Dresden: Wilsdruffer Vorstadt

  • Freiberger Straße 31 - Ecke Maternistraße


    Der Plattenbau hat nun in allen Etagen neue Fenster bekommen und wird wohl erstmal so bleiben.


    Am Schwimmbad werden am Altbau nun auch schon neue Fenster eingebaut.

  • Revitalis(ation) Schweriner Strasse - update


    heute gehts mal hintenrum.
    Start aber am Wettiner Platz mit beeindruckender Containervorfront:


    Blick aus dem mittleren von drei (!) grünen Innenhöfen, welche die 60er-Riegel bilden und welche der Neubauriegel nun nordwärts abriegelt.
    Damit bleibt es ein riesiges Strassen"geviert", welches keine Querstrassen aufweist.


    dort näher dran


    und dort nach rechts geschaut zwischen 2 der Hinterhofbaukörper


    nochmal von dort nach links geschaut auf die Rückpartie des Hotelabschnitts


    Hofsituation von zweiten Grünhof der 60er-Bebauung aus

    ^ erst jetzt zuhaus' sehe ich (wie so oft...), daß da nicht bloß ne Tischtennisplatte steht, sondern vorm Klötzchen hinten auch mehrere Probefassaden für die "Nordfront".


    Blick aus dem dritten 60er-Grünhof. Diese Innehöfe haben etwa die Größe derer in der Seidnitzer Strasse in der Pirnaischen VS.
    Mittig-rechts sieht man auch die beiden rudimentären Gründerzeitler an der Schweriner Strasse von hinten.


    dort näher dran


    Blick nach links entlang der Langseite der Anlage, hinten die Hofkuben


    Drehen wir uns um, überschaut man besagten "dritten" Hof in Richtung Freiberger Strasse


    Schweriner Strasse: Übergang von Gründerzeit zum Neubau


    dort nach rechts geblickt: unendliche Weiten!

    In gerasterter Unendlichkeit wird es definitiv der gewaltigste Koffer, den wir neuerdings in DD hingestellt bekommen.




    und noch was:
    Hingegen verschleierte sich die mopsige kleine Verfallsbehausung der Grünen Strasse 24 mittels Bauaufsichts-Burka.

    Im hinteren und entkernten Altbauteil steht zwar ein Kran, aber mE haben etwaige Baumaßnahmen noch nicht begonnen.
    Was aus der Hutfabrik rechts wird, weiß wohl nur der Wind.. äh.. der Freistaat.

  • Meines Erachtens eine hervorragend pragmatische städtebauliche Lösung. Bestehender Wohnraum wurde erhalten und saniert, es wurde nachverdichtet, der Straßenraum wieder vernünftig definiert und eine zurückhaltende einheitliche Farbgebung vorgenommen (endlich mal mal nicht so ein gruselig bunter Kladderadatsch, wie so oft bei Plattenbausanierungen). Sogar die Gestaltung der Neubauten finde ich halbwegs gefällig.

  • Also wären wir außerhalb des Zentrums, dann würde ich dir völlig Recht geben, Snirtje Bra. Für das Zentrum finde ich diese Lösung deutlich unbefriedigend. MMn hätte man die Straße erheblich verschmälern und Geschosswohnungsbau im Blockrand um die Hochhäuser setzen können, ähnlich der Projekte um die und nördlich der Schweriner Straße. So sehe ich hier Vorstadt und toten Raum, und das ist schade.

  • ^ Ich stimme zu: Entweder hätte der Straßenraum verengt und ein Blockrand errichtet werden müssen, der die Hochhäuser zu Hofhäusern gemacht hätte. Auch die komische Krümmung der Straße an dieser Stelle hätte begradigt gehört. Oder: Man hätte die Hochhäuser nur sensibel saniert ohne die komischen Würfel dazwischen und dort den sozialistischen Städtebau konserviert - als Zeuge, falls irgendwann mal die Umgebung nachverdichtet sein sollte. So ist leider das schlechteste aus beiden Versionen jeweils verwirklicht worden. Die sanierten Hochhäuser an sich finde ich zudem deutlich unattraktiver als im unsanierten Zustand.

  • Bürohochhaus Dippoldiswalder Platz - die Sanierung startet


    ein Foto von heute:



    Richtung Altstadt / Külzring steht derzeit auch ein neues Baugerüst am Bankhaus.

  • Orangerie an der Herzogin Garten - Saal GmbH


    Mal wieder ein kleines Update zur Orangerie.


    Gartenseite nun fast komplett mit Sandsteinen. Es fehlt nurnoch die Balustrade.


    Details, im Altbauteil fehlen noch die Fenster.


    Der Wind hat die Figuren wieder etwas freigelegt.


    An der Straßenseite ist man noch nicht weiter mit der Fassade.


    Genauso sieht es noch am rekonstruiertem zweiten Kopfbau aus

  • Hofgärten Dresden, Schützengasse - Columbus, Knerer-Archi
    zuletzt #676
    Auch hier nochmal abschließend. Also das Projekt ist schon mies, wie Archo zuletzt schon zusammenfasste, aber man muß abwarten, wie und bis sich das Umfeld entwickelt.
    Vielleicht stört es dann gar nicht mehr so, wenngleich es schade für den Schützenpark bleibt.


    statt Kunst am Bau - Kunst vorm Bau:


    Die Vorfläche zur Schützengasse ist beräumt und scheint auf eine Bebauung zu warten.


