Bezirk Altona: Bauprojekte & Stadtteilplanung

  • Zu dem etwas älteren Post hier ein Update: es hat sich in der Zwischenzeit einiges getan.


    Von der Luruper Hauptstraße


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    Und vom Böttcherkamp:


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    Nach dem Abriss der alten Gebäude hatte sich erst einmal länger gar nichts getan, nachdem dann der Bebauungsplan geändert war ging's aber recht zügig los.

    An der Luruper Hauptstraße fehlt noch ein komplettes Gebäude, während die Anderen bereits die volle Höhe erreicht haben. Das liegt daran, dass da eine Autowerkstatt stand, die noch solange im alten Gebäude betrieben wurde, bis das Haus im ersten Bild fertig war, dann ist sie darin umgezogen und erst danach konnte abgerissen und ausgeschachtet werden - inzwischen waren die anderen Gebäude natürlich viel weiter.

    Das Projekt soll - wenn man nach den temporären Halteverbotsschildern geht - Ende Januar 2022 abgeschlossen sein.


    (alle Bilder sind von mir)

  • zum Beitrag #317

    Bahrenfelder Straße 177-181 / B177-181


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    zum Beitrag 311


    Benchmark


    Nach der ganzen sehr guten Industrie Architektur von The Brick und Kühnevision ist das ganz üble Architektur für ein Autobahnrastplatz


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    Werkhof 1bei der Stahltwiete mit Celsiusweg, wieder von Schenk Fleischhaker, die schon die Stahltwiete entworfen haben


    https://www.schenk-fleischhaker.de/stahltwiete-werkhof-ii/


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    Bild: Ditting / Schenk Fleischhaker


    und zur Stahltwiete


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    Stahltwiete 20


    das grüne Gebäude wurde auch abgerissen. Weiss leider nicht, was dort hin kommt.


    https://heitmann-montufar.de/project/stahltwiete-20/


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    stw-20_1_durchgang-e1krjgh.jpgBilder: heitmann-montufar


    Ecke Gaußstraße / Bahrenfelder Straße


    Otto Wulff und Stephen Williams??


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    Bilder (c) Häuser

  • An der Ecke Thadenstrasse / Hostenstrasse scheint es nach ewigem Stillstand offenbar Fortschitt mit dem zweiten Bauabschnitt des kleinen Wohnquartiers zu geben. Es geht dabei um die Matrazen Concord / Bunker / Pizzaservice - Schmuddelecke:


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    Bild: Google Maps


    Rechts / oestlich = Bauabschnitt 1 (fertig)

    Links / westlich = Bauabschnitt 2 (Abriss)


    Zumindest fuer ein Gebaude gibt es einen Entwurf: 48 Wohnungen / 4 Gewerbeeinheiten


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    Bild: WWA-Architekten


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    Bild: WWA-Architekten


    https://w-w-a.net/wwa_projektdetail/holstenstrasse/


    SIeht etwas grobschlaechtig aus fuer meinen Geschmack. Allerdings ist die Ecke natuerlich auch schwierig wegen Verkehr und Laerm.

  • ich finde Max H schon mehr als deprimierend.

    Auch der Neubau Holstenstraße 14a anstatt des Bunkers an der Ecke ist kein Zugewinn


    Neulich habe ich voller Entsetzen den Neubau Cube Altona an der Jessenstraße gesehen. Anscheinend ist klobige Nachkriegsarchitektur in Altona wieder voll im Trend.


    Schade, dass die ganze Gegend einfach nicht aufgewertet wird. Chance verpasst

  • Schade, dass die ganze Gegend einfach nicht aufgewertet wird. Chance verpasst

    Dafuer muesste man aber an die 'heiligen' Strassenfuehrungen ran. Hier kann kein geschlossener und lebenswerter Stadtraum entstehen, so lange man sich nicht traut konsequent die verkorksten Nachkriegs-Strassenfuehrungen mit ihren 'geschwungenen' Formen, endlosen Abbiegespuren, und unsaeglichen Parknebenstrassen anzutasten. Da liegt das Uebel. Es sind diese A-historischen Strassenzuege.

