Ob eine Lage an einer Flusskrümmung so einzigartig in der Welt ist, sei mal in Frage gestellt. Die Sache, die Dresden da heraushebt ist das Wie des Heranbauens der Stadt zum Fluss und das Verweben der Stadtlandschaft mit dem Fluss. Es ging hier auch nicht um den Namen Elbflorenz, der tatsächlich auf die Kunstsammlungen von Weltrang abhebt, sondern die heutige Titulierung "Barockstadt".
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Abgesehen davon bemühte man sich im 19. Jh. mit den Mitteln der Zeit ein schönes und durchgrüntes Stadtbild zu bewahren.
Ja, durch die stadtplanerisch forcierte offene Bebauung mit Kaffeemühlen und den Villen der von mir genannten S-N-Schule, deren Villa Rosa DER Neorenaissance-Prototyp Dresdens wurde. Dieses glorifizierte Bild - der Mythos - der Stadt wurde durch ihren Untergang 1945 erst so richtig mächtig. Was ist da also Blödsinn?


