Beiträge von Tritonus

    Kleine Korrektur: das dritte Bild zeigt die Altstädter Nikolaikirche in Bielefeld. Wie man sieht ist sie deutlich erkennbar von den gleichen Architekten nach dem Krieg wiederaufgebaut worden, und sieht ihr zum Verwechseln ähnlich ;)

    (was ich nicht wusste, als ich das erste Mal in Bielefeld war und dann doch etwas überrascht war)

    Hier zum Vergleich die Jacobikirche

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    (Bild: Wikimedia Creative Commons)

    Das Hamburger Abendblatt schreibt (hinter Paywall), dass die Hauptkirche St. Jacobi an der Steinstraße ihren Turm verlieren wird: da der Turmschaft zu marode ist um den Helm noch zu halten, wird ab 2028 über mehrere Jahre der in den 1960er Jahren von den Architekten Hopp & Jäger entworfene Turm rückgebaut.
    Wie lange die Kirche dann ohne Turm bleibt und wie ein neuer Turm aussehen könnte ist noch offen.

    St. Jacobi wäre nicht das erste Mal ohne Turm: 1810 musste der Renaissance-Turm aus ähnlichen Gründen rückgebaut werden, und im Krieg wurde dann der stattdessen gebaute neugotische Turm, auch "Bleistift" genannt, zerstört.

    Ich habe bei mir folgendes Foto gefunden, auf dem das Haus zu sehen ist.
    Mein Vater hatte damals diverse Gebäude fotografiert, die abgerissen werden sollten, deswegen ist das Haus um das es hier geht nicht der Fokus des Bildes und nur im Hintergrund zu sehen, aber vielleicht besser als nichts:

    Das Bild ist von 1985

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    (Blick von der Pulverturmsbrücke, Bild © bei mir)

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    Ach, da schau an. Die Haltestelle werde ich sicher öfter zum Umsteigen benutzen, sehr schön. Was mich aber gerade etwas irritiert ist folgender Satz aus dem Artikel: "Von Mittwoch an hält die Linie S1 [...] werktags zwischen den bisherigen Haltestellen Altona und Bahrenfeld nun auch in Ottensen." Nur werktags? Diese Einschränkung ist mir komplett neu und ich habe sie auf Anhieb auch sonst nirgends gefunden. Weiß da jemand was?

    Das Abendblatt berichtet (paywall) über den Stand der Dinge am Burstah.

    - die ersten Mieter werden im April in die (63) Wohnungen einziehen

    - insgesamt 32.000 m² Bürofläche und 4.000 m² für Handel und Gastronomie

    - die Bohnenstraße wird in Kürze eröffnet werden - auch für den Autoverkehr

    - für die Sanierung des Globushof und den Neubau des Anbaus sind Architekturwettbewerb und Vorabstimmungen mit den Behörden abgeschlossen und die konkreten Planungen sollen bald anfangen

    Anscheinend geht es darum, dass die Bahn Sicherheitsbedenken hat, weil es zu Bodensenkungen und damit zur Beeinträchtigung/Beschädigung der Schienen und des Bahnhofs kommen könnte. Dieser Bericht im "Lok-Report" ist das Einzige was ich auf die Schnelle ohne Paywall gefunden habe. Inhaltlich oder zur Qualität dieser Berichterstattung kann ich mangels Fachkenntnis nichts sagen, aber das steckt dahinter.

    Ich bin nach langer Zeit endlich wieder dazu gekommen Fotos zu sortieren. Es sind wirklich einige, im Moment bin ich mit Alt- und Neustadt durch. Da ist auch einiges für diesen Thread dabei. Für den Anfang erst einmal:

    1992-1otdgw.jpg

    Von 1992, im Grimm. Es dürfte sich um Hausnummer 6 handeln. Das Gebäude links steht noch. Bei Google Maps konnte ich Diesen Blickwinkel hier finden, bei dem das hoffentlich einigermaßen erkennbar ist.

