Dresdner Stadtgespräch

  • Ich glaub selbst in Chicago dreht sich mittlerweile eine Pyramide zu Weihnachten. Sollens alle machen wie sie denken. Schöne Werbung für das Erzgebirge ist es allemal. Wie man in Dresden allerdings jetzt darauf kommt, sich mit fremden Federn zu schmücken, ist schon eigenartig. Man sollte sich auf den bekannten Striezelmarkt konzentrieren und nicht mit irgendwelchen Titelansprüchen von sich Reden machen.

  • da vermuten einige wieder böses wo nichts böses ist. in dresden ist man sich der gradwanderung bewusst, jedoch konkurriert man hier im bereich städtetourismus mit anderen großstädten und letztlich um einkaufskundschaft. es werden zB die russen und tschechen als einkaufstouris beworben. weihnachtshauptstadt war auch letztes jahr schon ein slogan, der aus dem innenstadteindruck voller weihnachtsmärkte logisch entstand. so eine ballung findet man nirgends und steht nicht im widerspruch zum weihnachtsland mit schneegarantie. im prinzip ist stadt und land eine weihnachtseinheit. die zahlen des erzgebirges sind beachtlich und es bleibt den leuten überlassen, ob sie sich dem gedränge in dresden hingeben wollen oder nicht. die meisten kommen nur wenige tage, fahren also entweder nach hier oder da. eine gemeinsame promotion wäre deshalb irgendwie zwecklos. das ganze scheint eher konstruiert zu sein, weil man sich im gebirge wohl doch zuviele sogen macht. das sollte man gemeinsam abklären für nächstes mal. und wenns ums geld geht konkurriert heute leider jeder mit jedem, so zB auch dresden mit bannewitz, wo es eine firmenverlagerung vor die stadtgrenzen geben sollte und es knapp verhindert werden konnte. so ist es nunmal. wie auch die derzeit wieder überall zunehmende dominanz der zentren ggü den umländern.


    und lieber stahlbauer: deine hinweise sind erneut ressentiment-zerfressen. es lässt sich aber so nicht verallgemeinern und auch nicht diskutieren. alles verändert sich.

  • Stadtrat segnet Flutinvestitionsprogramm ab, so die SäZ heute (=quelle textschnipsel).


    Gesamtvolumen: 83 mill euro


    die Stadt muss ihre Planungen bis spätestens Mitte 2015 abschließen. Nur bis dahin können die Fördermittel beantragt werden.


    davon:
    35 Millionen Euro für Straßen- und Tiefbauamt
    18,5 Millionen Euro für DVB (Gleis- und Fähranlagen)


    zur Augustusbrücke:

    Allein 16,4 Millionen Euro davon hat der Freistaat für die Augustusbrücke genehmigt. Beim Hochwasser wurden unter anderem die Gewölbe beschädigt. Auch Risse im Mauerwerk sind entstanden. Bei der reinen Reparatur wird es aber nicht bleiben. Die Stadt will die Brücke für gerade einmal rund vier Millionen Euro Mehrkosten komplett sanieren. Die Vorplanungen dafür starten Anfang 2014. 2016 könnten die Bauarbeiten beginnen. Ursprünglich war die Sanierung aus Geldnot frühestens ab 2018 vorgesehen.

    quelle: sächsische zeitung (sz-online.de)


    marode Prießnitzbrücke an der Bautzner Straße bekommt 1,5 Mill Euro


    Österreicher- und Wehlener Straße in Laubegast und Tolkewitz (Gleise unterspült) 8,9 Mill Euro (tlw. Niveauanhebung um 60cm)


    Berthold-Haupt-Straße in Kleinzschachwitz 6,5 Millionen Euro


    11 Schulen wurden beim Juni-Hochwasser beschädigt: 8,9 mill euro (ein teil davon ist bereits verbaut)
    einige wenige kitas erhalten mehrere hunderttausend euros für schadensbeseitigungen


    Sportanlagen und Bäder 10 mill euro: davon sportpark ostra 2,3 mill euro, ruderhaus cotta 1,0 mill euro, stauseebad cossebaude öffnet pünktlich mai 2014 nach reparaturen von 1,5 mill euro

  • Das Landessozialgericht (LSG) Chemnitz entschied Mitte Dezember 2013, dass das sogenannte "schlüssige Konzept" zur Ermittlung der Kosten der Unterkunft für 2011 und 2012 nur mit Nachbesserungen tatsächlich schlüssig ist:


    DNN-Online, 19.12.2013
    Soziales
    Dresden muss Hartz-IV-Empfängern höhere Wohnkosten zahlen
    http://www.dnn-online.de/dresd…ohnkosten-zahlen-93352748


    Der 7. Senat des Landessozialgerichts (LSG) Chemnitz unter Vorsitz von Nadja Anders entschied im Dezember 2013, dass das Konzept, nach dem die Landeshauptstadt Dresden Hartz-IV-Empfängern die Wohnkosten erstattet, mit Nachbesserungen schlüssig ist. Es hob damit eine Entscheidung des Sozialgerichts (SG) Dresden auf, das das Konzept der Landeshauptstadt als nicht schlüssig erklärt hatte. Eine der Nachbesserungen beinhaltet leicht erhöhte Sätze für die Kosten der Unterkunft.


