Beiträge von Nürnberger

    Nachverdichtung in Röthenbach: Unter dem Namen Wohnen am Faberpark (Projektseite) soll das Eckgrundstück (Maps) zwischen Petersauracher- und Rotbuchenstraße nachverdichtet werden. Dort wo das Deutsch-Rumänische Kulturzentrum DACIA (mittlerweile im Nibelungenviertel zuhause) sowie ein Kosmetiksalon in einem ein- bis zweistöckigen Bau beimatet waren (Streetviewansicht), ist vom ESW geplant, dass ein vier- bis fünf-geschoßiger Neubau entstehen soll.

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    Visualisierung vom ESW - Quelle: https://www.neubaukompass.de/pictures/dims3…ea9edaff268.jpg

    Die Ecke Holzstraße/Simonstraße in der Fürther Südstadt wird ordentlich nachverdichtet. Nachdem Ten Brinke bereits auf den Hausnummern 52/54 (Maps-Standort) einen Neubau errichtet (Link zur Pressemitteilung samt Visualisierungen bei "Downloads"), soll auch auf der schräg gegenüberliegenden Seite ein Neubau auf den Grundstücken 55+57 (Maps-Standort) entstehen. Das brach liegende Eckgrundstück mit der Nummer 59 bleibt dabei wohl vorerst unangetastet.

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    Visualisierung Holzstraße 55+57 - Quelle: https://cdn.prod.website-files.com/670d233fe0e418…C3%25BCden.jpeg

    Visualisierung WA 7

    Unter dem Projektnamen "Sieben Helden" habe ich diese Visualisierungen auf der entsprechenden Projektseite entdeckt. Es handelt sich hierbei um die geplante Bebauung für WA 7, nördlich des Grünzugs an der Brunecker Straße (Maps Standort). Naja, das Übliche halt...

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    Quelle: https://storage.googleapis.com/ynfinite-produ…jfco5ZDdw%3D%3D

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    Quelle: https://storage.googleapis.com/ynfinite-produ…CDAt2swYw%3D%3D

    Ich möchte hier, wie bereits gesagt, auch die wirklich hervorragend rekonstruierten Details mitnichten in Abrede stellen. Es ist mir eine Wonne meine Blicke über diesen Turm und seine ganzen Feinheiten schweifen zu lassen. Gerade dazu im Kontrast sind mir aber leider die Einscheibenfenster (in diesem Fall ja eigentlich Türen) doch sehr ins Auge gestochen. Zugegebenermaßen bin ich da vielleicht auch besonders kritisch und aufmerksam, da mir schon die neuen Plastikfenster in den Schwimmhallen negativ aufgefallen sind.

    Auch im Giebel der Haupthalle, wie in nothors Beitrag #110 zu sehen, wurden deutlich sichtbar Plastikfenster an der Außenkante verbaut (Dämmung wird nehme ich an folgen), die ich an der Stelle ebenfalls sehr unpassend empfinde. Zwar immerhin mit Sprossenteilung, allerdings leider auch nicht, wie historisch korrekt, mit halbseitig öffnenden Flügeln. Vermutlich mag es Kostengründe haben, aber ich empfinde den Kontrast zwischen den wunderbar aufgearbeiteten alten Fenstern, all den fein wieder hergestellten Details und dann diesen schnöden Fenstern, in die wohl nicht so viel Zeit und Hingabe geflossen ist, dann doch etwas schmerzlich. Aber um positiv zu bleiben, Fenster kann man einfacher mal wieder austauschen als all das Sonstige aufarbeiten.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Vor allem, da ganz oben auch auf den Originalaufnahmen große einscheibige Fenster verbaut waren, [...]

    Das war mir so nicht bewusst. Welchen Originalaufnahmen entnimmst du das denn? Ich konnte leider keine Aufnahmen finden, auf denen die Fenster zu sehen sind. Wäre schön, wenn du sie vielleicht hier verlinken könntest.

    Vielen Dank für die Fotos!

    Dekoratives Anführungszeichen

    Der Anstrich ist mir aber zu hell, irgendwie hatte ich ein Mintgrün im Kopf. Aber wenn ich die alte Postkartenansicht rauskrame, dann ist das wohl tatsächlich die originale Fassadenfarbe.

