Dresden SÜDOST: Projekte in Strehlen, Prohlis, Reick und Lockwitz

  • ^ Genau, das sah ich erst heute und wollte das noch nachtragen. Das passt zwar nicht zusammen, aber es wird immerhin was gebaut.

    Neu gebaut wird nur ein unklares "Stück Verlängerung der Lehmannstrasse, hauptsächlich werden die alten DDR-Wohngebietsstrassen rückgebaut,

    was die Eva-Schulze-Knabe-Strasse sowie den Edmund-Moeller-Weg umfasst.

    Kürzlich war da vor Ort aber noch nichts zu sehen. Es zeigt, daß die eine Hand der Verwaltung nichts von der anderen Hand weiß.

    Da kann ich noch auf den TSP verweisen, wo man über den B-Plan 398A zur Ansicht der künftigen Strassenverläufe kommt - PDF direkt.

    Das müsste dann wohl der SO1-Bereich sein (SüdOst-1), oder auch Teilbereich 1 A laut B-Plan. Man müsste demnächst dort mal schauen, was läuft.

  • Hello anknüpfend an die letzten posts bezüglich des Wissenschaftsstandorts-Ost in Reick hier ein paar visuelle Beweisfotos, dass tatsächlich was gemacht wird ^.^. Sorry für die Hochkantformate grr!

    Zur Orientierung hier der ca 2 Jahre alte Bebauungsplan. Es geht aktuell wohl um die Planstraße 6 mit Lehmannstraßen-Verlängerung.

    Quelle: https://buergerbeteiligung.sachsen.de/portal/dresden…1033881/1087542

    Infoschild an der Reicker Str.

    Das ganze soll bis Oktober dauern

    Ecke Rudolf-Bergander-Ring/Eva-Schulze-Knabe-Straße

    Es wurde eine breite Schneise geschlagen

    Standort hier am Gebäude mit dem Jugend- und Sozialwerk mit Blick zur Reicker Str.

    Hier auf Höhe der Lehmannstraße mit Blick zur Kita

    Und der Blick zurück von der Reicker Str. aus

    Bilder vor Ort sind von mir

    LG

  • Ich hoffe, dass diese Pläne nun endlich in die Gänge kommen. Der Wissenschaftsstandort Ost in Reick wäre ein wichtiger Impulsgeber für das gesamte Viertel. Zumal man ja auch schon ein neues Wohngebiet hinter dem ODC geplant hat. Und das ODC könnte dann auch eine Renaissance erleben.

  • Kaum ist der Kaufpark fertig, geht es schon direkt weiter mit Bautätigkeit auf dem Areal. Direkt auf der anderen Straßenseite (zwischen Kaufpark und Poco) wurden die Gebäude rund um den ehemaligen "Obstgarten" (Gaststätte) und diverse Bauwerke der 90er planiert. Ursprünglich sollte hier ein Skonto-Möbelmarkt gebaut werden, doch inzwischen wurde die Pläne überarbeitet und laut Medienberichten wird es ein Neubau für den bisherigen Möbel-Kraft in Dresden-Gompitz. Dieser soll im Gegenzug geschlossen und die Fläche für Wohnbebauung freigeben werden. Der neue "Möbel-Kraft" in Nickern wird jedoch nicht als solcher eröffnen sondern den Namen Höffner bekommen (und damit die 2. Filiale des Möbelhauses in Dresden). Das Gebäude wird in den nächsten Jahren auf besagter Fläche entstehen.

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    Der Poco-Möbelmarkt bleibt bestehen, wird jedoch vom neuen Höffner vollständig verdeckt und aus der ferne nicht mehr sichtbar sein.

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    Diese Lagerhalle angrenzend an den Poco ist bereits (augenscheinlich) leergezogen und müsste theoretisch noch verschwinden.

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    Spannend ist auch die wohl kleinste (SB-)Tankstelle von Dresden, welche mittig in der künftigen Baufläche steht und sogar noch regelmäßig genutzt wird. Diese wird jedoch auf absehbare Zeit auch weichen müssen.