  • Ihr habt IMHO beide recht. Die Straßenführung ist grauenhaft - aber die Planung leider auch. Damit wird das eigentlich Unvorstellbare vollbracht, hier kaum eine Verbesserung gegenüber dem IST-Zustand zu erreichen.


    Für die Breite des Straßenraums und die exponierte Ecklage ist der Neubau von WWA zu niedrig. Unglücklicherweise wird die tatsächliche Höhe auch noch durch 2 zurückgesetzte Staffelgeschosse optisch verringert. Der graue Klinker wirkt auf mich trist und langweilig - schade, dass nicht die klassische dunkelrote Variante gewählt wurde.

  • Mod: Bitte auch informieren wer hier wo was baut. Siehe unten

    Elbkinderforum

    Verwaltungs- und Ausbildungszentrum Kindertagesstätte + Kita


    Ort: Bei der Paul-Gerhardt-Kirche, Hamburg - Bahrenfeld


    Bauherr: Elbkinder Vereinigung Hamburger Kitas gGmbH


    Fertigstellung: 2024


    BGF: 12.315 qm




    Hier...


    Google Maps


    Google Street View


    Kommt das:


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    Bild: Böge Lindner K2 Architekteni


    Quelle

  • Die Bauluecke an der Daimerlstrasse 73, an der Nahtstelelle zwischen Ottensen und Bahrenfeld wird (zur Haelfte) mit einem Bueroneubau geschlossen.


    > Lage in Google Maps


    > Projektwebsite Timber Office


    > 3.496m2 Nutzflaeche

    > Platz fuer ca 250 Arbeitsplätze

    > 300 cm Deckenhoehe

    > Holzhybridbauweise

    > Gruene Keramik-Fassadenverblendung


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    Bild: Timber Office / dreidesign

  • Schlichter, unaufgeregter Büroneubau in Holzhybridbauweise mit grüner Keramikfassade. Finde ich an sich gar nicht schlecht.


    Referenzen an die 80er Jahre kann ich nirgends erkennen.


    Solange die Dimensionen moderat bleiben, also kein ganzer Straßenblock so aussieht, und solange Details (Keramik, Fenster, etc.) hochwertig ausgeführt werden, sehe ich das nicht als hässlich an und denke es wird sich einfügen.


    Erinnert mich vom look an die kürzlich fertiggestellte 'Querbühne' in der neuen Mitte Altona, deren Schlichtheit in Natura auch ganz gut aussieht.

  • ich muss LH Architekten auch in Schutz nehmen

    Ich finde die Keramikfliesen ganz toll

    Zudem atme ich inzwischen auf, wenn nicht die x-te langweilige dunkle sich wiederholende monotone Backsteinfassade kommt.

  • Zudem atme ich inzwischen auf, wenn nicht die x-te langweilige dunkle sich wiederholende monotone Backsteinfassade kommt.

    Wo gibt es in der Straße denn monotone dunkle Backsteinfassaden? Die einzige größere Neubaumaßnahme dort ist das strahlend weiße Westend.


    Ich sag's mal so: Dunkler 20er-Jahre Klinker würde hier auch für mich wenig passen. Der vorgestellte Entwurf ist mir zu sehr 70er Jahre Zweckbau. Aber vielleicht wirkt es ja in der Realität besser als auf den Renderings.

  • Also mich erinnert das eher an die 60er Jahre mit der Fensterreihung und der Riemchenverkleidung (auch wenn die hier mal in Keramik ist). Wobei die eloxierten Fensterrahmen schon eher 70er- bis 80er sind.

    Alles in allem finde ich die Fassadengliederung mit den Endlos-Fensterbändern leider wirklich banal.