Kö-Bogen – Bautagebuch

  • 23.07.2013

    Im Beitrag darüber sieht man eine der beiden schwarzen Wände, die den Apple-Store abdecken. Die andere Wand auf der Südseite wurde kürzlich abgebaut, was ich für diesen Blick nutzte - etwas spektakuläres wird da nicht versteckt.
    Ich habe auch die Arbeiten am Autotunnel vor dem P&C-Kaufhaus fotografiert - vor dem Bagger sieht man einige bereits betonierte Teile.

  • 01.08.2013

    Wie man sieht, die östliche Vertiefung in der Fassade auf der Hofgartenseite wurde mit schwarzer Isolierung ausgelegt, dort wurden auch Halter angebracht. Soweit ich mich erinnere, dort soll künftig etwas wachsen.


    Ich erinnere mich nicht, dass bisher über die Glasflächen im Boden vor dem Steigenberger Park-Hotel berichtet wurde. Unten sieht man nur schmutziges Wasser. Der Sinn wundert mich - einen gäbe es, hätte man den entdeckten historischen Kanal sehen können, doch dieser wurde mW weggebaggert.


    Südlich vom Kö-Bogen gibt es ein älteres Bürogebäude, wo der Erbauer Zechbau einige Büros hat - auf der anderen Seite der Strab-Haltestelle. Das EG inkl. der Fassade wird gerade umgebaut. Links davon sieht man einiges von der Baustelle auf dem benachbarten Platz.

  • Warum die Glasfassaden des vermeintlichen Apple-Stores in den letzten Wochen durch die bekannten schwarzen Sichtschutzwände verdeckt waren ist ein Rätzel. Denn nun, wo man von der Landskrone aus wunderbar in den Raum blicken kann stellt man schnell fest, dass sich der komplette Raum im Rohbau befindet. Weder Decke, noch Wände oder der Boden sind abgehängt/verkleidet/verlegt.
    Nun ist Apple zwar sehr zurückhaltend, was die Einrichtung der Räume angeht, aber es sieht tatsächlich so aus, als sei noch rein gar nichts in der Immobilie passiert.

  • ^
    Dieses Versteckspiel gehört zur Apples Marketingstrategie. Offensichtlich versteckte Dinge erregen Aufmerksamkeit, in der Presse wird spekuliert. Ob sich dann wirklich schon etwas hinter der schwarzen Wand verbirgt ist dabei nicht relevant. :lach:

  • 16.08.2013

    Nach längerer Zeit werden wieder Fassadenelemente angebracht - dieses Foto der Südwest-Ecke habe ich heute gemacht:





    Außerdem habe ich den Kö-Bogen vom Hofgarten fotografiert - in der Nähe der Fußgängerbrücke und weiter östlich. Es fällt auf, dass in den Eintiefungen zahlreiche Kabel hängen - wahrscheinlich werden diese Eintiefungen künftig üppig beleuchtet. Vor dem Kö-Bogen gibt es bereits größere gepflasterte Flächen.

  • 19.08.2013

    Heute habe ich die gleiche Stelle wie am Freitag fotografiert - auf der Westfassade wurden bereits Elemente eingesetzt, eins durch Spanplatten ersetzt:





    In der Verbindungsbrücke wurden bisher einige Elemente ausgelassen, weil dort mit einem Aufzug Material angeliefert wurde. Wie man sieht, der Aufzug wurde restlos abgebaut. Auf dem Boden liegen neben dem blauen Hublift Fassadenelemente, die wahrscheinlich für die Brücke darüber bestimmt sind.


    Unter der Brücke wird man vom Platz in den Hofgarten blicken können - aus dieser Perspektive besonders gut sichtbar - vielleicht wird dies zumindest teilweise die dürftige Platzbegrünung ausgleichen.


  • In der Verbindungsbrücke wurden bisher einige Elemente ausgelassen, weil dort mit einem Aufzug Material angeliefert wurde. Wie man sieht, der Aufzug wurde restlos abgebaut. Auf dem Boden liegen neben dem blauen Hublift Fassadenelemente, die wahrscheinlich für die Brücke darüber bestimmt sind.


