Objektentwicklung Rotkreuzplatz Kaufhaus Galeria [in Planung]

  • Kaufhof Rotkreuzplatz

    Die Signa Holding sucht einen Käufer für den 1981 gebauten Gebäudekomplex des Kaufhof am Rotkreuzplatz, derzeit noch vermietet an Galeria. 100 Millionen € sollen erzielt werden.

    https://reactnews.com/article/signa-…ch-opportunity/

    Nach AZ-Informationen wurde bereits in Zusammenhang mit dem Verkaufsvorhaben mit einem renommierten Münchner Architekturbüro ein Mischkonzept entwickelt. Darin sind deutlich reduzierte Flächen für den Einzelhandel vorgesehen, dafür viel Platz für Büros. Auch ein Wohnturm ist Teil der Konzeptideen.

    https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/galer…chen-art-913816

    Hört sich somit nach einer Neuentwicklung, sprich Abbruch und Neubau, an? Jedenfalls dürfte es eine längerfristige Angelegenheit mit relativ großer Wirkung sein, die eines eigenen Threads hier bedarf.

  • Der Kaufhof ist in den jahren gekommen... Ich hoffe allerdings das hier eine gute Aufwertung/Verdichtung/Mischnutzung entsehen wird. Eine Entiwcklung ähnlich zu den Schwanthaler-Forum mit Gewerbe, Hotel, Wohnungen z.B würden an dieser Ort gut funktionieren.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Kaufhof Rotkreuzplatz

    Die Signa Holding sucht einen Käufer für den 1981 gebauten Gebäudekomplex des Kaufhof am Rotkreuzplatz, derzeit noch vermietet an Galeria. 100 Millionen € sollen erzielt werden.

    https://reactnews.com/article/signa-…ch-opportunity/

    (...)

    Die Verkaufsbemühungen verblieben bis dato ergebnislos. Nun musste die Eigentümergesellschaft des Galeria-Gebäudes am Rotkreuzplatz Insovlenz anmelden.

    Abendzeitung 23.01.2024

    Immobilien-Zeitung 23.01.2024

    Der im November angekündigte Umbau der Galeria Rotkreuzplatz sollte im Januar starten, geplant wurde dies allerdings vor den Insolvenzen und dürfte somit auf Eis liegen bzw. hinfällig sein. So sollte die Asiatische Supermarktkette GO ASIA, die im Kaufhof Stachus betrieben wurde und im Zuge dessen auch schließen musste, am Rotkreuzplatz integriert werden.

    Abendzeitung 16.11.2023

    Eine Online-Befragung hat gezeigt, wie sich manche Neuhauser die Zukunft des Rotkreuzplatzes vorstellen.

    Abendzeitung 12.12.2023


  • Neuer Eigentümer gefunden

    Der Insolvenzverwalter der deutschen Projektgesellschaften der Signa Prime Torsten Martini einigte sich mit der Helaba-Tochter OFB-Projektentwicklung auf einen Kaufpreis von min. 50 - max. 80 Millionen Euro (genauere Zahlen sind nicht bekannt). Jedoch seien alle bisher finanzierenden Banken - die BayernLB, die SaarLB und die VR Bayern Mitte - ohne Verlust aus ihren Investitionen in Höhe von insgesamt 50 Millionen Euro herausgekommen.

    Die Mieteinnahmen durch den Karstadt sollen ausreichen, um während der Baurechtschaffung - für was auch immer - die Zinszahlungen der OFB auszugleichen. Wer Geldgeber der OFB ist, ist nicht bekannt, die Helaba ist es offenbar aber nicht. Letztere hat selbst noch Signa-Assets zu verwerten, u.a. das "Corbinian". Dafür hat sie vor kurzem die Vermarktung begonnen, Mitfinanzierer sind die BayernLB, die HVB und die Sparkasse München.

    https://www.iz.de/transaktionen/…latz-2000030070

  • Investor möchte anstelle des Galeria Büros, ein Hotel und Wohnungen bauen:

    https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/neuer…den-art-1117612

    Der neue Investor OFB (Teil der Landesbank Hessen/Thüringen) möchte die oberirdischen Etagen des 1981 eröffneten Galeria abreissen, zum Rotkreuzplatz einen Hochpunkt mit Büros und einem Hotel errichten und auf dem Ladehof an der Pötschner Straße ein Wohnhaus bauen.

