Projekt Mainviertel (Hafenrevitalisierung)

  • "Park in den Dünen"

    Die Arbeiten für die erste Bauphase des "Parks in den Dünen" haben begonnen. Nach Plänen des Büros Ramboll Studio Dreiseitl wird eine öffentliche Grünanlage mit Naherholungsangeboten wie Dünenoase, Uferboulevard oder Picknickwiese sowie eine standortgerechte Vegetation mit Gehölz- und Feuchtbiotopen entstehen.


    Die Arbeiten in der ersten Phase beschränken sich auf den mittleren Teil des insgesamt etwa 10.000 Quadratmeter großen Parkgeländes. Vorrangig geht es darum, die Topografie des künftigen Parks mitsamt des Unterbaus für die Wege anzulegen, die Bootspromenade entlang des Hafenbeckens bis in das Parkgelände hinein zu verlängern und bereits einen Großteil der Bäume und Gehölze zu pflanzen, damit diese zur Parkeröffnung in einigen Jahren schon gut angewachsen sind. Bis Herbst 2020 soll die erste Phase abgeschlossen sein, damit sich die Bauarbeiten für den Dünenpark und der sich flussaufwärts anschließende Bau der Insel-Hochhäuser durch die Zech Group SE und ihrer Projektentwickler Art-Invest Real Estate und Deutsche Wohnwerte ("Die Macherei Hafen Offenbach") nicht gegenseitig behindern.


    Nach Fertigstellung der Hochbauten will die OPG den Dünenpark einschließlich der Inselspitze in einer zweiten Bauphase vollenden. Das Gelände wird erst nach Fertigstellung des zweiten Bauabschnitts zugänglich sein, also nicht vor 2022/2023. Dann erst werden die Nutzschicht der Bodenbeläge und die Rasen- und Sandflächen hergestellt sein und auch die Beleuchtung und die Bänke zur Verfügung stehen.


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    Bild: Ramboll Studio Dreiseitl


    Aktuelle Fotos:


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    Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/duenenpark_hafen-offenbach_3.jpg Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/duenenpark_hafen-offenbach_4.jpg Bild: https://www.deutsches-architektur-forum.de/pics/schmittchen/duenenpark_hafen-offenbach_5.jpg

    Bilder: OPG

  • Apropos "Die Macherei Hafen Offenbach" - ein Netzfund in hoher Auflösung zeigt den Fortgang der Planung:


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    Bild: Schneider+Schumacher Planungsgesellschaft / Art-Invest Real Estate Management / Deutsche Wohnwerte / Zech Group SE


    Die Fassade des Hochhauses rechts im Bild weist deutliche Gemeinsamkeiten mit der des neuen Intercity-Hotels am Frankfurter Hauptbahnhof auf. Die Planer dort waren bekanntlich auch Schneider+Schumacher. In der Erdgeschosszone ergibt sich ein schöner Kontrast zwischen - vermutlich - Sichtbeton und dunklem Klinker. Die zum Dünenpark führende Passage zwischen den Hochhäusern verspricht Aufenthaltsqualität. Feines Projekt (mehr Ansichten oben in #242).

  • Die Renderings sind schön und die Architektur ist angenehm, aber ich halte immernoch das einheitliche Erdgeschoss für einen grossen Fehler. Überall das gleiche. Das ist eine schlechte 70er Erbe die niemand in der Praxis eigentlich mag (lange monotone Erdgeschosse gehören der Vergangenheit), aber die heute mit solchen Projekten weiterlebt.

  • In diesem Jahr soll Baubeginn für das Bürohochhaus "Wayv Tower" sein. Die Vermarktung der Büroflächen läuft, auf die Website hat Adama im Vorbeitrag hingewiesen. Weil derzeit vieles Grau in Grau ist, die Stimmung im Lockdown nicht selten auch, in Farbe ein paar hier noch nicht gezeigte Eindrücke von diesem Projekt. Erdgeschosszone von Westen:


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    Die sogenannten Mainterrassen mit Restaurant im Erdgeschoss:


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    Lageplan:


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    Dachterrasse mit Aussicht:


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    Bilder: Eyemaxx Real Estate Group / Meixner Schlüter Wendt

  • "Park in den Dünen"

    Um den "Park in den Dünen" ging es zuletzt in #262. Inzwischen wurde das westliche Ende der Hafeninsel, bis 2015 der King Kamehameha Beach Club (Foto), umgestaltet. Eine neue Topographie wurde modelliert, Wege angelegt, Leitungen verlegt und die Bootspromenade entlang des Hafenbeckens bis in das Parkgelände hinein verlängert. Derzeit werden Bäume und Gehölze gepflanzt, die bis zur Eröffnung des 10.000 Quadratmeter großen Parks angewachsen sein sollen.


    Bereits im kommenden Jahr könnte der neue Park vorläufig geöffnet werden, noch vor der zweiten Bauphase, die erst mit Fertigstellung der unter dem Namen "Die Macherei" bekannten Hochhäuser am Übergang zum "Park in den Dünen" beginnen kann. Wege, Beleuchtung, Bodenbeläge und auch die Sandfläche der Dünenoase werden dann noch fehlen. Zur Zwischennutzung könnte eine Tagesbar mit Getränkeausschank beziehungsweise ein Pop-Up-Café während der Öffnungszeiten des Parks gehören. Verhandlungen mit einem Interessen laufen zur Zeit (mehr).


