• Info: Neumarkt-Newsletter März 2015
    neumarkt-dresden.de/aktuelles - Thema 2 - als pdf-download
    Themen:
    Quartier VII/2: Eine Entscheidung und doch keine Lösung im Streit um die Festverglasung
    Quartier IV/3: Bau des "Frieseneck" schreitet voran
    Quartier V/1: Investor KIB darf nach jahrelangem Rechtsstreit bauen
    ...
    Kommentar: Baukultur ist ... unberechenbar

    Auch hier muss ich erst später lesen, aber es sind interessante Themen dabei, v.a. der Kommentar am Schluss.

  • Kimmerle-Quartier

    Blick vom Jüdenhof in den Damenhof

    Blick über den Dinglinger-Keller zur Sporergasse

    Die Ecke des fragwürdigen Eckbaus. Die Schalung passt zu der umstrittenen Variante.

    Blick in die Rosmaringasse

  • Ein aktueller Gesamtüberblick:

    John Hinnerk Pahl: Rekonstruktion des Dresdner Neumarkts. S. 42-51

    der vor wenigen Tagen erschienenen neunten Ausgabe des BAUSTEIN-Magazins des "NETZWERKs Stadtforen Mitteldeutschland" mit dem Schwerpunkt "Residieren im Altbau?! Abriss, Erhalt, Sanierung und Rekonstruktion in Sachsen".

    Link Original 328.0 MB: http://www.netzwerk-stadtforen.de/Publikationen/…kStadtforen.pdf
    Link komprimiert 50.1 MB: http://www.netzwerk-stadtforen.de/Publikationen/…tadtforen_K.pdf
    Link issuu.com: http://issuu.com/netzwerkstadtf…werkstadtforen_

  • ^2 sehr schöne Bilder der Nordseite der Rampischen Straße.
    Die Kleinteiligkeit, die liebevollen Verzierungen, schmuckvollen Erker und spannenden Dachlandschaften. So etwas nenne ich einer Altstadt angemessen.

    Aber man sieht leider auch, wie die moderne Fassade des Hotels in der Mitte als Fremdkörper wirkt, auch wenn sie aus dieser Perspektive wesentlich schmaler daherkommt, als Sie eigentlich ist.
    Da kann man nur auf die Zukunft hoffen, dass ein neuer Eigentümer oder Nutzer eventuell auch Änderungen an der Fassade vornimmt.

  • Neuberufungsverfahren Gestaltungskommission Kulturhistorisches Zentrum
    Quelle: Ratsinfo - siehe: Vorlage Gremien

    Dekoratives Anführungszeichen

    Im Rahmen der fortlaufenden Arbeit der Gestaltungskommission, die fachliche Beratung des Stadtrates und der Verwaltung bei Bauvorhaben im kulturhistorischen Zentrum zu gewährleisten, soll gemäß Geschäftsordnung ein Neuberufungsverfahren beginnen.
    Die Mitgliedschaften von Frau Prof. Johanne Nahlbach, Berlin und Herrn Ulrich Hugk, Wei-mar sollen für weitere zwei Jahre andauern. Zwei Stellen sind nach dem beruflich bedingten Ausscheiden von Frau Angela Wandelt, Leipzig und nach dem Tod von Herrn Wolfgang Hänsch unbesetzt. Herr Prof. Dr. Heinrich Magirius, Herr Prof. Dr. Gerhard Glaser und Herr Prof. Dr. Matthias Höhne sind bereits über 10 Jahre Mitglieder der Gestaltungskommission. Insbesondre soll die Neuberufung von zwei neuen Mitgliedern für die unbesetzten Stellen erfolgen. Bei den gegenwärtig besetzten Stellen ist auch eine Verlängerung der Mitglied-schaften bis zum Auslaufen des Sanierungsgebietes Dresden – Neumarkt S10 in 2017 mög-lich.
    Vorschläge zum Neuberufungsverfahren sollen, um die höchstmögliche fachliche Eignung bei gleichzeitiger Unabhängigkeit zu gewährleisten, mit Unterstützung der berufsständigen Vereinigungen Bund Deutscher Architekten, Architektenkammer Sachsen, Sächsische Aka-demie der Künste und des Landesamtes für Denkmalpflege unterbreitet werden. Bei den Vorschlägen/der Auswahl der Mitglieder der Gestaltungskommission ist auf die gleiche Betei-ligung von Frauen und Männern hinzuwirken.
    Bis zur Bestätigung der Vorschläge durch den Stadtrat wird die Gestaltungskommission in ihrer derzeitigen Besetzung weiterarbeiten.

