S21-Grundsatzdiskussion: Into Darkness

  • ^Deswegen habe ich ja geschrieben 60-70 m Höhe, was sich an anderen Hochhäusern in der City orientieren würde. Der Hintergrund ist, dass z. B. im Kreativ-Quartier bei den Wagenhallen ohnehin viel mit Holz gebaut werden soll. Wer sollte denn bitteschön ein Holzhochhaus am Arsch der Welt im Fasanenhof errichten? im Synergiepark hätte es ja eventuell die Gelegenheit dafür gegeben, aber Daimler hat sich für Billig-Billig entschieden und die wenigen verbliebenen Baufelder werden ebenfalls mit Investorenschrott bebaut oder von der Stadt blockiert.

  • ^Da passt es doch thematisch überhaupt nicht hin. Beim Kreativ-Quartier am Nordbahnhof könnte ich es mir aber sehr gut vorstellen, vielleicht auch nur mit 60-70 m Höhe. Zusammen mit dem Bülow-Turm am Nordbahnhof könnte man da sogar einen Mini-Cluster bilden.

    Das kann ich nicht nachvollziehen... Was meinst du mit thematisch?

    Das ist nicht im Kessel sondern direkt mittig im Kesseleingang entlang der Achse Hbf-Schloss Rosenstein und auch direkt an der SBahn. Macht für mich Sinn ein HH als Landmark direkt dort hinzusetzen. 1-2 schmale HH wird auch kaum Einfluss auf den Kaltluftstrom haben.


    PS: ob das jetzt 100m+ sein muss; darüber kann man reden. Aber nicht so ein Stumpen wie aktuell auf dem asp entwurf zu sehen ist. Ein HH muss mindestens 3 mal höher als die umliegende Bebauung sein sonst siehts halt einfach nur lächerlich aus.

  • Ich habe mich ja für den von dir vorgeschlagenen Standort ausgesprochen und gegen einen Standort am Stadtrand ausgesprochen! 100 m sind in Stuttgart einfach unrealistisch –nicht weil ich das nicht will sondern weil die Politik das aus ideologischen Gründen NIEMALS zulassen wird. Man kann über jeden Neubau über 5 Stockwerken schon froh sein, die Stadt würde am liebsten nur maximal 4-stöckig bauen.

  • ^^ Interessant wie wichtig der Bau von Gebäuden bei einem Bahnprojekt hier diskutiert wird ... Spielten da Bahnverbindungen da von vorneherein eh die 2. Geige?

  • Auch wenn es dich schockieren mag, generell geht es bei der Tieferlegung von Infrastruktur primär darum Flächen auf der Oberfläche zu gewinnen. Das ist in Stuttgart nicht anderst wie in Paris, London oder New York. Wenn man dazu noch eine Verbesserung der Verbindungen bekommt umso besser. Bei S21 wird eben beides kombiniert. Die lang überfällige Schnellbahnverbindung nach München und weiter nach Wien, die oberirdisch nicht zu realisieren gewesen wäre, und massig freie Flächen die im eng bebauten Stuttgart dringend benötigt werden. Aber in Stuttgart ist das müßig zu diskutieren. Hier führen Hinterwäldler die Diskussion an, die meinen etwas von der Welt zu verstehen aber der Horizont höchstens bis Aalen reicht und meinen die zukunftsfähigkeit einer Stadt hängt von der Anzahl der Radwege ab.

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    - Der Vergleich mit Paris, London und New York hinkt. Wo sind denn da Gleise um 90 Grad gedreht worden? Der HBF von NY ist ein Kopfbahnhof, ebenso wie Gare du Nord und Gare du Est in Paris. In London ist das so oder so dezentral organisiert.

    - Die Verbindung zwischen Stuttgart und Wien über München halte ich für sinnvoll, spielt aber auch nach der Neubaustrecke keine gewichtige Rolle (lt. Bahn Prognose)

    - Die Verbindung zwischen Stuttgart und Wien hängt nicht von der Bahnhofsgestaltung in Stuttgart ab

    - Wenn die neu aufkommenden Flächen für mehr Büros/Einkaufsmöglichkeiten als Wohnungen genutzt werden, ist das kontraproduktiv für die Wohnungssituation in Stuttgart.

    - Die Situation ist derzeit in der Corona-Krise anders, aber im Normalfall braucht es in Stuttgart keine neuen Flächen für Arbeitsplätze. Wer es in den letzten 5 Jahren nicht geschafft hat in Stuttgart einen Job zu finden, wird das auch nicht nach Fertigstellung von S21 gelingen.

  • Und, was spielt das für eine Rolle ob die Gleise um 90 Grad gedreht wurden? Und ja, richtig, die Hauptbahnhöfe von London, Paris und New York sind Kopfbahnhöfe – dort wird viel Geld in die Sanierung der Bahnhöfe gesteckt OHNE eine Verbesserung der Bahnverbindungen zu erhalten.