S21-Grundsatzdiskussion: Into Darkness

  • Naja, München hat ja auch nur eine traurige Bummel-S-Bahn ins Erdinger Moos.

    Wird nur dort auch permanent kritisiert und als Hauptschwachpunkt gesehen, weshalb sogar die Transrapid-Idee aufkam. Die hohe Fahrdauer ergibt sich schlicht aus der Entfernung (Luftlinie), nicht aus schwachsinniger Linienführung.


    In Stuttgart hingegen ist man offenbar ganz happy, erst mal in den westlichsten Bezirk zu fahren und dann wieder zurück in den südöstlichsten. Das Flugfeld in Böblingen wäre näher. Kritik daran war nie spürbar. Isch halt so, immerhin hen mir d S-Bahn zum Ärport. Gell da glotzsch.



    Und 10 Mio. und Passagiere im Jahr sind doch als Nicht-Drehkreuz selbst im europäischen Maßstab ganz ordentlich, wenn auch bei richtiger Standortpolitik längst deutlich mehr drin gewesen wäre.

    10 Mio in ~ 3 Mio-Region bzw >5 Mio Metropolregion ist grob verhältnismässig zu Nürnberg oder Hannover, eher noch unterproportional. Im Falle Nürnberg handelt es sich um den Flughafen Br. 2 in Bayern, man vergleiche mit Karlsruhe im Musterländle.


    Im Ländervergleich wird's noch härter, grobe Zahlen:


    NRW: EW: 18 Mio , PAX: DUS & CGN = ~35 Mio (kaum Drehkreuz)
    BY: EW: 13 Mio , PAX: MUC + NUE = ~46 Mio
    BW: EW: 11 Mio , PAX: STR + FKB = ~12 Mio
    HE: EW: 6 Mio , PAX: FRA ~ 61 Mio


    Oder im Norden Einwohner von HB + HH + NDS + SH den PAXen BRE + HAM + HAJ (PAX = ~ 26 Mio , kein Drehkreuz) gegenüberstellen. Berlin & Brandenburg noch deutlicher.

  • Der Ländervergleich ist doch für einen Vergleich in Sachen STR nicht sonderlich sinnvoll, vor allem, wenn man die Drehkreuze MUC, FRA und auch DUS hinzu addiert. Die 3 spielen in einer anderen Liga. Außerdem wird DUS sowie CGN auch gerne von den Niederländern / Belgiern in der Grenzregion genutzt, so dass eine reine Bevölkerungsbetrachtung keinen besonderen Aufschluss gibt.


    Auch die Zusammenfassung der Nordländer scheint willkürlich, schon allein die Flächen die durch diese Länder abgedeckt werden.


    Unter den historisch und politisch leider gegebenen Umständen schlägt sich STR ganz gut, dass mehr drin war und ist, da gibt es glaube ich Konsens.

  • Typisch. In und um Stuggi werden immer Gründe gefunden, die miserable Infrastruktur und Entwicklung zu erklären. Woanders wird diese geändert, dann muss man sie nicht länger erleiden und fatalerweise noch als gut verkaufen.


    Ja, Stuttgart ist kein Drehkreuz.
    Aber auch Stuttgart hätte sich zum Drehkreuz entwickeln können.


    Ja, ab DUS fliegen auch Holländer.
    Aber auch Nordrhein-Westfalen fliegen ab Schiphol, Frankfurt oder Hahn.


    Ja, die Nordländer haben noch größere Fläche.
    Aber es zählen Einwohnerzahlen und Distanz. Westniedersachsen hätte auch DUS oder Schiphol.


    Unterstellt Baden-Württemberger fliegen nicht unterproportional. Dann fliegen sie deutlich überproportional ab anderen Flughäfen und eben nicht nur interkontinental.



    Vielleicht kann man mal alles Schöngerede weglassen. Warum fliegen so viele trotz größerer Distanz ab außerhalb?


    Weil BaWü eine beschissene Infrastruktur hat und STR ein zweitklassiges Angebot. Mut zur Ehrlichkeit.
    Und es ist mir völlig egal, ob hier widersprochen wird. Karten, Verbindungen, Zeitangaben, Kapazitäten, Zahlen, Vergleiche belegen es. Fakten also.

  • M.E. hat die ganze Aktion auch nur das Ziel mehr Geld vom Steuerzahler zu erpressen, weil die Bahn die zuvor ausgeschlossenen Mehrkosten für S21 nicht zahlen will!


    Das ist auch meine Vermutung. Ihr wollt das die ICEs am Flughafen halten? Dann zahlt dafür.