    1989-3kvi2o.jpg

    Von 1989. Die gepflasterte Straße im Vordergrund ist die Brandstwiete. Kann man sich heute kaum noch vorstellen. Auf dem Gelände des Parkplatzes und der Häuser dahinter steht heute der "neue Dovenhof". Es handelt sich in etwa um diesen Blickwinkel. Einzig das Haus auf der linken Seite mit dem roten Dach steht noch. (Edit: und natürlich das weiß gestrichene Gebäude im Hintergrund)

    1990-133cpw.jpg

    1990. Blick aus der kleinen Reichenstraße. Das Gebäude im Vordergrund steht noch, der Rest nicht. In etwa dieser Blickwinkel.

    1990-4usfrj.jpg

    1990. Dieser Standort. Mehr oder weniger. Das Gebäude in der kl. Reichenstraße aus dem ersten Bild dieser Reihe ("Osaka") ist bereits abgerissen.

    1989-1llc2a.jpg

    1989. Hier. Das Haus mit dem Spitzdach ist wieder das Bewusste, das noch steht, der Rest ist weg.

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    1990. Von etwas weiter westlich. Witzig zu sehen, fand ich, dass damals im Hinterhof anscheinend ein kleines Gewächshaus stand.

    Wie immer sind die Bilder entweder von mir oder von meinem Vater aufgenommen und (c), sofern nicht anders angegeben.

    In der von Hanseatic verlinkten Seite sind auch Entwürfe für die Synagoge in der Poolstraße zu sehen. Gibt es denn dafür irgendwelche Pläne? Mir wäre das bis jetzt entgangen.

    Was ich auch interessant finde ist, dass in dem Artikel der Jüdischen Allgemeinen (s.o.) extra darauf hingewiesen wird, wie wichtig die Kuppel ist, laut Aussage des Geschäftsführers der Gemeinde, aber auf den ersten Blick - ich habe jetzt nicht alle angesehen - viele der Entwürfe gerade darauf verzichten. Andererseits liegt aber auch noch nicht mal die Machbarkeitsstudie vor, mehr als Ideen sind das also ohnehin nicht.

    Das Abendblatt berichtet über die Verzögerungen beim Ausbau des Bunkers

    Ich glaube der Artikel ist nicht hinter einer Paywall, aber für den Fall, dass sich das ändert:

    Eigentlich wollte man 2021 fertig werden, aufgrund von Corona und Lieferengpässen habe das aber nicht geklappt. Nun ist eine Fertigstellung "im Laufe des Jahres" angestrebt, ein genaueres Datum könne man aus den selben Gründen nicht nennen.

    Darüber hinaus berichtet der Artikel kurz über die Baugeschichte, was an dem Bunker geplant ist und wie er genutzt werden soll

    Diverse Orte aus der Altstadt:

    Dovenfleet

    1985-3a3jktk.jpg

    Bild von 1985. Nicht in dem Sinne ein verschwundenes Gebäude (auch wenn die Anbauten vom damaligen IBM-Gebäude inzwischen bekanntermaßen andere sind), sondern noch die alte Kaimauer, die so ähnlich schon auf diesem Bild aus dem 19. Jahrhundert (Bildquelle: hamburg-bildarchiv.de) zu sehen ist - und wenn ich das richtig erkenne hier gerade abgerissen wird.

    2010-1pcjrh.jpg

    Zum Vergleich der Zustand heute. Das Bild ist zwar von 2010, also auch nicht gerade aktuell, aber die Kaimauer sieht immer noch so aus


    Glockengießerwall

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    Bild von 1992. An der Stelle steht jetzt die Galerie der Gegenwart.

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    1993. Ein Jahr später aus dem Zug: Abriss im Gange


    Kurze Mühren/Lilienstraße

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    1989. Man kann hier schön sehen welcher Teil des Gebäudes nach dem Krieg irgendwann wieder aufgebaut wurde. Der Wiederaufbau und vor allem das Dach ist meiner Meinung nach, sagen wir mal, nur begrenzt gelungen. So sieht es an der Stelle jetzt aus (Street View)


    Große Bäckerstraße

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    1991. Das Gebäude durfte für dieses hier (Street View) weichen. Das eingerüstete Haus daneben wurde saniert und steht noch.

