Kö-Bogen – Bautagebuch

  • 11.03.2013: Abriss des Tausendfüßlers

    Der Abriss begann am Südende des ersten Abschnitts - davon habe ich heute dieses Foto gemacht:



  • 12.03.2013

    Der Abriss scheint zu den beliebtesten Fotomotiven der Stadt zu gehören - von Handycams bis zum Spiegelreflex sah ich heute alles darauf gerichtet. So habe ich ebenfalls Fotos gemacht - auf dem ersten sieht man, wieviel seit gestern abgerissen wurde:







    An der Südfassade werden weitere Elemente montiert:





    Man sieht, dass sie gleich mit vorinstallierten Lamellen eingebaut werden (oben rechts hing gerade ein Element am Kranhaken). So wundert mich etwas, dass es vor dem 1. OG einige Elemente gibt, die keine Lamellen haben.

  • 14.03.2013

    An der Westfassade sind einige Elemente hinzugekommen, daher machte ich ein Foto - diesmal bei Sonne und aus dem Aussichtsturm:





    Es scheint, an einigen Stellen gibt es Holzplatten, die erst später (durch Stein oder Glas) ersetzt werden - als ob es immer noch Probleme mit der Herstellung der Fassadenelemente gäbe.


    Die Stelle des unter #8-#10 diskutierten (und später verfüllten) Lochs habe ich ebenso fotografiert. Bei Gelegenheit sieht man die Renovierungsarbeiten des Bankgebäudes - ich glaube, dass sie kausal mit dem Impuls des Kö-Bogen-Baus zusammenhängen:





    Der Abriß des Tausendfüßlers geht ebenso weiter - die Bewehrungen der abgebrochenen Teile werden auf dem Boden mit Brennern zerschnitten (beobachtet an der Stelle, wo am Montag der Abriss anfing).

  • Noch einmal ein paar (mMn) interessante Perspektiven, die die Abstände zu anderen Häuserfronten zeigen:


    Und vor dem fast fertigen Uferbogen:


    Alle Fotos Altstadtjong, hosted bei Abload.de

  • 16.03.2013

    Im westlichen Teil gibt es einen großen zweistöckigen Raum - hin zum Hofgarten war er bisher geöffnet, was man selbst auf dem letzten Foto im Beitrag davor sieht. Diese Öffnung wurde inzwischen mit Fassadenelementen geschlossen, worauf ich heute ein Foto gemacht habe:





    Nach dem nördlichen Teil des Tausendfüßlers wird gerade die Rampe in die Richtung der Immermannstraße zerlegt - mein heutiges Foto:



  • Foto-Update 17.03.2013

    Hier ein Update von heute, auf den ersten Bildern die neu entstehende (bzw. mit der) Landskrone und auf den letzen Bildern bereits vom Tausendfüssler befreit:












    Alle Bilder von mir / 17.03.2013

  • 20.03.2013

    Heute habe ich zwei neue Fotos gemacht - im Südwesten werden zahlreiche Fassadenelemente mit Lamellen montiert, bald dürfte diese Seite komplett belegt sein:







    Ohne Foto: Unter #20 zeigte ich auf dem zweiten Foto die Südfassade des östlichen Teils. Heute habe ich gesehen, dass dort nachträglich Lamellen angebracht werden.


    Nach der südlichen Abzweigung des Tausendfüßlers in die Richtung Immermannstraße wird derzeit die in die Berliner Allee abgerissen. Die RP veröffentlichte heute einen Artikel darüber mit Bildern.

  • 21.03.2013

    Nachdem die Südwestecke fertig belegt wurde, wurden weitere Elemente an der Westfassade angebracht:







    Das darüber erwähnte nachträgliche Anbringen der Lamellen:





    Der südliche Ast des Tausendfüßlers wurde bereits abgerissen - jetzt wird vor der Börse gekehrt:







    Alle Fotos von mir

  • Ich bin heute mal wieder an der Nordseite der Landskrone vorbei gekommen und konnte von dort einen Blick über die Landskrone auf den Köbogen werden. Ich muss leider sagen, dass sich meine Erwartung bestätigt hat. Der Köbogen steht sehr nah am Ufer. Das Stück Hofgarten sieht nun aus, wie Begrünung für den Köbogen.


    Mal sehen, ob das durch die Kirschen die dort gepflanzt werden die Situation verbessern.

  • 22.03.2013

    Heute begann der Abriss des mittleren Tausendfüßler-Teils, wofür die Strab-Linien gesperrt wurden. Bei Gelegenheit wird gebuddelt und Leitungen werden verlegt - wie man es auf dem zweiten meiner heutigen Fotos sieht. Das Anbringen der Lamellen geht weiter:







    Ich habe auch die Westfassade fotografiert - wo einige Elemente hinzugekommen sind - mit der Betonwand am Ende des Weihers im Vordergrund:





    --------------


    Nachtrag: Die RP veröffentlichte auch am 22.03 einen Artikel über die Abrissarbeiten und die Straßensperungen. Die Unterbrechungen werden u.a. für die Erneuerungen der Strab-Gleise genutzt.