    Die Stadtgestaltungskommision befasst sich am 24.03. mit dem Projekt und Galeria wird sich morgen, am 10.03. zur Zukunft des Standortes äußern.


    Dem Ort Rotkreuzplatz könnte der Neubau gut tun. Dem Sterben auf Raten des Galeria Konzerns könnte man so zuvorkommen und ein weiteres Türmchen neben dem Schwesternwohnheim würde die Wichtigkeit des Orts als Nebenzentrum auch optisch unterstreichen.

    Vielleicht kann man in dem Zuge die etwas angestaubte Platzgestaltung auch ein bisschen auffrischen.

  • Die Stadtgestaltungskommission wird sich voraussichtlich in der nächsten Sitzung am 24. März mit den Planungen für den Kaufhauskomplex von 1981 befassen. Wie aus einer Einladung an die Mitglieder der Stadtgestaltungskommission hervorgeht, stehen dem Standort beträchtliche bauliche Veränderungen bevor: Auf dem Ladehof an der Pötschnerstraße ist ein Wohnhaus geplant, zum Rotkreuzplatz soll ein Hochpunkt für Büro- und Hotelnutzung entstehen.

    https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/neuer…den-art-1117612


    :thumbup:

  • Die Stadtgestaltungskommission hat mal wieder eine rausgehauen.

    • Die Entwürfe müssen schrumpfen. Neben dem Rotkreuzhochaus, einem der besten Hochhäuser in München, dürfe es keine weitern Götter geben.
    • Die bedeutende Sichtachse: Am Ende der Nymphenburgerstraße dürfe kein Hochhaus zu sehen sein (Hochhäuser dürfen in München generell nicht zu sehen sein - am besten man baut sie unterirdisch)

    Kann man diese Leute nicht mal einfach ignorieren oder in Rente schicken? Oder mal interessantere Leute darein bestellen?

    Gleich zu Beginn gab "Stadtheimatpfleger" Bernhard Landbrecht den Ton vor. Es ist zum Mäusemelken.

  • Es ist wirklich alles sehr kleindenkend, Sichtachsen bestehende Hochhäuser zu schützen, aber gleichzeitig in anderen Sichtachsen keine neuen zuzulassen. Die Diskussion entwickelt sich dabei immer mehr zu einem architektonischen Selbstzweck, statt sich an konkreten Maßstäben für das Wachstum der Stadt zu orientieren.

    An dieser Standort wurde in jede andere Stadt mehr gehen. Das mit 50% Büronutzung geplannt wird finde ich auch bedauerlich.

  • Ich dachte erst der Satz mit den Göttern wäre ein Scherz...

    Wie kommt man auf so eine weltfremde, maximal abgehobene Einschätzung?

    Das Schwesternwohnheim ist tatsächlich gut, aber gottgleich? Eieiei... und ein zweiter Hochpunkt, der maximal! 36,7m hoch geworden wäre, hätte immer noch mehr als genug Respektabstand gewahrt...

    Himmel, vielleicht sollten die Herren und Damen mal das Wort Verhältnismäßigkeit im Duden nachschlagen...

