Dresden: Friedrichstadt

  • Update:


    An der Gambrinusstraße 10 wurde letzte Woche die Dämmung komplett angebracht und diese Woche begonnen zu verputzen. Nach monatelangem Stillstand geht es nun Schlag auf Schlag. Fehlt dann nurnoch die Farbe, die Balkons und die Außenanlage.
    Die Schießschartenfenster von den Abstellräumen auf der halben Treppe wurden noch einmal umgeplant und zu normalen Fenstern zurückgebaut, analog zu den Nachbargebäuden. Zum Glück.



    Auch an der Altonaer Straße 6 gehts nun richtig los.Die Eingangstür wurde ausgebaut, wahrscheinlich zum Restaurieren.


  • Das Lokalblatt schreibt, dass die Strom und Trinkwasserleitung zwischen Semmelweißstraße und Altonaer Straße 21 erneuert wurden um eine künftige Bebauung des Gebietes zu ermöglichen. Weiß die Drewag schon mehr?


    Es könnte sich um die Friedrichstädter Gartenhäuser hinter der Nummer 21 handeln, die schon im Bau sind oder werden vielleicht doch einmal die Garagen an der Nummer 26 abgerissen und der fehlende Flügel aufgebaut oder wird sogar das Ende der Straße bebaut, wo sich jetzt noch Gartensparten befinden.


    Es wurde auch vor einigen Monaten die Mauer des Wertstoffhofes abgerissen und durch eien grünen Zaun ersetzt, eventuell soll auch da an der Straßenseite eine Neubebauung entstehen.


    hier: https://goo.gl/maps/6nBbz

  • Heute schreibt das Lokalblatt über den Bauboom in der Friedrichstadt und über die geplante Friedrichstadtpassage.
    Stadtrat Joachim Stübner von der CDU sagt dazu: „Wir unterstützen auch die Bürgerinitiative, die sich gegen das Abholzen auf der Grünfläche einsetzt“, sagt Stadtrat Joachim Stübner. Er findet, dass sich die Lage direkt an der Kreuzung nicht für ein Einkaufszentrum eignet. „Es wäre mir lieber, wenn stattdessen der Bahnhof Mitte mehr belebt würde.“


    Daumen hoch dafür

  • Schäferstrasse


    Ein Käseblatt berichtete, dass die gagfah nach "prüfung mehrerer alternativen" entschieden hat, die verfallenen und lange leerstehenden altbauten schäferstrasse 69, 71 und 73 an einen investor zu veräußern - gemeinsam mit der vorwerkstrasse 11 und 13. die verkaufsverhandlungen laufen bereits.


    In einer anderen Meldung in der SäZ wurde erwähnt, dass die gagfah zwar noch keine genauen projektplanungen hat, aber ab demnächst auch in den wohnungsneubau in dresden einsteigen möchte. dieses jahr werden unabhängig davon über 43 millionen in den bestand gesteckt - 15 davon in drei größere komplettsanierungen von plattenbauten.


    Die Bemalung einer plattenfassade der gagfah zuletzt an der schäferstrasse deutet eher auf keinerlei bauabsichten dort hin.

  • Sanierung des Mietshauses Berliner Strasse 70




    Aufstockung der Freiberger Strasse 61


    nun wurde die strassenfassade freigegeben und brachte eine mE durchaus positive Überraschung. sieht bissel wie eine sanierte spät80er-berlin-blockrandplatte aus, aber ok. brauntöne sind derzeit in dresden im kommen.

  • Update Gambrinusstraße 10


    Dämmung ist fertig und verputzt. In der Mitte wurde schon weiß gestrichen und die Halterungen für die folgenden Balkons wurden angebracht.
    Besonderheit bei diesem Gebäude gegenüber seinen Nachbarn ist, dass das Dach über dem Treppenhaus entfernt wurde und durch eine Dachterasse ersetzt wurde. Und es ist das einzige, wo das Dach rot gedeckt wurde.


  • Schäferstrasse


    bekanntlich soll die schäferstrasse für entwicklungen attraktiviert werden und daher mit einer "grünen raumkante" bis zur institutsgasse sowie einem "quartiersplatz" an der adlergasse aufgewertet werden. die "raumkante" (baumallee) verzögert sich auf eine umsetzung in 2015 (kosten: 600000eur), derzeit wird dort immer noch der abwägungs- und satzungsbeschluss vorbereitet.


    besser siehts am (mE völlig sinnfreien) "quartiersplatz" aus, welcher im B-plan als "schäfereiplatz" betitelt wurde: in den nä. wochen wird mit der tiefenentrümmerung begonnen, ab sommer soll dann gebaut werden, sodass schon im herbst der platz mit bäumen übergeben werden kann.

  • Nun ja gut...rund um die Kreuzung gibts natürlich Ecken, bei denen eine Aufwertung deutlich notwendiger wäre *hust* Ölmühle *hust* Stadthaus.