  • 23.03.2013: Tausendfüßler-Abriss

    Heute habe ich wie sehr viele andere Leute noch ein paar Fotos vom Tausendfüßler-Abriss gemacht - in wenigen Tagen wird nichts mehr von der Konstruktion bleiben. Auf dem rechten Rand des dritten Fotos sieht man den großen Ventilator, mit dem Staub weggepustet und mit Wassernebel neutralisiert wird:







  • Mal Bilder von Norden über den Hofgartenteich hinweg:







    Hier noch ein interessantes Fassaden-Detail - vermutlich Lüftungsöffnungen:




    Alle Bilder von mir / 24.03.2013

  • ^^Auf den ersten Bildern kann man die – wie ich finde – sehr schönen Spiegelungen zum Hofagarten sehen. Vor ein paar Tagen habe ich das bei strahlendem Sonnenschein gesehen und war sehr beeindruckt. Das Haus verschwindet geradezu in den gläsernen Fassadenteilen und zeigt sich nur in den steinernen Abschnitten. Toller Effekt.

  • Da früher (also Nachkriegszeit) dort gar nichts stand, fällt der Vorher-Nachher-Effekt natürlich umso heftiger aus, aber ich muss sagen:
    Die vielfach angebrachten Bedenken ob der "Wucht solcher Riesenbauten" am Weiher kann ich nach einem Vor-Ort-Termin nicht teilen.

  • 25.03.2013

    Heute habe ich neue Fotos gemacht - an der Westfassade reichen die angebrachten Elemente bereits bis zum Dach:





    Der Tausendfüßler-Teil über den Strab-Gleisen wurde bereits beseitigt - am späten Nachmittag wurden die Gleise von der schützenden Erdschicht bereinigt. Am linken Bildrand sieht man den letzten Teil, der weiter links die Schadowstraße überquert:




  • Originaldatei


    Leider nur mit betagten Smartphone.
    Man bekommt zumindest aus Richtung Westen langsam einen Eindruck, wie
    VIEL Platz nach Fertigstellung der Freiflächen am Südende des Köbogens
    zur Verfügung stehen wird. Auch wirkt — zumindest aus dieser Perspektive —
    die Situation zwischen Wasserkante Landskrone und den beiden Gebäuden an
    der Nordseite nicht ganz so beengt wie aus Richtung Maximilian-Weyhe-Allee.

    Einmal editiert, zuletzt von nrd303 () aus folgendem Grund: Bildgröße angepasst

  • Hallo nrd303, ja, Dein Bild zeigt sehr schön wieviel Freiraum entsteht und wie großzügig der Übergang vom Hofgarten zu Stadt und Kö wird. Auch die Landskrone wird nicht nur dank ihrer Erweiterung ein Freiraum der den vielen großartigen Bauten und dem Park den würdigen Rahmen gibt. 1000füßler und die anderen Straßen: good riddance.


    Die exzentrischen Häuser Libeskinds werden am Ende die gleiche Karriere machen wie der neue Zollhof von Frank O. Gehry: erst umstritten, dann hassgeliebt und am Ende millionenfach photographiert.

  • Die exzentrischen Häuser Libeskinds werden am Ende die gleiche Karriere machen wie der neue Zollhof von Frank O. Gehry: erst umstritten, dann hassgeliebt und am Ende millionenfach photographiert.


    Von der Ansicht die nrd303 gezeigt hat sicherlich, nebenbei: super Foto, danke! Ich kann mich nur einfach nicht mit der Fassade in Richtung des Schauspielhauses anfreunden, ich bin mir noch nicht mal sicher ob das was subjektives ist, ich glaube diese Seite ist wirklich objektiv hässlich ^^ Aber vielleicht bin ich ja einer der oben angesprochenen :lach:


    Die Fassade in Richtung des Shadowplatzes empfinde ich als akzeptablen Kompromiss. Durch die großen Glasflächen wird ein wenig die beengte Situation genommen und die geschwungene Fassade wirkt noch prägnanter.

  • @ Foto von nrd303:


    Ich habe mich immer gefragt, an was mich die Fassade erinnert, bis ich einen Artikel (mit Fotostrecke) über "Dazzle-Camouflage" gelesen habe. :lach:


    Beispiel:
    http://upload.wikimedia.org/wi…us_%281917%29_cropped.jpg
    Quelle: Wikipedia


    Interessant ist sie aber auf jeden Fall. Wenn erstmal die herrlichen Freiflächen drumherum schick gestaltet sind, wird das Gebäude (auch von seinen Kritikern) mit Sicherheit ganz anders wahrgenommen.