    Haben sich Gönner, Bopp, Bräuchle und Co. halt mal so richtig verschaukeln lassen, kommt vor, alle wieder gut vollversorgt.


    noch ein Zitat aus dem Schlichungsprotokoll vom 22. Oktober 2010, Dr. Volker Kefer:


    Viertens wollte man den Flughafen – später kam die neue Messe Stuttgart hinzu – an den Regionalverkehr und insbesondere an den Fernverkehr anbinden. Dies wird in der weiteren Diskussion noch von großer Bedeutung sein.


    http://www.schlichtung-s21.de/…ichtungsgespraech_S21.pdf

  • Warum Schöngerede, ich habe nur was gegen übertriebenes und Fakten ignoriendes Gebruddel. Stuggi schlägt sich trotz des Infrastrukturrückstands gegenüber Frankfurt und München ziemlich gut, und das gilt insbesondere für STR. Wo siehst Du hier einen Dissens?


    Dass Du generell Widerspruch nur mäßig erträgst, ist hinlänglich bekannt. Gilt für mich ev. auch :D

  • Tut mir leid sollte der Eindruck entstanden sein. Dachte es sei klar, dass ich Widerspruch und Kontroverse schätze, wenngleich ich gerne klar bis polemisch meine Meinung zurück schreibe.


    Sowas habe ich m.W. allerallererstensmals geschrieben:

    Und es ist mir völlig egal, ob hier widersprochen wird. Karten, Verbindungen, Zeitangaben, Kapazitäten, Zahlen, Vergleiche belegen es. Fakten also.

    Dabei bleibt's. Nicht weil ich Widerspruch nicht ertrüge, sondern weil er in dem Fall vor, während und nach Diskussion gleichermassen widerlegt bleibt, sprich 0,nix bringt, außer Zeitverlust. Und nein, ich habe nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen. Für mich ist nur nicht alles Grauzone, Gewöhnungssache, zu differenzieren. Nein, es gibt fallweise auch Schwarz und Weiss, 0 und 1, gut und schlecht.


    Andere mögen dazu gerne weiter diskutieren, wenn sie zu einer anderen Einschätzung als ich gelangen, so what :)


    Übrigens: Ich danke jeden Tag dem Herrn ein Stück mehr, den Blick aufs Musterländle inzwischen von außen genießen zu dürfen als von innen erleiden zu müssen.
    Leider kommt es noch etwas zwangsweise zu einigen legalen Grenzübertritten, wobei mir das Musterländle schnell mit aller Härte des Gesetzes begegnet. Bilanz des letzten Besuchs: 2x Strafe wegen einstelliger Geschwindigkeitsüberschreitung, u.a. in einer auf 30 km/h begrenzten Orts-Hauptstrasse! Das andere auf einer vierspurigen, aber auf 80 beschränkten Strasse. Rasertum! Und natürlich Stau hin und zurück nur in BaWü, welcher den musterländischen Streckenteil im Schnitt ein Drittel so schnell gemacht hat wie ausserhalb. Künftig lasse ich mich aus dem Ländle nur noch besuchen, sollen die BaWüs sich quälen und mal sehen, dass es auch anders geht.

  • Jeder andere MP hätte das Thema längst zur Chefsache gemacht, der angebliche Realo in BaWü muss offenbar selbst beim recht grünen Bahnthema zum Jagen getragen werden, um dann etwas Aktivität vorzutäuschen. Irgendwas mit Bürger mitnehmen.


    https://www.stuttgarter-zeitun…33-9ede-54ca8a4583df.html


    Aber immer wieder schön zu lesen, wie auch hier wieder ausgerechnet die Partei zum Sündenbock gestempelt werden soll, die von Anfang an gegen diesen Murks war, bzw. WEIL sie dagegen war, obwohl Mutti und ihre Mischpoke für das Projekt verantwortlich zeichnen und auch oberster Herrscher der Bahn sind!


    ...und wenn unsere Grün-Schwaben kein Interesse an der Flughafenanbindung und zumindest funktionierendem S21 haben, warum haben dann ausgerechnet die den Bahn-Murks der ersten Planung blockiert und verbessert, damit die Flughafenanbindung auch funktioniert?


    Die Grünen sind ganz bestimmt nicht "die Guten", aber dieser Mist hier geht voll auf Muttis Konto, weil die letztlich das Sagen bei der Bahn hat und in S21 ja nicht gerade "uninvolviert" ist!


    Könnten wir diese realitätsflüchtige Stammtisch-Propaganda wilder Hypothesen da endlich mal rauslassen und uns politisch auf die beschränken, die das faktisch zu verantworten haben und mit direktem Einfluss ändern könnten anstatt dieses ewige Gesabbel wer was würde oder nicht, wenn er denn könnte und deswegen nicht täte aber eigentlich wöllte?

  • Äh, nö. Kretschmann ist keineswegs der Sündenbock. Hatte doch erst vor kurzem geschrieben, dass sich die Grünen verhalten wie zu erwarten und das Wenigste Interesse am Erfolg haben, was ich ihnen nicht wirklich vorwerfe.