    1991-3i9jay.jpg

    1991

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    1992. Tatsächlich noch richtige Kriegsschäden inkl. leerer Fenster. An der Stelle steht inzwischen ein Neubau, das Haus links mit der Konditorei (Ecke Börsenbrücke/Große Johannisstr.) steht, hat aber inzwischen ein neues, höheres Dach bekommen (und ist evtl. sogar entkernt worden, da bin ich mir nicht sicher, vielleicht weiß jemand Genaueres?)


    Gertrudenkirchhof

    1991-1aopjnc.jpg

    1991. Und Zwar auf der Seite der Lilienstraße. Hier hat sich viel verändert. Das Eckhaus und das links daneben steht noch, das links daneben ist weg, und ganz links wird entweder gerade abgerissen oder schon neu gebaut. Im Hintergrund das Haus von Brinkmann ist soweit ich weiß inzwischen auch durch einen Neubau ersetzt worden. Und natürlich ist die Platzgestaltung inzwischen völlig anders.

    Die Bilder sind aufgenommen und (c) entweder von mir oder von meinem Vater, sofern nicht anders angegeben

    Gerade war ich dabei die Bilder stadtteil- und straßenweise durchzugehen. Aus "B" wie "Brandstwiete" (nördlicher Teil) ein Gebäude, dessen Verlust ich persönlich wirklich bedaure, nicht zuletzt wegen des originalen Knust:

    2001-1bbkac.jpg

    2001

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    2001

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    2002

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    2002

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    2002

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    Und 2002, der traurige Rest

    Die Bilder sind aufgenommen und (c) entweder von mir oder von meinem Vater

    Ich habe noch einiges an Bildern von inzwischen verschwundenen Gebäuden gefunden - wie gesagt muss ich aber oft noch nachsehen wo sie genau standen und ich werde so nach und nach einige hier hochladen. Hier erst mal schnell zwei in Punkto Standort recht eindeutige Bilder - vom Domplatz:

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    Ein bereits verschwundenes Gebäude: Fundamentreste von entweder dem Dom oder dem Johanneum. Foto von 1982

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    Und ich glaube, dass das ein Toilettenhäuschen ist, bin mir aber nicht ganz sicher. Es stand am Domplatz an der Ecke Alter Fischmarkt/Schopenstehl. Foto von 1997.

    Die Bilder sind aufgenommen und (c) entweder von mir oder von meinem Vater

    Das mache ich doch gerne - ich habe eine unübersichtliche Menge an Fotos von Hamburg, auf denen mit Sicherheit diverse inzwischen verschwundene Gebäude zu sehen sind. Ich muss aber immer erstmal nachsehen wo das jeweils genau ist und ob die Gebäude noch stehen oder nicht. Manchmal ist das ja eindeutig, oft aber auch nicht. Kann also dauern bis ich hier mehr schreibe, aber ich fange mal mit etwas an was relativ eindeutig ist: Häuser, die für den Bau der Europapassage verschwinden mussten

    Das Europahaus

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    2001

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    2003

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    2003, die Baulücke

    Paulstraße (ist jetzt im Wesentlichen die eigentliche Passage der Europapassage)

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    2001, Ecke Hermannstr., Blick Richtung Kleine Rosenstr.

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    2001, Blick Richtung Kleine Rosenstr.

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    2003 (glaube ich), Paulstr. (links) Ecke Kleine Rosenstr. (rechts)

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    2003 (?), Paulstr. Richtung Hermannstr.

    Bergstraße

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    2001, rechts die Einmündung der Hermannstr.

    Hermannstraße


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    2001, Ecke Paulstr.

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    2001, Blick Richtung Bergstr.

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    2001, Blick von der Bergstr.

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    2001, gleicher Standort wie das Bild davor, andere Straßenseite


    Alle Bilder sind aufgenommen und (c) entweder von mir oder von meinem Vater