  • Ehrlich gesagt, finde ich den Ist-Zustand recht ansehnlich. Klar, eine Auffrischung wäre nötig, aber die Klinkerfassade mit ihren dezenten Bögen wirkt auf mich freundlich und zeitlos. Es ist ganz sicher derjenige Kaufhof / Karstadt in München, den ich als aller letztes abreißen würde.
    Irgendwo hatte ich gelesen, dass die Ziegel beim Neubau wieder verwendet werden sollen (oder zumindest würde es geprüft werden). Immerhin.
    Um den Kaufhausbetrieb ist es schade, er hatte doch schwarze Zahlen geschrieben.
    Ob dort ein zweiter Hochpunkt entstünde, ist mir wirklich wurscht. Städtebaulich notwendig ist er dort m.E. nicht, da der Platz schon heute räumlich sehr gut gefasst und eine leere Weite zum Glück nicht gegeben ist. Die Begründung des Herrn SHP Landbrecht ist natürlich unsinnig, denn die Nymphenburger bildet doch gar keine Blickbeziehung zu irgendwas, da sie ab dem Ring nach Norden abknickt. Und das einzige was man von dort mit Goodwill sieht, ist das Sarcletti-Haus, also nicht einmal das Schwestern-HH.

    Am 07. Juli dürfte der Komplex in der SGK vorgestellt werden.

  • Der Abriss des Kaufhof Rotkreuzplatz soll im kommenden Jahr beginnen. Die Neubaupläne haben sich zum Teil geändert: Die Hotelnutzung soll drei statt zwei Geschosse mit 240 (statt der ursprünglich geplanten 147) Zimmer im ersten bis dritten Stock einnehmen.

    Der lichte Innenhof wird gastronomisch genutzt, in der vierten und fünften Etage sind Büros geplant, eine Dachnutzung ist nicht mehr vorgesehen.

    Zeitplan: Ende des Mietvertrags für Galeria Kaufhof im Januar 2027, ab circa Mitte 2027 Rückbau des Gebäudes, Errichtung des Neubaus bis circa 2030. Für den Einzelhandel im Unter- und Erdgeschoss gibt es Gespräche mit der Drogeriemarktkette Müller.

    Da es am Rotkreuzplatz bereits den Drogeriemarkt einer Konkurrenzkette gibt, halte ich persönlich dies nicht für die glücklichste Lösung zur Belebung eines Stadtteilzentrums. Eine „Vielfalt“ wie diese findet man wohl in jedem Kleinstadt-Gewerbegebiet.

    https://www.tz.de/muenchen/stadt…e-94517809.html

  • Schön dass es hier vorangeht. Für ein abschließendes Urteil warte ich noch auf konkretere Visualisierungen. Wenn es an diesem Standort tatsächlich bei nur sechs Geschossen bleibt, bin ich allerdings eher skeptisch. Direkt am Rotkreuzplatz hätten durchaus neun bis zehn Geschosse gepasst. Auch die öffentlich Dachterrasse hätte den Standort über die reine Nahversorgung hinaus zu einem Anziehungspunkt machen können. Schade, dass diese offenbar nicht mehr vorgesehen ist.

    Die ursprünglich angekündigten 80 Wohnungen werden im Artikel gar nicht mehr erwähnt. Sind diese weiterhin geplant, oder nimmt das vergrößerte Hotel nun die dafür vorgesehenen Flächen ein?

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Die ursprünglich angekündigten 80 Wohnungen werden im Artikel gar nicht mehr erwähnt. Sind diese weiterhin geplant, oder nimmt das vergrößerte Hotel nun die dafür vorgesehenen Flächen ein?

    Die Wohnungen werden sich allesamt im separaten Gebäudeteil zur Pötschnerstraße befinden. Die TZ bezieht sich nur auf den gewerblichen Teil zum RKP. In der Erstfassung war vorgesehen: Büro 1. OG bis 4. OG, Hotel 5. OG bis 6. OG; nach Überarbeitung: Hotel 1. OG bis 3. OG, Büro 4. OG - 6. OG.

    Idealerweise hätte Galeria weiterhin EG und UG genutzt, aber nachdem der Konzern heute erneut Insolvenz angemeldet hat (vorerst laufen die 83 Filialen weiter), wird 2027 wohl das endgültige Aus für das Warenhaus an diesem Standort bedeuten.