Dresden: Altmarkt

  • Star-Inn Hotelprojekt Haus Altmarkt


    standort HIER
    allg. infos HIER
    genauere projektinfos hab ich noch nicht gefunden. invest soll ca. 12 mill euro sein.
    es soll der gleiche bauherr sein wie bereits nebenan beim NH-Hotel Altmarkt.


    eher unbemerkt begannen hofseitig die umbau- und sanierungsarbeiten am haus altmarkt


    zudem sollen teile des wohnquartiers saniert werden. möglicherweise auch die seite zur weissen gasse, denn dieser riegel steht seit etlichen jahren leer.

  • Eröffnung Markthalle Café Prag am Altmarkt



    haupteingang seestrasse


    treppenhaus des 50er-jahre aufbaudenkmals


    sanierter saal des ehem. varieté-theaters


    übergangsbereich zum neuen anbau (hofseitig)
    mit gläsernem zylinder-aufzug und bereits zerborstener geländerscheibe


    der vielkritisierte neubau in seiner ganzen pracht

    die obergeschosse sind noch baustelle und daher dunkel.

  • Rathaus beleuchtet


    normalerweise wird das rathaus abends und nachts nicht von aussen angestrahlt (nur der turm). derzeit bietet sich aber aufgrund des baustellenschutzes ein anderes bild. ich finde, in dresden müssten viel mehr gebäude abends beleuchet sein und nicht nur die elbschaufront.

  • temporärer Zuwachs auf dem Altmarkt

    Jetzt mit dem Schnee kommt wenigstens auch etwas Après-Ski Atmosphäre auf.
    Wirkt zwar nen bissel kitschig aber belebt denn Platz etwas. Weiß jemand wie lange das Hüttchen stehen wird?


    Gruß
    Christian

  • Klarer mangel an Einzelhandelsflächen in Dresden....
    Gerade das zweite Bild ist ja recht symptomatisch. Was will man sich da auch aufhalten? Der ganze Raum zwischen Altmarkt und Wallstraße ist im Grunde ein einziges riesiges Einkaufszentrum. Abwechslung gleich null. Und so sieht es auch aus. Was die da nach der Wende geritten hat, möchte ich mal wissen. Gelernt hat man anscheinend nichts. Das Ding zur Wilsdruffer Straße ist ja erst ein par Jahre alt und sieht genauso toll aus.

  • Verwundert diese Leere irgendwen? Micht nicht, auf jeden Dresdner kommt soviel Verkaufsfläche wie selbst in München nicht und man baut fleißig weiter (Albertplatz-EDEKA/Leipziger Bahnhof-GLOBUS).

