• ^ Wäldchen“-Rondell am Spittelmarkt

    Nach ca. 9 Monaten ein Blick.

    Die kleinen Pflanzen wachsen in die " Höhe".

    Hier wurde auch ( neu ) eine Info Tafel gebaut.

    © Johannes_9065 / heute

    Zutritt hat man nicht Bzw. Ist Nicht erlaubt . Leider ist es ganz einfach da reinzugehen bei den kleinen Zaun was gebaut wurde .

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    Info Tafel ⬇️

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  • ^… Danke Johannes_9065 , ich bin ja eigentlich ein großer Verfechter von Stadtgrün. Dieses hier ist aber viel zu akademisch pädagogisch elitär geraten. Man kann urbanes Grün auch so gestalten, dass es einen Bezug zur umgebenden Stadt hat und nicht wie eine bedrohte, zutrittverbotene Enklave daherkommt. Die kleinen Bäume sind zudem viel zu dicht gepflanzt ohne Standhilfe. In 2-3 Jahren ist die Hälfte abgestorben weil einfach dumm und naiv mit der Materie umgegangen wird. Ich bekomme schlechte Träume je länger ich das betrachte …

  • ^ Also wenn es um die Verpflanzung geht gebe ich dir Recht. Wie es am ende aussieht bei wenig Platz am Ende.🫤 Aber irgendwie Passen sich die Wurzel / Bäumen schon. Bin trotzdem gespannt wie es aussieht und Grüße die kleine " Oase" 😃

  • Ich war nicht vor Ort um die Wirkung zu beurteilen.

    Den Fotos nach sieht es sehr deplaziert aus.

    Die Miyawaki Methode ist interessant, sollte aber nicht modisch überall angewandt werden. Die Fläche scheint mir dafür auch viel zu klein.

  • ^ … dazu fällt mir jetzt, ein Jahr später, nichts mehr ein. Um es mit sebiart zu sagen, völlig deplatziert. Wenn man mit aller Gewalt diesen Wildwuchs in der Stadt kultivieren will … es sieht eigentlich aus wie überall in Berlin nur der alberne Zaun drumrum, der Anklänge an Geflügefügelgehege in stadtnahen Vororten sugeriert, stört die Idylle. Es ist einfach entsetzlich Berlin wie es ist.

    Nur mal weil‘s so unglaublich ist, eine Ansicht des Spittelmarkts in den 30er Jahren letztes Jahrhundert, ein gutes Beispiel für verschwundene Urbanität ..

    https://picryl.com/media/postcard…b5b9a?zoom=true

  • Zum Vergleich ein solches Wäldchen in Leipzig. Bei uns wird dazu "Mikrowald" gesagt, nicht berlinerisch "Tiny forest":

    https://vs-lpz.de/news/neue-grue…ohnen-zu-hause/

    Das pflanzten und betreuen Grundschüler und Vereinsleute unter fachlicher Anleitung und mit großer Begeisterung. Inzwischen sind ein paar Monate vergangen und es sieht schon recht beachtlich aus. Welcher der Zäune besser aussieht, Geschmackssache. Ich finde beide Varianten ganz sympathisch. Eigentlich sind sie sogar noch das architektonisch Aufregendste und Individuellste, das auf den Fotos zu sehen ist.

    Das ungleich größere Problem zeigt sich auf den Bildern aus beiden Städten hinter den Mikrowäldern: die Gebäude. Camondo s Diagnose: "sieht eigentlich aus wie überall in Berlin [...] einfach entsetzlich", finde ich für den Wohnbunker viel treffender. Die frühere Urbanität kommt vorerst nicht zurück, auch dann nicht, wenn am Spittelmarkt alles komplett neu bebaut würde. Vielleicht besteht einige Architekt/innen-Generationen in der Zukunft wieder Hoffnung auf Besseres.

  • ^… meine Kritik war nicht gegen den von Dir so bezeichneten „Wohnbunker“ gerichtet, sondern gegen diese verwilderte struppige Buschagglommeration inmitten dieser versteppten Grasbrache.

    Der von Dir so bezeichnete „Wohnbunker“ hat durchaus seine Daseinsberechtigung. Aus Richtung Leipziger Straße kommend sieht er auch wesentlich urbaner aus. Immerhin das erste Gebäude in Ost-Berlin, dessen Dach noch vor der Vereinigung ein riesiger Coca Cola Leuchtschriftzug zierte.
    Man hätte bei der Letzten Renovierung etwas radikaler sein können und den herben Look ein wenig brechen können. Immerhin ist dies Gebäude um längen besser als die absolut unterirdischen Kisten die die WBM hier anstelle des abgerissenen Kleeblatts gebaut hat.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    meine Kritik war nicht gegen den von Dir so bezeichneten „Wohnbunker“ gerichtet

    Eben. Dabei ist der das eigentliche atmosphärische Problem an der Stelle. Das macht auch Coca Cola nicht wett. Aus Richtung Leipziger Straße kommend sieht das Haus vielleicht etwas weniger übel aus, aber man sieht dort auch das Wäldchen nicht. Und dass es noch weit schlimmer geht und die WBM es noch weit schlimmer kann, und überhaupt die Leipziger Straße eine Katastrophe ist, ist mir auch bekannt. Das Wäldchen ist jedenfalls das geringste Thema an diesem generellen Unort. Ich vermute sogar, es haben Menschen Freude an diesen paar Quadratmetern.

  • …ich habe aber auf den wiederholten Post von Mitforist Johannes_9065 mit Bildern von explizit diesem Buschwerk reagiert in Anlehnung an den Post den ich vor einem Jahr zu diesem Thema gemacht habe,

    Es ist ist nicht notwendig in diesem Zusammenhang einen Rundumschlag zu tätigen. Die Berliner wissen schon ganz gut wie‘s da aussieht. Keine Bange darum.

  • Bezüglich des TinyForests berichtete Entwicklungsstadt am gestrigen Tag, dass dieser in den nächsten Wochen beseitigt bzw. "an einen anderen Standort umgesetzt" werden soll. Auch die umliegenden Bäume werden leider bald fallen, da die Fläche als Baustelleneinrichtungsfläche für den Ersatzneubau der Neuen Gertraudenbrücke dienen soll.

    Nach dem Brückenbauarbeiten sollen zwar Ersatzpflanzungen getätigt werden, aber der geneigte Berliner weiß, wie lange das vermutlich wieder dauern wird. Sehr schade!

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