eigenes Bild von vorhin

eigenes Bild von vorhin

Dazu: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/a96-m…rung-li.3492950
Im Artikel steht, dass bis Montagfrüh durchgearbeitet werden soll und in 14 Tagen nochmal für ein Wochenende für den Abbruch der Widerlager.
P.S. Gehörst du nicht zu den Glücklichen, denen die MVG für die 5 Baunächte ein drei Sterne Hotel nach Wahl angeboten hat (siehe Artikel)... ? ![]()
also heute vormittag war nur noch ein paar mal sporadisch für ein paar Sekunden das Meißelklopfen zu hören - meine Vermutung: die haben noch ein paar zu große Brocken zerkleinert. Nachmittags war nichts mehr zu hören.
Wie gesagt, gestern abend waren bereits zwei Drittel der Brücke zerlegt.
Ich wohne ca. 970m entfernt, und auch nicht mit direkter Sicht auf die Baustelle, da gab's keine Wurfsendung im Briefkasten, siehe Pressemitteilung.
Ich würde mal vermuten, daß das im Wesentlichen die Anwohner am Kärntner Platz, Käthe-Bauer-Str, Schulmeierweg, Fürstenrieder Str. zwischen Saherrstr. (evtl. auch schon ab Leibnizstr.) und Kurparkstr. (evtl. auch bis Leostr.) betrifft.
Der SZ-Artikel ist (soweit ich ihn lesen darf, ohne zu bezahlen) schon sehr reißerisch:
"infernalische Gewalt" = 5 Bagger, mit Hydraulikmeißeln und -scheren ..
Wenn die die Brücke als Übungsziel für Leo-2-Schützen benutzt hätten, wäre das "infernalisch" vielleicht gerechtfertigt gewesen ...
^ Bezuggenommen wird auf den Hydraulikdruck von 350 Bar und den öfter platzenden Schläuchen, die per mobiler Reparaturwerkstatt zügig repariert werden.
Es wird weiter unten im Text aber noch besser, da wird der Vergleich mit einer Armada von Star-Wars-Truppentransportern gezogen, die unter "infernalischem Lärm" das Brückenbauwerk "niederkämpfen"... ![]()
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Der SZ-Artikel ist (soweit ich ihn lesen darf, ohne zu bezahlen)
https://archive.ph existiert. Aber nicht weitersagen...
Der Schutt (siehe vorheriges Posting) ist inzwischen weitestgehend verschwunden.
Hier ein paar (eigene, von heute stammende) Bilder von der U6-Verlängerung nach Martinsried.
Mehr oder weniger von West (Martinsried) nach Ost (Großhadern)











Die vorübergehend als Lagerfläche genutzte Fläche ist wieder in Ackerland umgewandelt.
So wie ich das sehe, sind die Tunnel-Rohbau-Arbeiten fertig, es fehlt noch der Innenausbau und die Oberflächengestaltung.
Vielen Dank für die Bilder ![]()
Mit den ovalen Öffnungen über dem Bahnsteigdach ist das ja fast ein Martinsried-21… ![]()
In einer Welt ohne Geldsorgen könnte man die U6 jetzt noch über Gräfelfing nach Freiham führen und mit der künftigen U5-Verlängerung zu einem Ring schließen.
Martinsried-21?
Sag sowas bloß nicht laut, sonst verzögert sich die Fertigstellung um mindestens 10 Jahre ... 😁
Viele fahren ja nicht mehr und bevor alle aus dem Untergrund verschwunden und aussortiert / ausgeschlachtet worden sind, stellte die ÖDP einen Antrag für den Erhalt einer Garnitur, um auf Museumsfahrten (analog der Trambahn) eingesetzt werden zu können.
Die MVG teilte nun mit, einen sechsteiligen Zug dauerhaft einsatzbereit zu halten.
Ich bin gestern mal an der Baustelle der Tram Westtangente vorbeigefahren. Im gesamten Bauabschnitt zwischen Ammerseestraße und Ratzingerplatz ist nicht ein Meter Gleise verlegt worden, seit der Eröffnung des ersten Abschnitts der auch schon wieder 5 Monate her ist. Da kann es doch auch keine Ausrede sein, dass erst die Brücke über der a96 und a 95 fertiggestellt werden müssen. Alleine dazwischen liegen ja schon 2-3 km, wo man hätte weiterbauen können.
Soviel ich weiß wurden dort irgendwelche Leitungen verlegt/versetzt (Hauptkanäle, Strom, Wasser, Abwasser usw).