  • Ja, es fehlt Verkaufsfläche, im Zentrum

    Was soll der Sarkasmus? Die Altmarktgalerie ist ja durchaus gelungen und wie es scheint läuft es auch sehr gut. Das Problem ist nicht die große Zahl an Verkaufsflächen, nicht in dieser Innenstadt- und Einkaufslage. Das Problem ist eigentlich immer das gleiche bei diesen Malls und man macht scheinbar überall den gleichen Fehler und die Stadtplaner scheints nicht zu stören. Diese Malls sind introvertiert und selbst wenn sie neue Wegeverbindungen bieten, saugen sie den Publikumsverkehr in sich auf und entziehen dem Stadtbild das Leben. Ich möchte wetten, daß auf den beiden Bildern oben hinter den Mauern zu diesem Zeitpunkt mehr Leben herrscht. Man könnte ja gegensteuern und den Einkaufscentern mehr Öffnung nach außen verordnen. Gerne würde ich mal einen Branchenspezialisten dazu hören, warum man nicht die Läden in solchen Centern sowohl nach innen und wo es möglich ist auch nach außen öffnet. Warum hat man nicht der Altmarktgalerieerweiterung an der Wilsdruffer Straße Arkaden verpasst und damit die Arkaden vom Altmarkt fortgeführt. Dann auch Eingänge der Geschäfte auf dieser Seite nach außen und man könnte sogar von Aufenthaltsqualität sprechen. Bedauerlich ist diese mangelnde Kreativität bei der Realisierung solcher Projekte. Kann man da nicht mit Auflagen gegensteuern? Oder fehlt vielleicht überhaupt eine Vision, wenigstens für die Innenstadt? Aber nicht nur die kommunale Verwaltung ist gefordert. Auch die Projektentwickler scheint der Autismus befallen zu haben. Warum wird nicht Rücksicht auf die Umgebung genommen. Warum kooperiert man nicht verbindet bspw. die Markthalle Cafe Prag mit der Altmarktgalerie und öffnet sie gleichzeitig an einem möglichen Übergang mit Eingängen und Gastronomie nach außen? Warum wieder so eine lieblose (wenn auch durch die Rundung versucht zu beeindrucken) Glasfassade ohne rückspringendes, schützendes Erdgeschoss? Stattdessen glatt durchgezogen bis zum Boden und keinen Schutz bietend, Hinterhofsituation. Und mal ehrlich, auch das Konzept der Markthalle überzeugt nicht. Gemeinschaftssitzflächen (Stichwort Kantine) vor ringsherum platzierten Fast- und Worldfood-Ständen. Zum Teil so unsichtbar platziert, daß einem die Gastronomen direkt leid tun, weil man den Eindruck hat, daß diese den ganzen Tag nichts verkaufen werden. Da ist häufiger Wechsel der Anbieter schon vorprogrammiert. Weiterer Vorschlag, um das Inselgefühl der einzelnen Shopping Hot Spots zu mildern wäre, die Bebauung der Wallstraße bis direkt an die Hauptstraße des Dr.-Külz-Ringes zu verlängern und damit sozusagen vor dem Eingang zur Altmarktgalerie einen Platz zu schaffen. Auf der platzzugewandten Seite des Neubaus ist natürlich Einzelhandel vorzusehen. Damit würde quasi ein Dr.-Külz-Platz geschaffen. Es wäre ein neuer Stadtraum und damit die Trennung zwischen Prager Straße und Altmarkt durch die vierspurige Verkehrstrasse gemildert.Außerdem ist damit die Wetterseite geschlossen und es würde nicht mehr so gnadenlos über die steinerne Freifläche ziehen.
    Um es zusammenzufassen, im Stadtzentrum, in sehr guter Lauflage, kann es eigentlich nicht zu viele Handelsflächen geben. Da fehlt in Dresden sogar noch einiges im hochpreisigen Bereich der Luxusmarken (oh Gott bewahre, Dekadenz, das geht ja gar nicht). Nur muß endlich diese Lieblosigkeit und der Autismus der einzelnen Projekte überwunden werden. Man kann auch modern bauen und trotzdem eine gute Aufenthaltsqualität schaffen. Daran mangelt es nämlich sehr. Ich würde sogar soweit gehen und sagen, lieber ein wenig Kitsch und Zierde als weiterhin Fassade glatt bis zum Boden und Natursteinplatten glatt und satt. Und bitte Übergänge schaffen. Trennende Flächen mildern und einzelne Projekte verbinden. Das Flanieren erleichtern.

  • ^Ist schon richtig, was du schreibst. Die Frage, warum man diese Gebäude nicht nach außen öffnet, brauchen wir einen Branchenspezialisten von ECE gar nicht fragen. Die Antwort liegt seinerseits auf der Hand. Die Verantwortung für die ganze Chose liegt dafür klar bei der Stadt. ECE hat genau das gebaut, was sie eben immer bauen und das hätte man wissen müssen.

  • Aber genau das würde mich mal interessieren. Warum wird es immer so gemacht? Die Vorteile müssen doch die Nachteile überwiegen.
    Ich kann ja verstehen, daß die Überwachung und die Sicherheit gegen Diebstähle auf diese Weise mit deutlich weniger Aufwand herzustellen ist. Aber kann man nicht, gerade in Innenstadtlagen, viel mehr Menschen in solch ein Center und gerade auch in die nach außen liegenden Läden locken, wenn diese Läden sowohl einen Eingang nach außen und einen nach innen haben? Oder will man über zentrale und repräsentative Eingänge eine (wofür nützliche?) corporate Identity des Centers schaffen? Was ist der Grund? Denn mal ehrlich, diese endlosen Schaufensterfronten an unwirtlichen, keinerlei Schutz bietenden Fassaden solcher Center schaut sich doch kein Mensch an.
    Eine Idee wäre ja noch, die an den Straßenraum grenzenden Flächen als Gastronomie zu entwickeln und im Sommerhalbjahr mit Au0engastronomie die Straße zu beleben. So wie man das im Centro Oberhausen gemacht hat. Nur das dort die Gastronomie nicht an den Straßenraum der Innenstadt grenzt, sondern die Rückseite des Centers belebt und das wie ich finde sehr erfolgreich.

  • Aus Sicht des Centers muss man das nicht, denn man holt sich die Aufenthaltsqualität nach innen. Man stellt Bänke auf, Grünzeug, baut Brunnen usw...
    Je unwirtlicher das Außengelände und umso "gemütlicher" es da drinne stattdessen gemacht wird, vielleicht noch mit einem Restaurant oder mehreren oder ner Eisdiele und mit Verantstaltungen und und und, desto länger werden die Menschen an das und in dem Center gebunden und wenn sie sich dort länger aufhalten, kaufen sie vielleicht auch mehr. Für mich sind so introvertiert konzipierte Center ein Parasit im Stadtkörper.

