein vielfaches des Volksbades kosten wird wird seine Benutzung sehr wahrscheinlich kostenlos sein, während das Volksbad Eintritt nehmen wird. Aber das Volksbad hat in seiner architektonisch gefälligen, ja wohltuenden Ausstrahlung eine heilendende Wirkung auf die Umgebung, die Betrachter und damit auf die gesamte Stadtgesellschaft. So wie Natur positiv auf die Seele wirkt, ein Waldspaziergang oder ein Nachmittag am Meer, so ist schöne Architektur im Stadtbild immens wichtig. Jeder, der mal im Urlaub in einer als schön empfundenen Stadt war, weiß das.

    Dass wir Deutschen oft reflexmäßig kommentieren "herrjeh was das wohl gekostet hat" oder "die Heizkosten will ich nicht haben" oder so, das ist letztlich eine Psychose, die uns irgendwie eingepflanzt wurde. Denn wenn man diesen Spargedanken zuende denkt, dann müssen wir eigentlich alle das selbe Auto fahren, denn das wäre dann ja billiger als die vielen individuellen Modelle, die wir aktuell auf den Straßen haben. Es gäbe eine Standardfrisur, leicht zu pflegen und kostet nicht viel, dasselbe mit Klamotten und Speisen usw. usf. "diversitas delectat" - Vielfalt erfreut, das wussten schon die alten Römer und entwickelten Ornamentik und aus BLW-Sicht überflüssige Säulen, Pilaster und all das, und bauten darauf eine Zivilisation auf, die bis heute Maßstäbe setzt. Wer immer nur spart und auf den Taler guckt, der entwickelt Vergabemechanismen die am Ende zu fehlerhaften Bauausführungen und zu Preisexplosionen führen. Und die gesamte Infrastruktur, unsere gebaute Umwelt degeneriert.

    Adolf Loos sagte "Ornament ist Verbrechen", und irrt damit fundamental. Richtig ist 'Ornament ist Medizin', Balsam für die Seele, eine Wohltat für das Auge. Die Touristenströme dieser Erde belegen das Milliardenfach. Und in diese humanistische Philosophie reiht sich das Volksbad ein.

    Wer also einen FSW-Ausbau befürwortet, das Volksbad aber ablehnt, muss mir beschreiben können wieso es wichtig ist mit einer leistungsfähigen Infrastruktur an einen unansehnlichen Ort reisen zu können. Wenn er dann sagt, dass der FSW die Wirtschaft ankurbelt und Wohlstand fördert, das Volksbad aber nicht, aber gleichzeitig nicht ausschließen kann dass der Wohlstand dazu da ist Urlaub an schönen Orten im Ausland machen zu können, der belügt uns alle und letztlich sich selbst.

  • Ich bitte euch - was hat den das eine mit dem anderen zu tun?

    Dass das Volksbad saniert wird ist super und ich werde der letzte sein, der hier den Mitteleinsatz kritisiert. Aber natürlich zieht das keine Touristen in die Stadt. Wer von euch ist schon mal nach München oder Berlin gefahren, um in ähnlichen Bädern zu schwimmen?

    Das Volksbad ist für Nürnberg, vielleicht auch noch für umliegende Gemeinden wichtig. Zuvorderst ist es aber für die Ecke am Plärrer/in Gostenhof zentral, dass hier mal investiert wird.

    Und eine Maut für den FSW? Die gibt es längst für LKW ab 3,5 Tonnen. Außerdem gibt es ein striktes Durchfahrverbot für LKW über 7,5 Tonnen im Durchgangsverkehr. Wenn das missachtet wird, gibt es empfindliche Strafen.

    Lasst uns doch bitte den Populismus hier draußen halten und sachlich diskutieren...

    d.

  • Also Dexter Populismus ist ja jetzt erstmal nichts negatives. Denn alles durch Detailverzweigungen endlos zu verkomplizieren, es dadurch nicht mehr diskutierbar zu machen um dann keine sinnvolle Lösung mehr zu finden, das ist nicht der richtige Weg. Denn:

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    Und eine Maut für den FSW? Die gibt es längst für LKW ab 3,5 Tonnen. Außerdem gibt es ein striktes Durchfahrverbot für LKW über 7,5 Tonnen im Durchgangsverkehr. Wenn das missachtet wird, gibt es empfindliche Strafen.