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  • textlich erwähnte Baustellen in Strehlen:

    Neubauprojekt Richard-Strauß Platz 8 - zuletzt #631 (Strang Seevorstadt) und #468 (Strang Südost) mit Vorzustand . Baupläne bei fünfeck-dresden.

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    Auch am Platzrondeel selbst wurden vor der Baufläche zwei alte Bäume rasiert - im Folgebild vorn in den Ecken zu erkennen. Jetzt endlich gute Sicht ... 8|

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    Vorzustand aus #468

    Bild: https://rianmafotos.de/abload/11550/p1060825qtdv0.jpg


    Abriss und Neubauprojekt "Villa Vienna" :D , Wiener Strasse 84 - 14 ETW in nur einem Baukörper,

    welcher aber dicker ist. Die WE liegen somit je nur zu einer Ecke - siehe uribe-bauträger.

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    Gustav-Adolf-Strasse 13 - Sanierung Altbauvilla - längst fertig, man entschied sich für differenzierten Teint zum yellow Nachbarn.

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    Vorzustand aus #474 (Mai 2023) und Detailansicht

    Bild: https://rianmafotos.de/abload/11550/p1090059hyi1s.jpg    Bild: https://i.postimg.cc/MGfx2w04/P1260861.jpg

    alle fotos elli kny

  • Abriss "Pinte" / Neubauprojekt - Wilhelm-Franke Straße 33-35, Ecke Spitzwegstraße - zuletzt März 2022, Verzögerung durch Grabungen

    Lage der Neubauten im TSP. Die DNN free berichten, daß nun die archäologischen Grabungen abgeschlossen wurden.

    Da man immer wieder uralte Zeugnisse bei Grabungen entdeckte, wurde die Fläche unter (wohl vor Jahren per bodendenkmalrechtlichen) Schutzstatus gestellt.

    Leider wird nicht gesagt, ob das Bauprojekt nunmehr starten dürfe. Die Grabungen sind ja beendet, die Fläche müßte endgültig freigegeben werden.

    Und ob der Bauträger noch bauen mag, sofern bekanntlich alles seither viel teurer wurde, ist noch eine gute Frage.

  • Umzug Möbel-Kraft/Höffner von Altfranken an den Kaufpark - zuletzt hier drei Beiträge zuvor - der neue B-Plan Nr. 3079 befindet sich gerade in der Offenlage im Rahmen der frühzeitigen Beteiligung.

    Wie von taukri im verlinkten Beitrag schon angedeutet, wird der lange Gewerberiegel auf ca. ein Viertel eingekürzt. Die kleineren Gebäude zur Michaelisstraße fallen weg, die Hallen entlang des Nickerner Wegs bleiben erhalten. Auf der freiwerdenden Fläche entsteht nicht nur ein, sondern gleich zwei Möbelhäuser (vermutl. Skonto und Höffner) - mit dem benachbarten und weiter bestehenden Poco-Markt gibt es dort dann gleich drei Einrichtungshäuser - na halleluja! Weitere Gewerbeeinheiten sollen flankierend entstehen.

    In Altfranken wird der bisherige Markt abgerissen, im vorderen Bereich zur B 173 hin sind Gewerbeflächen und im Süden Reihen- oder Einfamilienhäuser vorgesehen, inkl. Durchwegung zu den benachbarten gleichartigen Siedlungen älteren Datums.