    Ich würde die alte Postkarte als nicht allzu wahrheitsgetreu einstufen, schließlich ist die restliche Sandsteinfassade ja im selben Farbton dargestellt. Und ich bezweifle, dass der Sandstein ursprünglich mal weiß angestrichen war. Auf alten Fotos (in SW natürlich) sieht es mir eher danach aus als hätte der Turm einen eher dunkleren bis ähnlichen Farbton wie der Sandstein. Weiß wohl definitiv nicht, wenn man die Fenster als Vergleich heranzieht. Vielleicht war die Fassade durch die umliegenden Fabriken damals aber auch sehr schnell verdreckt.

    Was mich besonders stutzig macht, sind die (Plastik?-)Einscheibenfenster bei den Balkonen. Es glaubt doch wohl niemand, dass die 1911 so ausgeführt worden sind. Die nehmen leider sehr viel von der Filigranität und wirken finde ich sehr unpassend. Wenigstens eine Mittelteilung hätte gut getan. Auch die Taubennetzen bei den Balkonen sind nicht sehr prickelnd, bei unregelmäßiger Reinigung verdrecken die leider erfahrungsgemäß auch recht schnell.

    So sehr ich mich über die Wiederinbetriebnahme des Volksbades und die Rekonstruktion des Turmes freue, wurde da anscheinend nicht wirklich Wert auf diese Details gelegt. Beim traditionellen Dachstuhlaufbau, dem Ziffernblatt, den Zeigern, den übergipsten Figuren in der Haupthalle und vielen anderen Stellen hingegen erfreulicherweise schon. Das sei der Fairness halber natürlich erwähnt. Vielleicht fehlten aber auch schlicht gesicherte originale Vorlagen für Fenstergestaltung und Turmfarbe, sodass der Turm im Sinne des Denkmalschutzes auch als Rekonstruktion und eben nicht als Original erkennbar sein soll.

    Wie nordbayern.de berichtet, schließt Landbierparadies seinen Laden in der Galgenhofstraße 60 zum 30. September 2026. Das Gebäude sieht von hinten (Google Maps Ansicht) und vorne (Maps Ansicht) irgendwie spannend aus. Weiß zufällig wer, was da mal davor drin war? Einfach eine Fabrik oder doch ein Veranstaltungs-/Theater-/Kinosaal oder dergleichen? Jedenfalls wird es interessant, ob das Gebäude dann weichen wird und, ob hier jetzt die letzte Baulücke am Platz geschlossen wird. Vielleicht ja sogar unter Einbezug der westlich angrenzenden Minderbebauung (Streetview Ansicht).

    In der NN gabs heute auch einen Artikel dazu: Massive Kritik im Vorfeld - „Teures Abenteuer“? Nürnberger Stadtrat entscheidet über U-Bahn-Ausbau nach Reichelsdorf

    Christoph Wallnöfer, Vorsitzender des VCD-Regionalverbands Großraum Nürnberg sagt darin zum Thema:

    „Bevor sich die Stadt Nürnberg in dieses neue und teure unterirdische Abenteuer stürzt, sollte sie ihre Hausaufgaben machen und diejenigen Straßenbahnprojekte aus dem Nahverkehrsentwicklungsplan umsetzen, die einen belegten positiven Nutzen haben“. Diese Projekte würden zusammen die Stadt nur einen Bruchteil des Eigenanteils kosten, die dieses U-Bahnprojekt kosten würde und verweist auf den "wackeligen" Nutzen-Kosten-Faktor von 1,03.

    Die Verwaltung fordert er dazu auf, zu prüfen, ob Eibach und Reichelsdorf nicht auch durch eine Straßenbahn erschlossen werden könnten und ob der Nutzen-Kosten-Faktor dafür nicht klar besser sei.

    Auch der Arbeitskreis Attraktiver Nahverkehr Nürnberg (AAN) warnt, dass die Verlängerung der U2 nicht zu Lasten bisheriger ÖPNV-Projekte, wie der angestrebten Straßenbahnausbauprojekte gebaut werden dürfe. Der Ersatz der Busse durch eine "leistungsfähigere und attraktive Schienenverbindung" wird zwar begrüßt, die aktuellen Planungen aber aus stadtinfrastruktureller Hinsicht kritisiert. Beispielsweise stehen zu wenige Haltepunkte und deren Positionierungen mit weiten Anwegen in der Kritik, genauso, wie ein fehlender Anschluss an die S-Bahn in Reichelsdorf. Auch wird ein Ladensterben in der Eibacher Hauptstraße befürchtet, man vergleiche hierzu Berichte zum Wegfall vieler Läden in der Pirckheimer Straße nach Stillegung der Straßenbahn und Eröffnung der U3 zum FEP.