    Es ist also bekannt, wer die oft kritisierten Personen sind und wie sie heissen.
    Das neue Verfahren ist also noch im Gange.

  • Blick in die Sporergasse, die die engste Altstadtgasse werden wird, ähnlich schmal ist nur noch die Salzgasse am Coselpalais, aber dort laufen weniger Leute lang.

    Frieseneck

    ^ echt wohltuend, mal ordentliche Fenster am Einbau zu sehen.
    Doch warum verbleibt solch ein großer Sprung zum Nachbarpalais (ca. 30cm)? Visu des Hauses

  • Neuberufung Gestaltungskommission
    zuletzt oben in Post 466

    der Bauausschuss hat das Neuberufungsverfahren der Gestaltungskommission Kulturhistorisches Zentrum beschlossen. (ratsinfo V0303/15)

    "1. Die OB wird beauftragt, unter Beteiligung berufsständischer Vereinigungen (BDA, Archi-kammer Sachsen, Sächs. Akad. der Künste) und gemäß der Geschäftsordnung der Gestaltungskommission die Neuberufung der Kommission vorzubereiten. Die GHND erhält ein Vorschlagsrecht. 2. Die OB wird beauftragt, die Vorschläge zur Neuberufung dem Stadtrat zur Beschlussfassung vorzulegen."

    Na da haben wir wohl bald andere Leute dort sitzen. (?)

  • Berliner Investor CG Gruppe kauft Grundstück Juwel an der Frauenkirche

    http://www.dresden-fernsehen.de/Aktuelles/Arti…-Frauenkirche-/

    Na dann hoffen wir mal, dass sie sich an die Vorgaben halten und etwas vernünftiges bauen werden. Nach dem Engagement am Postplatz jetzt das nächst größere Vorhaben für die Mannen aus Berlin...

    Nachtrag 18.06.15:
    Und nun berichtet auch die SZ über den Deal: http://www.sz-online.de/nachrichten/pa…ck-3128911.html

    Einmal editiert, zuletzt von FritzTowner (18. Juni 2015 um 13:19)

  • Buchtip zum 2. Dresdner Stadtbausymposium der GHND

    Mit etwas Verzögerung erschien nun die Publikation mit Beiträgen zum und ums Thema.
    Erinnerung (Mai 2014): Symposium


    Wie bauen wir Stadt? - Die Rekonstruktion des Dresdner Neumarktes und der Streit um Tradition und Moderne im Städtebau
    Es ist ein reich und aktuell bebildertes Buch, welches u.a. auch einen Beitrag des nunmehrigen Jenaer Stadtarchitekten Mathias Lerm enthält.
    Das Buch ist im Infopavillion der GHND, bei Thalia und hier erhältlich.
    Ich werde die Stadtbibo informieren, es anzuschaffen.