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    20 zwischen drei und vier Meter hohe Kiefern werden gepflanzt.


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    Bilder: © SOH / georg-foto, Offenbach

  • In diesem Jahr soll Baubeginn für das Bürohochhaus "Wayv Tower" sein.


    Voila! Das Projekt muss jetzt nur realisiert werden. Keine Einwände mehr :) Schönes Erdgeschoss, hell, freundlich, viel Grünes. Das wird eine große Bereicherung für den Hafen als Standort.

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    Gestern wurde von der Stadt Offenbach die Baugenehmigung für das Eyemaxx-Hochhaus "WAYV" erteilt.


    Der Corona-Pandemie geschuldet, wurde ein innovatives Hygienekonzept entwickelt und dabei die neuesten pandemischen Erkenntnisse berücksichtigt.


    Durch eine dezentrale Be- und Entlüftung der Büroflächen über die Außenfassade mit Luftfiltern, erhält jeder einzelne Raum frische Luft.

    Aufzugskabinen sind mit Aerosol-Luftfilteranlagen und einer speziellen UV-Licht-Technologie, die auch in Krankenhäusern Verwendung findet ausgestattet.

    Weiter werden spezielle Türgriffe mit „SmartActive“-Beschichtung zum zuverlässigen Schutz vor Keimen, sowie berührungslos bedienbare Wasserhähne verbaut.

  • Sonst ein recht schönes Projekt, aber die Gitterbalkons auf der Hofseite sind wirklich...furchtbar...um ehrlich zu sein.


    Wie genau das aussehen wir sieht man am besten hier.:thumbdown:


    Ich frage mir warum baut man sowas? Wer will so leben?

  • Das warum und wieso solcher Gitter haben wir am Beispiel einer Frankfurter Kita durchdiskutiert.

    Offenheit, Kosten, Brandschutz und trotzdem Absturzsicherheit sprechen alle für die Gitterlösung, die obendrein auch noch das Hinunterwerfen von Müll auschließt - das scheint die Projektverantwortlichen zu überzeugen.


    Und wer das entwirft und baut hat gewöhnlich keinen Kontakt mit denen, die dann da leben sollen. Die werden nicht gefragt und vermietet werden kann im Moment alles.

  • Ab der Gebäudestruktur hat sich aber nichts geändert, oder? Details von Fassaden usw kann ich immer nicht beurteilen.


    Für mich neu ist das Detaillevel der Renderings für den Park. Aber da Frage ich mich, wie realistisch das ist, das sieht alles schon so sehr eingewachsen aus. Ansonsten gefällt es mir sehr gut.

  • Das kleinste Hochhaus wurde um 2 -3 Etagen erhöht und auch etwas massiver. Ich vermute, dass dies ein reines Wohngebäude wird. Dafür wurde wohl das mittlere Hochhaus um 2 Etagen gekürzt (Stand jetzt: 1x 20 Etagen, 1 x 16 Etagen und einmal 10 Etagen). In den beiden größeren Hochhäusern wird wohl vermehrt, der Lage angepasst, Büronutzung geplant. Ein Hotel wird es auch in einem der beiden größeren Türme geben, wobei ich bezweifle, dass ein ganzer Turm alleine die Hotellerie beherbergen wird. Hier läuft es dem Trend nach wohl auf eine Mixed-Use Nutzung hinaus.

  • Insgesamt ist es deutlich besser geworden, alles ein Tick eleganter. Was mich aber immer noch stört ist das einheitliche und Parkdeck-ähnliche Erdgeschoss. Wenn nur ein oder höchstens zwei Gebäude ein Erdgeschoss dieser Art hätten wäre es ok, aber wenn man das gleiche fast überall zieht fängt es an abwechslungslos auszusehen. Heute versucht man doch durch Variation mehr Vielfalt zu fördern. Pluspunkte dafür dass ein Gebäude nicht mehr in der Parkdeck-Umrahmung eingegliedert ist. Das sieht doch sofort viel besser aus. Das Erdgeschoss ist doch das Gesicht/Identität eines Gebäudes.

  • Jetzt ist es tatsächlich so weit, der Boxclub weicht dem RockyWood.


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    Auch auf der anderen, westlichen, Seite des Kohlelagers ist Bewegung. Dort scheinen die Bauarbeiten für das Messe-Parkhaus begonnen zu haben. Dieses ist dann der erste Bauabschnitt des Büro-Campus, der dort auf dem jetzigen Parkplatz der Messe entstehen wird. (siehe https://www.offenbach.de/stadt…eparkplatz-21.03.2019.php )


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    Einzig das Phantom HfG-Neubau lässt dann noch eine Lücke auf der Festlandseite des Hafens.

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    Ja,

    auf der Seite westlich des Kohlekrans konnte ich die letzten Monate die Fortschritte bei der Bodensanierung beobachten.

    In dem Bereich des Kohlelagers bis zur Stichstraße (Hafenallee) zum Parkplatz, kamen Altlasten (Tankbehälter) zu Tage die inzwischen abtransportiert wurden.

    Seit ein, zwei Wochen wird Schotter in der Baugrube verfüllt.