Beiträge von architakt

    Immer wieder wird hier erklärt, dass nach Abriss dort kein Hochpunkt mehr errichtet wird. Dies ist doch nicht zutreffend. Die Planung für den Innogy-Campus ist ja nun veraltet und nicht mehr aktuell. Und selbst bei dieser alten Planung war ja klar kommuniziert, dass das damalige Unternehmen "Innogy" nicht das Eckgebäude zur "Freiheit" hin beziehen würde, sondern dort ein anderer Mieter ein höheres Gebäude - als Schauseite - nutzen würde und das damalige Architekturmodell für diese Ecke nur vorläufig sei. Die Architektursprache des Hochpunkts sollte dann mit den interessierten Nutzern noch abgestimmt werden.

    Somit denke ich, dass bislang - nun für ein gänzlich neues Projekt von Kölbl Kruse - noch gar nichts gesagt ist, was nach Abriss dort tatsächlich gebaut wird. Kölbl-Kruse hat noch keinerlei Hinweis gegeben und schon gar nicht ein Modell für Neubauten veröffentlicht. Es scheint mir aber weiterhin selbstverständlich zu sein, dass nach Abriss an gleicher Stille auch wieder ein Hochzeit geplant ist und errichtet wird.

    Die Cölve-Brücke liegt tatsächlich auf Moerser Stadtgebiet. Da befindet sich ein kleiner Moers-Zipfel, der da noch über die Bahngleise hinüber ragt und auch die Bahnbrücke erfasst. Die Stadt Duisburg hätte aufgrund dieser maroden Brücke ja schon länger gern diese Ecke "eingemeindet" bzw. mit einem anderen Stück Moerser Gebiet eventuell getauscht, da fehlende Nutzbarkeit für Duisburg dort mehr Auswirkungen hat als für Moers-Schwafheimer.

    Richtig: "The Sting" zieht zum 30. Juni aus, da der Mietvertrag ausläuft und nicht verlängert wurde. Danach also Umbau für Sinn. Mehr Neuigkeiten gibt der Artikel nicht her. Und es wird nochmal auf die Planung vom "KUBIKK" im alten C&A-Gebäude an der Münzstraße (alles in einem Haus: Gastronomie, Freizeit, Büros, Dachterasse) als weitere Veränderung in der Innenstadt hingewiesen, ohne aber konkrete Neuigkeiten oder Zeitpläne zu erwähnen.

    Die Rathaus-Galerie wird mal wieder umgebaut.

    In Kürze:

    - Öffnung der Fassade zum Porscheplatz für ein Café (Eröffnung schon 2. Quartal 2021).

    - Der nördliche Gang wird geschlossen bzw. in eine Food-Mall ("ANNE BUDE") umgebaut. Dort auch Öffnung der Fassade durch Fenster, so dass von der Food-Mall auf die Schützenbahn geschaut werden kann und Tageslicht herein kann.

    - neue Farben und Materialien und offenbar mehr Ruhrgebiets-Flair.


    Umbau hat wohl schon begonnen bzw. Läden aus dem nördlichen Gang ziehen in den südlichen Gang, um Platz für die Food-Mall zu machen. Food-Mall wird in einem Jahr eröffnet, der gesamte Umbau soll 2 Jahre dauern.


    Mehr Infos: https://www.hbb.de/projekte/rathaus-galerie-essen/


    Und dazu ein image-Film: https://www.youtube.com/embed/…rue&width=1200&height=675

    Das Nexus-Wohnhaus ist ja - anders als das Hotel - offenbar nicht an der bestehenden Gutenbergstraße geplant, wie man aufgrund des Standorts des Rathausturms auf den Bilder erkennen kann, sondern im Innern an einer neu anzulegenden und autofreien Gasse (daher nur Fußgänger auf dem Bild) im Innern des Quartiers. Und im Innern waren bislang kleinteilige Parzellen geplant, so dass der Nexus-Block, langgestreckt und Flachdach und nicht mittelalterlich anmutend, dorthin nicht passt. Es widerspricht dem Konzept, das ich aus der Internetpräsenz vom Mercatorquartier mal so zitiere: (Der Kern des Mercatorviertels) "...bildet das attraktive Rückgrat mit besonderen, kleinteiligen Baustrukturen und dem Erscheinungsbild moderner Spitzdächer."

    Ich selbst bedaure die Entwürfe, da sie die eigentlich Grundidee das Mercatorviertel kleinteilig in Erinnerung an die Vorgeschichte zu entwickeln, nicht mehr erkennen lässt. Es wiederholt sich hier die Erfahrung, die derzeit neben dem Hbf gemacht wird: es entstehen Neubauten, jedoch ohne architektonischen Reiz und ohne Zugewinn für das Stadtbild.

