Nbger Zentrum: Entwicklungsgebiet Kohlenhof

  • Als Ergänzung zu nothor s Beitrag ein paar aktuelle Eindrücke vom Neubau des Bürogebäudes "Güterwerk" und dem Teilneubau der Neuen Kohlenhofstraße. Das Güterwerk hat Endhöhe erreicht:

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    Die ersten Fenster werden eingebaut:

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    Neue Fußgängerquerung (künftig zwischen GfK und IKON):

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    Blick Richtung Osten (es wird ja zunächst nur der südliche/stadteinwärtige Straßenbereich gebaut):

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    Blick nach Westen:

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    eigene Fotos.

  • Der Teilneubau der Neuen Kohlenhofstraße ist so gut wie abgeschlossen:

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    Auch das Wohnbau-Projekt direkt daneben ist ziemlich weit. Insgesamt sehr ansprechend mit verklinkerter Erdgeschosszone und unterschiedlichen Farben. Auch wie hier der Altbestand teilweise mit eingearbeitet wird finde ich spannend:

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    Quelle: eigene Fotos.

  • Das "Güterwerk" ist inzwischen äußerlich weitgehend fertig. Es ist nahe am ursprünglichen Entwurf geblieben und bleibt damit auch der Linie des Gesamtareals Kohlenhof treu, die Neubauten im "Industrial Flair" zu designen, auch wenn es sich um Büroarbeitsplätze handelt. Zusammen mit dem GfK-Bau und dem instandgesetzten alten Bahnhofsgebäude ergibt sich nun schon ein kleines Ensemble.

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  • Vielen Dank für die aktuellen Bilder nenntmichismael ! Könntest du erkennen, ob sich auf der benachbarten Fläche (IKON) schon was tut? Bin bisher davon ausgegangen, dass nach dem Umbau der Kohlenhofstraße hier losgelegt wird. So langsam befürchte ich aber, dass sich dieses Projekt im Sand verläuft...😐

  • ^ Ich habe nicht gezielt und bewusst auf die IKON-Fläche geschaut, kann es also nicht mit Gewissheit sagen. Mein Eindruck war aber, dass diese Fläche noch voll von der Baustelle für das Güterwerk belegt war. Zusätzliche Aktivitäten habe ich nicht wahrgenommen. Ich würde daraus jetzt aber positiv wie negativ noch keine Schlüsse ziehen.

  • Büroneubau am Kohlenhof

    Bin eben darüber gestolpert, und das wurde hier noch nicht erwähnt. Temme-Immobilien bietet Büroraum in einem geplanten Neubau hinter dem GfK-Neubau an. Der Bau hat meiner Beobachtung nach noch nicht begonnen, die Fertigstellung ist für 2027 angegeben

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    Visualisierungen: Temme Immobilien, Nürnberg

    Ich vermute, dass der Anbieter selbst vielleicht nicht der Bauherr oder Investor ist, sondern womöglich nur das Büro, das nach Mietern sucht. Auch würde ich lieber den Hochhausneubau "IKON" an der Steinbühler Straße sehen anstatt ein weiteres Standard-Bürohaus im hinteren Bereich. Sei es drum. Der Büroimmobilienmarkt in Nürnberg scheint sich langsam zu erholen, wie man es der Presse entnehmen kann, moderne, nagelneue Büroflächen lassen sich wohl recht gut vermieten, ältere Objekte dagegen sind eher kompliziert. Vielleicht ist das ja ein gutes Zeichen für die Fertigentwicklung des Kohlenhofareals.

    Ergänzung: Ich sehe grade, auf das das Projekt ist wohl arc_bn im November 2022 schonmal gestoßen und hat es hier gezeigt. Demnach wäre die richtige Schlussfolgerung, dass man die Planungen dem Markt angepasst hat und die Baumasse bzw. das Investitionsvolumen bereits deutlich reduziert hat.

  • (Rück)entwicklungsgebiet Kohlenhof?

    In der Kohlenhofstraße ist eine Altbaufassade unter Dämmung verschwunden:

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    Vorzustand hier auf Google Maps.

    Dass hier keine Steinmetzarbeiten zerstört wurden (waren vorher schon weg) ist ein schwacher Trost.

    Der Verlust von Zierklinker und Sandsteingliederelementen wiegt umso schwerer.