    Ändert jedoch nichts an der Richtigkeit dieses Satzes:

    Jeder andere MP hätte das Thema längst zur Chefsache gemacht, der angebliche Realo in BaWü muss offenbar selbst beim recht grünen Bahnthema zum Jagen getragen werden, um dann etwas Aktivität vorzutäuschen. Irgendwas mit Bürger mitnehmen.

    Ganz abgesehen davon, dass es hier nicht um Vergangenheit samt möglicher Sünden geht, sondern zukünftiges Krisenmanagement, unabhängig wer evtl. wann welche Sünden begangen hat.

  • Wie schon mehrfach geschrieben sollen die einfach nochmal 400-500 Mio in die Hand nehmen und 10 Gleise bauen


    Wozu 10 Gleise? Mit den 8 Gleisen gibt es doch nicht die geringsten Kapazitätsengpässe hat die Bahn doch gesagt.


    Abgesehen davon bedeutet da noch mal 2 Gleise dran zu bauen alles noch mal von vorne zu planen.

  • Zu Anfangszeiten wurde davon gesprochen, dass eine spätere Erweiterung um zwei Gleise möglich sei. Mehr ginge dann platzmässig nicht mehr. Keine Ahnung, ob diese Aussage noch mit heutiger konkreter Planung oder Baufortschritt kompatibel ist.


    Bei der Schlichtung haben sich Pro und Contra lieber 100 mal Klappt vs. Klappt nicht entgegengeworfen statt gemeinsam die 10 Gleise voranzutreiben. Bedenkt man dass der Tiefbahnhof den klensten Kostenblock von S21 darstellen soll, dann wären die zwei weiteren Gleise sicher keine Megainvestition.

  • Zu Anfangszeiten wurde davon gesprochen, dass eine spätere Erweiterung um zwei Gleise möglich sei. Mehr ginge dann platzmässig nicht mehr. Keine Ahnung, ob diese Aussage noch mit heutiger konkreter Planung oder Baufortschritt kompatibel ist.


    Nö!


    Wurde in der Schlichtung klar besprochen, die 10 Gleise stammten noch aus der Zeit, bevor die LBBW dorthin gepflanzt wurde, nun müsste die weg für 2 weitere Gleise, weil Gleis 8 schon direkt an deren Fundament vorbeiläuft! Da hierdurch eine Erweiterung nicht mehr vorgesehen war und sich der Südkopf nun auch nichtmehr verschwenken lässt, müsste das Planetarium auch weg und mit der Haltestelle Staatsgalerie nochmal von vorn begonnen werden. Der Käs ist gegessen!


    Und ansonsten war die Kombilösung durchaus Thema und am Ende ja sogar von Meister Joda empfohlen, nur beharrte die Bahn fortlaufend darauf, dass 8 Gleise mehr als genug Reserven böten, so wie eben 100 Fernzüge pro Tag und ein Viertel davon ICE am Flughafen halten werden und alle Züge durchgebunden, vor allem auch der Kostendeckel von 3,6 Mrd soviel Reserven enthielte und so gut durchgeplant sei, dass der niemals um auch nur einen Euro überschritten würde und das Ding definitiv 2021 in Betrieb geht.


    Alles in der Schlichtung nachzulesen/nachzuschauen


    p.s.: hätte man das von Anfang mit eingeplant, wäre auch die Kombilösung durchaus unterirdisch möglich gewesen, Tallängseinschnitte wurden ja selbst von den Gegnern als geologisch unproblematisch betrachtet und wäre an der Stelle kostengünstig durch offene Bauweise möglich gewesen. Beim derzeitigen Baufortschritt natürlich kaum noch möglich oder erst nach Inbetriebnahme von S21 mit Bauzeit bis zum sankt Nimmerleinstag.


  • Alles in der Schlichtung nachzulesen/nachzuschauen


    Hast du da ein konkretes Zitat? Ich hatte in Erinnerung das Gleis 1 und 10 noch vor LBBW/Staatsgalerie/Planetarium in Gleis 2 und 9 einlaufen. Dort können dann zwar nur Regionalzüge halten aber sonst sollte es eigentlich möglich sein.

  • Verkalkuliert

    Am Ende der Schlichtung hatte man den Stand, dass die Frage von 8 oder 10 Gleisen noch zu prüfen sei. Die 10 Gleise lagen der Bahn wohl so schwer im Magen, dass Tanja Gönner 4 Stunden nach Ende der Schlichtung vorpreschte und zur Bahnsprecherin mutierte, die verkündete, dass die weiteren Gleise gar nicht benötigt würden.


    Bei der Bebauung des Bahn eigenen A1-Areals war man wohl zu vorschnell vorgegangen, nicht nur dass man den Weg zum jetzigen Milaneo mit einem Bankengebirge blockierte hat, sonder durch den Bau der LBBW-Zentrale auch den Expansionsraum für die Gleise blockierte.