    Geklagt hatte die 56-jährige, arbeitslose Ellen R. Sie hatte sich 2008 von ihrem Mann getrennt und war in eine 50 Quadratmeter große Wohnung in Löbtau gezogen. Von den dafür zu zahlenden 356,50 Euro Warmmiete pro Monat erstattete ihr das Jobcenter in den Jahren 2011 und 2012 aber nur 308,70 Euro. Als Begründung führte das Jobcenter an, dass Ellen R. stünden als Single-Haushalt nur 45 Quadratmeter zustünden und sie daher eine unangemessen große Wohnung bewohne. Nachdem die Frau in Widerspruch gegangen war, erhöhte das Jobcenter den Erstattungsbeitrag auf 321 Euro.


    Ellen R. reichte dagegen Klage beim Sozialgericht Dresden ein. Dies urteilte am 1. Juni 2012, dass das Konzept der Landeshauptstadt für die Jahre 2011 und 2012 nicht schlüssig sei. Es verurteilte die Stadt, Ellen R. weitere 13,50 Euro Wohnkosten pro Monat und damit eine Bruttokaltmiete von 294,83 Euro zu erstatten.


    Bemängelt wurde von deren Rechtsanwältin Marlen Kestner bemängelte inbesondere die Datengrundlage für das Konzept, da das von der Stadt beauftragte Institut IWU Darmstadt auch Werte aus dem Jahr 2006 verwendet und Daten anderer Städte in das Konzept hatte einfließen lassen.


    Dieser Einschätzung schloß sich das Landessozialgericht Chemnitz an: „Wir erachten das Konzept in seiner ursprünglichen Form für nicht schlüssig.“ Sie forderten beim IWU Darmstadt neue Berechnungen mit neuen Daten, die diese Mängel hätten beheben können. So steht einem Ein-Personen-Haushalt für 2011 und 2012 eine Monatsbruttokaltmiete von 294,83 Euro zu, zwei Personen können mit 359,22 Euro rechnen. Die Angemessenheitsgrenzen für die Größe der Wohnung - für eine Person 45 Quadratmeter, für zwei Personen 60, für drei Personen 75 und für vier 85 - wurden vom LSG in dem Urteil ausdrücklich bestätigt. Die vorsitzende Richterin Anders erklärte: „Da haben wir keine Bedenken“ und verwies unter anderem darauf, dass ein Beamter bei Trennung von seiner Familie Miete für 45 Quadratmeter erstattet bekommt. „Warum soll das dann für Leistungsempfänger nicht passen?“


    Sollte das Urteil rechtskräftig werden, dürften auch die anderen rund 2000 Dresdner Haushalte, die gegen ihren Bescheid zu den Kosten der Unterkunft für die Jahre 2011 und 2012 Klage eingereicht hatten, den höheren Satz angerechnet bekommen. Allerdings hat der Senat die Revision wegen grundsätzlicher Bedeutung zugelassen. Klägerin und Jobcenter gingen in Berufung.


    Der Dresdner Stadtrat hat im Mai 2013 hat neue Angemessenheitsgrenzen für die Kosten der Unterkunft beschlossen, doch auch gegen diese habe bereits zahlreiche Hartz-IV-Empfänger_innen Klage eingereicht.

  • Marktreport Wohn- und Geschäftshäuser Dresden 2013/2014

    Pressemitteilung Engel & Völkers Commercial, 31.10.2013
    http://www.engelvoelkers.com/d…n-dresden-weiter-steigen/


  • LE Mon hist, danke für die infos.


    erbengemeinschaften und uneinsichtige eigentümer sind mE eine DER plagen der dresdner stadtentwicklung. insofern ist es gut, dass spürbar erhöhte preise bewegung in die sache bringen. bisher war blockade angesagt, auch wegen weiter absehbarer steigerungen, nun ist ein gewisses plateau erreicht, die widerstände bröckeln.
    die eigentümermasse im westen wollte kaum ihren sinnen trauen, wie wenig selbst in dresden ihr zeug wert war, die sind westliche preise gewöhnt. nun sind die preise hochgehypt (zumeist sogar unberechtigt und ohne gegenleistung) mit allen auch negativen aspekten, aber um dieses "abwartende potential" aus der nachwende-ära zu durchbrechen und dem markt zurückzugeben, scheint es positiv. mittelfristig sollten sich die preisniveaus aber stabilisieren und den "hype-zuschlag" verlieren.


    wie kürzlich bekannt wurde, sank erstmals die wohnfläche pro einwohner in dresden, da bei stark steigenden preisen tendetiell die wohnfläche verringert wird. infolge umfangreichen neubaus von wohnraum könnten sich die mietbedingungen sogar langfristig wieder verbessern.

  • Gute Güte! Das ist ja sagenhaft was in letzter Zeit hier so diskutiert wurde! Ich war nun schon ein paar Monate nicht mehr hier, und das geschriebene amüsiert und verwundert mich zugleich.