  • Danke dir für die Ergänzung! Die Lösungen für Altfranken mit Abriss und Neuausrichtung des Gebiets finde ich nur richtig. Das Möbelhaus dort war einfach nicht mehr wirklich passend für diese Ecke. Überraschend ist für mich jedoch, dass es 2 Möbelhäuser in Nickern geben wird. Mit Skonto und Höffner könntest du aufgrund der Zugehörigkeit zur Krieger-Gruppe richtig liegen. Ist nur die Frage, ob dieser neue Möbel-Sektor in Dresden wirklich sonderlich wirtschaftlich ist mit 3 Händlern an einem Fleck. Wäre mir neu, dass in den vergangenen Jahren ein Hype um Möbel losgetreten wurde und jedes Jahr einmal alles ausgetauscht wird. Aber mal schauen, was wird. Kann mir auch vorstellen, dass Poco dort langfristig die Segel streicht, wenn Skonto und Höffner in der Reihe davor jegliche Sichtbarkeit unterbinden.

  • Die Halbwertzeit der Pressspanmöbel ist begrenzt, da muss kurzfristig immer wieder für Ersatz gesorgt werden. Ebenso kurzlebig sind die Trends, vielleicht hat auch nch nicht Jede(r) ein Boxspringbett.

  • Architekturwettbewerb zur Neuunterbringung des Polizeireviers Dresden-Süd – Öffentliche Ausstellung der Entwürfe im Staatsministerium der Finanzen

    PM des Freistaates

    Es handelt sich um die Liegenschaft Niedersedlitzer Strasse 19 in Prohlis - streetview, wobei drei bisherige Standorte hier zusammengefasst werden sollen.

    Unklar ist, ob der Bestandsbau nur umgebaut/saniert wird - inklusive neuer Nebengebäude, oder es um einen Ersatzneubau geht.

    Jedenfalls ist nur ein mickriger Zweigeschosser geplant, so wie bisher. Daß man ggf nicht neu baut, könnte evtl. am Geldmangel liegen (und an Grauer Energie).

    Ein Gang ins Ministerium sollte die Unklarheit anhand der Planansichten beheben. Ein Büro aus Reutlingen gewann den 1. Preis.

  • ^ Neubau Polizeirevier Dresden-Süd @ Niedersedlitzer Strasse 19 in Prohlis

    Wie aus der Ausstellung im ^Finanzministerium hervorgeht, handelt es sich doch um einen Ersatzneubau. Ich habe ein paar der Entwürfe mitgebracht:

    Hier nochmal der schlichte Sieger im Modell. Warum man keine Strassenbündigkeit will, wie derzeit noch, ist unklar, könnte aber wegen Sicherheit sein.

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    Einer der wenigen städtebaulich viel besser wirkenden Entwürfe, schöner wertiger Klinkerbau. Hier nun dreigeschossig. Das Büro ist oben links im Foto.

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    Die Büro-Koop aus Weimar entwarf einen Riesenkomplex. Unklar, warum die Entwürfe vom Volumen solch grobe Unterschiede aufweisen.

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    Hier mal ein Viergschosser, daher wohl eher kompakt gehalten. Natürlich entschied sich der Freistaat/SIB für einen niedrigen und billigen Bauentwurf.

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    Daher hat den 2. Preis auch ein schlichter Flachbau gewonnen, der mehr wie eine Kita aussieht. Man will hierbei nicht viel Geld für die Polizei aufbringen.

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    Am elegantesten empfand ich einen dresdner Entwurf, der natürlich keine Preis erzielte. Wahrscheinlich zwar schön, aber zu teuer. Hierzu zwei Fotos:

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    Also wen das genauer interessiert, kann noch in die Ausstellung gehen. Dort kann man sich auch mit dem Gebäude des Ministeriums vertraut machen:

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    fotos elli kny - aus der Ausstellung im Finanzministerum Sachsen, Bildquellen in den Fotos

  • Campus Neue Waldorfschule Dresden, Heinrich-Mann-Strasse (zu Niedersedlitz) - tiels längst fertig, teils in Bau, update, Lage TSP, zuletzt #475 (Mai 2023)

    neue-waldorfschule-dresden zeigt schön den Überblick über die Bauabschnitte. Wie ein Bett im Kornfeld wirkt es aktuell, wenn man sich südseitig annähert.

