Dresden: Friedrichstadt

  • Schwarzmetaller : Willkommen im Forum.
    Richtig, am Bahngebäude geht es erstmal nicht weiter. Daher gabs zunächst keine weitere Info von mir. Das massive Schutzdach deutete schon auf keine Kurzzeitlösung hin.


    Die Umsetzung des Grünstreifens Schäferstraße soll in diesem Jahr noch umgesetzt werden, ob es sich durch noch fehlende Grundstücke verzögert, weiß ich nicht. Vielleicht zieht man andere Teilmaßnahmen vor, z.B. den Stadtplatz Ecke Adlergasse oder den Querweg. Das Bauland ringsrum ist jedenfalls schon immer bebaubar gewesen, wie ich kürzlich erfuhr. Nur gab es eben noch niemanden, der dort was machen wollte. Ist ja auch ne schwierige Ecke.


    Zum Erlweinbau habe ich keine Information, dass es einzig an der Finanzierung hapert. wenn die Absicht eines Querriegels stimmt, dann wird es wohl schon seit längerem dafür keine Genehmigung geben. Das Flurstück geht laut Themenstadtplan weit in den Innenhof zwischen den Plattenbauten hinein und es wäre äußerst bekloppt, diesen Innenhof derart zu verdichten, zumal auch andere Nutzungen dort draufliegen. Ganz neu dürfte diese Absicht nicht sein. Die Stadt hat hier vermutlich richtig gehandelt, denn auch die Belichtung kann dort kaum nachgewiesen werden (falls Wohnraum). Warum fängt der Eigentümer seit vielen Jahren nicht mit der hier besonders drängenden Sanierung an? Er kann mit Sicherheit auch eine Teilgenehmigung für die Sanierung des Altbaus bekommen, da stehen alle Türen offen. Solche Ausreden sind nicht die ersten, die wir bei ewig stockenden Projekten haben. Keine Ahnung, warum solche Eigentümer die Leute auch noch hinters Licht führen wollen. Sie wollen ihr Scheitern nicht öffentlich sehen und bekommen nicht den Verkaufspreis (schon gar nicht in der Lage), den sie sich erhoffen. Also mauern sie und spekulieren weiter - manchmal bis das Haus einstürzt. Ich hatte meine Info aus ziemlich sicherer Quelle (daher auch kein relativierendes Beiwort wie "ggf" oder "wohl") und sehe ja, was vor Ort passiert. Der Container hinterm Haus, wozu hat er den hingestellt? Warum kommt er seiner Pflicht der Müllbeseitigung auf seinem Grundstück nicht nach? Warum sichert er das Dach nicht, warum passiert seit Jahren einfach nichts? Hier ist doch klar, dass da einiges nicht stimmt. Meist kommen mehrere Negativaspekte zusammen. Vielleicht verkauft er ja mal netterweise. Andernfalls hoffe ich auf einen baldigen Baustart.

  • Zum Erlweinbau:


    Hat er es eigentlich damals gekauft?
    http://www.dnn-online.de/web/d…lweinbau-retten-150575913


    Der geplante Querriegel ist eigentlich möglich (früher gabs da auch ein Hinterhaus), da meines Erachtens nach die einzelne südliche Platte an der Berliner Straße eh fallen muss, um an dieser Stelle einen ansehnlichen Anschluss von der Berliner Straße zum Erlweinbau zu schaffen.


    An der Schäferstraße bleibt sowas nur Wunschdenken, weil da der Plattenbaubestand zu hoch ist, aber die Einzelne südlich muss einfach vernünftig ersetzt werden.

  • Die Umsetzung des Grünstreifens Schäferstraße soll in diesem Jahr noch umgesetzt werden, ob es sich durch noch fehlende Grundstücke verzögert, weiß ich nicht. Vielleicht zieht man andere Teilmaßnahmen vor, z.B. den Stadtplatz Ecke Adlergasse oder den Querweg. Das Bauland ringsrum ist jedenfalls schon immer bebaubar gewesen, wie ich kürzlich erfuhr. Nur gab es eben noch niemanden, der dort was machen wollte. Ist ja auch ne schwierige Ecke.