  • ^ im Bild der ominösen Visual-Draufsicht ist der Hof des Palais Hoym auf halber Höhe mit einer Glasdecke überspannt. Das halte ich für überflüssig - es ginge der großartige Hofeindruck flöten. Ausserdem ist der zweite Hof des Gesamt-Hoym gen Rampische noch nicht sichtbar. Das wäre aber mE ein Muss und durchaus noch machbar. Es ist ja auch noch unklar, was das für eine Visualisierung ist. Zum 2. Hof (gen Rampische) hatte dies ja auch GHND-Boss Kulke bedauert, daß dieser mit dem Haus Riesch und dem Gartenhaus noch fehlt. Ich muss mich aber selbst noch kundig über das ganze ehemalige Objekt machen, noch sehe ich da nicht ganz durch.
    Schaut man sich den historischen Grundriss des Stadtgefüges der Dresdner Altstadt an, besteht hier die größte Grundstücksscholle ohne weitere Strassen. Zwischen Neumarkt und Schießgasse gabs und gibts keine Querstrassen in diesem gewaltigen Quartier. Die städtische Körnung aus Quartieren und Gassen - sonst sehr feingliedrig - bestand hier seit ehedem nie. Daher ist es unumgänglich, eine starke öffentliche Durchwegung zwischen Landhaus- und Rampischer Strasse zu erzielen (de Fakto ein Passagensystem). Das dies Ziel ist, davon gehe ich aus. Es wäre daher gut, nicht nur eine Passage durch die Hoym-Höfe anzustreben sondern gleichsam eine zweite - teils mit der ersten intern verbunden - meinetwegen dann gar in modernerem Gewand.
    Insgesamt ist das Engagement von CG hier zunächst als sehr positiv zu bewerten. Es stand ja seit einiger Zeit im Bereich des Möglichen, daß Dresdens neuer Großinvestor auch auf dieses Filetstück gelenkt wird.

  • ^ wie erwähnt fehlt das Palais Riesch und das Gartenhaus. SäZ berichtet. Meines Erachtens sind das genau die 2 Bauten, die auf Hummels Visu drauf sind, also genau das was bisher nicht wiederaufgebaut werden soll. Da schnappten sich die Zeitungen wiedermal das erstbeste Bild und ... nunja.
    Dabei "SOLL" das Hoym sogar in Gänze wiederkommen - es existiert ein Ratsbeschluss von 2008. Das merkt nun auch die GHND - und kritisiert - wie immer nur resaktiv und sehr spät. Warum hat sie selbst 7 Jahre nichts gemacht? Egal. War es der lange Arm der Landes-CDU, welcher intern unterband, daß je eine Satzung ausgearbeitet wurde? Man wollte die Großfläche bekanntlich seit Jahren meist... ja allermeist-bietend verkaufen. Wie erwähnt wird, sind Leitbauten gewöhnlich schwierig in investorenfreundliche Nutzungskonzepte einzubinden. Muss es immer renditefreundlich sein, warum beharrt der Freistaat - in übrigens allen Themenfeldern, wo sie "Geld machen" können - auf dem eiskalten Maximalprinzip? Hier liegt also wieder eine schöne Kompromiss-Gemengelage vor, wo wohl alle sich ein Stück weit biegen müssen: Freistaat, Investor, Stadt (SPA) und wohl auch die GHND. Aber das läuft alles intern und hängt v.a. am "Wollen wollen" der Entscheider.

    PS: ein Ratsbeschluss, der nicht umgesetzt wurde, erlischt mE nach einer gewissen Zeit (weiß es jemand?) und muss dann erneut beschlossen werden. Nun, auf gehts. Obs bei den herrschenden Freistaatsstrukturen was bringt? - mal sehen.

  • Frieseneck


    Kimmerles Q 7.2


    Blick zum Grand Café des Coselpalais und zum Figurenschmuck inkl. Kunstakademie


    neue Bucherscheinung (nur zur Kenntnis): M. Donath: Neumarkt-Dresden

    Dekoratives Anführungszeichen

    Das Buch stellt die historischen Monumente der Dresdner Innenstadt und die wiederaufgebauten Quartiere des Neumarktgebiets vor. Aktuelle Aufnahmen und historische Abbildungen berichten davon, wie sich der Neumarkt über die Jahrhunderte verändert hat und wie er ins Stadtbild zurückgekehrt ist.