    Links sieht man den roten und orangen Baukörper des BA 1 - also Mittagshaus und Mittelstufenhaus. Rechts ist BA 2 bis Sommer 2026 in Bau (Unterstufe, Hort).

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    Nun im Campus: hier links am hübschen Wagen wird dann bis Sommer 2027 der BA 3 erbaut, der die Oberstufe zum Abitur führt.

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    Fotorunde

    Bild: https://i.postimg.cc/R0tD9jSK/P1290752.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/50MktnyG/P1290753.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/zvztCvnF/P1290755.jpg

    Also Hut ab vor der Leistung, in letzten schwierigen Jahren das Ding sukzessive umzusetzen. Es ist viel geschaffen worden. Mit den Details und Andersartigkeiten müsste sich mal jemand befassen. Innen scheinen die Bauten (notgedrungen) schlichte Betonbauten zu sein, alles rein funktional.

    Einzig mit diesem Standort hier hadere ich und hätte genau diesen Capus gern in der Stadt gesehen. Aber wo gabs solch eine Fläche? Was nun, hier im JWD?

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    Brücke // Speisesaal // Bauabschnitt 2

    Bild: https://i.postimg.cc/1RBY90QC/P1290757.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/nhjdY6Qg/P1290761.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/QxMYVBNX/P1290758.jpg

    Mittelstufenhaus vom Hof aus

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    alle fotos elli kny

  • Prohlis - besser als sein Ruf

    Bürgerhaus Prohlis, Gamigstrasse 26 - nach Erstsanierung fertig, 3,2 Mio € aus 'Soziale Stadt', Bauzeit 06-2022 bis 10-2024.

    Das neue Stadtteilhaus (Bürgerhaus) ist Teil des Palitzschhofes, und mit dem benachbarten Palitzsch-Museum das letzte erhaltene Relikt des Altprohliser Dorfkerns. PM der Stadt (von 11-2024). Folgende Fotos von Ende April zeigen noch den unfertigen Hof, dort waren nur ein Leitungsbau im Gange, das ist längst erledigt, der Hof wurde nicht umgestaltet und blieb schlicht.

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    Zunächst von aussen kommend, liegt in Gelb das Palitzsch-Museum daneben (Gamigstrasse 24), ganz rechts ein Blick im Hof des Palitzschhofes.

    Bild: https://i.postimg.cc/VvV3z9kN/P1270263.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/G2zW5n0G/P1270261.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/fRX6h9nw/P1270266.jpg

    Nach hinten erhielt das Bürgerhaus eine Erweiterung als Neuanbau. Links dahinter prominent die Wohnhochhäuser Gamigstrasse 22 und 20.

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    Eindruck aus dem Georg-Palitzsch-Museum im Dachgeschoss. Es ist sehenswert, es gibt Modelle vom Schloss Prohlis sowie der Plattenbaustadt etc.pp.

    Aber natürlich geht es auch um das Lebenswerk des Astronomen und Gelehrten Georg Palitzsch, aber auch um das alte Dorf Prohlis, was es genau hier gab.

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    Modell der späteren DDR-Plattenbaustadt Prohlis - mit Blick von Süd nach Nord. Der Bogen durch die Bildmitte ist die Gamigstrasse, dort sieht man klein den Palitzschhof zwischen den Hochhäusern, wobei das ganz linke der Hochhäuser heute nicht mehr besteht.

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    ^ unten mittig sieht man das Ev.luth.-Gemeindezentrum von 1989 fast am Standort es ehem. Schlosses Prohlis (abgerissen 1985). der Komplex rechts daneben ist das Altenheim, und dort rechts daneben die Polyklinik (heute Ärztehaus) Prohlis.

    Am Standort des Prohliser Schlosses findet seit Jahren ein förderabhängiges Projekt zur Ausgrabung der Schlossreste statt - Tag24 berichtete kürzlich.

    Schlossgelände sowie der noch erhaltete Schlosspark Prohlis daneben gehören den Erben derer zu Crailsheim, welche die Grabungen erfreuen.