    Der Stadtplatz ist am nächsten an der Realisierung - da geht es nur noch um gestalterische Details. Die alte Ölmühle daneben gammelt weiterhin vor sich hin - die 'Umzäunung' ist anscheinend erstmal als Aufwertung ausreichend.:nono:


    Chris1988: Ja, Dr. Fissan gehört das Grundstück nach meinem Kenntnisstand.


    Zwecks der einzelnen Platte an der Berliner Straße: die ist eines der 'kleineren' baulichen Probleme in der Ecke - solange die Sanierungswelle nicht von der Friedrichstraße auf die Schäferstraße schwappt, wird sich da nur wenig tun - und wenn, gibt es bestenfalls eine Sanierung.


    Sie wollen ihr Scheitern nicht öffentlich sehen und bekommen nicht den Verkaufspreis (schon gar nicht in der Lage), den sie sich erhoffen. Also mauern sie und spekulieren weiter - manchmal bis das Haus einstürzt.


    Das ist leider eines der Hauptprobleme - das Gros der Problemgrundstücke ist fest in einer privaten Hand, die auf steigendes Interesse und steigende Preise wartet - die Vereins- und Aktienhäuser an der Friedrichstrasse (~57 bis 65), die Portius-Villa gegenüber, die leerstehenden Häuser auf der Schäferstraße (60-62).
    Mich hat schon verwundert, dass die 58 saniert wurde, nachdem eigentlich nur noch die Aussenwände übrig waren, die nur von Metallankern am Kollabieren gehindert wurden.

  • Es wäre mE sehr einfach, wie man dieses grausliche Ortsgefühl an der (und nur der) Schäferstraße sofort rausbekäme - und zwar billig und einfach. Die beiden langen Plattenzeilen sowie die Wohnanlage Vorwerkstraße (zw. Schäfer und Berliner) bekommen einen ganz banalen, neuen Anstrich - nur zur Straße hin, ohne den Untergrund vorher zu bearbeiten, ohne irgendwas zusätzlich zu machen - vielleicht sogar in freundlichen Farben. Das wärs. Das ganze Erscheinungsbild der Straße und sogar des Stadtteils wäre anders. Das sollte die Stadt komplett bezahlen - also investieren, nur dann baut vielleicht auch mal jemand gegenüber. Ein Prozess des Investierens in der sog. "südlichen Friedrichstadt" würde angestupst. Die Ängste wären weg, neben Schandflecken zu wohnen. Der restliche Verfall fiele nicht mehr so auf, ein gewisser Anteil von Häusern ist auch in z.B. Weststädten runtergenudelt - das ist völlig normal für eine Stadt. Die Eigentümer müssten zwar dem Streichen zustimmen (ist es nur die Gagfah hier?), aber sie dürften überzeugbar sein und als Ausgleich die Mieten nicht steigern dürfen, das wäre klar. Die Zauderer gegen jegliche Verbesserung und deren Ängste vor dann folgender weiterer Aufwertung sind hier die großen Bremser, allerdings haben die eigentlich nicht allzuviel mitzureden. Also das Anstreichen wäre mein Vorschlag. Sowas könnte man sich auch als Aktion von Graffitiszene und Streetartleuten vorstellen - Gerüst ran und lasst sie malen, bis der Arzt kommt. Jede Woche steht das Gerüst am nächsten Abschnitt. Bei den Brandwänden hats doch auch geklappt. Nur, 10 Jahre nach dem Brachenprojekt ist immer noch alles Brache. Da muss die Stadt doch mal kreativer werden. Bei der Farbe geht es ja nur um eine Überbrückung der Zeit bis zur richtigen Sanierung.



    Was ist denn mit der Gründerzeitecke Schäfer 69-73 und Vorwerk 13+15 los, da wurde letztens bissel an den Dächern geflickt. Verkauft ist es mE auch. Was geht da?