    Wenn ich mir das so durchlese, entzieht sich auch mir nicht der Eindruck, Stahlbauer wöllte die Landeshauptstadt ein wenig schlecht machen und teilweise auch Leipzig als sehr viel besser darstellen.
    Sicher, darüber lässt sich alles streiten, aber man sollte am besten Fakten nehmen, um zumindest ein wenig zu vergleichen.


    Was mir auffällt ist, dass Dresden als Touristenstadt von der Schönheit vor allem bei Ausländern mehr Anklang findet. Das liegt sicherlich an der intensiven Erhaltung und Sanierung der Barockbauten und an der Natur in und um Dresden. Die moderne Architektur wird viele wohl kaum aus dem Häuschen locken.
    Wie dem auch sei, eigentlich ist das Stadtforum ja für andere Themen gedacht und deswegen will ich auf neuartige Überlegungen hinweisen:
    Dresden möchte sich für die Olympischen Spiele 2026 bewerben! Zumindest tauchten Gerüchte auf, die Stadt überlege dies. Vielleicht wieder nur ein Traum.
    So etwas würde immense Auswirkungen auf die Stadt und die Architektur haben, ich find's gut. Klar, das Geld ist nicht gerade da, aber der Bund würde ja auch vor allem finanzieren. Oder? Ich kenne mich da nicht aus.


    Bin auf Meinungen gespannt.
    Spock

  • Noch mehr Geld abgreifen? Klasse Idee.


    Aus einiger Entfernung betrachtet wirkt die Ranking - Verliebtheit der Sachsen mehr als skurril. Aus der Nähe dann noch merkwürdiger. Mehr als zwanzig Jahre nach der Wiedervereinigung und nachdem viel Geld in das „Musterland“ Sachsen geflossen sind, findet man alle sächsischen Regionen am Ende eines Rankings bei Focus Money.


    Wichtig ist in Sachsen aber die Frage: Wo ist das wahre Weihnachtsland ?





    Übrigens der Erfinder der Lokomotive heißt Richard Trevithick . Alle anderen haben abgekupfert.

  • Die Lok von Schubert findet man auch in dieser Liste der 100 größten Unternehmen Mitteldeutschlands . Erstaunlich ist, wie wenige Mitarbeiter reichen, um in dieser Liste aufzutauchen.


    GLOBALFOUNDRIES, Dresden (Platz 10 der Liste;1214 Millionen Euro Umsatz in 2012 bei 3580 Mitarbeitern ) findet sich zwischen Sachsenmilch, Leppersdorf (Platz 9; 1328 Millionen Euro Umsatz in 2012 bei 2215 Mitarbeitern) und Comparex, Leipzig (1200 Millionen Euro Umsatz in 2012 bei 1800 Mitarbeitern).


    Gleich danach findet sich die berühmte Firma MKM aus Mansfeld (1140 Millionen Euro Umsatz in 2012 bei 1095 Mitarbeitern). Diese kasachische Firma schafft mit weniger als einem Drittel Mitarbeitern fast den Umsatz von GLOBALFOUNDRIES, Dresden. Interessant ist, wieviele der aufgelisteten Fimen ihren Sitz im Umkreis des Schkeuditzer Kreuzes haben.


    Und: Alle aufgelisteten Firmen schaffen immer noch nicht den Umsatz der VW AG, Wolfsburg.





    Die Chip-Industrie schwächelt, mit der Folge, dass 2014 Frauenhofer Institute in Dresden geschlossen werden oder fusionieren müssen.



    Im April 2014 wird 175 Jahre Ferneisenbahn Leipzig-Dresden gefeiert. Ein ICE 3 (der modernste Zug der DB AG) wird von Leipzig nach Dresden fahren. Leider wird es eine Ausnahme bleiben. Gerade Ostsachsen wird noch lange auf moderne, schnelle Züge warten müssen. Die Einkommensstruktur ist noch nicht soweit, meint der Sprecher der DB. Schnelle Züge fahren dort, wo die Wirtschaft "flutscht".

  • Dresdner Wohnungsmarkt boomt

    PM Dr. Lübke & Kelber GmbH, 16.1.2014
    http://www.dr-luebke.com/www/V…ef-431e-b2fd-113304e07faa


    Dresdner Wohnungsmarkt boomt


    ... dank höchstem Bevölkerungswachstum im Osten Deutschlands


    Nachdem der Osten jahrelang hinsichtlich Entwicklungsperspektiven und als Investitionsstandort im Schatten der Republik stand, kristallisieren sich die Metropolregionen in den neuen Bundesländern, neben Potsdam allen voran die Stadt Dresden, zunehmend auch zu attraktiven Investmentmärkten für Wohnimmobilien. Laut aktuellem Wohnungsmarktbericht Dresden der Dr. Lübke & Kelber GmbH werden die Haushalte in der Elbmetropole bis 2025 stärker als der Wohnungsbestand wachsen, was sich weiter dynamisch auf die bereits positive Preisentwicklung der letzten Jahre auswirken wird. Ulrich Jacke, geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Lübke & Kelber, rechnet deshalb in den kommenden Jahren mit einem verstärkten Anlegerinteresse. „Viele Wohninvestoren erkennen zwischenzeitlich, dass Dresden unter den B-Standorten aber auch im Vergleich zu den begehrten Top 7-Städten hinsichtlich des Rendite-Risiko-Profils eine herausragende Position einnimmt“.