Zu Bedenken ist auch, daß praktisch der gesamte Straßenraum vom Romanplatz über die Laimer Unterführung, Fürstenriederstraße und die Boschetsriederstraße selbst über die Aidenbachstraße hinaus bis zur Wolfratshauserstraße aufgerissen und umgebaut wird. (Zum Bereich zwichen Aidenbachstraße und Wolfratshausestraße werde ich demnächst mal Bilder lieffern). Das bindet gewaltige Ressourcen und da liegen einzelne Bauabschnitte naturgemäß immer wieder brach.
Zudem wurde ja im gesamten Juli die östliche Tunnelröhre des Mittleren Ringes nördlich des Luise-Kiesselbachplatzes zewecks Instandsetzung gesperrt. Dafür wurde wiederum die Fürstenriederstraße vom Waldfriedhof in nördlicher Richtung bis zur Ammerseestraße temporär von einer auf zwei Fahrspuren erweitert. Das hat die Baustelle verschmälert und vermutlich auch blockiert.
Ich verstehe die Ungeduld, aber das Bauvorhaben ist wirklich nicht klein.
Wie man in der Fürstenrieder zwischen Agnes-Bernauer- und Ammerseestraße gesehen hat, ist der Gleisbau zeitlich eher gering im Vergleich zur Gesamtmaßnahme.
Die Hauptwasserleitung wurde aus der Straßenmitte verlegt (und im Bereich der Lindauer Autobahn verschwenkt und aus der Brücke in einen Tunnel verlegt), damit bei später evtl. notwendigen Arbeiten an der Leitung der Trambetrieb nicht gestört werden muß.
Und die Hogenberg-Unterführung wurde bei der Gelegenheit auch gleich grund-saniert.
Im Bereich des Waldfriedhofs wurde (wird?) z.B. die Fuß-/Radweg-Unterführung zurückgebaut (die war nicht tragfähig genug für den Trambetrieb).
Auch südlich der Lindauer Autobahn muß die Hauptwasserleitung aus der Straßenmitte verlegt werden.
Die MVG plant perspektivisch einen weiteren Busbetriebshof. Dieser soll im rund 27 ha großen Gewerbegebiet rund um das Bahnausbesserungswerk München-Pasing entstehen - also im Stadtbezirk Aubing-Lochhausen-Langwied nordwestlich der Bergsonstraße - und Platz für 200 E-Busse, Verwaltung und Werkstätten bieten.
Für eben jenes Gewerbegebiet wird nun aktuell ein neuer Bebauungsplan aufgestellt, um die benötigten Flächen für den Busbetriebshof zu sichern und das Gewerbegebiet insgesamt weiterzuentwickeln (die Bahnanlagen sind ausgenommen).
Größter Akteur ist dort derzeit die Aurelis mit ihrem Unternehmerpark, der inzwischen weit vorangeschritten ist. https://aurelis.de/objekte/neubau…bueroeinheiten/
Passend dazu wurde heute verkündet, dass die Städtische Berufsschule für elektrische Anlagen und Gebäudetechnik (BS-EAGT) eines der Gebäude mit 7.000 qm BGF langfristig für ihre Erweiterung anmieten wird. https://www.konii.de/news/aurelis-v…stadt-muenchen/
Lage des Plangebiets: https://www.google.de/maps/place/48%…SoASAFQAw%3D%3D
Das Google Maps Bild ist leider recht alt, aktueller ist Google Earth mit Timeline-Funktion. Darauf ist dann auch zu erkennen, dass die alte Werkstatthalle für die Regio-Züge auf dem Bahngelände inzwischen abgerissen wurde. Diese macht Platz für ein neues S-Bahn-Instandhaltungswerk (benötigt für die neue S-Bahn-Generation): https://www.s-bahn-muenchen.de/de/ueber-uns/w…pasing-langwied
Die erste Bauphase verläuft soweit planmäßig (Schadstoffsanierung der Sperrengeschosse und Bahnsteigebenen; Ertüchtigung der korrodierten Bewehrungen; neue Verkleidungen; Brandschutzerneuerung), zum Oktoberfest soll die U3 / U6 wieder fahren. Bauphase 2 startet dann am 05. Oktober - 27. November (währenddessen eingleisig befahrbar); Bauphase 3 ist schließlich für den 01. April - 01. August 2027 geplant (erneut Vollsperrung).
