1.000 neue Wohnungen in der Nordstadt

  • Dvorak - danke, dass Du Termin und Ort noch mal reingeschrieben hast.
    Das hab ich im Artikel nämlich irgendwie nicht finden können.


    Wer ist denn der Veranstalter - dass sich die ausgerechnet die nb berufen fühlt, zu Namensvorschlägen aufzurufen?


    Auszug aus den Kommentaren auf http://www.unser38.de:


    Wie wäre es mit Schwanberger-Platz?
    (Johann Gottfried Schwanberger war u. a. Hofkapellmeister am Opernhaus am Hagenmarkt) Oder einfach: Nordplatz.


    erster : Nordcap ( NOrdkappe) zweiter : Nordkurve


    1. Blaidd Drwg
    2. Nordecke
    3. Reichard-Platz (Wegen Wilhelmine Reichard, da sie die erste Deutsche Ballonfahrerin war und auf ihren fahrten Wissenschaftliche Messungen durchführte)
    4. Bannakaffalatta
    5. Allonsy-Platz
    6. Skaro


    Taubenschlag


    Nach Weststadt, Südstadt und Östlicher Ring: Wie wäre es mit "Welfenviertel"?


    GARTENVIERTEL oder PARKVIERTEL


    Die Planung mit vielen Grünflächen läßt erkennen, daß sich der neue Stadtbezirk wie ein Gürtel an die vorhandene Stadt anschmiegen soll.
    NORDGÜRTEL bzw. PARKGÜRTEL


    "Ringgleis-Viertel"?

  • Ich denke nicht, dass die nB einen offiziellen Auftrag zur Namenssuche hat, das ist eher so zum Spaß.


    Ich finde Nordkurve aber tatsächlich gut. Hier erinnert das doch stark an die eisenbahnerische Vergangenheit des Areals und, zumindest bei einer Variante taucht die Kurve auch tatsächlich auf. Vielleicht reicht es aber auch, wenn die Straße am Park so heißen würde.


    Ort und Zeit standen in der Printausgabe, aber nicht im Internet. Keine Ahnung wieso. Veranstalter wird wohl die Stadt Braunschweig sein.

  • am besten keine persönlichen Namen.
    Gartenviertel, Nordviertel, Nordkurve, Ringgleisviertel sind schon sehr treffend! Bin leider verhindert, aber wer kann sollte am Mittwoch dabei sein!

  • Heute hat die BZ einen Folgeartikel dazu drin:
    Die große Debatte über das Baugebiet in der Nordstadt
    Die Stadtverwaltung gab Antworten auf die wichtigsten Fragen zum neuen Wohngebiet.


    Das Wichtigste daraus in Kürze:

    • Derzeit befasst sich die Verwaltung intensiv nur mit einem kleineren Gebiet, das östlich von BS-Energy liegt. Für die weiteren Bauabschnitte sind die Pläne wenig konkret.
    • Beide Entwürfe sind noch im Rennen, sind etwas verfeinert vorgestellt worden. Bilder sind im Artikel enthalten (- vielleicht kann Dvorak dazu etwas sagen)
    • Erschließung des Gebietes erfolgt zunächst über die (noch in diesem Jahr?) zur Stadtstraße auszubauende Wodanstraße. Die wird Richtung Tangenten-Auffahrt Hamburger Straße verlängert (nicht die Mitgaustraße/Sackweg? über Weinbergweg? komplett neu überplant?). So entsteht eine Achse zum Bienroder Weg.
      Stadtnähe und Ringgleis-Anschluss sollen dafür sorgen, dass ein Auto verzichtbar ist. Ob Bahn oder Bus fährt, ist noch ungeklärt.
    • Bebauung soll durch Nibelungen Wohnungsbau, die BBG und die Wiederaufbau geschehen.
    • Es wird "sozialen Wohnungsbau geben, normale Mietwohnungen, aber auch Eigentumswohnungen und hochwertige Stadthäuser.“ Keine freistehenden Einfamilien-Häuser. "HOCHWERTIGE STADTHÄUSER" - diese Phrase kann ich wirklich nicht mehr hören ...


    Zum einen schön, dass die Stadtverwaltung jetzt relativ viel Dampf macht und das vorantreibt (2015 soll sichtbar etwas bewegt werden).
    Zum anderen ein wenig schade, dass der "große Wurf 1.000 Wohnungen für BS" wahrscheinlich aufgrund der Verhältnisse (Eigentumsfragen) nicht gelingen wird. Eher über die Jahre verteiltes und verwässertes Klein/Klein.