    Positive Demografie und gute Wachstumsaussichten


    Die Stadt Dresden weist seit 1999 eine positive Bevölkerungsentwicklung auf und verzeichnete zwischen 2003 und 2012 ein Plus von 11 Prozent. Bis 2025 werden weitere 6 Prozent Bevölkerungs- und 4,3 Prozent Haushaltswachstum erwartet. Neben einem positiven Wanderungssaldo punktet die Sachsenmetropole derzeit mit der höchsten Geburtenrate (11,6 pro 1.000 Einwohner) im Vergleich 15 deutscher Großstädte. Wirtschaftlich entwickelt sich Dresden ebenfalls sehr solide. Die Arbeitslosigkeit ist in 2012 auf 9,1 Prozent gesunken und liegt aktuell bei 8,4 Prozent. Die Stadt verstärkt ihre Position insbesondere als Mikroelektronikstandort und zieht qualifizierte Arbeitskräfte und damit Wohnungssuchende an.


    Kaum Veränderung im Wohnungsbestand, Eigentümerquote nach wie vor gering


    Der Bestand an Wohnungen ist seit 2003 durch eine niedrige Neubauquote und das Programm Stadtumbau Ost um 0,6 Prozent zurück gegangen und lag Ende 2012 bei insgesamt 293.099. Der Wohnungsleerstand hat sich aufgrund hoher Nachfrage in 2013 bei 5 Prozent eingependelt nach 7,6 Prozent im Jahr zuvor. Die Tendenz ist weiter fallend und die Stadt sieht von weiteren großflächigen Rückbaumaßnahmen ab. Nur 39.600 Wohnungen waren in 2011 von Eigentümern bewohnt. Die Eigentümerquote ist mit 14,7 Prozent historisch bedingt und im Vergleich zum Bundesdurchschnitt (41 Prozent) äußerst niedrig.


    Miet- und Kaufpreise stark gestiegen, weiterhin Luft nach oben


    Zwischen Mitte 2004 und 2013 stiegen die durchschnittlichen Mietpreise um rund 46 Prozent von 5,60 € auf 8,18 € pro Quadratmeter. In Top-Lagen östlich der Innenstadt und an den Elbhängen werden bis zu 11,00 € pro Quadratmeter gezahlt. Damit liegen die Wohnungsmieten in Dresden auf dem gleichen Niveau wie die Büromieten. Jacke erwartet deshalb auch weitere Umwidmungen von leerstehenden Büroimmobilien zu Wohnen. „Plötzlich rechnet sich die Revitalisierung eines Gebäudes insbesondere für langfristig orientierte Bestandshalter aufgrund attraktiver Mietrenditen und geringerer Volatilität“, so der Experte. Auch die Kaufpreise sind im gleichen Zeitraum um rund 14 Prozent von 1.885 auf 2.156 € pro Quadratmeter gestiegen. Für Neubauten in Top-Lagen wurde im ersten Halbjahr 2013 bis zum 20-fachen der Jah-resnettomiete gezahlt. Das Haushaltsnettoeinkommen ist in den Jahren 2008 bis 2010 um 4,5 Prozent gewachsen. In Folge sank die durchschnittliche Wohnkostenbelastung in Dresden um zwei Prozent auf 29 Prozent, liegt jedoch noch über dem bundesweiten Durchschnitt (22,5 Prozent).


    Dresden bleibt Vermietermarkt, Nachfrage Miete übertrifft die Nachfrage Kauf um das 6-fache


    Die Analyse der Angebots- und Nachfragesituation im dritten Quartal 2013 auf Datenbasis von Immobilien Scout 24 zeigt, dass rund 86 Prozent aller Wohnungsinteressenten sich auf den Mietbereich konzentrieren. Jeder angebotenen Mietwohnung stehen rechnerisch mehr als 27 Interessenten gegenüber. Favoriten sind die Stadtteile Äußere Neustadt, Blasewitz und Striesen-West. Die Nachfrage nach Eigentumswohnungen ist deutlich geringer. Dennoch kommen auf eine Eigentumswohnung noch 13 Interessenten. Die höchste Nachfrage zeigt sich hier bei Wohnungsgrößen zwischen 60 und 100 Quadratmeter und in den Preissegmenten zwischen 1.000 und 2.000 € pro Quadratmeter. Blasewitz, Striesen-Ost und –West sind am beliebtesten.


