Beiträge von Lieblingsfranke

    Als nächstes wäre die Machbarkeit von Röthenbach nach Stein und nach Unterasbach interessant. Pendler aus Ansbach und den umliegenden Regionen könnten hier schon direkt in die U-Bahn umsteigen statt die Auslastung am Hauptbahnhof weiter zu erhöhen.

    Keine Chance, der Landkreis ist pleite und die Kommunen können kämpfen alle darum, nicht in die Haushaltsperre zu rutschen. Die nächsten 10+ Jahre wird da garantiert nichts passieren.

    Ich bin erst jetzt dazu gekommen, deinen Beitrag zu lesen nothor, vielen Dank erstmal!

    Der Zugang zur U-Bahn wird bestimmt, nachdem das auf den Visualisierungen seit Jahren unverändert geblieben ist, noch verkleidet. Auf der Webseite sieht man, dass es sich um ein Beton-Bauwerk handelt, das eine Dachbegrünung und eine beleuchtete, helle Verkleidung aus Blech oder Glas bekommen soll.

    Zu den Baumscheiben: Ich war ja vor einiger Zeit bei der ausführlichen Baustellenführung, von der ich hier auch berichtet habe und die Tiefgarage ist komplett durchgängig.

    Wie den Sitzungsunterlagen des Bau- und Werkausschusses am 03.12.2025 zu entnehmen ist, ist auf dem ehemaligen Areal der Wickels Papierveredelungs-Werke Buntpapierfabrik (Maps) ein großes Neubauprojekt geplant, das nahezu den gesamten Block schließen soll. Hierbei sind entlang der Jahn- und Bürkleinstraße durchgehend sechs Vollgeschoße mit zusätzlichem Attikageschoß vorgesehen sowie an der Kreuzung der beiden Straßen selbst ein Hochpunkt mit acht Vollgeschoßen geplant. Im Innenhof sollen drei Wohnriegel mit jeweils sechs Geschoßen entstehen. Auch die Schließung der Baulücke zwischen Schwabacher Straße 205 und 211 ist hierbei geplant. An das gründerzeitliche Eckhaus Jahn-/Schwabacher Straße soll ein Neubau mit Satteldach als Übergang anschließen, während die restlichen Neubauten mit Flachdächern geplant sind. Unter dem gesamten Areal ist eine Tiefgarage vorgesehen sowie im Erdgeschoß kleinere Ladenflächen. Gestalterisch scheint man mit den mittlerweile wohl bekannten "Klinkerfliesen" arbeiten zu wollen. In den entsprechenden Unterlagen zum Projekt sind diverse Visualisierungen, Baukörpermodelle und Pläne zu finden.

    Sehr erfreulich, dass der große Baum an der Kreuzung erhalten wird. Generell gefällt mir die zweite Version der Ecke (letzte Folie) sehr gut. Beim Rundbau bin ich etwas gespalten…

    Die Vermarktung der ersten Wohnungen im Bestandsbau hat begonnen. Das Bayersiche Immobilienkontor zeigt in seinem 60-seitigen Exposé auch viele neue Visualisierungen, insbesondere auch von der KiTa, die scheinbar auf der Fläche im Süden entstehen soll. Mein letzter Stand war, dass dort Gastronomie hin soll. Auch gibt es neue Ansichten von der Aufstockung des Gebäudes auf der Ostseite, die… ich mir etwas schöner erhofft habe.

    Ich denke, dass es wirklich eher ist, wie Nothor es vermutet. Der Abschnitt Hauptbahnhof-Rathenauplatz ist chronisch überlastet und laut VAG werden auch immer wieder neue Linien und Verstärker diskutiert. Auch der Bahnhofsplatz wird demnächst zum wiederholten Mal umgebaut, um eine höhere Kapazität für mehr Linien zu bieten. Gerade in der Bauphase kann ich mir vorstellen, dass diese leistungsfähige Wendeschleife am Stadtpark betriebliche Vorteile bieten kann (z.B. bei einem Unfall auf der Strecke Rathenauplatz-Erlebstegen). Auch die Plärrer-Baustelle wirft schon ihre Schatten voraus. Also wenn es schlecht läuft, fallen Wendemöglichkeiten an beiden Hauptknoten weg.