    Wann ist denn dieser Aufzug abgebaut worden?
    Ich kann mich nicht erinnern, dort einen gesehen zu haben, hab hier im Forum auch kein Foto gefunden.
    In meinem Betrag mit den Fotos vom 14.08.2013 stehen die beiden Arbeitsbühnen auch schon da.
    Wenn du eins davon hast, wäre es schön, wenn du das mal verlinken könntest.

  • ^ Auf dem ersten Foto Ende Juni sieht man ihn noch deutlich. Letzte Woche sah man noch irgendwelche Gerüste unter der Brücke - Reste der hier sichtbaren stützenden Konstruktion oder ein anderes Gerüst.


    Ergänzung: Der Platz zwischen den beiden Kö-Bogen-Teilen wird gerade mit Isolation belegt - bald wird er gepflastert.

  • 22.08.2013

    Langsam, ganz langsam, bekommt man einen Eindruck von dem Gefallen, den Düsseldorf sich mit der Umsetzung des Kö-Bogens getan hat. Und wenn spätestens nächstes Jahr die Kirschen stehen, wirken die beiden Gebäude auch nicht mehr gaaanz so wuchtig.



    Bild 1 in hoher Auflösung: 3840x837px | 1920x419px



    Bild 2 in hoher Auflösung: 3840x869px | 1920x435px

  • 22.08.2013

    Heute habe ich zwei neue Fotos gemacht. Die Südwest-Ecke wird weiter vervollständigt - die Südseite ist voll verglast, dafür wird sie Lamellen kriegen:





    Ich habe auch die fortgeschrittenen Arbeiten am Straßentunnel östlich von der Tuchtinsel fotografiert. Als kleine Zugabe die Ostfassade des im Umbau befindlichen Dreischeibenhauses - die Westfassade ist hier im Thread immer wieder zu sehen:



  • 02.09.2013

    Heute habe ich drei neue Fotos gemacht - die ersten zwei zwischen beiden Gebäudehälften, wo parkendes Gerät der Isolierung Platz machen musste. Die zu öffnenden Fassadenteile an der Brücke gibt es dort, wo zuvor einige Elemente fehlten, weil Material mit einem Aufzug angeliefert wurde:







    Die Hofgartenseite - in der Spalte am weitesten links (vor dem Dreischeibenhaus) wurden stützende Konstruktionen eingebaut:



  • Ja, die aufwändige Technik mit Bewässerung und Bestrahlung müsste jetzt langsam kommen – es sind nur noch fünf Wochen.


    Die neue Freiheit kann man übrigens schon heute gut erahnen. Das Schauspielhaus versteckt sich nicht mehr hinter der Hochsstraße und die Verbindung Kö-Hofgarten samt Fassadenflucht mit dem Kö-Bogen ist real.

  • 05.09.2013

    Diesmal habe ich die Arbeiten am Belag des Schadowplatzes fotografiert - im Hintergrund sieht man das im Umbau befindliche Haus der Universität. Wie man sieht, über den Kö-Bogen-Eingängen wird es wohl Milchglas geben - Mitte August gab es dort noch eine matte Platte (ich habe die gesamte südöstliche Rundung fotografiert).


  • Sonne und blauer Himmel verstärkten gestern den Eindruck, deshalb habe ich spontan ein Bild geschossen:
    Hier nochmal das P&C-Gebäude ohne dass der Tausendfüssler den Blick versperrt.
    Erst jetzt kann das Gebäude so richtig wirken!

  • Erst jetzt kann das Gebäude so richtig wirken!


    Mit dem quadratischem Fenster auf der Ecke sollte für die Benutzer des Tausendfüßlers der Eindruck erweckt werden, sie würden auf ein Schaufenster gucken. Ohne Tausendfüßler fällt diese Wirkung also weg.

  • Ohne Tausendfüßler fällt diese Wirkung also weg.


    Gute Architektur korrespondiert mit der Umgebung wie sie zur Zeit des Entwurfes bestand.


    Der Entwurf von Richard Meier ist stark genug, auch ohne den Tausendfüßler zu wirken.
    Die Box bezieht sich auch auf das Schauspielhaus und in Zukunft auf den neu entstehenden kleinen Platz.


    Alles ist anders und bleibt doch irgendwie gleich!