    Bestandslücke bis zu 5.000 Wohnungen bis 2025


    In den letzten 10 Jahren war die Bautätigkeit in Dresden relativ gering und der Wohnungsbestand ist leicht zurückgegangen. Vor dem Hintergrund der anhaltend positiven Haushaltsentwicklung wird sich die Verknappung des Wohnungsangebots vor allem in den begehrten Lagen deutlich auf die Preisentwicklung auswirken. Unter Annahme eines weiteren Neubau-Fertigstellungsvolumens in Höhe des Durchschnitts der letzten 5 Jahre (742 Wohnungen) sowie der prognostizierten Haushaltsentwicklung von +4,3 Prozent wird im Jahr 2025 das Delta zwischen den Entwicklungen 0,5 Basispunkte ausmachen. Jacke resümiert, dass die ostdeutschen Großstädte damit längst nicht mehr nur für Opportunisten spannend sind. „Wer den derzeit noch günstigen Einstiegszeitpunkt nutzt, kann in den nächsten Jahren mit einer attraktiven Cash Flow-, aber auch Objektrendite rechnen. Die zu erwartende Rentenentwicklung und die niedrigen Fremdkapitalzinsen motivieren viele zum eigengenutzten Wohnungserwerb. Künftig wird sicher mehr als jeder siebte Dresdner im Eigentum sitzen“, so der Experte.
    [/quote]


    property magazine, 17.1.2014
    http://www.property-magazine.d…-wohnungsmarkt-57753.html

  • Einwohnerzahl steigt auf 535 810 – 2013 wieder Geburtenrekord

    Pressemitteilung Stadt Dresden, 21.01.2014
    http://www.dresden.de/de/02/03…p?lastpage=zur%20Homepage


  • BILD-Report: "Das bringt die Zukunft"

    Die BILD-Zeitung erklärt in der für das Blatt typischen Art und Weise, "in einem großen Report, wie sich Dresden in den nächsten fünf Jahren verändert":


    BILD, 17.02.2014
    Das bringt die Zukunft
    Überall wird gebaut, die Einwohner-Zahl wächst stetig
    http://www.bild.de/regional/dr…gebaut-34708114.bild.html


    Hier von besonderem Interesse sind die Themen Wohnen und Mieten.


    Bei Wohnen wird zunächst auf die Zahl von aktuell knapp 300.000 Wohnungen verwiesen. Der neue Flächennutzungsplan der Stadt sieht eine mögliche Zunahme von bis zu 33 200 Wohnungen vor, von denen etwa ein Drittel in Einfamilienhäusern und zwei Drittel in Mehrfamilienhäusern (Bild: "Wohnblocks") entstehen sollen. Dafür sollen weitere 342 Hektar in der Stadt (479 Fußballfelder) zu Bauland erklärt werden. Jedoch sei die Stadtverwaltung der Ansicht, dass nur maximal die Hälfte der Fläche tatsächlich auch von Investoren bzw. Häuslebauern gebraucht wird. Baubürgermeister Jörn Marx: „Durch den Überhang wollen wir einen Preisanstieg durch zu hohe Nachfrage und zu wenig Land vermeiden.“


    Bei den Mieten wird lapidar festgestellt, dass diese weiter steigen werden. BILD nennt die Durchschnitts-Kaltmiete laut „Mietspiegel“: 5,46 Euro/m². Sie unterscheidet sich jedoch stark nach Lagen: 3,52 Euro/m² in Prohlis, bis über 10 Euro/m² in Loschwitz. Der Trend zum Wohneigentum hält an, 2012 wurden für 440 Mio. Euro Gesamtumsatz Eigentumswohnungen und für 115 Mio. Euro Eigenheime gekauft.


    Noch schneller als in Leipzig - wo die öffentliche Debatte über ein mögliches Gegensteuern nun langsam an Fahrt aufnimmt: http://www.deutsches-architekt…m/showthread.php?p=417454 - wird preisgünstiger Wohnraum in Dresden wird immer knapper. Allerdings wird Preissteigerung und Wohnraumknappheit im günstigen Segment in Dresden immer noch als Naturgesetz gehandelt, gegen das kaum angegangen werden kann. Als Grund für die Preissteigerung und als Ausblick "erklärt" Thomas Glodek, Sprecher des Immobilien-Spezialisten Aengevelt: „Wohnungsneubau rechnet sich unter 8 Euro/Quadratmeter Mietpreis für den Investor nicht. Da Dresden immer noch moderate Mieten für eine Großstadt hat, ist da noch viel Luft nach oben.“

  • Äußerungen aus Dresden zur Debatte um die Mietpreisbremse

    Äußerungen aus Dresden zur Debatte um die Mietpreisbremse:


    MDR Info, 10.02.2014
    Hörer machen Programm
    Wie steht es um die Dresdner Mietpreisbremse?
    http://www.mdr.de/mdr-info/hoe…eisbremse-dresden100.html


    Der Dresdner Stadtrat hatte im September 2009 beschlossen, die Oberbürgermeisterin solle sich für eine Mietpreisbremse einsetzen. Die Fraktion B90/Grüne hatte dazu auch einen Gesetzesvorschlag in den Landtag eingebracht, da nach derzeitiger Gesetzeslage so etwas nur die Bundesländer für einzelne Städte oder Ballungsräume können. Der Antrag fand keine Mehrheit im Landtag.