  • Vorentscheidung für Ackers-Entwurf

    Heute hat die BZ einen weiteren Artikel zur Nordstadt drin:
    Neue Nordstadt soll nach dem Ackers-Plan gebaut werden
    ("Neue Nordstadt" - klingt doch eigentlich gut)


    Jedenfalls hat die Verwaltung dem Ackers-Konzept den Vorrang gegeben und schlägt die Annahme im Verwaltungsausschuss am 18.2. vor.


    BZ zitiert aus der Begründung: "Insgesamt, so die Verwaltung, biete der [andere] Entwurf von Gesamtkonzept „spannende Ansätze“. Er könne aber „die städtebauliche Qualität des Entwurfs von Ackers Partner Städtebau nicht erreichen“.


    Mal selbst zitiert aus der Beschlussvorlage für den 18.2.:
    "Der Entwurf verfügt über gut ausdifferenzierte öffentliche Freiräume, bindet die angrenzenden Strukturen sinnvoll in den Stadtkörper ein ... gut ausdifferenzierte öffentliche Freiräume, bindet die angrenzenden
    Strukturen sinnvoll in den Stadtkörper ein ..."

  • Bebauung Mittelweg

    Für das Areal am Mittelweg soll bis Ende 2015 ein Bebauungsplan vorliegen. Ein Grobkonzept ist bereits vorhanden. Das Gelände wird demnach dreigeteilt. Im Norden wird ein schmaler Streifen freigehalten um einen Fuß- und Radweg für das Ringgleis anzulegen , sowie Platz für die Stadtbahn zu lassen um die Hamburger Straße mit der Nordstadt zu verbinden. Gleichzeitig erfolgt eine Teilung von Gewerbe- und Wohngebiet. Wohnen ist für den Bereich zwischen Mittelweg und Geländemitte vorgesehen. Der westliche Teil dagegen ist für Büroflächen und Lebensmittel-Einzelhandel reserviert. Direkt an der Hamburgerstraße soll ein Edeka enstehen, wobei ein repräsentatives Gebäude als Tor zur Stadt angestrebt wird.


    Den gewerblichen Abschnitt will Staake selbst entwickeln, für die Wohnbebauung wird hingegen ein Investor gesucht. Dieser soll vermutlich aus Hannover kommen., ein Vertrag wird jedoch erst geschlossen sobald ein Bebauungsplan vorliege.


    Am Mittelweg soll eine Riegelbebauung angestrebt werden, um die Lücke zu den Pantherwerken zu schließen. Dahinter sollen niedrige Stadtvillen entstehen. Die Zahl möglicher Wohnungen wird auf 250 geschätzt, da aufgrund der Nähe zur TU auch studentisches Wohnen denkbar sei.


    Noch in diesem Jahr sollen Bagger mit den Abrissarbeiten für Teile des ehemaligen Verlagsgebäudes beginnen. Da jedoch Verfüllungen notwendig sind, könnte dieses bis zu 9 Monaten dauern.

  • Zitat Staake über das alte BZ-Gelände heute in der BZ-Beilage zum Petrihaus ("BZV-Medienhaus"):
    "[Der Supermarkt] ... wird mit 5000 Quadratmetern dort gebaut, wo früher ihre Druckerei war. Und dann bleiben die Bürogebäude stehen. Hier gibt es auch einen Interessenten. [...] Es geht um eine Bundesbehörde."


    Dass die Bürogebäude stehen bleiben, war mir neu...

  • Meine Erachtens nach ist das nicht neu. Schon zu Beginn der Planungen hieß es, dass die Bürogebäude wohl stehen bleiben, die anderen Gebäude, sprich Druckerei usw. jedoch abgerissen werden.

  • muse1985 :
    So ganz neu war mir vor allem die Bestimmtheit, mit der der gesamte Korpus ("die Bürogebäude bleiben stehen") als bleibend bezeichnet wurde. Ich war zumindest von einem Teilabriss bzw. Aufwertung der Fläche ausgegangen. Allenfalls Renovierungsmaßnahmen wird es geben (Fenster etc.)


    Irgendwo war für die Fläche mal (mal wieder) die Rede von einem "Eingangstor für die Stadt". Das seh ich mit diesem Bestand plus einem großen Edeka-Supermarkt leider nicht.

  • Das dumme ist, dass man schon 4 Jahre früher den Prozess hätte einleiten können. Leider hat man damals unter Zwafelink nicht den Horizont besessen eine strategische Stadtentwicklung zu betreiben sondern nur in einzelnen Projekten gedacht.

  • derzeitige Situation im nördlichen Ringgebiet

    Das ist eine große Sauerei genau so wie eigentlich dringend eine weitere Tiefgarage im Innenstadtbereich geplant und gebaut werden müsste.