    Vorher strahlte das Haus bei aller Abgerocktheit noch so etwas Organisches, Lebendiges aus - jetzt ist es wortwörtlich totsaniert.

  • Leonhardstraße 29

    Im Nachgang zum Beitrag Nr. 214 von vor 2 Jahren habe ich ein paar aktuelle Bilder vom fertigen Zustand. Das schöne Fabrikgebäude wurde ansehnlich renoviert und ist nun auch bewohnt. Und da dieses Objekt im rückwärtigen Bereich der Neubebauung der Kohlenhofstraße ist, sehe ich es auch hier im "Kohlenhof"-Thema gut aufgehoben:

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    Äußerlich gelungen, mit aufgearbeitetem Ziegelmauerwerk und passenden Holzfenstern im Gründerzeitstil:

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    Im Hinteren Bereich des Geländes an der Kohlenhofstraße sieht man dann aber, dass man sich hier mit WDVS und kunststoffvergütetem Reibeputz, einer haptisch sehr unangenehm rauen Oberfläche ausgetobt hat. Da sieht dann nicht mehr so gut aus:

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    Hier ein Blick in den Eingang. Die Treppenstufen mit Fliesen belegt und diesen Blechkanten schaut auch nicht wirklich wertig aus, das hält so keine 10, 15 Jahre. So ein Gebäude hat ja normalerweise Granitstufen, Massiv oder aus Platten gefügt:

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    Der Durchgang zum Hof ist dann auch in diesem schrecklichen, schmutzanziehenden weißem Reibeputz gestaltet:

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    Ein Seitenflügel ist aber noch in hoher Qualität gestaltet worden:

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    Ein Blick in den Bayernatlas zeigt, dass dieses Objekt noch Teil des Ensembles E-5-64-0000-15 "Ortskern Gostenhof" ist, das erklärt auch die augenscheinlich widerwillige Denkmalsanierung mit der sorgfältigen Fassadeninstandsetzung, und direkt daneben der krasse qualitative Abfall in die einfachste Sanierungskategorie Reibeputz, oder auch das geflieste Treppenhaus, das erstmal keine Denkmalstandards erkennen lässt sondern so auch in durchschnittlichen Neubauten oder straff kalkulierten Sanierungen zu finden ist. Grade nochmal Glück gehabt dass hier nicht soetwas entstanden ist. Nur Dank des Denkmalschutz!

  • Weiß jemand, ob es beim IKON-Projekt weitergeht? Letzte Woche fanden dort Baggerarbeiten statt.

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    Bilder von mir vom 26.02.2026

    Einmal editiert, zuletzt von Goho_live (10. März 2026 um 20:28)

  • Glaube die IKON Fläche wird gerade nur zum Zwischenlagern von Aushubmaterial genutzt. Westlich der GFK wird nämlich fleißig gebuddelt:

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    Quelle: eigenes Foto.

    Weiß jemand was hier entstehen soll? Meine Standardrecherche hat hier nichts ergeben...

  • Beim neugierigen Rumsurfen bin ich zwar auf keine Visualisierungen gestoßen, aber zumindest auf folgende Beschreibung des Projekts Kargo 3 in der etwas ausführlicheren Pressemitteilung der Aurelis vom 6. März:


    „Kargo 3 ist der erste von insgesamt drei geplanten Büroneubauten der Aurelis im westlichen Teil des Kohlenhofs. Mit der markanten Klinkerfassade nimmt das Gebäude Bezug auf die historische Nutzung des Geländes als Güterbahnhof. Die Ausstattung entspricht modernen Bürostandards.“

    https://aurelis.de/pressemitteilu…g-in-nuernberg/


    Vom heutigen 10. März datiert die ebenfalls interessante Pressemitteilung zur Zukunft des IKON-Areals:

    „Nach der vorliegenden Baugenehmigung ist auf dem Areal die Errichtung eines Bürogebäudes mit bis zu 17 Geschossen und einer Bruttogeschossfläche von rund 24.000 Quadratmetern möglich. Der Entwurf für den Büroneubau stammt vom Münchner Büro Steidle Architekten und hat nach Ansicht der Planer das Potenzial, zu einem Landmark und Referenzpunkt im Stadtbild von Nürnberg zu werden. Die uniVersa Krankenversicherung plant, nach der Fertigstellung des Gebäudes ihren Hauptsitz in den Nürnberger Kohlenhof zu verlegen.“