    Laut MDR sieht der SPD-Fraktionsvorsitzende Martin Dulig dies gelassen, obwohl er grundsätzlich Mietpreisbremsen befürwortet: "Aktuell sagen uns sowohl die Mieterverbände, als auch die Wohnungsgenossenschaften und die Wohnungsbaugesellschaften, dass es noch keine Problemlage gibt. Sicherlich gibt es auch Spannungsfelder, aber wir haben nach wie vor auch in den Ballungszentren einen Leerstand, der noch dazu beiträgt, die Mieten halbwegs im Griff zu halten." Dulig meinte weiter, in den nächsten fünf Jahren solle Sachsen eine Mietpreisbremse einführen.


    Gegenteiliger Ansicht ist der Dresdner Mieterverein, der den Zeitpunkt als zu spät ansieht. Schon jetzt gebe es in einigen Segmenten Mangel, zum Beispiel bei großen, bezahlbaren Familienwohnungen.


    Erwartensgemäß sprechen sich Baugewerbe und Vermieter gegen jegliche Regulierung aus. Christian Rietschel, von "Haus und Grund", dem Dresdner Verband privater Hauseigentümer: "Die Baupreise und die Bewirtschaftungspreise sind auch nicht gedeckelt. Wenn dann müsse man beides reglementieren, aber dann hätten wir Verhältnisse wie zu DDR-Zeiten." Möge jede_r selbst entscheiden, wie nachvollziehbar dieser Vergleich ist.


    Interessant ist auch Christian Rietschel indirekte Kritik an der staatlichen Regulierung der Bestandsmieten. Wer seit Jahren in einer Wohnung lebt, an der auch nichts baulich geändert wurde, muss trotzdem Mieterhöhungen von bis zu 20 Prozent hinnehmen.
    "Die 20 Prozent sind nur alle drei Jahre ausnutzbar. Aber die sind gleichzeitig noch gedeckelt, die Miete muss unterhalb der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen. Da wird eigentlich nur derjenige bestraft, der mit seinem Mieterhöhungsverlangen zurückgeblieben ist. Der wird dann Mühe haben die ortsübliche Vergleichmiete in absehbarer Zeit zu erreichen."

  • Dresden baut zu wenige Wohnungen

    SZ, 18.02.2014
    Dresden baut zu wenige Wohnungen
    Im vergangenen Jahr wurden weniger Wohnungen neu gebaut als erhofft. Doch es gibt auch positive Zeichen.
    http://www.sz-online.de/nachri…ge-wohnungen-2777388.html


    Nach der aktuellen städtischen Statistik sind von Januar bis einschließlich September 2013 378 neue Wohnungen fertiggestellt worden, zu etwa gleichen Teilen in Mehrfamilienhäusern und Eigenheimen. Die Zahlen für das letzte Quartal liegen noch nicht vor. Dennoch wird schon jetzt davon ausgangen, dass die Werte der beiden Vorjahren nicht erreicht werden können, 2011 und 2012 waren jeweils rund tausend neue Wohnungen errichtet worden. Baugenehmigungen wurden in den ersten neun Monaten des Jahres 2013 für 1.431 neue Wohnungen erteilt. Im Bau waren im September rund 2.500 neue Wohnungen.


    Die SZ unternimmt einen Überschlag: Die Zahl der Einwohner_innen ist 2013 um 5.088 auf 535.810 gestiegen. Da die durchschnittliche Haushaltsgröße in Dresden 1,9 Personen beträgt, müsste die Zahl der Haushalte um etwa 2.600 gestiegen sein. Dies ist dann mehr als die Zahl der neu gebauten Wohnungen. Entsprechend sind Leerstandsquote, die 2012 noch bei 8,2 Prozent lag. Genaue Angaben zu den Haushalts- und Leerstandszahlen sollen im März vorliegen.

  • na das ist ja wieder das übliche verwirrspiel (nicht deine verantwortung, lieber LE_Mon):


    16.1.2014: Dresdner Wohnungsmarkt boomt
    18.2.2014: Dresden baut zu wenige Wohnungen


    was lernt man daraus?
    die immowirtschaft tickt schneller als die verwaltung,
    denn die zweite meldung kommt zu spät und müsste richtig lauten: "BAUTE" statt "baut".


    und es gibt eine durchaus sprunghafte entwicklung: erst baute jahrelang niemand, nun wollen plötzlich viele gleichzeitig ran. ne gesunde entwicklung sieht anders aus und man sieht es an den vielen überstürzten billiglösungen allerorten. ich hoffe nur, dass der bau-berufsstand in DD nicht überfordert wird und doch noch etwas auf qualität achtet. derzeit wirkt das meiste einfach zu lieblos und banal. ausser ein paar musterstädten oder metropoligen zentrenlagen ist dies allerdings ein gesamtdeutsches problem.


    ganz deutlich wird es in dresden auch bei all den kita- und schulinvestitionen, wo es hauptsächlich nur um die schnellstmögliche bedarfsabdeckung von raumvolumina geht.


    ich habe oft den eindruck, dass zu wenig "gute investoren" mit qualitätsanspruch am werke sind - ggü einer überbordenden masse an renditeorientierten ohne klasse. dresden hat im inneren die besonderheit, dass dort keine anschaubare altbausubstanz zur sanierung drängt, zudem die vorgabe der parzelle oft nicht mehr existiert, sodass ein jeder bauherr selbst die mühe hat, erst etwas ansehnlich-neues erschaffen zu müssen und den passenden maßstab ohne orientierung zu finden. meist ist man sich dieser verantwortung nicht bewußt und sieht auch diese aufgabenstellung nicht. vielleicht sorgt der anziehende bauboom sowie steigende preise für ein allgemein etwas höheres gestaltungsniveau. von einer echten stadtreparatur - gar einer strategisch gelenkten - ist dresden noch meilenweit entfernt.