    Das würde ich doch gerne mal erläutert haben. Ich bin nun wirklich mind. 1 x die Woche dort am FSW, und da fahren die - ich nenne es mal weil ich kein LKW-Experte bin "deutlich über 7,5 Tonner" in Kolonnen durch. Wegen denen bebt dort der Boden, wegen denen soll doch der Ausbau erst wirklich angegangen werden, oder habe ich dich falsch verstanden und du meinst mit dem Durchfahrtsverbot die Rothenburger Straße?

    Auf die Idee bin ich noch nie gekommen, aber beim nächsten Mal mache ich mal vor Ort ein paar Belegfotos. Überwachungseinrichtungen, die das automatisch ahnden, sind mir auch nicht gegenwärtig.

    In meinem Beispiel hatte ich aber tatsächlich Nörgler auf Facebook im Kopf, die die Altstadtfreunde kritisierten wegen der Turmrekonstruktion am Volksbad, welchen Zweck der Turm denn hätte usw. Es ist einfach eine Frage des Mindset, ob man für etwas, das für die Sinne geschaffen wurde, auch extra zahlen würde oder wenigstens anderen gönnt, wenn die es selbst bezahlen, oder ob man es angreift und damit seinen Wunsch äußert, andere würden doch bitte ihr Geld anders ausgeben.

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    Also Dexter Populismus ist ja jetzt erstmal nichts negatives. Denn alles durch Detailverzweigungen endlos zu verkomplizieren, es dadurch nicht mehr diskutierbar zu machen um dann keine sinnvolle Lösung mehr zu finden, das ist nicht der richtige Weg. Denn:

    Verkomplizierend für einen guten Diskurs ist es doch eher, zwei völlig voneinander unabhängige Sachverhalte in einen Topf zu schmeißen und zu sagen, dass es eigentlich gar nicht schlimm ist, dass das Volksbad deutlich teuer wird, weil der FSW ja noch viel mehr kostet.

    Zum Durchfahrverbot: Das war Teil des ausgehandelten Kompromisses des Bund Naturschutzes und der Stadt Nürnberg zum Ausbau. Vorbild ist da übrigens der mittlere Ring in München, bei dem man das so gemacht hat. Ich hab eben nochmal nachgeschaut, der Kompromiss wurde trotz Empfehlung des BN durch dessen Mitglieder abgelehnt, es kam nicht zur Umsetzung und der BN hat dann die Klage, mit der sie den FSW stoppen wollten, am Ende verloren. Schade drum, der Kompromiss wäre sinnvoll gewesen: Frankenschnellweg: Verhindert Blockade der Stadt Kompromiss? - BUND Naturschutz Nürnberg Stadt
    FSW: Kreuzungsfrei für eine Milliarde

    Trotzdem wird das meiner Meinung nach kommen. Denn spätestens nach dem Wegfall der Ampeln wäre der Weg hier von der A3 zur A6 kürzer als über die A9 um die Stadt drumrum. Ich glaub nicht, dass irgendwer in Nürnberg das so will.

    Trotzdem gibt es eine Menge Ziel- und Quellverkehr in den Hafen per LKW. Laut Verkehrszählung in 2022 waren das in 16 Stunden ca. 12.200 LKW die dort rein und raus sind (Ergebnisse Verkehrszählung 2022). Die wären ja kein Durchgangsverkehr und blieben, wenn von Norden kommend und nach Norden wollend, mindestens erhalten...

    d.