  • Die Brandwände (und die Langseite des DVB-Depots) waren ein Schritt in die richtige Richtung, weil in der Tat in der Friedrichstadt viel, viel Grau vorherrscht. Allerdings gab es auch dabei reichlich bürokratischen Hickhack, weil die Aktion mit diversen Behörden bishin zum Amt für Denkmalschutz abgeklärt werden musste - nicht zu vergessen, dass es ohne EFRE-Förderung nie zustandegekommen wäre. Leider ist dem Gros der Anwohner auf der Schäferstraße die Entwicklung ihres Viertels ziemlich gleichgültig (was sich bei verschiedenen Möglichkeiten zur Bürgerbeteiligung z.B. im Rahmen von INSEK 2025 gezeigt hat, wo die meisten Teilnehmer von der Friedrichstraße kamen).
    Dies ist leider ein soziales Problem, dem auch noch beigekommen werden müßte (das ist hier aber fehl am Platz).


    Lange Rede, kurzer Sinn: eine farbliche Aufwertung der Schäferstraße würde die Attraktivität sicher steigern, auch wenn das aufgrund des Zustands der Bausubstanz teilweise potemkinsche Dörfer wären.
    Jedoch würde an vielen Stellen sicherlich sogar eine gründliche Reinigung der Fassaden ausreichen, die wegen des starken Verkehrs ergraut sind.


    Wenn man dann einfach noch die Brache entlang der Schäferstraße vom geplanten Quartiersplatz bis zur Menageriestraße beräumt und mit Baumreihen (nicht den 'Zierbäumen', die für den Grünstreifen vorgesehen sind) versieht, wäre das eine brachiale Aufwertung für die Schäferstraße, die bis dahin weiter negativ das Bild vom gesamten Viertel prägt.

  • Habe nocheinmal ein paar Runden gedreht


    Erstmal im südlichen Gebiet der Friedrichstadt:


    An der Gambrinusstraße 10 geht es nach Monate langem Stillstand auf der Rückseite weiter. Über den alten Putz wird eine Dämmung angebracht.
    Ursprünglicher Fertigstellungstermin war übrigens Dezember 2013.



    Weiter nördlich ist noch eine größere Brachfläche zwischen der Cottaer Straße, der Behringstraße und der Löbtauer Straße. Könnte langsam attraktiv werden wenn gegenüber an der Löbtauer die Gebäude saniert beziehungsweiße neugebaut sind(ehemalige Sieche).




    Gehen wir weiter zur Sieche.


    ein alter Überblick, der bald wieder erreicht werden könnte.


    Folgende beide Gebäude standen bis zum 10.April zum Verkauf durch die Stadt








    Blick vom Weißeritz Grünzug


    weiter südlich das Objekt, was die Ventar erworben hat




    es tut sich noch nichts


    Blick auf die Rückseite der Objekte an der Altonaer Straße, wo schon entkernt wird



    Zwischen beiden eine Freifläche die auch durch die Ventar bebaut werden soll



    Gegenüber befindet sich eine moderne Variante der Sanierung




    Ganz im Süden befindet sich noch diese Kapelle, in der anscheinend auch entkernt wurde und Wildwuchs entfernt wurde




    Am nördlichen Ende befindet sich noch diese Freifläche an der Löbtauer Straße



    Allgemein sind die Flächen gegenüber der Sieche durch Flachbauten für den KFZ-Bereich geprägt, was ein Stadtgefühl verhindert.


  • weiter nördlich der Fröbelstraße:


    auf der Fröbelstraße selber ist westlich der Löbtauer Straße nur ein Haus erhalten, dessen Umfeld aber auch eine Auffrischung gebrauchen könnte.



    Von da aus der Blick in die Behringstraße offenbart uns eine der letzten Eisenbahnbrücken mit Eisenträgern, welche immer seltener werden.



    weiter in Richtung Osten zum Quartier Fröbelstraße, Wöfnitzstraße, Floßhofstraße, Bauhofstraße:


    An der Fröbelstraße befindet sich nördlich der Sieche noch die alte Mädchenschule, welche zu einer Grundschule für das Gebiet werden soll.