  • ich kann dir nur zustimmen. die bauqulität nimmt nicht nur in DD ab sondern allgemein, in Dresden fällt es nur gerade sehr auf da hier wirklich einiges gebaut wird. Und leider viel belangloses, hingewürfelte weiße Tristess. Du hast Recht zum einen sind es die renditeorientierten Investoren welche "gute" Architektur verhindern zum anderen finde ich aber auch die Stadt selbst da hier zu wenig Leute an wichtigen Positionen sitzen welche auch eine richtige Entwicklungsstrategie für Dresden versuchen zu entwickeln. Man bekommt manchmal das Gefühl die Stadt verkauft alles was man ihr abkaufen will und das ohne Bedingungen wie weiter damit zu verfahren wäre bzw. ohne Nachhaltigkeit für die Stadtentwicklung. Bestes Beispiel ist der Globus Markt. Hier würde die Stadt schnell Geld einnehmen und die Entwicklung dieses großen Areals einfach an den Investor übergeben. Das Anwohner, Stadtteilräte und ansässige Händler schon seit Monaten dagegen versuchen anzukäpfen und sogar Fachgutachten das Projekt eher in Frage stellen als Befürworten scheint aber die Stadtverwaltung nur bedingt zu interresieren. Demokratie schön und gut aber mehr zu zählen scheint die Redite von "Globus".

  • ums nochmal etwas zu präzisieren:
    die bauquali nimmt eigentlich nicht weiter ab, wie auch. erst bei nun ansteigender baumasse tauchen auch eine reihe angenehmerer projekte auf. das gesamtbild ist durchwachsen und das problem liegt oft auch in der falschen platzwahl von an sich ordentlichen bauten (zB HTW-fahrzeugzentrum schnoorstrasse). richtig ist: unsere verwaltung hat große schwächen, hat aber durchaus auch viele gute leute. die werden nur durch die politisch-spezielle gemengelage hier in schach gehalten, überall funken fachfremde stadträte oder landesregenten dazwischen und natürlich herrscht im amt eine eher träge stimmung. gerade bei globus steht aber mE fast die gesamte verwaltung dagegen, es sind immer nur einzelne obrigkeiten, die interessegeleitet etwas durchboxen wollen. und was das ausreichen von auflagen an investoren angeht, muss man die begrenztheit der heutigen gesetzgebung und instrumentarien beachten sowie die schwache verhandlungsposition speziell in ostdeutschland. sehr oft versucht die verwaltung bessere lösungen den investoren abzuringen, allein die meisten können und wollen nicht, oder wenns wichtig wird, wird den sachbearbeitern von oben ein maulkorb verpasst. einige in der verwaltung sind auch bei verhandlungen mit investoren menschlich überfordert, da kommts dann drauf an wer grad am start ist, aber rechtlich kann gestalterisch nur wenig aufgezwungen werden. daher spreche ich von vornherein von sog. "guten investoren", denn die braucht man gar nicht erst groß zu korrigieren.


    in dresdens innenbereich fehlt oft die vergleichende bausubstanz, sonst hätten wir auch noch mehr oder weniger hochwertige sanierungen en masse. so können wir kaum bestandsschutzregelungen ausnutzen. das baugesetzbuch sowie der reigen an vorschriften lässt eigentlich keine neuerrichtung einer dichten europäischen stadtstruktur mehr zu, die aber dresden als stadtreparatur dringend bräuchte. unser dahingehendes stadtentwicklungskonzept (insek) ist damit makulatur. dresden bräuchte eine sonderbaugesetz-regelung, wie andere kriegs- und nachkriegsentstellte städte auch. doch das ist völlig weg vom schirm. das alles ist aber ein riesenthema, welches hier kaum zu reflektieren ist. daher nur kurz: die politik und deren zustände sind oftmals die ursache negativer entwicklungen, selten die verwaltung. unter "die stadt" wird oft die verwaltung kritisiert, wo doch immer "der stadtrat" oder politische/parteiliche querelen ne rolle spielen. auch das ist aber ein gesamtdeutsches problem.

