Nach dem "nicht repräsentativen" Memorandum, das den Bezirksbeiräten Nord, Mitte und Ost vorgestellt wurde, ist man so schlau wie vorher. Die städtische Maxime des Nullkonzepts gilt weiter.
Quelle: StN-Online
Nach dem "nicht repräsentativen" Memorandum, das den Bezirksbeiräten Nord, Mitte und Ost vorgestellt wurde, ist man so schlau wie vorher. Die städtische Maxime des Nullkonzepts gilt weiter.
Quelle: StN-Online
Letztendlich halt "Wünsch dir was". Wie der SPD-Mann richtig sagt: das ist nicht unter einen Hut zu kriegen. Man sollte die Profis rannlassen. Die können das ja mal rein schauen, schadet vielleicht nicht.
Aber sonst?
Auch hier haben sich die Grünen in ein absolutes Dilemma manövriert! Man hat vollmundig versprochen ein Viertel nach den Wünschen der "Bürger" zu gestalten. Nun zeigt sich das man diese Wünsche nicht einmal annähernd erfüllen kann. Professionelle Planer kann man nun auch nichtmehr so einfach ranlassen da Kuhn und insbesondere Pätzold dann massiv an Glaubwürdgkeit verlieren. Pätzold sieht sich schon jetzt massiver Kritik ausgesetzt und verteidigt seine Mitarbeiter gegen den Vorwurf sie wären keine exzellenten Planer (was sie nicht sind). Wenn jetzt ein professionelles Büro mit der Planung beauftragt würde käme das einem Schuldeingeständniss gleich.
Im Rathaus dämmert es nun dem ein oder anderen, dass das von der Rathausspitze veranstaltete Wünsch-Dir-was-Wohlfühl-Tamtam, das irreführenderweise als Bürgerbeteiligung zur Entwicklung des Rosensteinviertels etikettiert wurde, ein Holzweg ist. Daher gibt es nun einen die Rathausspitze in Zugzwang bringenden Antrag der Mehrheit im Gemeinderat aus CDU, SPD, FW und FDP mit dem Titel "Das neue Rosensteinquartier konkret entwickeln: bis zur Sommerpause 2017 technische Grundlagen ermitteln". Hübsch finde ich folgenden Satz aus der Einleitung mit freundlichen Grüßen an Grüns und SÖS:
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Die Fraktionen im Gemeinderat, die die mit dieser Entwicklung verbundenen Chancen der Stadtentwicklung ermöglichthaben, wollen konkreter werden und beantragen...
Den lesenswerten, mit vielen richtigen Gedanken versehenen Antrag, findet man hier: http://www.cdu4you.com/files/das_neue…n_ermitteln.pdf
Kleiner Schritt in die richtige Richtung, aber auch diese Parteien müssen sich den Vorwurf gefallen lassen, warum sie sich erst jetzt nach Jahren an ihre eigenen Aufgaben als Gemeinderäte neben der Verwaltung erinnern. Es ist zum Haare raufen, geht das so weiter, gibt's ne Glatze.
Solange man solche Bezirksvorsteher hat...
BW-Bank (!) und soziale Durchmischung der Bewohner sollen ein lebendiges Stadtquartier schaffen, natürlich ohne riesige Hochhäuser (was meint sie denn nun damit?), weil das angeblich die Topografie nicht her gebe (warum nicht?). Mit Grünzügen, Sichtachsen und einer guten Nahversorgung.
Quelle: StZ-Online
Kann man mit Nachverdichtung doch alles wunderbar hinkriegen.
Mit mehr Hochhäusern kann man m.E. gerade im Rosensteinviertel auch mehr Grün schaffen.
"Riesige Hochhäuser" – Ja ne, is klar. Einen Burj Khalifa brauch ich im Rosensteinviertel auch nicht. Wenn man aber weiß, dass hier alle Gebäude mit mehr als 7-8 OG´s gemeint sind wirds dann doch extrem lächerlich!