    Dexter Wieso sich hier eine Straßenbahn nicht sinnvoll in den Straßenraum integrieren lassen sollte, erschließt sich mir absolut nicht. Schließlich gab und gibt es genügend Straßenbahnstrecken, die auf Ausfallstraßen verlaufen. Nicht nur in Nürnberg, sondern so gut wie überall. Mit dem ehemaligen O-Bus-Betrieb gabs hier ja auch quasi mal eine Straßenbahn, nur halt ohne Gleise. Den Vorteil einer Straßenbahn sähe ich auch in neuen Direktverbindungen, je nach Anschlusspunkt zum bisherigen Netz über Finkenbrunn oder Dianaplatz beispielsweise in die Südstadt und weiter ins Zentrum. Zusätzlich gäbe es noch das Potential die Straßenbahn mittel- bis langfristig als Stadt-Umland-Bahn nach Katzwang und/oder Schwabach zu verlängern. Eine U-Bahn kriegst du dahin nie finanziert.

    Und dann kommen ja noch die immensen laufenden Unterhaltungskosten für U-Bahnstrecken und -bahnhöfe dazu. Für mich zumindest stehen hier Aufwand und Ertrag einer U-Bahn in gar keinem Verhältnis. Und nur ums klar zu stellen, ich bin ein großer Freund von U-Bahnen, aber bitte nur dort, wo es einen wirklichen Mehrwert hat.

    Ich bin auch gerade auf ein Projekt zur Bebauung des ehemaligen Parkhauses Ecke Landgrabenstraße/Ammanstraße gestoßen. Geplant sind zur Landgrabenstraße sieben Vollgeschoße mit Gesimsen, die die Ecksituation betonen und im Erdgeschoß Ladenflächen. In der Ammanstraße sind je nach Interpretation drei bis vier verschiedene Fassaden geplant, die neben weiß und hellgrau erfreulicherweise auch in gelb gestaltet sind. In der Straße selbst sind den Visualisierungen nach auch Baumpflanzungen und Sitzmobiliar angedacht, wobei ich mir unsicher bin, ob der Bauträger hier die Gestaltung übernimmt oder ob das nur aus Verkaufsgründen so dargestellt ist.

    Ich glaube das hatten wir hier noch nicht: Auf den Seiten der Stadt Fürth gibt es einen Bericht zum aktuellen (Um)Baufortschritt des Rundfunkmuseums. In diesem findet sich auch eine Visualisierung des Bestandsbaus und des Neubaus mit barrierefreiem Eingangsbereich. Der Zugang ist künftig Richtung Quellensteg ausgerichtet. Die Fassade erhält rundum einen einfarbigen Anstrich in einem erdigen Rotton. Weiß eigentlich wer, ob sich in dem Bestandsbau schon immer Einscheibenfenster befanden? Meiner Recherche nach ist er 1949 fertiggestellt worden. Ich konnte aber leider keine guten Bilder aus der Zeit finden, die Fromensprache des Gesims hat mich in diesem Zusammenhang nur etwas stutzig gemacht.

    Wie den Sitzungsunterlagen des Bau- und Werkausschusses am 03.12.2025 zu entnehmen ist, ist auf dem ehemaligen Areal der Wickels Papierveredelungs-Werke Buntpapierfabrik (Maps) ein großes Neubauprojekt geplant, das nahezu den gesamten Block schließen soll. Hierbei sind entlang der Jahn- und Bürkleinstraße durchgehend sechs Vollgeschoße mit zusätzlichem Attikageschoß vorgesehen sowie an der Kreuzung der beiden Straßen selbst ein Hochpunkt mit acht Vollgeschoßen geplant. Im Innenhof sollen drei Wohnriegel mit jeweils sechs Geschoßen entstehen. Auch die Schließung der Baulücke zwischen Schwabacher Straße 205 und 211 ist hierbei geplant. An das gründerzeitliche Eckhaus Jahn-/Schwabacher Straße soll ein Neubau mit Satteldach als Übergang anschließen, während die restlichen Neubauten mit Flachdächern geplant sind. Unter dem gesamten Areal ist eine Tiefgarage vorgesehen sowie im Erdgeschoß kleinere Ladenflächen. Gestalterisch scheint man mit den mittlerweile wohl bekannten "Klinkerfliesen" arbeiten zu wollen. In den entsprechenden Unterlagen zum Projekt sind diverse Visualisierungen, Baukörpermodelle und Pläne zu finden.

