1.000 neue Wohnungen in der Nordstadt

  • http://www.braunschweiger-zeit…-liegt-vor-id1038494.html


    Das Ringgleis soll an der Oker in der Nähe des Gartenkampes durch den Bau einer Brücke verlängert werden und dadurch eine Verbindung in Richtung Nordstadt und Gliesmarode schaffen. Mit dem Bau soll frühestens Ende 2014, womöglich aber auch Anfang 2015 begonnen werden.


    "Der Haken an der Sache: Laut aktueller Planungen werden diese 450 000 Euro nicht reichen. „Die Brücke wird auch in einfacher Ausführung vermutlich zwischen 10 und 20 Prozent mehr kosten“, erklärte Günther. Weiter ins Detail gehen wollte er nicht – „ich will der Vorlage im August nicht allzu weit vorgreifen“, so der Fachbereichsleiter"

  • Eigentlich ärgerlich, dass man neue Wohnungen in der Nordstadt bauen muss bedenkt man, dass es noch entwicklungsfähige Flächen in Toplagen im östlichen Ringgebiet gibt, so z.B. das ehemalige Seniorenheim in der Korfestraße.
    Das Gebäude befindet sich im Besitz von Henning Connle aus Duisburg.


    "Conle ist bundesweit bekannt. Der Immobilienspekulant war zuerst in Duisburg aktiv und später vor allem in Hamburg. Allein in der Hansestadt sollen ihm in den 1990er Jahren mindestens 2500 Wohnungen gehört haben. Der dortige Mieterverein kann Akten mit Klagen von Conle-Mietern füllen. Vorwurf: Der Investor ließ die Immobilien verwahrlosen. Auf Beschwerden seiner Mieter soll er nie eingegangen sein."



    http://www.braunschweiger-zeit…er-wohnlage-id935708.html

  • Laut einer Studie der Bertelsmannstiftung fehlen in Braunschweig Wohnungen für Geringverdiener. Trotzdem sind die Wohnungen in unserer Region vergleichsweise preiswert. Während in Braunschweig die Mieten bei ca. 5-9 Euri pro Qm lägen, sind sie in München bei ca. 14 Euro/Qm. In Braunschweig sind rund 41% der Wohnungen geeignet für Familien. (Hannover: 31% , Hildesheim: 39%, Osnabrück:40%))

  • Die Wettbewerb für das Nördliche Ringgebiet ...

    ... läuft.


    "Ziel des Wettbewerbs ist es, für das ca. 20 ha umfassende Areal qualitätvolle Lösungsvorschläge für Wohnbauflächen sowie für Grün- und Freiflächen zu erhalten."


    Bewerbungsschluss war der 16.8.2013, ab heute wird eingeladen,
    Abgabe ist 29.10.


    Gesetzte Teilnehmer sind:


    • AckersPartner Städtebau, Braunschweig
    • Klaus-Theo Brenner Stadtarchitektur, Berlin
    • Wolfgang Chmiel, Architekt & Stadtplaner, Braunschweig
    • Giesler Architekten BDA, Braunschweig
    • Hinrichs Wilkening Architekten, Berlin
    • Meißner Architekten BDA, Braunschweig
    • Sergio Pascolo Architects, IT - Venedig
    • Springmeier Architekten, Braunschweig
    • Walter Stamm-Teske, Weimar
    • Welp von Klitzing Architektur & Stadtplanung, Braunschweig
    • Winking & Froh Architekten BDA, Hamburg / Berlin

  • Ein neuer Aspekt in der Nordstadt:
    Sollte BS Energy Flächen abgeben?


    Heute in der BZ:
    BS Energy soll Platz machen


    Der Bezirksrat schlägt vor, dass BS Energy Flächen abgibt, teilweise an den Stadtrand zieht und gleichzeitig den "großzügigen" Parkplatz effizienter nutzt.


    Charmant, aber ob BS Energy da mitspielt? Zumindest richtig, sich jetzt die Gedanken zu machen ...

  • Mieten in Braunschweig günstig!

    Stadtbaurat Leuer: „Mieten in Braunschweig überwiegend preisgünstig“


    ... sagt er jedenfalls bei der Vorstellung der aktuellen GEWOS-Studie. Die hatte die Nibelungen Wohnbau in Auftrag gegeben ...


    Aus dem Inhalt:
    "Die Durchschnittsmiete in Braunschweig im Wohnungsbestand beträgt rund 5,20 €/m² (nettokalt). ... Die Angebotsmieten sind im Vergleich zu den Bestandsmieten höher. Das durchschnittliche Mietniveau liegt bei rund 6,60 €/m² (nettokalt). Das Mietniveau in der Innenstadt sowie im östlichen Ringgebiet liegt bei über 7 €/m²."


    Mehr auf den Seiten der Stadt

  • Ausstellung der Siegerentwürfe

    Wie soll das Baugebiet in der Nordstadt aussehen?


    Zum Wettbewerb waren neun Architekturbüros gesetzt, 18 weitere Büros beteiligten sich aus eigenem Antrieb, sogar aus Paris und Madrid.


    Es gibt zwei Sieger-Entwürfe, der eine von Ackers Partner Städtebau, der andere von Gesamtkonzept Architekten aus Hannover.