    Der Meldung ist nach meiner Interpretation zu entnehmen, dass der Käufer uniVersa Versicherung das IKON erbauen könnte. Ob er es tun wird oder der Entwurf nochmal angepasst wird, scheint aber noch nicht klar zu sein. Immerhin wird der Entwurf nochmal konkret in Erinnerung gerufen:

    „Geplant ist ein asymmetrischer Baukörper mit einer ausdrucksstarken Fassade, die sich ähnlich wie ein Periskop mit einem Vorsprung im Hochpunkt zur Nürnberger Innenstadt hin ausrichtet.“

    https://aurelis.de/pressemitteilu…rger-kohlenhof/

  • Hm, sehr interessant, v.a. das zum "IKON". Die deutlich größere AOK hat ja am Frauentorgraben ebenfalls neu gebaut, und das ist leider eine komplette Enttäuschung geworden, und von 17 Stockwerken auch keine Spur. Kann natürlich sein dass die "Universa" hier keine Zweigstelle sondern die Konzernzentrale verorten möchte und daher mehr Büroplatzbedarf hat. Also ich bin da durchaus positiv interessiert, aber noch nicht begeistert.

  • ^ In der Tat, die Universa will ihre Unternehmenszentrale verlagern: vom Rathenauplatz zum Kohlenhof:

    https://www.universa.de/ueber-uns/pres…rsa-in-planung/

    Hier heißt es, die Baugenehmigung liege bereits vor, im Jahr 2027 solle Baubeginn und 2030 Fertigstellung sein. Nach größeren Umplanungen hört sich das in der Tat nicht mehr an.

    (Ob man jetzt vom IKON als solchem wirklich begeistert sein muss, steht auf einem anderen Blatt. Ich finde es eher klobig und kann mit den hervortretenden Obergeschossen nicht so viel anfangen.)

  • Wenig neue Infos. Die wichtigsten Punkte:

    Das Kohlenhof-Areal macht sich gut, 80% der Fläche sind bereits vermarktet.

    Am westlichen Ende entsteht ein 6-geschossiges Gebäude mit TG für die Bahn.

    Für Ikon „könnten die Bauarbeiten zeitnah beginnen“.

    „Für die Gebäude Kargo 1 und Kargo 2 liegen Konzepte und Baurecht vor.“

    Für FSW-Baustelle und Feuerwache hat sich die Stadt Flächen reserviert.

  • Am Kohlenhof wurde nun die Bautafel zum KARGO Gebäude (das müsste der Block sein, der später von der Deutschen Bahn genutzt wird) aufgestellt. Natürlich auch direkt mal ein Foto davon gemacht, die Visualisierung war mir zumindest noch nicht bekannt:

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    Online hab ich dazu nichts gefunden, jedoch wird wohl der hintere Block (auf dem Bild links leicht angeschnitten) bereits vermittelt. Die Visualisierung des gesamten Areals ist mir neu. Anscheinend besteht der Kargo-Block aus drei Gebäuden, das ganz links dürfte dann der Bereich für die neue Feuerwache bzw. erstmal für die Baustelle "Frankenschnellweg" sein: KARGO bei ImmoScout24

  • Noch ein wenig mehr Details zur künftigen Nutzung des "KARGO 3":

    Nutzer wird, wie schon erwähnt, die Deutsche Bahn AG - oder besser gesagt einige ihrer Gesellschaften (DB InfraGO, DB Regio, DB Immobilien, DB Beschaffung etc.). In Summe sollen ca. 1500 MitarbeiterInnen auf 14.000qm Mietfläche dort beheimatet werden. Dafür wird (u.a.?) der bisherige Sitz in der Sandstraße, namentlich die ehemalige Reichs- und später Bundesbahndirektion, aufgegeben. Der Bau entspräche nicht mehr den heutigen Anforderungen an Büroarbeit und sei technisch auch dringend erneuerungsbedürftig. Die Auslastung der Büros dort lag zuletzt gerade mal bei 30%. Eine Verlängerungsoption der Miete dort über 2027 hinaus wäre auch keine Option mehr gewesen. Eine eigene Kantine wird es in dem Gebäude nicht geben, stattdessen verhandele man mit den Betreibern derjenigen im Nachbarbau (Datev, Ex-Gfk).

    Spannend wird jetzt natürlich, was aus dem Bau in der Sandstraße wird...

    d.