    Trotzdem finde ich eine räumliche Abgrenzung der Weißeritzstraße gegen die Schäferstraße samt (relativ weit gestreuter Begrünung) und eine teilweise Wiederherstellung der ursprünglichen 'Bebauungskante' deutlich sinnvoller als den jetzigen Zustand.

  • ^ich hab auch nichts gegen die grüne allee. leider ist sie nur klein ausgefallen und im kreuzungsbereich nur noch einreihig. seis drum, im prinzip wäre das alles gar nicht nötig, nähme man einfach den durchgangsverkehr aus der schäferstrasse. die ist nämlich allein schon breit genug für baumalleen und ordentliche aufenthaltsqualität.


    bei der ölmühle muss man trennen: das ist privat, hier kann die stadt kaum was machen. hier hingegen gehts um den öffentlichen raum, wofür es nun leider noch etliches an fördermitteln des sanierungsgebiets bzw. nun des neuen förderrahmens zu verbraten gilt - und da fällt den leuten eben nix prikelndes mehr ein. weil man nirgends strukturell ran will und darf, bleibts wahrscheinlich uneffektiv ausgegebenes geld.


    auf dem quartiersplatz standen bis in die 1980er häuser in blockrand; wo da jetzt ein neuer herkommen soll, ist mir schleierhaft. übrigens war im artikel auch von "tollen" parkplätzen auf dem quartiersplatz die rede - kaum zu glauben. leider kann das geld nicht für die ölmühle umgeleitet werden. dort ist zu hoffen, dass dann nördlich des platzes bis zur wachsbleichstrasse ein ganz neuer block mit verschiedenen fassaden entsteht.


    natürlich wird alles eine gewisse optische verbesserung bringen, aber wir werden schauen, wie es dann funktioniert. die freizeitoase funktioniert sehr gut, der vorplatz am bhf-mitte ist völlig misslungen. es gibt in kürze dann drei platzanlagen an der weißeritzstrasse auf engstem raum, dazu die schöne und schattige "grünfläche" ecke friedrichstrasse. geradezu eine flaniermeile des öffentlichen raumes - na mal sehen.



    @SM: könntest du mal was zum hohenthalplatz sagen? - funktioniert der? wie belebt ist der denn wirklich (über den tag)? woran fehlts oder krankts ggf? danke.

  • Dass die Ölmühle und das Stadthaus in Privatbesitz sind und daher die Stadt nur wenig Handlungsmöglichkeiten hat, ändert leider nichts daran, dass dies im Umkreis die größten Schandflecken sind.
    Zwecks Blockrand: fast bis zur Wende (bis zur Sprenung am 24. Mai 89, Foto auf Flickr, nicht von mir) war die komplette stadtauswärtige Seite der Schäferstraße und die Weißeritzstraße gegenüber der Großmarkthalle geschlossen bebaut.


    Die Tage der Grünfläche an der Friedrichstraße sind mutmaßlich gezählt - falls die Friedrichstadtpasssage gebaut wird, bleibt bestenfalls ein Hintergarten übrig. Jedoch wird dort auch nicht wirklich flaniert.


    Der Vorplatz des Bahnhofes ist völlig versiegelt und läd nicht wirklich zum Verweilen ein.


    Der Schäfereiplatz ist von vornherein als 'Durchgangsplatz' gedacht, wird (soweit ich die Pläne richtig im Kopf habe), mit einigen wenigen Bänken und ca. 20...25 Parkplätzen, die sich in Richtung Ölmühle orientieren. Der Teil in Richtung Schäferstraße wird gegen den Fußweg an der Straße abgegrenzt, indem er ein klein wenig erhöht ausgeführt wird.


    Bezüglich des Hohenthalplatzes: der wird meines Erachtens recht gut angenommen, da sind eigentlich immer deutlich mehr Leute als die Freizeit-Oase.

  • ^genau. sehr schönes bild von der sprengung und ne ironie der geschichte - leider.
    das mit dem flanieren bezog sich auf die 4 aufeinander bald folgenden platzräume - natürlich etwas ironisch gemeint. da kann dann jedermann spazierrunden durch platzhopping vollführen. und ich gehe ja davon aus, dass es noch länger dauern wird mit der f-passage auf der grünfläche. was ich meine ist, dass mir ein solcher fall von fördermittel-finanzierten flächen auf engstem raum nicht bekannt ist. vielleicht ist die wurzener strasse in leipzig vergleichbar: dort wurde großflächig und teils beidseitig der strasse sog. "urbaner wald" angelegt, also dort eine grüne raumkante geschaffen, wo man noch lange von entwicklungsstillstand ausgeht. ich finde diese lösung wunderbar, es sind tolle grünflächen entstanden - siehe hier. hauptentwicklungshemmnis in f-stadt sind die vielen belasteten verkehrsschneisen und natürlich bleibt den folgeplanern dann nicht anderes übrig, als davor zu kapitulieren. ein bißchen kommt mir diese platzflächen-anordnung so vor. ein fehler ist diese art der gestaltung - um das mal klarzustellen - nicht, aber es ist auch nichts wirklich gutes, was jemanden dort zum investieren anregt. leider sind die ziele des sanierungsgebiets weitgehend verfehlt worden, weil man es nicht schaffte, investoren ins quartier zu ziehen. und das liegt eher nicht an der stadt, sondern am freien markt, der anderswo attraktiver ist. 10 jahre schon läuft das fördergebiet, 2017 läufts bereits aus. jetzt kommt noch bissel stadtumbau-ost-geld hinzu. den umsetzbaren kleinkrams hat man gemacht, die grundprobleme der f-stadt aber sind mit den geldern kaum angegangen worden. nun wirds hoffentlich der freie markt regeln. denn hier gibts eigentlich nur eine entwicklungsrichtung: steil nach oben.