    Ich habe jetzt den Artikel aus der heutigen BZ zum Thema "Neue Nordstadt-Erste Mieter werden frühestens 2017 einziehen können" vor mir liegen.


    Grund ist der noch fehlende Bebauungsplan. Außerdem könnten evtl noch Altlasten gefunden werden. Jedenfalls hatte kein Beteiligter momentan Interesse dort anzufangen und deshlab könnte es mit der Erschließung frühestens nächstes Jahr klappen. 2016 solle dann mit den Hochbauarbeiten begonnen werden. Grüne, SPD und CDU sehen dies zu sportlich und zeigen sich verhalten. Der 2. Bauabschnitt würde defintiv nicht vor 2020 stattfinden, laut SPD.
    Holger Herlitschke (Fraktionsvorsitzender der Grünen im Rat): "In das Baugebiet setzen die Bürger unglaubliche Erwartungen. Dort soll günstiger Wohnraumin guter Lage entstehen, Studenten wollen dort einziehen, gemeinschaftliches Wohnen soll möglich sein, von einer Campus-Bahn ist die Rede, Kitas müssen gebaut werden [...]"
    Weiter: "Wenn Mieter frühestens 2017 einziehen, nimmt der Druck auf den Wohnungsmarkt nicht merklich ab".
    Alleine bis zum Jahr 2020 sollen, laut Wissenschaftlern, 4400 Wohnungen in der Stadt fehlen.



    Ich würden sagen, Braunschweig spielt mit seiner Zukunft!
    Denn wenn keine Neubaugebiete, Eingemeindungen, Investitionen und Freiflächen angeboten werden, kann die Stadt kaum noch wachsen und Einwohner gewinnen. Folglich würde es die Attraktivität mindern und womöglich Menschenströme an Braunschweig vorbeigehen. Deshalb sind das sehr schlechte Nachrichten für uns alle bzw. würden sie uns dann auch insgesamt betreffen.


    Quelle: BZ Druckausgabe


    Interessant ist die im Artikel erwähnte Campus-Bahn, die den TU Haupt-und Nordcampus verbinden soll.

  • Bebauungsplan Taubenstraße liegt aus

    Der Bebauungsplan mit örtlicher Bauvorschrift „Taubenstraße“ für das Stadtgebiet zwischen Mitgaustraße, Wodanstraße, Ringgleis, Nordstraße, Mittelweg und dem BS-Energy-Gelände geht jetzt durch die Gremien und ist öffentlich einsehbar.


    Ratsinfo der Stadt Braunschweig

  • habe neulich einen wohl 'neuen' Leerstand am Bienroder Weg entdeckt. Die Gegend wirkt insgesamt noch schmuddelig und grenzt wohl direkt an die Neubauplanungen der Nordstadt. Schaut euch die beiden Aufnahmen an.







    Bilder von mir.

  • INteressant ist, was die LAndesliegenschaftsbehörde als Träger öffentlicher Belange zu B-Plan des Wohngebiets Taubenstraße schriebt:



    Ich interpretiere da mal rein, dass es um das alte Institut für Strömungsmechanik (?) geht und das jetzt erstmal nicht umgebaut wird. Aber auch nicht abgerissen.

  • "Nicht-Wirklich" Neues vom alten Gelände der BZ

    Die Braunschweiger Zeitung schreibt heute in der Printausgabe über Abrissarbeiten an ihrem alten Standort.


    Erwähnenswert vielleicht:
    Das Gelände wird derzeit überplant. "Investor Staake plante zunächst, dort 250 neue Wohnungen zu bauen und einen Edeka-Markt anzusiedeln. Das waren die Eckpunkte der Planungen, die sich seit Monaten hinziehen."


    Aktuell gäbe es Einigungsgespräche zwischen Investoren und städtischer Bauverwaltung (Konjunktiv der BZ), diese sollen im Spätsommer zu einem beschlussreifen Bebauungsplan-Entwurf führen.
    Gibt der Rat der Stadt dann grünes Licht, könnte 2016 Baubeginn sein.


    Der allergrößte Teil des Bauschutts wird an Ort und Stelle verbleiben, um das Gelände auffüllen und die Höhendifferenz zwischen Hamburger Straße und Mittelweg auszugleichen.


    UND: Die rotbraunen Klinker von der Fassade werden wiederverwertet, sie waren vor Beginn des Abrisses von der Fassade entfernt worden - und sollen nun irgendwo anders im Stadtbild wieder auftauchen - aber doch wohl nicht am Gueldenoffice ;-).