    Der Witz an den Grabungen ist, daß es vornehmlich Schulkinder als Übung am praktischen Objekt vollführen - natürlich unter Anleitung und Obacht eines ausgewiesenen Fachmannes. Hier ein Eindruck, wobei ich es auch auf das Gemeindezentrum im Hintergrund links abgesehen hatte, dessen Glockenturm zur Rechten sichtbar ist. Dazu unten mehr. Die Grabungen brauchen jedenfalls noch paar Jahre Zeit, es geht nicht um Eile, aber das ganze hängt an Förderung, der Bezirk möchte aber mal was vorzeigen können.

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    Hier mal ein Stückchen des ehem. Schlossparks und heutigen Stadtwäldchens Prohlis. Am Ausgang Dohnaer Strasse wurde kürzlich eine tolle neue Stele mit viel Geschichte und Bildern der Anlage aufgestellt (kein Foto) - ebenso gefördert vom Stadtbezirk.

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    Das Ev.-Luth.-Gemeindezentrum (Georg-Palitzsch-Strasse 2) ist freilich ein Spezialbau, welche in der Spät-DDR erlaubt und von der BRD finanziert wurden.

    Diese schöne Aufnahme zeigt es nach Fertigstellung 1989, wobei diese Ansicht heute etwas versteckt liegt und ich sie daher nicht ahnte. Blick von Osten:

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    Ein Foto am Haus zeigt, daß während des Baubeginns noch das Schloss dahinter stand. Es muß also von vor 1985 sein, bzw in 1985 kurz vor dem Abriss.

    Rechtes thumb: Neben dem Glockenturm steht eine grosse Infotafel über das Schloss.

    Bild: https://i.postimg.cc/d1cp1tF8/P1290521.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/SsL5zFQH/P1290522.jpg

    alle fotos elli kny

    Im nächsten Teil geht es ins Plattengebiet.

  • Plattenstadt Prohlis - eine Runde (Fotos aktuell), mit GeoPal sei folgend die Georg-Palitzsch-Strasse gemeint.

    Diese spezielle Balkongestaltung fiel derart ins Auge, daß es zu einer ausführlichen Begehung der meisten Blöcke auf der Suche nach Besonderem kam.

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    Wir sind an der GeoPal, oben an den Nrn. 9+11. Dahinter folgen allerdings klassische Balkongestaltungen, solch Rundungen fand ich nicht nochmal.

    Die Balkonbauweise ist das dominierende Element der Fassadengestaltung. Fast alle Blöcke in Prohlis sind top saniert und weisen Balkonlandschaften mit gewissem Anspruch auf. Das hatte ich so nicht erwartet, aber ich war echt erstmals zu einer Runde hier angetreten. 8|

    Also weiter an der GeoPal entlang:

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    Alten- und Pflegeheim in grossem Komplex an der GeoPal ggü

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    an der Spreewalder Strasse - hofseitig:

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    Hier (Vorbild^ linksweg) fallen der opulente Vorgartenbewuchs auf. Was hier schon gediegen wirkt, zumindest was man aus paar Metern Abstandsgrün rausholen kann.

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    Spreewalder Strasse - strassenseitig: also von Mutlosigkeit an Farbe kann hier keine rede sein.

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    Blick aus einem WBS70-Block hier nordwärts, man fährt vornehm in einer Glaskanzel gen Himmel. Rechts die Hochhäuser an der Prohliser Allee.

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    Gutes Straßenbild aus der Spreewalder Strasse gen zuletzt sanierte Hochhäuser

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    11-Geschosser (Südseite) am Stadtteilzentrum Jacob-Winter-Platz - auch hier eine wertige angenehme Fassadengestaltung.

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    Auffahrt auf 16er-Hochhaus: Ausblick über das Einkaufs- und Stadtteilzentrum am Jacob-Winter-Platz. Vorn rechts ist auch das Bezirksamt ansässig.