    Der Nürnberger Westpark soll laut Sitzungsunterlagen des SÖR-Ausschusses vom 30. Juli 2025 saniert, erweitert und vervollständigt werden. Der Westteil des Parks besteht hierbei teilweise noch aus Äckern und soll ausgestaltet werden, im Ostteil soll der vorhandene Spielplatz saniert und durch moderne Geräte ergänzt und ersetzt werden. Das Areal der ehemaligen Gärtnerei Sauerbrey wurde hierbei von der Stadt erworben und soll ebenfalls in den Park integriert werden (siehe hier Areal bei Maps). Skeptisch bis fassungslos macht mich die Aussage, dass hierbei alle bestehenden Gebäude abgerissen werden sollen, was auch dieses (Mapslink) schmucke (Bauern-?)-haus mit Sprossenfenstern, Fensterläden und Holzerker/-balkon betreffen würde. Ich kenne das Gebäude leider nicht von vor Ort, aber alleine die Mapsansicht lässt in mir die Frage aufkommen, ob man das nicht, gerade in dieser Lage, wunderbar als Kita oder ähnliches nutzen könnte. Weiß dazu vielleicht wer mehr und könnte bei Gelgenheit mal Bilder von vor Ort beisteuern? Also sofern da überhaupt noch was steht.

    In den ehemaligen Kaufhof soll laut NN neben Wöhrl nun auch IKEA eine rund 165 Quadratmeter große Fläche als Pop-Up-Store beziehen. Entgegen der Verlautbarungen eines Grünenstadtrats, wird es sich dabei aber leider nicht um einen City-IKEA, wie in Hamburg-Altona oder am Wiener Westbahnhof handeln, sondern anscheinend um einen deutlich kleineren Laden mit wechselndem Sortiment. Ähnliche kleine Läden gibt es wohl schon in Wolfsburg und Ravensburg (siehe hier). Vermutlich will man mit dem wechselnden Sortiment mal schauen, was überhaupt so ankommt bei der Kundschaft in der Altstadt.

    Als teilweise Wiener kenne ich den City-IKEA am Wbf. (Link zur Webseite) sehr gut und könnte mir durchaus vorstellen, dass ein ähnliches Konzept auch hier beim Kaufhof großen Anklang finden könnte. Als alternativen Standort hatte ich hier auch immer mal wieder das große Loch am Aufseßplatz im Kopf. Die Auslieferung bzw. Abholung größerer Möbel erfolgt in Wien übrigens über Lager in ehemaligen Ladenflächen, die in der ganzen Stadt verteilt sind. Vor Ort können lediglich Produkte und Möbel erworben werden, die auch in die typischen blauen IKEA-Tüten passen. Im City-IKEA selbst gibt es darüber hinaus auch noch ein Hostel, in dem häufig Events veranstaltet werden sowie eine öffentlich zugängliche Dachterrasse ohne Konsumzwang. Parkplätze gibt es hier auf Beanstanden der damaligem Grünen Stadträtin für Stadtentwicklung Vassilakou überhaupt gar keine. Das hat dazu geführt, dass IKEA hier andere Logistikkonzepte ausgearbeitet hat als beim City-IKEA in Altona, der einfach einen klassischen IKEA in der Stadt darstellt, nur eben mit Parkhaus statt Parkplatzfeldern.

    Im Stadtplanungsausschuss soll am 17. Juli der Umbau und die Neukonzeptionierung des Nachbarschaftshauses Gostenhof behandelt werden. Geplant ist eine Erweiterung des Platzes hinter der Dreieinigkeitskirche sowie ein neuer Pocket Park an der Kreuzung Kernstraße/Adam-Klein-Straße. Hierzu sollen die Parkplätze sowie die Zufahrt für den KfZ-Verkehr in der nördlichen Müllnerstraße entfallen. Ebenfalls scheint es als sollten künftig Poller die Durchfahrt von der Adam-Klein-Straße von Osten zur Müllnerstraße versperren und stattdessen eine Wendemöglichkeit vor dem Nachbarschaftshaus entstehen. Der Innenhof soll künftig auch als Veranstaltungsort genutzt werden können. Begrüßenswerte Maßnahmen!