  • sinnlose Sprengung...die Wende kam zu spät...
    hätten die lieber mal die Platten gesprengt und den hässlichen Ersatzbau für die fehlende Ecke der Großmarkthalle.

  • Die Platten waren damals noch neu (sind Baujahr 81 oder 82) und sehr beliebt - insbesondere, weil Wohnraum Mangelware war. Die Altbauten entlang der Schäferstraße wurden gesprengt, weil stadtauswärts ebenso noch eine Plattenbauzeile hin sollte. Das wäre erst eine **** gewesen.:Nieder:

  • Schäferstrasse - Südseite


    hier die mittlerweile drei wandmalereien an der behringstrasse, zuletzt hinzugekommen die linke.


    zuletzt als touristische einfallsachse auch in der SäZ kritisiert: der gesamteindruck



    Hohenthalplatz - update Neubau



    Hamburger Strasse
    draufsicht
    gut zu sehen ist, dass entlang der strasse viel untergenutzte stellplatzfläche existiert, zur friedrichstadt hin sogar größere brachen


    unklar ist was hier entsteht - womöglich wird nur der parkplatz erneuert - hinten das bürocenter im ehem. techn. rathaus


    das bürocenter erhielt im westlichen bereich ein farbkostüm

  • Klinikum Friedrichstadt


    nun unter neuem logo: städtisches klinikum dresden.
    (mE kleine schritte richtung privatisierung)


    geländeplan


    es gibt eine projektübersicht mit teils abgeschlossenen bauten - hier (dort: weiter unten die erläuterungen)


    es existiert eine betrieblich-bauliche Entwicklungsplanung 2011-2020. leider ist das planbild nur sehr klein dargestellt.
    laut projektliste ist ein ersatzneubau für haus L bis 2016 geplant.


    nunmehr in bau - ausschreibung+vergabe sind schon bissel her - sanierung + umbau haus N - eines der großen und schönen hauptgebäude des altbauensembles.
    bausumme (?) ca. 12 mill. euro (?) - weitere bauinfos hier
    draufsicht - hier


    links werden zwei riesenvasen des neptunbrunnens restauriert - spenden machens möglich - später sollen auch die anderen 2 noch drankommen. hinten haus N


    nebenan das vor jahren neuerbaute hauptgebäude der klinik

  • Kleines Update südliche Friedrichstadt:


    An der Wölfnitzstraße 17 ist mittlerweile das Dach fertig gedeckt, Fenster sind drin und außen ist die Dämmung angebracht bzw. verputzt (konnte ich nicht genau erkennen).



    Durch den Baufortschritt an der Wölfnitzstraße scheint die Ventar GmbH nun langsam an der Löbtauer Straße 33 anzufangen. Zumindestens sind ein paar Fenster geöffnet.



    Eins weiter an der Löbtauer Straße 35/Altonaer Straße 4-6 ist man weiterhin fleißig am Entkernen.



    Schräg gegenüber steht die Löbtauer Straße 66 zum Verkauf.



    An der Gambrinusstraße 10 ist auf der Rückseite das Gerüst gefallen. Leider ist es bei weiß geblieben. Alle anderen in der Häuserzeile haben jeweils eine andere Farbe. Nun ist nur noch der Balkonbau und die Gartengestaltung abzuwarten.




    Desweiteren wird mittlerweile auch am Kulka-Bau die Dämmung angebracht. Vom Auto aus erschien es mir, als würde das Gebäude mit Dämmung weiter auf den Fußweg ragen als das alte Nachbargebäude.


    An dem Gebäude der riesa efau auf der Wachsbleichstraße ist auch das Gerüst gefallen. Dort soll laut SZ eine kreative Wandgestaltung entstanden sein. Habe leider keine Bilder.

  • Kürzlich standen die gerüste noch am riesa-efau-neubau. die fassade zeigte aber schon die fertige angemalte farbstruktur in grün auf weißem untergrund. bald gibt es fotos.


    An der Löbtauer Straße 35/Altonaer herrscht mE nach wie vor baustillstand, seit monaten sehe ich dort keine bauleute, da läuft so einiges schief. am ventar-bau waren wohl nur unerlaubte besucher. also, wäre für die SäZ doch mal wieder ein grund, aufgrund eines geöffneten fensters einen bauboom auszurufen.