    Blick vom Weißeritz Grünzug

    Rechts der Schule eine Brache auf der garantiert die zugehörige Turnhalle, Sportanlagen entstehen würden


    Gegenüber befindet sich nurnoch dieser eine unsanierte Kandidat und der Sanierte




    Sonst ist alles durch Brachflächen geprägt, mit Blick auf die Wölfnitzstraße. An dem kleinen Gebäude wurde vor Monaten mal bissl was abgebrochen




    Es gibt ja auch den Plan die Fröbelstraße bis zur Freiberger Straße zu verlängern(durch oder unter dem Weißeritz Grünzug hindurch.
    Aufjedenfall müssten dann auch Gebäude auf dem alten Kohlebahnhof weichen






    DAs Gelände wird übrigens durch die Aurelis verkauft.

  • weiter im Quartier:


    In der Wölfnitzstraße wurde mittlerweile ein Teil des Daches gedeckt




    Die Brandmauer bleibt eine Brandmauer, somit besteht Hoffnung das irgendwann mal auch die Lücke zwischen den beiden Gebäuden geschlossen wird, aber erst einmal solltem an das noch Unsanierte retten



    Ansonsten ist auch hier alles durch Brachflächen und KFZ-Flachbauten geprägt


    Brachfläche zwischen Wölfnitzstraße 17 und der Löbtauer Straße

    Flachbau gegenüber zwischen Wölfnitzstraße und Bauhofstraße


    Weiter auf der Bauhofstraße



    nach dem KFZ-Flachbau kommen 2 unsanierte, aber bewohnte Häuser

    Baulücke

    einer saniert, einer unsaniert, aber auch bewohnt
    [/url
    wieder eine Baulücke
    [url=http://abload.de/image.php?img=img_6832paqap.jpg]

    der Abschluss erfolgt durch diesen sanierten Kandidaten


    Um die Ecke auf die Floßhofstraße


    wo nur noch dieser Bau erhalten ist, welcher auch schnellstmöglichst gerettet werden sollte, samt Industrie-Hinterhaus





    scheint aber beides in irgendeiner Art bewohnt zu sein.


    daneben wieder ein typischer Flachbau, im Hintergrund das sanierte Haus auf der Wölfnitzstraße


  • Gehen wir die Löbtauer Straße weiter Richtung Norden, wo immer noch der Erlweinbau an der Nummer 1 schlummert.


    Ecke Berliner Str.

    Rückseite

    Ecke Schäferstr.


    Und der Störfaktor an der Ecke zur Berliner Straße




    schräg gegenüber die unglückliche Ecke der Großen Markthalle, welche unbedingt die alte Fassade erhalten sollte..



    Blick in die Schäferstraße, wo bald der Grünzug entsteht




    Und an der Ecke zur Weißeritzstraße der Stadtteilplatz



    Das letzte verbliebene Gebäude an dieser Stelle zwischen Adlergassse und Weißeritzstraße




    An der Ecke Wachsbleichstraße Adlergasse wird immernoch saniert, aber es geht vorwärts




    Weiter zum Kulka-Bau, von der Adlergasse aus






    Die Fläche für den 2. Neubau an dieser Stelle ist mittlerweile wieder beräumt. Es ist aber auch der Infozettel verschwunden. Im Internet existiert es aber noch.
    http://www.agplus.org/weisseritz.html


    In der Adlergasse ist gegenüber noch viel Potenzial vorhanden



    weiter gen Norden:


    Brachfläche Seminarstraße-Weißeritzstraße




    es folgt der jetzt endlich in Sanierung befindliche Bau, besonders ist hier Brandmauer mit dem Knick



  • aber erst einmal solltem an das noch Unsanierte retten


    Das unsanierte Haus an der Wolfnitzstraße ist seit Jahrzehnten in Privathand und wird von den Besitzern im Rahmen der Möglichkeiten vor weiterem Verfall bewahrt - vor einiger Zeit ist eine Notdeckung des Daches erfolgt.


    Edit: Die Stadt bietet demnächst einige Grundstücke für Bauherrengemeinschaften an, u.a ein nicht näher genanntes unbebautes Grundstück auf der Schäferstraße mit einer Fläche von 460m².
    So viele Grundstücke in dieser Größe gibt es hier kaum noch - entweder dies ist das Grundstück Schäferstraße/Ecke Vorwerkstraße, die Baulücke neben der sanierten #46 oder die Flächen an Menagerie/Manitius-Strasse.