    Im Februar soll sich entscheiden, auf welcher Grundlage ein Bebauungsplan entsteht.


    Ansehen kann man sich die Siegerentwürfe bis zum 8. Januar im Rathaus, Altgebäude, zweiter Stock. Die Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr.

  • ^ Ich bin gespannt. Da ich nicht in Braunschweig wohne, bin ich auf andere Quellen als das Rathaus angewiesen. Ich bitte also darum, fleißig zu fotografieren und die Bilder hier reinzustellen. Danke vorab!

  • Hallo Dvorak,


    danke für den Link. Und Glückwunsch. Wusste gar nicht, dass Du pers. auch an dem Projekt dran bist.


    Auf competitionline habe ich noch ein paar weitere Bilder gefunden, und v. a. die Beurteilungstexte zu den einzelnen Beiträgen. Sehr interessant, aber zu umfassend, um's jetzt hier schnell zusammenzufassen. Link zu den Wettbewerbsergebnissen


    Zur Ausstellung der Siegerentwürfe - ich seh mal zu, dass ich's auch noch hinschaffe. Aber wie immer bei solchen Gelegenheiten: Zugangszeiten sind nicht gerade arbeitnehmerfreundlich :Nieder:

  • http://www.unser38.de/braunsch…en-bedingungen-d5649.html


    Hier noch die Verlinkung zu einem Artikel der neuen Braunschweiger.
    Darin werden auch nochmal die beiden Gewinnerentwürfe beschrieben.
    Den Entwurf des Hannoveraners Tev Wilhelmsen, der eine „von Bäumen durchwebte, grüne Stadt“ vorsieht, lobte die Jury als „unkonventionell“ und „neuartig“, weiterhin verspreche er eine hohe Lebensqualität. Dem Konzept des Braunschweiger Büros Ackers Partner Städtebau (Walter Ackers, Sandra Morese) bescheinigten die Jury eine „gut ablesbare Bandstruktur“ und eine zeitgemäße Planung von Wohn- und Gewerbehöfen. Außerdem würde der als „Stadtanger“ bezeichnete Quartierspark entlang der Spargelstraße hervorgehoben.

  • Nach dem, was auf Competitiononline zu sehen ist, finde ich die beiden ersten Plätze tatsächlich in etwa gleichwertig – vielleicht gefällt mir der Entwurf von Ackers eine Spur besser, weil mir der von Gesamtkonzept mit seinen vielen Würfeln und Kisten, die im rechten Winkel zueinander stehen, zumindest aus der Vogelperspektive ein bisschen zu wuschig erscheint.


    Als Fan der Gründerzeitstadtplanung muss ich aber sagen: Der Entwurf von Winking & Froh (Platz 3) sagt mir am meisten zu. Schöne, hohe Blockrandbebauung; ein klarer Straßengrundriss mit Alleen und ohne viele Spielereien; und schließlich ein Platz, der – würde man ihn hochwertig umsetzen – geradezu italienische Aufenthaltsqualität besäße. Mit diesem Entwurf hätte die neue Nordstadt das Zeug, zu einer Art östlichem Ringgebiet des 21. Jahrhunderts zu werden.


    Schade, dass dieser Entwurf nur Dritter wurde. Ich bleibe aber gespannt, wie die Planung sich weiter entwickelt. Potential habe alle drei ausgezeichneten Entwürfe.

    Einmal editiert, zuletzt von Architektenkind () aus folgendem Grund: Ergänzung hinzugefügt

  • Und Glückwunsch. Wusste gar nicht, dass Du pers. auch an dem Projekt dran bist.


    Scherzkeks. Das verrät man ja auch nicht, so lange ein Wettbewerb läuft. Danke für die Glückwünsche.


    Den dritten Preis hätte ich auch weiter vorne gesehen, die haben aber ein paar Schwächen.
    Zum einen viel zu viel Freiraum. Die Stadtplätze sind deutlich überdimensioniert für 500 Wohneinheiten, die würden recht verlassen wirken, und den übrigen Stadtplätzen in der Nordstadt nur Konkurrenz machen. Zum anderen machen sich die vielen, auch verschiedenen, Freiräume zu viel Konkurrenz unter einander, da weiß ich nicht, wohin sich die Gebäude denn tatsächlich orientieren.
    Der Spargelweg als Erschließungsstraße mit Querparken steht auch dem Ziel entgegen, über eben diese Straße, die Nordstadt insgesamt besser an die Kernstadt anzubinden. Leistungsstarke und auch für Radfahrer und Fugänger qualitätvolle Verbindungen bestehen zwar aus dem Gebiet nach Süden, aber nicht nach Norden. Für den weiteren Umkreis ist das eher schlecht.
    Die Baufelder sehen alle gleich aus! Mehr Neutralität in Bezug auf die Baustrukur würde auch eine langsamere und individuelle Entwicklung des Gebietes ermöglichen.
    Bei einem Städtebaulichen Entwurf ist Architektur erstmal zweitrangig, wichtig ist nur, dass man neutral, mit Architektur arbeiten kann. Die Darstellung der Perspektiven zeigt aber enorm viel Architektur bei teilweise relativ wenig Stadtraum. Und mit der Architektur haben die leider nicht ganz in Schwarze getroffen, hätten sie da neutralere Architektur genommen, wäre es besser gewesen.