  • Stellungnahme der Stadt Nürnberg zum Volksbad


    Die Kostensteigerungen sowie der Verschub des avisierten Eröffnungstermins werden hier eingeordnet:

    Sanierung Volksbad Nürnberg – Nürnberg – deine Stadt

    Knapp zusammengefasst:

    • Kostensteigerung von ca. 56 Mio. auf 90 bis 100 Mio. inkl. Risikoaufschlag
    • Gründe sind gestiegene Baupreise und teils unerwartete Komplexität, auch aufgrund von Denkmalauflagen
    • Eröffnung ist nun für die zweite Jahreshälfte 2027 angestrebt


    d.

  • Ich sehe schon hier sind einige nicht auf konstruktiven Meinungsaustausch aus, sondern verfolgen nur den Zweck des Trollens. Darum verlasse ich jetzt dieses Forum endgültig, denn mit Marktschreiern mache ich mir nicht die Nerven kaputt.

  • zu den Kostensteigerungen Volksbad: leider verschweigt die PI der Stadt, wie hoch der Risikopuffer geplant wird (ich vermute sehr hoch, damit die beiden neuen (Bau.)Bürgermeister bei der Eröffnung in einem Jahr stolz und mit Verweis auf ihre Tollheit eine Unterschreitung präsentieren können)

    und

    ob die Aufzählung der Mehrkostenursachen abschließend ist (ich vermute nein und dass man da schnell noch Straßenumbau vor dem Volksbad usw. mit reingerechnet hat - seit gefühlt Jahren baut dort SÖR die Rothenburger Str. mit immensen Aufwand um).


    Nur kurz zum FSW:

    • eine Maut für den Tunnel ist rechtlich ausgeschlossen. Es wird dort auch keine Lkw-Maut geben, da der Tunnel weder Autobahn noch Bundesstraße sondern eine Kreisstraße ist (N4 oder so). Das hat die Stadt extra gemacht / machen müssen, um überhaupt ein Planfeststellungsverfahren starten zu können.
    • halte ich es für eine sehr steile These, dort ein Durchfahrtsverbot für Lkw anzuordnen und v.a. durchzusetzen. Ersteres könnte die Stadt ggf. sogar versuchen, wenn sie es mit dem BN vereinbart haben sollte. Aber spätestens bei der Durchsetzung wird sie mangels Zuständigkeit und Durchgriff scheitern. Wenn nicht sofort als Verwaltungshandlung, dann vor Verwaltungsgerichten, da der Gemeingebrauch der öffentlich gewidmeten Straßen quasi Grundrecht ist.
      (in München ist die Begründung für das Fahrverbot Luftreinhaltung, was in Nürnberg schon deswegen nicht funktionieren dürfte, da mit dem Tunnel gerade die Luft sauberer und der Luftreinhalteplan umgesetzt werden soll, Stichwort weniger Abgase beim Fahren als beim Leerlauf im Stand).
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    eine Maut für den Tunnel ist rechtlich ausgeschlossen.

    Das ist korrekt, trifft aber nur auf den Teil zwischen Fürth und Hafen zu. Der Rest des Frankenschnellwegs ist seit den 1970ern weitestgehend Bundesautobahn und daher herrscht auch Mautpflicht LKW ab 3,5 Tonnen. Relevant in dem Kontext ist ja die Frage, ob du auf dem Abschnitt zwischen Kreuz "Fürth / Erlangen" und Kreuz "Nürnberg Süd" ohne Maut abkürzen kannst - und das ist nicht der Fall.

    Was die Luftreinhaltung betrifft: Ja, das wird noch spannend. Ich wäre sehr für eine Lösung nach Vorbild Mittlerer Ring...

    d.

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    Zum Durchfahrverbot: Das war Teil des ausgehandelten Kompromisses des Bund Naturschutzes und der Stadt Nürnberg zum Ausbau.

    Genau dieses Durchfahrtsverbot kommt nicht mehr. Der Kompromiss existiert nicht mehr, alles was darin festgeschrieben (auch Dinge wie Tempo 60, etc.) wurde ungültig, weil der BUND ja unbedingt trotzdem gegen das Projekt klagen musste. Der Kompromiss war nur da, um eben diese Klage abzuwenden. Da es nun doch vor Gericht gelandet ist, kann die Stadt das nun wieder so handhaben, wie sie das für richtig hält.