  • aus post 20 am 15.12.2013:

    Sehenswert die Seite der Firma, wo viele interessante Objekte meist in Friedrichstadt zu finden sind. Erwähnt wurde schon die Floßhofstraße 6. Auch nebenan sind Altbausanierungen geplant: Wölfnitzstraße 4 und die Rosenstraße 103c. Das sind gute Nachrichten für das Viertel um die Wölfnitzstraße.


    tja, die komfortbaulange kommt noch nicht zu potte. da blieb nun nur die Bauhofstraße 15 übrig. ich war gestern auch dort unterwegs, es tut sich ausser an der wölfnitzer nix. hoffentlich kommen die an der altonaer strasse mal voran.


    chris' bilder zeigen deutlich die völlig rückständige situation unseres städtebaulichen schandbereichs schlechthin in dresden - alles zwischen bahnhof friedrichstadt - nossener brücke und zwickauer strasse. das ist innenstadtlage mit bester verkehrsanbindung. aber es wird wohl hauptsächlich ein riesiges innerstädtisches gewerbegebiet werden, durchsetzt von 3-4 winzigen isolierten wohninseln. statt auf dem ex-glaswerksgelände an der hirschfelder mal ne grünfläche zu machen, ist dort auch nur gewerbegebiet in planung. konzepte wie "urbaner wald" oder erwünschte "rurale wildnis" sind immer noch fremdworte.


    das große gebäude des kohlebahnhofs steht grad zum verkauf (kein bild von plakat), die anderen baracken des areals werden natürlich irgendwann abgerissen. das bißchen für den duchstich der fröbelstrasse ist wohl kein problem.
    die fröbelstrassen-verlängerung ist derzeit in vorbereitung zum planfeststellungsverfahren. die verlängerung kommt nach derzeitigem stand in den nä. 2-3 jahren. falls das stück vierspurig sein wird, dann will bzw. kann man die grundschule dort nicht mehr ansiedeln. für die hat man mE aber noch einen alternativstandort und ausserdem steht die dringlichkeit der fröbel viel höher. mal sehen was die uns für ne fröbelplanung vorlegen.


    am stadtteilhaus ist mE nach wie vor baustillstand, immer wenn ich da langkomme siehts gleich aus und es ist niemand vor ort. falls chris recht hat, müssten die seit kurzem weiterarbeiten. hier sieht man aber mal wieder wieviel ärger es bei fast jeder baustelle in dieser stadt gibt. ich warte schon auf einen klärenden bericht in der presse. letztlich ist auch das hier ein skandal. schaut man sich das bautempo im riesigen umfeld an, ist auch die nächsten 500 jahre noch kein ansehnliches und baulich einigermassen geschlossenes stadtquartier entstanden. von "boom" kann im gesamten dresdner westen nicht gesprochen werden.


    das mit den baugemeinschaften ist natürlich sehr positiv - die müssen dann nur jedesmal genug mitmacher finden.

  • Stadtteilhaus? Ich war mir kurz uneins, ob du das Stadthaus (Löbtauer 2) oder das Stadtteilzentrum Friedrichstraße/Weißeritzstraße meinst - ich gehe aber mal davon aus, dass du den Neubau des Riesa efau an der Wachsbleichstraße meinst - da geht es voran - heute waren Arbeiter auf dem Gerüst zugange - der Großteil spielt sich jedoch innen ab. Das ganze soll ja irgendwann Q2/Q3 fertig sein.
    Apropos Gerüst: seit etwa einer Woche ist auch das Haus Schäferstraße 60 zu einem Drittel eingerüstet, allerdings gibt es da keinerlei Aktivitäten.

