Schalom allerseits!
Die Residenz- und Beamtenstadt Dresden konnte zwar im Vergleich mit anderen Städten nie als wahre Hochburg jüdischen Lebens in deutschen Landen bezeichnet werden, dennoch ist hier, mit Unterbrechungen, eine jüdische Gemeinde seit dem Mittelalter nachweisbar. Spätestens seit dem 18. Jahrhundert ist das gesellschaftliche Leben der Stadt ohne ihre jüdischen Mitbürger undenkbar, beeinflussten sie doch bis zur nationalsozialistischen Machtergreifung maßgeblich das wirtschaftliche, wissenschaftliche, kulturelle und politische Leben der Stadt. Erinnert sei an Namen wie Georg Arnhold, Heinrich Conradi, Harry Dember, Lea Grundig, Victor Klemperer, Fritz Meinhardt, Rosa Menzer, Martin Wilhelm Oppenheim, Jakob Winter oder Albert Wolf, ohne Anspruch auf Vollzähligkeit.

Grund genug, dem jüdischen Leben in Dresden einen neuen Themenkomplex Dresdner Stadthistorie zu widmen.



