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Im Rathaus dämmert es nun dem ein oder anderen, dass das von der Rathausspitze veranstaltete Wünsch-Dir-was-Wohlfühl-Tamtam, das irreführenderweise als Bürgerbeteiligung zur Entwicklung des Rosensteinviertels etikettiert wurde, ein Holzweg ist. Daher gibt es nun einen die Rathausspitze in Zugzwang bringenden Antrag der Mehrheit im Gemeinderat aus CDU, SPD, FW und FDP mit dem Titel "Das neue Rosensteinquartier konkret entwickeln: bis zur Sommerpause 2017 technische Grundlagen ermitteln". Hübsch finde ich folgenden Satz aus der Einleitung mit freundlichen Grüßen an Grüns und SÖS
Wie heißt es so schön: Der Dumme lernt aus seinen eigenen Fehlern, der Kluge aus den Fehlern der anderen.
Aber schön, daß Stuttgart sich als grünes Experimentierfeld sieht und man das noch als "innovativ" labeln möchte. Dabei ist derart dümmliches Experimentieren, dessen Mißerfolg jeder Vernünftige vorhersehen konnte, nichts als falsch verstandene Innovation, führte in der Privatwirtschaft in die Pleite.
Nach der Pleite bei der nichtssagenden Bürgerbeteiligung beim Rosensteinviertel und der Gewissheit, dass die Stadtspitze die weitere Planung auf A2/3 und Rosensteinviertel weiter durch heiteres Nichtstun auszusitzen gedenkt, fordern die bürgerlichen Parteien unisono von Fritzle einen internationalen Wettbewerb. Die Grünen blocken erwartungsgemäß ab - mit der kryptischen Aussage, es sei doch bereits alles geregelt (?!) und außerdem sei bis 2026 Zeit, da S21 ohnehin eine vorherige Planung/Bebauung nicht erlaube ![]()
Quelle: Esslinger Zeitung
https://www.esslinger-zeitung.de/region/stuttga…id,2125032.html
Laut StZ von heute bekommt die Stadt 5,7 Mio € vom Land für einen zweiten Bauabschnitt an der Hedwig-Dohm-Schule. Mir ist unklar, wo der hin soll. Das bisherige Schulgebäude grenzt an drei Seiten an die Strasse, die Gäubahn und die Wagenhallen.
Wieso, neben den Wagenhallen ist doch jede Menge Platz
Dann würde aber die Zuwegung zu den Wagenhallen und allem was danach noch kommt, quer über den Campus führen, was ich mir nicht so recht vorstellen kann.
Praktisch in der Verlängerung der Hedwig-Dom-Straße befindet sich doch ein Grundstück das sozusagen direkt auf die Spitze des bestehenden Campus zuläuft. Von einer Querung des Wagenhallen-Geländes kann da keine Rede sein.
Lange nichts mehr gehört von RQ.
Kein Wunder: Die verschnarchte Stadtspitze möchte erst Ende 2018 (!) ein Konzept vorlegen, nach Jahren des Nichtstuns ausgenommen einer gescheiterten "Bürgerbeteiligung".
Linke findet das ganz prima, denn man wisse ja gar nicht, ob S21 je realisiert werde, Grüne kann die "Nervosität nicht nachvollziehen" und will "keine Schnellschüsse". Was macht man nur mit solchen Nullcheckern?
Quelle: StZ
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.planung…b9fa91a346.html
Die Bürgerbeteiligung zu organisieren war ziemlich anstrengend. Darum jetzt erst mal verdienter Büroschlaf.
nun ja angesichts der geschwindigkeit mit der der erste lichtkegel errichtet wird kann man getrost davon ausgehen dass vor 2023-2024 kein Zug bei S21 fahren wird. Dann gibts noch ein Probejahr und dann kann erst langsam das Viertel freigeräumt werden. also nochmal 1-2 Jahre. Insofern bleiben da fast noch 10 Jahre Zeit bis da irgendwas gebaut werden kann.