  • Rathaussanierung


    ist es jemandem schonmal aufgefallen, dass das fensterband am dach - vormals betonfassade (?) (linke seite) - nun mit einer (vermutlich) dunklen plastikhaut überzogen wird (rechte seite)? für mich gehts in ordnung, allerdings nimmt es dem altbau etwas die steinerne optik. die schicht scheint nur aufgeklebt zu sein. es muss natürlich ein modernes assessoir an den bau ran, damit man ihm die ankunft in der neuzeit ansehen kann.

  • Bürohochhaus Pirnaischer Platz


    das seit äonen leerstehende denkmalgeschützte gebäude wilsdruffer strasse 3 soll laut dnn bis ende 2015 saniert werden. erstaunlicherweise ist es immer noch in städtischem besitz, daher soll in kürze der finanzausschuss des stadtrats einem verkauf an den investor zustimmen.


    leider habe ich keinen weiteren zugriff auf den dnn-artikel.
    es ist schon erstaunlich, wieviel sachfremder besitz noch in kommunaler hand liegt, insofern kann eigentlich nicht von verscherbelung des tafelsilbers gesprochen werden. dennoch mutet es dieser jahre genau so an, schaut man sich all die großen und kleinen flächen und bauten an, die die stadt zum ausgleichen des finanzhaushalts in so kurzer zeit abgetreten hat.

  • Rundgang im Restaurantviertel



    Gewandhausstrasse



    Kreuzstrasse



    Weisse Gasse



    Rathaussanierung an der Kreuzstrasse



    natürlich ist auch direkt auf dem Altmarkt viel Grün möglich, wenn man will.

    Einmal editiert, zuletzt von Elli Kny () aus folgendem Grund: bild ergänzt

  • Das Café Prag am Altmarkt wird aufgepeppt
    zuletzt in post 22


    Nach einigen Auszügen von Geschäften aus dem Bau, berichtet heute fundiert die DNN.


    zuletzt kam die sache in die diskussion. befragte leute wünschen sich an dieser stelle eher ein vornehmes Café sowie frischeversorgung aus der region a la "sächs. supermarkt". die nun vorgesehene strategie lässt doch wieder hoffnung aufkommen.


    im übrigen stehen großteile der altmarktarkaden nebstan (altmarkt westseite) immer noch leer.

  • Rathaussanierung - update


    weil die DNN berichteten, kann vom derzeitigen baugeschehen berichtet werden:


    derzeit sind innenausbau und trockenbau am werke:
    - estrich, wände, decken und böden in ost- und südflügel
    - weiterer ausbau des rechenzentrums
    - vielerorts wird an der haustechnik, lüftung, klimaanlage, heizung und elektrik gearbeitet
    - malerarbeiten begannen im südflügel
    - fensterbänke im süd- sowie türrahmen und fußböden im nordflügel (teil 3)
    - in kürze werden glaselemente in den fluren eingebaut (vermutlich zwischentüren o. dgl.)
    - kuppelhalle des turms bekommt neue holzfenster
    - alle dacharbeiten werden in diesem monat abgeschlossen, der bauaufzug bleibt noch bis ca. frühjahr 2015, ebenso die gerüste um die goldene pforte
    - im ratskeller startet wohl die sanierung mit kleineren ausbauten alter haustechnik


    der gesamte 1.BA soll ende september 2015 fertig sein, die kosten betragen ca. 36,7 mill. euro (statt geplant 25 mill.). die stadt sitzt noch auf den mehrkosten von fast 12 mill. euro, erwägt laut dnn eine schadenersatzklage ggü der inzwischen entlassenen ARGE. derzeit steuern ein planungsteam aus freital sowie mitarbeiter des hochbauamtes den bauablauf.

  • Gewandhaus-Hotel wird saniert


    wie die SäZ schreibt, soll das Haus zum Jahresende schließen und ca. 3 Monate später als 5-Sterne-Hotel neueröffnen. Derzeit ist es ein 3*** Radisson-Hotel. Laut Aussage soll das Haus "vom Keller bis zum Dach erneuert" werden. Die Frage, die sich stellt ist, ob auch Fassade und Dachdeckung erneuert werden - beides macht mittlerweile einen bedürftigen Eindruck und ich hoffte schon länger darauf. Zwei leitende Hotelangestellte heute vor dem Hotel konnten mir die Nachfrage nicht klar beantworten. Hauptsächlich muss die gesamte Inneneinrichtung erneuert und an höheren Standard angepasst werden. Dass überhaupt ein weiteres Haus im Luxussegment angestrebt wird, ist markttechnisch mE nicht ganz nachzuvollziehen - aber ok, die werden sich schon was dabei gedacht haben. Die beiden Angestellten halten die drei geplanten Umbaumonate für ziemlich abwegig. Mal sehen was kommt.


    ^ vor dem Landhaus blühen schon die japanischen Dingsbums-Kirschbäume, aber das hat alles seine Richtigkeit so, wie im Stadtmuseum gesagt wurde.