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    Stückchen nach rechts: Blick in die Prohliser Allee, ganz hinten der Elbhang mit Fernsehturm. Rechts-mittig lugt an der Finsterwalder Strasse eine unsanierte Platte hindurch.

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    weitere Ausblicke: hier vorn die Hochhäuser Gamigstrasse, mittig der Otto-Dix-Ring, hinten die Türme der Innenstadt, am Horizont der Hang von Radebeul.

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    Bild: https://i.postimg.cc/W3gGNg67/P1290540.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/HLf01B5x/P1290542.jpg

    Bild: https://i.postimg.cc/7LC1Rp5d/P1290539.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/Hntb5mNc/P1290544.jpg

    alle fotos elli kny

    Weiter gehts später in Teil 3.

  • Plattenstadt Prohlis - letzter Teil 3

    Bogen der Prohliser Allee - ein markanter städtebaulicher Move mit starken Platanen, sowas Großzügiges wurde seit Jahrzehnten nicht mehr erreicht.

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    DDR-Ladenzeile am Zentrum Jacob-Winter-Platz. Erst später kamen die Neubauten links angeschnitten hinzu, die Läden hier wurden zur Nebenlage.

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    Die 11-Geschosser entlang der Prohliser Allee gen Albert-Wolf-Platz. Erst bei der Sanierung wurden die schrägen Balkonformen angebracht.

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    Ecke nahe Albert-Wolf-Platz mit einer der wenigen erhaltenen DDR-Wandgestaltungen. Am A.-Wolf-Platz steht auch der Pusteblumenbrunnen.

    Der sieht in Aktion immer noch sehr beeindruckend aus (noch kein Foto gemacht), der Brunnen wurde hier doch vollständig wiedererrichtet.

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    An der Herzberger Strasse 17-29 - also in Rücklage der 11-Geschosser der Prohliser Allee

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    An manchen Stellen stehen Tafeln mit Bildern aus der Erbauungszeit von Neu-Prohlis bzw mit örtlichen DDR-Motiven. Wie viele es gesamt sind und wo sie alle stehen, ist unklar. Ich war nicht überall im Plattengebiet unterwegs. Es gibt auch einzelne Stelen der neueren Zeit, wie ganz rechts zu sehen.

    Bild: https://i.postimg.cc/bvVsbJL2/P1290552.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/VkRSf4Cg/P1290551.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/Jz1n2J2k/P1290553.jpg

    Einen Block weiter an der Herzberger Strasse 3-15 dann doch nochmal runde Balkonelemente - wenn auch in der räumlichen Dimension.

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    Üppiges Grün an den Hochhäusern Gamigstrasse, es ist quasi Teil des Grünzuges Geberbach, welcher ganz Prohlis durchzieht.

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    Der Grünzug Geberbach zieht sich entlang der Gamigstrasse nordwärts (im Foto-Rückblick rechts hinter den Bäumen), zum Besuchstag war der Bach ausgetrocknet. Der Grünzug geht auf die DDR-Planung zum Wohngebiet zurück und wurde schon damals in beeindruckender Weise umgesetzt.

    Hier im Abschnitt gibt es allein drei blaue Fußgängerbrücken über die Bachlage, welche gleichsam strukturbildend wirken (kein Foto).

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    In nordwestlicher Randlage dann weite unsanierte Bestände an der Gubener-/ Lübbenauer Strasse, welche zuletzt die Stadt von Vonovia erwarb.

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    Das ganze obige Geviert mit der Vetschauer Strasse wird stückweise bis 2030 rum durch die WiD saniert. Man nennt das hier Spreewaldquartier.

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    Vetschauer Strase 1-13 dort ggü mal in seltenen kühlen Farben gehalten. Die WiD wird es so sichtlich fortsetzen, wie man der Visu des 1.Blocks entnimmt.

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    Über die Prohliser Strasse gehts zurück. Und hier trifft man sogar auf alte Häuschen aus den 30ern und dann 60ern. Hinten die Gamigstrassen-Hochhäuser.