  • ^zum Beitrag #12 von dir Elli hätte ich dir noch meine volle Zustimmung aussprechen können. Die "Speerspitze" der Verwaltung in Dresden ist allerdings von mir nicht in den Schutz zu nehmen, im Gegenteil. Der Stadtrat musste schon des Öfteren (oftmals sind es die Grünen) als Feuerwehr fungieren, um die Wogen zwischen den Plänen (aus dem Stadtplanungsamt) und dem Bürger zu glätten. Weil es so schön ist, sei hier als kleine beispielhafte Geschichte nur der von der Verwaltung geplante Abriss der Gründerzeithäuser an Schweriner und Roßthaler Str. in der Friedrichstadt zu nennen, die durch Antrag aus dem Stadtrat vor selbigem gerettet werden konnten und heute im neuen Glanz erstrahlen.

  • Bauboom kommt


    etwas grundsätzlicher berichtete die SäZ gestern vom anstehenden bauboom in dresden.


    der baubürgermeister teilt mit, dass genügend bauflächen zur verfügung stehen und man damit v.a. familien im stadtgebiet halten möchte. der mittelfristige bedarf an ein- und zweifamilienhäusern von 6000 stück sei gedeckt, in planung sind sogar flächen für etwa 12600 häusel. als aktuelles beispielprojekt wird die neubausiedlung auf dem bramschkontor in friedrichstadt erwähnt.


    viel wichtiger ist aber der trend zum geschossbau: nach einem jahrzehnt der flaute werden wieder verstärkt mehrfamilienhäuser errichtet und es gäbe reges interesse daran. im frühjahr soll der bau gleich mehrerer größerer projekte starten: 240 wohnungen am wiener platz, 190 am herzogin garten teil 1 sowie weitere 100 im teil 2 ab herbst und letztlich 170 wohnungen an der wallstrasse. für 150 bis 200 wohneinheiten sind flächen entlang der schäferstrasse (nordseite) baureif sowie über 300 auf zunächst drei hektar in der sog. lingnerstadt am ex-robotronareal.


    der BauBM geht bis 2016 von 1300 fertiggestellten wohnungen in der innenstadt und von bis zu 3500 WE im restlichen stadtgebiet aus. in 10 jahren sollen über 21000 einwohner zusätzlich in dresden leben - dann knapp 560000. die stadtverwaltung sieht für dieses jahrzehnt flächenpotentiale für 3800 wohneinheiten in baulücken und auf brachen, also auf kleineren flächen, wobei der tatsächliche bedarf auf ca. 2700 WE geschätzt wird. auf den größeren entwicklungsflächen sind sogar 16700 WE möglich, wobei hier der bedarf auf 3500 WE geschätzt wird. insgesamt übersteigt das flächenpotential im bereich EFHs etwa das doppelte des bedarfs, bei mehrfamilienhäusern sogar ums 3fache.
    für studenten sind derzeit knapp 500 WE an 10 standorten beantragt, so der BauBM.


    die wenigsten flächen sind in kommunalem eigentum. städtischer grund wird im verkaufsfall immer noch meistbietend abgetreten. sozialer wohnbau existiert derzeit nicht. die meisten projekte bedienen derzeit den wohneigentumsmarkt: für dresden mit einer wohneigentumsquote von 14,7% (bundesdurchschnitt 41%) rechnet die immo-branche mit wachsender nachfrage, die stadt gilt als attraktiver B-standort für wohnbauten.

  • Bauboom - aber nur für Betuchte


    Heute legt selbige Zeitung nach und listet Großprojekte/Flächenpotentiale des
    restlichen Stadtgebietes
    auf:


    Zentralwerk Riesaer Straße: 20 Wohnungen und 49 Ateliers bzw. Läden


    Hubertusstraße in Pieschen: 20 Reihenhäuser


    Am Wasserturm in Klotzsche: 152 Wohnungen auf 12 ha Fläche


    LSS Kaditz-Mickten: auf 22 Hektar können 2.000 Wohnungen entstehen.


    Markusareal in Pieschen: 90 Wohnungen auf 3,2 Hektar (ab 2016)


    Boltenhagener Straße in Klotzsche: 40 Eigenheime auf 3,3 Hektar


    An der Heide in Langebrück: 60 Eigenheime auf 6,6 Hektar


    Lahmann-Sanatorium, Weißer Hirsch: 86 Wohnungen und 14 Reihenhäuser


    Hepkestraße in Gruna: 190 Wohnungen auf 2,6 Hektar (=Pegasus 2.BA)


    Kleinzschachwitzer Ufer: 140 Wohnungen, davon 18 Einfamilienhäuser


    Leubnitz-Neuostra: 150 Eigenheime


    Bergstr. in Blasewitz: 50 Wohnungen

    Auswahl, Quelle: Landeshauptstadt Dresden



    laut BauBM gibts derzeit Planungen für insg. 26 Wohnbauprojekte ausserhalb der Innenstadtzone, wobei oben die größeren aufgelistet sind.
    dennoch wird kritisiert, dass tatsächlich immer noch weniger Wohnraum gebaut wird als die wachsende Stadt benötigen würde. für den wohnungsmarkt für einkommensschwache tut die stadt noch nichts, auch steht der stadtratsbeschluss zur förderung von baugemeinschaften noch immer aus. durch letzteren sollen städt. liegenschaften preisreduziert an lokale baugruppen abgegeben werden dürfen, wenn das konzept stimme.