  • chris' bilder zeigen deutlich die völlig rückständige situation unseres städtebaulichen schandbereichs schlechthin in dresden - alles zwischen bahnhof friedrichstadt - nossener brücke und zwickauer strasse. das ist innenstadtlage mit bester verkehrsanbindung. aber es wird wohl hauptsächlich ein riesiges innerstädtisches gewerbegebiet werden, durchsetzt von 3-4 winzigen isolierten wohninseln. statt auf dem ex-glaswerksgelände an der hirschfelder mal ne grünfläche zu machen, ist dort auch nur gewerbegebiet in planung. konzepte wie "urbaner wald" oder erwünschte "rurale wildnis" sind immer noch fremdworte.


    Ich würde es auch bevorzugen, dass an der kompletten Westseite der Freiberger(Nossener Brücke bis Bauhofstraße) + Hrrschfelder Wohnhäuser entstehen, aber da stört bestimmt das Drewag Kraftwerk. Es ist bestimmt nicht zulässig





    Ich glaube nicht das die Fröbelstraße vierspurig wird. das ist sie ja auf dem Stück zuvor auch nicht und wird auch nicht benötigt. Es geht dabei ja nur darum die südliche Friedrichstadt an die Wilsdruffer Vorstadt anzuknüpfen und damit an das Zentrum.
    Könnte mir da maximal in ferner Zukunft eine Straßenbahnverbindung von der Löbtauer Straße zum Haltepunkt Freibergerstraße vorstellen.

  • Auch wenn die Friedrichstadt sehr perforriert ist hat Sie doch einen gewissen Charme. Und grade aus der nördlich Friedrichstadt kann man noch einiges rausholen.
    Dafür sollte aber die Stadt endlich konkrete Plannungen machen. So wie es jetzt aussieht wird die Stadt wohl die Flächen an die erst besten verkaufen anstatt langfristig zu planen.


    Im südlichen teil der Friedrichstadt hätte ich den Weißeritzgrünzug erweitert bis fast an die Freiberger Straße, so dass nur ein Streifen direkt an der Straße für Wohnbauten übrigbleibt. Hätte sich bestimmt auch verkauft trotz Bahn-Gleise welche ja nicht weit weg sind. Aber die heutigen Fenster sind eigentlich ganz dicht und mit nem Park gleich hinter Haus hätten sich bestimmt auch Mieter gefunden.


    Aber die "Boom Stadtteile" sind halt gerade andere und so einen großen wirtschaftlichen Aufschwung hat Dresden leider nicht das es alle Flächen "sinnvoll" bebauen kann. Ich denke das wird noch ein paar Jahrzehnte dauern bis die gröbsten Lücken gefüllt sind.


    Ich denke das Ziel für die nächsten 5 Jahre sollte eine Instandsetzung der noch erhaltenen Altbauten sein. Sie könnten eine spätere Grundlage für die Verdichtung des Gebiets sein. Die Ventar Projekte sind schon mal ein guter Anfang.

  • Lange Rede, kurzer Sinn: eine farbliche Aufwertung der Schäferstraße würde die Attraktivität sicher steigern, auch wenn das aufgrund des Zustands der Bausubstanz teilweise potemkinsche Dörfer wären.


    Wie auf Stichwort entsteht an der Schäferstraße, Ecke Behringstraße (direkt links neben den beiden mit Streetart versehenen Brandwänden der Behringstraße) ein neues großformatiges Werk von Jens Besser (der auch damals die Brandwände gestaltet hat). Es bleibt zu hoffen, dass es wieder eine ganze Reihe wird.

  • zudem ist auf antrag der grünen das thema legale graffityflächen derzeit in fast allen stadtteilräten (so werden die ortsbeiräte bald heißen) auf der tagesordnung.


    die beiden halbwände an der behringstrasse kenne ich, doch wo genau soll das sein? - links daneben ist doch das plattenbaueck mit einer schmalen fensterlosen plattenwand gen schäferstrasse. und kann man sich das derzeit angucken, wie jensen malert?


  • Genau jenes (leider verwackelt - 1,3s Belichtungszeit aus der Hand ohne Stativ:()
    Da dürfte sicherlich die nächsten Tage tagsüber jemand anzutreffen sein - ist ja eine sehr frühe Phase und das Wetter soll ja die nächsten Tage wieder besser sein.


    Edit: Ich werde morgen tagsüber mal für bessere Bilder vorbeistromern.