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    Eben jene Hochhäuser in noch unsaniertem DDR-Gewand wirken mit passendem Großgrün noch besser.

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    Am Palitzschhof schließt sich die Runde, und man entdeckt noch das Denkmal für Johann Georg Palitzsch. Prohlis wirkte sehr entspannt, ruhig, in bunten Farben, mit noch vielen Quartieren älterer Ur-Bewohnerschaft, die Anlagen sind meist gepflegt, es gibt mehrere Wohnungsgesellschaften. Lediglich die städtischen Flächen an und auf der Gleis-Trasse der DVB durch Prohlis sind dauerhaft vermüllt, an manchen Ecken ist wird es deutlich proletarischer und rauer. Insgesamt aber keinesfalls durchweg ein Stadtteil von Problemen oder gar Ghetto. Wer will, kann viel Entdecken und sich mal drauf einlassen.

    Weitere Infos siehe prohlis-magazin.

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    3 Mal editiert, zuletzt von Elli Kny (27. Juli 2025 um 23:54) aus folgendem Grund: rechtschreibfehler korrigiert

  • EFH-Neubaugebiet "Pfaffenberg" (Neutorna) = B-Plan Dresden-Leubnitz/Neuostra Nr. 2 - Wilhelm-Franke-Straße - update, TSP, zuletzt #523

    DNN paywall berichtet etwas über eine unklare Zukunft für das grosse EFH-Neubaugebiet mit ca. 120 Häusern. PM der Stadt (April 2024).

    Der strauchelnde Häuslebauer aus Bremen, die Interhomes AG, ging in Insolvenz, zuvor scheiterte eine erwartete Übernahme durch die Zech Group.

    Sollte das Projekt nicht vor dem Aus stehen, so dürfte es doch spürbare Verzögerung geben. (kann jemand die DNN lesen?)

    Im letzten Post war die Rede, daß "Mitte 2025 die Vermarktung starten" sollte, nun also wahrscheinlich nicht zufällig die DNN-Meldung.

    Die archäologischen Grabungen dürften längst durch sein, hat man schon mit irgendwas vor Ort begonnen? Der Stadt fällt ein teurer Ausbau der Frankestrasse zu, dessen Realisierung zuletzt auch unklar blieb.

    Wie derzeit alle Bauvorhaben schwierig umzusetzen sind, so begrüße ich doch diesen Stop aus nun anderem Grunde. Solche massiven Zersiedlungen in die Landschaft ist generell nicht mehr zeitgemäß, und es paßt auch nicht zum Anspruch der dresdner Stadtplanung mit dem Leitbild der Europäischen Stadt, immer wieder Stücken amerikanischer auto-abhängiger Stadt für die feuchten Träume weniger hinzuzufügen, was sich im Stadtgebiet bemerkbar macht.

    In der Stadt sind Unmengen Baupotenziale vorhanden, jene müssten mobilisiert werden (auch wenn es anstrengend ist), bevor bequem Kaltluftgebiete und Schwarzerdeböden geopfert werden.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    DNN paywall berichtet etwas

    • Der Insolvenzverwalter führe Gespräche bzgl. der weiteren Entwicklung des Gebiets
    • Es seien noch keine Grundstücke verkauft worden
    • „Ohne Insolvenz des Investors hätten die ersten Bauarbeiten zur Baufeldfreimachung bereits starten können, um den Hochbau und die Erschließung vorzubereiten“
    • Die Stadt werde an den Planungen festhalten, der B-Plan entspreche weiterhin den städtebaulichen Zielen
  • ^ Danke. Ha ha, "städtebauliche Ziele", herrliches Theoriegeschwurbel, wenn man die Welt von oben und mit großem Planmaßstab nur eine "Lücke" im Siedlungsgefüge sehen will, welche es "abzurunden" gilt. Da könnte man sofort 10 Gegenargumente aufzählen, wie genau sowas die Ziele der Stadt(planung) verfehlt (Innenentwicklung, diverse Ökoaspekte, ÖV-Förderung, Modal Split, Wasserhaushaltung, Lärm etc.pp - eine nicht enden wollende Liste).