    Ob Herr Knerer qua dieses "Störfaktors" in Bildmitte bereits Pickel bekam, ist von der SäZ noch nicht berichtet worden.

  • Jacobi Höfe - Revitalis AG


    Mittlerweile verdeckt das Grünzeug langsam den Baufortschritt ;)


    Es wird fleißig gedämmt und das DAch muss auch noch gedeckt werden.



  • Herzogin Garten


    Es haben die ersten Baumpflanzungen im öffentlichem Park begonnen. Es wird wohl ein paar Jahrzehnte dauern bis diese auch ausreichend Schatten bilden :/


    Der Sandsteinsockel für die Zaunanlage ist aebenfalls fast vollständig.

  • SPD-Herbert-Wehner-Haus, Packhofviertel - update



    Auf Stahlbeton scheint direkt die Werksteinplatte gesetzt zu werden.


    Bonusbild: Opernwerkstätten dort ggü - zugleich Kandidat im Wetbewerb "Schönster Hinterhof der Landeshauptstadt". :D

  • Elli, zur Ergänzung: Die Außenwände des Wehner-Hauses bestehen aus sogenannten Sandwich- Elementen. Das sind Betonelemente bei denen zwischen einer Tragschale und einer Vorsatzschale noch Dämmplatten eingebaut sind. Diese Elemente werden liegend im Betonwerk hergestellt. Die Sichtschale liegt dabei unten. Der Vorteil ist, dass ziemlich große ungeteilte Ansichtsflächen mit sehr hoher Betonqualität möglich sind. Dazu ist der Wandaufbau sehr schlank. Rohbau und Fassade entstehen damit in einem Rutsch. Die gleiche Bauweise findet man z.B. auch bei der Sporthalle der 101. OS an der Pfotenhauerstraße. Die Technologie bringt so viele Vorteile mit sich, dass ich mich immer wieder frage, warum sie doch eher selten eingesetzt wird.

  • ^ Du hattest ja andernorts dieses Sandwich-Verfahren schon mal dargelegt. Es wirkt halt so, als wäre nur minimal Platz für besagte Dämmplatten dazwischen. Wie dick ist die Dämmschicht denn und haben die beiden "Brotseiten" schon hohen Dämmwert? Wichtiger noch wäre einer deiner angedeuteten Vorteile: wie siehts denn mit den Kosten bei Massenfertigung aus? Wenn das gegeben wäre, steht Folgendem die Türe offen:


    Mir kam diesbezüglich ein weiterer Gedanke:
    Herr CG-Gröner (kürzlich in bemerkenswerter TV-Doku) sowie weitere, welche nun an den Start gingen mit ihrer Renaissance des vorgefertigten (Sozial-)Massenwohnbaus für angespannte Wohnmärkte (erinnert sei an Gröners neues Erfurter "Plattenwerk"), haben damit doch machbare Möglichkeiten, ihre gestalterisch als Bedrohung der Stadtbilder erwarteten Wohnbaurelikte doch zu größerer Zufriedenheit aller führen zu können und davon selbst in Image und in Bar zu profitieren.


    kurz gesagt: die Sandwichmethode - richtig angewendet wie hier oben - kann innerhalb erwarteter verträglicher Kostenrahmen aus dem drohenden Grauen annehmbare bis ansehnliche Fassaden kreieren. War doch im Sozialismus mit Waschbetonsteinchen oder Kacheln nicht groß anders, hust... - nur eben noch ohne Dämmung.

  • Elli, ich bin kein Experte für die Bauweise und ihre Möglichkeiten und Grenzen. Bei einem Projekt an welchem ich beteiligt war, betrug der Gesamtwandaufbau 38cm: Stahlbetontragschale 20cm / Kerndämmung PU 10cm / Stahlbeton- Vorsatzschale 8cm. Mittlerweile sind die EnEV- Standards höher und die Verfügbarkeit von umweltfreundlicher Fernwärme ist für die Berechnung der Dämmstärke sehr von Vorteil. Wo die Grenze für die Dämmstärke in dem System liegen, weiß ich nicht (dass es aber auch heute geht, beweist ja gerade das Wehner-Haus). Ein weiterer Faktor bei der Systemwahl ist, dass Vorhangfassaden den Vorteil haben, bei Nicht-mehr-gefallen ausgetauscht werden zu können. Die Vorsatzschale beim Sandwich hängt dagegen bombenfest. Abschließend ist für die wohnungsbauenden Investoren die Lage so, dass eine Sandwichwand zwar im Verhältnis zu einer ordentlichen Vorhangfassade unschlagbar günstig ist - nicht aber im Vergleich zu einem schnöden WDVS.

  • Herzogin Garten - Saal GmbH


    In der Straße An der Herzogin Garten wurden nun die Bäume gepflanzt


    An der Orangerie hat man nun auch begonnen den neuen Kopfbau mit Sandstein zu verkleiden



    Hier noch ein Blick auf den alten Kopfbau


    Gartenseitig nicht viel Neues


    aber es wurden wie gesagt schon Bäume und Büsche im Park gepflanzt


    Der Sockel für den Zaun ist nu nauch fertig. Mal sehen ob im Juni der Zaun kommt.

  • ^ Ergänzung (... upps, der Tag d. off. Tür war doch schon Fr. statt Sa. :mad2: , also bissel Foto-Beifang vom Sa.)





    ^ glaube da sind Wasserbassins in Bau