  • @ Sapperlot
    Das mit der Kombilösung unterirdisch habe ich mir auch schon mal überlegt. Warum soll das eigentlich nicht möglich sein? unter den Gleisen befindet sich doch nichts? Und oben drüber könnte man bauen (Muss ja nicht zwangsläufig Tageslicht dort unten sein).

  • Bei der Bebauung des Bahn eigenen A1-Areals war man wohl zu vorschnell vorgegangen, nicht nur dass man den Weg zum jetzigen Milaneo mit einem Bankengebirge blockierte hat, sonder durch den Bau der LBBW-Zentrale auch den Expansionsraum für die Gleise blockierte.


    Ich vermute aber eher, dass man einfach keine Neuplanungen riskieren wollte. Und der nachträgliche Bau ist unheimlich aufwendig, da führt man zusätzlich Regios vermutlich lieber über Bad Cannstatt.


    Die Fundamente am dem beiden Enden des Bahnhofs beschränken aber eben nur auf max 75% der Gesamtlänge. Daher erscheint mir das grundsätzlich nicht dagegen zu sprechen.


    Und herzlich willkommen!


    Vielen Dank! Ich lese hier vermutlich schon seit mehr als 5 Jahren mit... ;)


    Das sind aber teilweise mehr als 200 Seiten pro Schlichtung; daher hatte ich auf ein konkretes Zitat gehofft... :p

  • Das mit der Kombilösung unterirdisch habe ich mir auch schon mal überlegt. Warum soll das eigentlich nicht möglich sein?


    Wäre problemlos möglich gewesen, jetzt schaut's aber anders aus, da ja S-Bahn-Tunnel und S21-Tunnel samt Mittnacht-Haltestelle bereits im Bau sind, das GWM rumsteht, Gleise bereits rückgebaut wurden etc.p.p.


    Es müssen ja Steigungen eingehalten werden, wenn man S21-Tunnel über- oder unterfährt und die Gleise müssten "unter rollendem Rad" tiefer, da vor Inbetriebnahme von S21 ja der Kopfbahnhof nicht einfach halbiert werden kann. Technisch sicher möglich, finanziell eher nicht, da hätte man die ganzen Gleisverlegungen und Rückbauten, Niveau der S21-Tunnel, Mittnachtstraße und S-Bahn-Tunnel mit in die Planung einbeziehen müssen, dann wäre das sicher für ein "Nasenwasser" gegangen!


    So ginge das finanzierbar (wenn überhaupt noch) eben erst nach Inbetriebnahme von S21, Prost-Mahlzeit, dann wird's 2050 bis das Rosenstein gebaut ist, 40 Jahre Großbaustelle!

  • Statt aller nutzloser gedanklicher Eskapaden in die Vergangenheit:


    Laut Winne soll die DB nach den Protesten halbwegs wieder auf Kurs sein, jetzt mit 16 Fernverkehrsverbindungen pro Tag in eine Richtung, heißt 32 Halte statt 6, auch ICEs. Da kenne sich noch einer aus.


    Wer macht sich einen Reim aus diesem Tohuwabohu?


    Quelle: StN
    https://www.stuttgarter-nachri…7d-b487-fe6ef0abaab6.html
    https://www.stuttgarter-nachri…60-a97e-dfde40d6393e.html

  • Politischer Druck zu hoch


    Wer macht sich einen Reim aus diesem Tohuwabohu?


    Nachdem sogar ein Bahn-Groupie wie Nicole Razavi kritische Töne angeschlagen hat und Kretschmann wieder in den Protest-Modus geschaltet hat, musste die Bahn eben zurückrudern. Natürlich gibt es doch nicht so viele Halte wie einst gedacht. Verkehrstechnisch bleibt der Flughafen für die Bahn ein politisch bedingter Milchkannenhalt wie Merklingen, nur aufwendiger und mit mehr Druck dahinter von den Projektpartnern.

  • 10 statt 8 Gleise

    Ich vermute aber eher, dass man einfach keine Neuplanungen riskieren wollte. Und der nachträgliche Bau ist unheimlich aufwendig, da führt man zusätzlich Regios vermutlich lieber über Bad Cannstatt.

    So weit fortgeschritten war die Planung damals noch nicht, doch die Geometrie ist im Weg. Auf der seine Seite steht der Bonatzbau, dessen Denkmalschutz man sich nicht so einfach entledigen kann wie seinen Seitenflügeln, auf der andere Seite ist das neue Gebäude der Landesbank, die direkt an den Trog für das schmalere 8-gleisige Gleisbett stößt. Gerade hingebaut und dann wieder abgerissen, das wäre ein finanzielles wie politisches Desaster geworden.

    2 Mal editiert, zuletzt von Alf () aus folgendem Grund: typo