    Die "Stadt", so wie die Presse gern abkürzt, gibt es nicht. Ich bin sicher, daß die Meisten im SPA solche Baugebiete nicht mögen und nicht wollen, aber sie sind freilich unter Zwang, und dann gabs ja mal einen Ratsbeschluß auf CDU-Initiative, wieder mehr EFH-Gebiete auszuweisen. Letzteres wird durch den Bau(rechts)turbo der neuen Bundesregierung ebenso erleichtert. Die "Stadt" als Verwaltung ist es eben nicht, sondern einzelne Oberste und eben manch Parteien.

    aktuelle Fotos heute beweisen vor Ort: das Baugebiet ist überflüssig wie ein Kropf, es passt dort überhaupt nicht hin, es wäre Schade um das Landschaftsbild.

    Und es gibt vorn gleich ein Regenrückhaltebecken als "Anwassertechnische Anlage" der Stadtentwässerung, welche erhalten bleibt. Von archäolog. Grabungen war nirgends was zu sehen. Keine Ahnung wo das genau gewesen sein soll. Aber es sind auch noch keinerlei vorbereitende Baumaßnahmen erfolgt, zum Glück.

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    Die Leute, die dort drumrum wohnen, wohnen zum Großteil auch erst seit 15 bis 20 Jahren dort. Die haben damals freilich auch Landschaft zerstört.

    ^ Hier im Foto geradeaus soll künftig eine neue Baumallee führen, welche für die Eulen da sei. Es gibt eine Eulenpopulation hier, aber es wird bezweifelt, daß die Eulen genau diese neuen Bäume mitnichten erwählen für die neue Eulenstube. thumbs: zweimal Blick nach Osten, ganz rechts nach Süden.

    Bild: https://i.postimg.cc/tJPTCfw4/P1290821.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/BQ9bwSPL/P1290824.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/dQTDBk3c/P1290823.jpg

    ^ alle fotos elli kny

  • Altleubnitz

    Stadtpalais am Leubnitzbach - Neubau Spitzwegstraße 70/ Wilhelm-Franke-Straße 33, 33a, 35 - drei Stadthäuser von USD, in Bau, Projektseite bei USD

    zuletzt #566

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    unten die Visu vom Bauherren USD Immobilien Dresden

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    Bild: https://i.postimg.cc/7Y36FFSB/P1290826.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/4dH4BqJQ/P1290828.jpg   Bild: https://i.postimg.cc/v89HnJ2Q/P1290829.jpg


    Altleubnitz 8 - wurde zu Ferienwohnungen und nachsaniert, Vorzustand streetview - wo es im Juli 2023 sichtlich leerstand. im Hof ist nun wohl Kfz-Parkplatz.

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    Klosterteichplatz 11 - letztes Verfallsobjekt der Gegend geht in Sanierung :thumbup:

    der Architekt ist hier selbst Bauherr und später Vermieter - offenbar ein Altbaufan und -fachmann. streetview. Solch Häuschen haben etwa 80m² Wohnfläche.

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    Es ist ein Denkmal, man wird behutsam sanieren, in etwa einem Jahr sollte man dann schon sehen, wie es dann ausschaut.

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    alle fotos elli kny / ausser Visu von USD

  • Was städtische Bedienstete(!) "nicht mögen" oder "nicht wollen", sollte in einem rechtsstaatlichen Verwaltungsapparat so gar keine Rolle spielen!

    Einzig demokratisch herbeigführte Mehrheitsentscheidungen sind relevant, alles andere sind diktatorische Missstände.

    "Die Stadt werde an den Planungen festhalten, der B-Plan entspreche weiterhin den städtebaulichen Zielen." Dem Ratsbeschluss entsprechend, optimal!