Seit einiger Zeit schon ist die Brücke über den DB-Nordring in Bau, wie u.a. auf aktuellen Satellitenbildern zu sehen ist. Nicht wirklich der Rede wert, aber weil eben gesehen: Die MVG hat ein kurzes Video zur Herstellung der 30 m tiefen Bohrpfähle der späteren Brückenpfeiler eingestellt:
Die u.a. im Zusammenhang mit dem Tierpark und der Neuerrichtung der Thalkirchner Brücke erwähnten Midi-Busse werden aktuell im Linienbetrieb getestet. Zum Einsatz kommen Urbino 9 LE electric des polnischen Herstellers Solaris und "WB9 9M BUS EU" des britischen Herstellers Wrightbus (bekannt für die roten Doppeldecker in London).
Die kleinen Busse kommen auf max. 10 m Länge, bieten Platz für 50 - 60 Fahrgäste und schaffen mit einer Ladung 300 km.
Die Regierung von Oberbayern hat am 19. August die Pläne für den ausstehenden Abschnitt zwischen Waldfriedhof und U-Bahnhalt Aidenbachstraße genehmigt.
Interessant ist, dass die von der SWM vorgesehene, für ein Jahr provisorisch angelegte Wendeschleife am Ratzingerplatz nicht gestattet wird, um vier min. 50 Jahre alte Bäume vor einer Fällung zu bewahren. Dass die Stadt derzeit einen B-Plan für einen Lebensmittelmarkt auf dieser Fläche erarbeitet*, sei zu diesem Zeitpunkt keine ausreichende Begründung für eine Fällung, da im weiteren Verlauf der Bauleitplanung für jenen Markt möglicherweise eine Planungsvariante gefunden werden kann, bei der die Bäume erhalten bleiben können.
"Allerdings ist die für die Herstellung der provisorischen Wendeschleife am Ratzingerplatz mit einer geplanten Nutzungsdauer von nur einem Jahr vorgesehene Fällung von 4 Bäumen – es handelt sich hierbei laut landschaftspflegerischem Begleitplan um die Bäume mit den Nummern 3183, 3184, 3208 und 3209 als zusätzlich vermeidbarer Eingriff in Natur und Landschaft anzusehen. Wie aus der Stellungnahme der unteren Naturschutzbehörde zum Verfahren hervorgeht, handelt es sich hierbei um Bäume, die an ihrem Standort, wie sich aus der Kronengröße und der Auswertung historischer Luftbilder ergibt, vermutlich schon seit mindestens fünfzig Jahren stehen und eine entsprechend hohe ökologische Wertigkeit besitzen. Auch eine anerkannte naturschutzrechtliche Vereinigung, die im Verfahren eine Stellungnahme abgegeben hat, hat darauf hingewiesen, dass es sich um Bäume handelt, die laut den Feststellungen in der landschaftspflegerischen Begleitplanung gesund und ohne sichtbare Schadmerkmale sind. Es ist auch entgegen dem Vorbringen der Antragstellerin keinesfalls als feststehend anzusehen, dass die Bäume aufgrund der Festsetzungen des Bebauungsplanes Nr. 1769a der Landeshauptstadt München für die Errichtung des dort geplanten Lebensmittelmarktes gefällt werden müssen, da sich dieser noch in Aufstellung befindet und möglicherweise eine Planungsvariante gefunden werden kann, die den weiteren Erhalt der Bäume ermöglicht."
https://www.regierung.oberbayern.bayern.de/mam/dokumente/…abschnitt-2.pdf
*Die nördliche Richtungsfahrbahn der Boschetsrieder Straße wird entlang der künftigen Tramtrasse zusammengeführt, sodass eine zusammenhängende Fläche am Ratzinger Platz entsteht. Die provisorische Wendeschleife war dazu gedacht, potenzielle Verzögerungen beim Neubau des P&R-Parkhauses an der Aidenbachstraße, unter dem die dreigleisige Wendeschleife entstehen soll, auszugleichen.
In Kürze startet Alphabet-Tochter Waymo mit dem Testbetrieb ihrer autonomen Taxis. Noch sitzen Fahrer hinter dem Steuer, um das Straßennetz zu kartieren und den "Waymo Driver" genannten Autopiloten zu konditionieren. Ende 2027 soll der autonome Regelbetrieb aufgenommen werden.
Der Start in Europa soll noch dieses Jahr in London erfolgen, München wäre die zweite europäische Stadt. Ich bin gespannt, wie gut diese Fahrzeuge dann auf engen deutschen Straßen funktionieren. Das virale Potenzial dürfte zu Beginn vermutlich noch groß sein... ![]()
Alphabet-Tochter? Wieso müssen die noch die Straßen kartieren? Die haben doch Google-Maps im Konzern ...
Die Fahrzeuge sind mit Lidargeräten ausgestattet, ich denke für das autonome Fahren bedarf es mehr Daten und auch Infos wie der Münchner Verkehr so läuft.