Ohlsen, diese Ausreden reihen sich doch nur zu gut an die bisherige miserable Leistung des verschnarcht-behäbigen Teams. Keine Verwaltungserfahrung, keine Ideen, keine Zugkraft. Das hat man leider davon, und die Bürger sind die Dummen.
seh ich ehrlich gesagt nicht so, denn viel konkreter als die bisherigen ideen aus den workshops oder durch diverse bürgerinitiativen kann man ja gar nicht werden wenn man z.B. noch nicht mal weiss ob die Gäubahn weitergebraucht wird oder nicht. Es gibt in der Stadt m.M nach andere zeitkritischere Baustellen wo man den Fokus drauf legen sollte. Wenn mal halbwegs absehbar ist wann S21 fertig ist kann man sich mit dem Rosensteinviertel wieder beschäftigen. Ich glaube die "Bürger" haben zur Zeit echt andere Sorgen siehe die kaum wahrnehmbare Bürgerbeteiligung bei den bisherigen Veranstaltungen.
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..., und die Bürger sind die Dummen.
Naja, in der Tat wird die Fläche kaum vor 2025 zur Verfügung stehen wenn S21 tatsächlich 2023 den Betrieb aufnimmt und nicht noch wesentlich länger dauert.
Ob es da so sinnig wäre jetzt schon mit Vollgas zu planen, zumal bei dem ganzen Umwelt- und Verbrennerverbotgedöns auch nicht in Stein gemeiselt ist, ob S21 den Kapazitäts-Bedarf in 8 Jahren wirklich noch abdecken kann oder zumindest dann schon so auf Kante genäht ist, dass doch ein paar oberirdische Gleise bleiben müssen?
Das kann kein Mensch vorhersagen, ob bis dahin nicht noch viele vom Auto auf die Bahn umsteigen? Lassen wir den Leitzins bis dahin mal wieder auf 6% sein, wo er vor gar nicht sooooo langer Zeit ja schon war, dann stürzen die Wohnimmobilienpreise ins bodenlose und kein Investor wird mehr neue Wohnungen bauen. Oder der Einzelhandel ist bis dahin kaum noch existent, (die Zuwachsraten im Online-Handel sind ja nicht gerade vernachlässigbar), das Milaneo zum Flüchtlingsheim umgebaut und das Rosenstein damit eher Randlage als Zentrum?
Wenn man aus dem Rosenstein nicht nur ein architektonisch ansprechendes Viertel, sondern einen stadtplanerisch wirklich sinnvollen und bedarfsgerechten neuen Stadtteil machen will, kann man den nicht 8 Jahre bevor die Flächen überhaupt frei werden durchplanen, mit Bürgerbeteiligung schon zweimal nicht, weil bis dahin doch jeder was ganz anderes will als heute! Und wenn wirklich Gleise bleiben müssen um den ÖPNV auch 2030 noch stemmen zu können, kann man die zwar eintunneln, wirft aber wieder alles über den Haufen.
Nicht dass ich davon ausgehen würde, dass unsere Kommunalpolitiker es aus diesem Grund verschieben, so weit denken die vermutlich gar nicht, verdummt aber wenigstens kein Steuergeld mit Planungsspielchen, die in 5 Jahren eh keinen Bestand mehr haben.
...und dass "Bürgerbeteiligung" bei soetwas generell nur eine leere Worthülse ist, sollte auch jedem klar sein! Die einen wollen ne Parkerweiterung, die anderen 2.000 Sozialwohnungen, die dritten wollen einen Hochhäusle-Wald mit Luxus-Appartements, die nächsten ein "Ausgehviertel". Wieder andere stellen fest, dass Stuttgart unbedingt und notwendig eine "Neckarphilharmonie" braucht und die nächsten fordern Büroflächen um mehr Arbeitsplätze ins Zentrum zu bekommen. Welcher dieser Bürger soll nun beteiligt werden, denn kompromissbereit ist heutzutage ja auch keiner mehr?
Fragt sich nur, warum man dann die Bürgerbeteiligung so früh veranstaltet. Hätte man zumindest eine Altersbeschränkung einführen sollen ![]()