    Zu The Q kann ich sagen, dass sich da von außen, außer einer Fensterreihe im Erdgeschoss, seit meiner Fotodokumentation letzten Sommer, von außen nicht wirklich was getan hat. Ich komme da mindestens einmal die Woche vorbei und hab das im Blick :D

    An sich ist es schon richtig, dass sich noch etwas tut, aber viel ist es wirklich nicht, wenn man bedenkt, dass Nürnberg und Fürth zusammen einwohnermäßig in einer Liga mit Frankfurt spielen.

    Aktuell wird einfach nur noch fertiggestellt, was schon läuft, aber groß was angepackt wird nichts mehr. Außer Lichtenreuth stehen quasi auch alle anderen Projekte, beziehungsweise man sieht aktuell keine Fortschritte.

    Tiefes Feld (inkl. Hochhaus an der Bahntrasse)? Gebersdorf? Ergo-Hochhaus? Ikon? NoHo? Auf AEG?

    Oder in Fürth: Hauptpost? Hornschuch-Campus? Altes Höffner-Areal? Vapiano? Die Hochhäuser zwischen Bahnhof-Center und Cineplex?

    Alles Projekte, die schon viel weiter hätten sein sollen, beziehungsweise von denen man seit Ewigkeiten nichts mehr gehört hat. Kommt da noch was? Und wann? Bei zu vielem davon leider ungewiss. Wenn ich dann noch anfange aufzuzählen, was in den letzten zwei Jahren schon gesichert gestrichen wurde, dann hab ich schon den Eindruck, dass in Nürnberg und Fürth aktuell quasi Stillstand herrscht.

    Naja naja, es ist ja nicht so, als könnte man den TSB und insbesondere die Stationen nicht auch ebenerdig bauen. Der Vorteil des Systems ist, dass zusätzlich kostengünstig aufgeständert werden kann. Genauso geht es aber auch, die Streckenmodule direkt auf einem Fundament auf der Erde zu platzieren. Straßenbündig geht nicht, aber das ist auch bei der Straßenbahn nicht mehr förderfähig. Teurer für die Stadt wird es durch die Sonderlösung nicht, da alle Mehrkosten für Bau und Betrieb vom Freistaat übernommen werden sollen.

    Ich habe hier keine starken Präferenzen. Natürlich gibt vom verkehrlichen her die Straßenbahn mehr Sinn, aber andererseits hätte man mit dem TSB eine vom Freistaat finanzierte Touristenattraktion im Süden und eine Technologie in der Region, für die es auf anderen Korridoren durchaus sinnvolle Einsatzmöglichkeiten gäbe und deren Umsetzung durch die hier gesammelte Erfahrung und das Instandhaltungswerk vereinfacht würde.

    Auch sollte man langjährigen Mietern, älteren Menschen z.B. mehr Rechte einräumen.

    Also soll eine einzige Person einer Generalsanierung noch besser im Weg stehen können als heute? Noch mehr Mieterrechte als ohnehin schon? Das ist doch genau das Investitionsklima, das ich angesprochen habe. Warum sollte sich irgendwer die Mühe machen, ein Gebäude herzurichten, wenn er nur kleine Teile der Kosten umlegen kann und noch Angst vor rechtlichen Konsequenzen hat?

    Mal angenommen man renoviert irgendwem mit Altvertrag (500€ für 100 qm) das Bad für 30.000€ (absolut realistischer Wert) und darf dann, damit die alleinstehende Rentnerin ja nicht in eine kleinere Wohnung ziehen muss, was nebenbei dringend benötigten Wohnraum freigeben würde, die Miete nur um maximal 10% erhöhen. Also in unserem Beispiel auf 550€. (Ich höre schon den Aufschrei, wie denn sowas sein kann, 10% auf einen Schlag, das sei unmenschlich und der Vermieter ist ja sooo böse.) Amortisationszeit: 50 Jahre (ohne Zinskosten). Warum genau sollte irgendwer das Bad renovieren? Geschweige denn eine marode Sandsteinfassade oder Stuckdecke in so einem Objekt teuer aufarbeiten? Von welchem Geld denn? Genau solche Vorgaben führen doch dazu, dass private Vermieter die Lust oder auch Möglichkeit verlieren, sich eine vermietete Immobilie anzutun. Das Ergebnis ist, dass immer mehr von Immobilienkonzernen übernommen wird, die sich natürlich nur noch um die reine Rendite scheren. Ob das die Viertel attraktiver macht, würde ich stark anzweifeln…

    Wenn man es anders macht, ist man aber wieder der böse geldgierige Vermieter, der die Leute loswerden will, damit er seine Rendite in die Höhe schrauben kann. Auch höre ich schon alle „Gentrifizierung“ schreien. Solange man als Eigentümer für eine Aufwertung der Immobilie in der Gesellschaft nur Gegenwind aus den verschiedensten Lagern bekommt, verstehe ich jeden, der dann solche halbgaren Sanierungen macht.

    Die von dir angesprochenen Wohngebiete werden perspektivisch eher von der Verlängerung der 6er Straßenbahn nach Fürth erschlossen, als von der U-Bahn.

    Zu Kleinreuth: das ist ein neuer Stadtteil, der diesen Namen auch verdient und von den Dimensionen eher an Lichtenreuth, als an die paar neuen Gebäude in Wetzendorf erinnert. Insbesondere durch die Schulen und Arztpraxen, die entlang der Rothenburger Straße angesiedelt werden, wird auch tagsüber außerhalb der typischen Pendlerzeiten ein erhebliches Fahrgastpotential erreicht.

    In Gebersdorf wird ein großer Busknoten errichtet, der Verbindungen in den Fürther Landkreis und nach Fürth bietet. Von der Bedeutung wird der nicht weit hinter Röthenbach sein, insbesondere nachdem mit der Fertigstellung das gesamte Busnetz in Zirndorf/Oberasbach neu geplant und unter anderem auf den Bahnhof ausgerichtet wird. So ein Passagierpotential wird Wetzendorf auch mit der Ringbahn niemals erreichen.

    Bedingt. Die Kosten für eine U-Bahn Verlängerung sind ungemein hoch und ob an dieser Stelle tatsächlich die Menge an Fahrgästen da wäre, um einen Endpunkt zu rechtfertigen, wage ich zu bezweifeln. Auch der NKI bestätigt das ja. In unserem Netz sind an allen Endpunkten Umsteigeknoten in andere Verkehrsmittel, was aktuell in Wetzendorf nicht der Fall ist. Sollte die Ringbahn reaktiviert werden, mag das anders aussehen, aber das steht noch so weit in den Sternen, dass man auf der Grundlage nicht einfach das Geld vergraben sollte, das an anderer Stelle (z.B. Hochschullinie Straßenbahn) besser aufgehoben ist. Und sollte die Ringbahn kommen, kann man immer noch nachträglich die Bielefelder Straße aufgraben.

    Barrierefreier Ausbau Fürther Hauptbahnhof


    Wie die Tage bekannt wurde, sind die Planungen zum Ausbau fertig und öffentlich zugänglich, nachdem sie im Bauausschuss durchgenickt wurden. Besonders spannend finde ich, dass die denkmalgeschützten Dächer erhalten bleiben, allerdings versetzt an den Rändern der Bahnsteige, da mittig neue Überdachungen, passend zu den alten in Schmetterlingsform, errichtet werden. Ich kann die Unterlagen, die man hier unter Ö3 findet sehr empfehlen, da ist alles schön aufgearbeitet, inklusive Visualisierungen. Die Unterführung wird deutlich aufgeweitet und die Decke erhöht. Alles in allem aber wohl bessere Stangenware, was aber an sich auch nicht schlimm ist. Ich freue mich, dass hier endlich etwas voran geht!