    Das Mercatorviertel sollte doch einen eigenen gemütlichen Charme gewinnen, durch Anspielung auf die mittelalterliche kleinteilige Bebauung, in moderner Variante. So der Masterplan. Nun könnte der voluminöse Hotelblock des Premier Inn ebenso am Hbf entstehen und verweist am Rathaus nicht auf die historische Lage. Und ins innere des Quartiers sollte nach Masterplan vor allem eine giebalartige Gestaltung umgesetzt werden. Sollte solches wie das Nexus-Haus in das Quartier hinein errichtet werden, weicht man somit vollständig von der Planung und der Zielrichtung ab. Ergebnis wie auf dem Bild: neben dem Mercatorhaus mit Stufengiebel und Fensterläden würde man nebenan auf eine blinde schmucklose Wand schauen, die gut Platz für Graffiti bietet. Wer will sich da gern, wie auf dem Bild, an solchem Ort erfreut auf eine Bank niederlassen?

    Wie bereits mit LANUV, Hostel, Polizei-Hochschule neben dem Bahnhof zwar Neues entsteht, ohne äußere ansprechende Gestaltung, so scheint es auch direkt bei Rathaus und Salvatorkirche es ebenso zu geschehen: Hauptsache, es wird Neues gebaut und es gibt Investoren, um Brachen zu füllen, aber Chance für Charme, Attraktivität, Ausdruckskraft wird aus meiner Sicht vertan.

    Für mich reiht es sich ein in die Abriss-Serie alter historischer Gebäude. Ich denke, dass nach 20 Jahren wiederum die Bevölkerung schmerzlich und kopfschüttelnd diesen Abriss bedauert. Wie beim alten Rathaus, oder der Verwaltungsturm auf dem Kruppgelände. Geschichts- und Gesichtsverlust, wenn das neue Gebäude natürlich auch attraktiv erscheint. Ich werde die Ausstrahlung und Anmutung des historischen Stammhauses mit den Sporssenfenstern, der Krümmung zum Platz hin, wie ein Schiff auf den Betrachter ausgerichtet, der Symmetrie und der Freitreppe, den schmiedeeisernen Gittern im EG, dem hohen und dem tieferen Anteil von Hochtief-Haus, das Wissen, dass dieses sichtbare Gebäude mit der Entwicklung eines bekannten Unternehmens zu tun hat - ich werde all dies vermissen.

    Tja, wie überzeugt man die Falsch-Liegenden? Leider finde ich nichts im Internet bis auf den Link des Bauunternehmens, welches von "Bürogebäude mit Tageseinrichtung für Kinder" an der Martin-Kremmer-Straße sprich: http://www.hagener-hochbau.de. Am besten schaut man mal, wie ich, auf das Baustellenschild und liest und sieht sich dort auch das Bild zum Neubau an: übrigens gefällt mir die geplante Architektur des Gebäudes, welches links neben dem ersten Bürogebäude der "Designstadt" errichtet wird. Also die Baustelle auf Bild 1 und links auf Bild 2 ist das Bürogebäude - wie man auch erkennt, wird das auch nicht in Modulbauweise errichtet und braucht noch eine Zeit. Das Hotel sieht man, wie erwähnt, aber auf Bild 2 an der rechten Seite und wird direkt anliegend an den frisch restaurierten Gebäuden von Schacht 1/2/8 errichtet. Das Hotel ist bald fertig und die Fortschritte werden auch lebhaft auf der Hotel-Facebook-Seite schon dokumentiert: https://www.facebook.com/pages…n-Essen-1163300613826796/

    Das ist doch gar nicht das Hotel! Sondern in dieses Gebäude kommen Büros und ein Kindergarten (so etwa auf dem Bauschild davor). Das im Bau befindliche Hotel sieht man aber auf dem zweiten Foto am rechten Bildrand. Eingerüstet, in Modulen aufgebaut, und nun in der Phase des Innenausbaus.

    Kein Pavillon für Gastronomie, sondern - wie etwa in Heisingen und bei Schloss Baldeney - es werden auf diese Weise die Anlegestationen der Weißen Flotte neu gestaltet. Da kommt noch eine Bank hinein und es ist eine Wartezone mit ein wenig Sonnenblende oben (aber keine Scheiben als Windschutz).

    Es ist doch kein Entwurf von Aurelis. Es ist doch nur eine Ansicht mit der Werbe-Aussage: "hier könnte Ihr Bürogebäude stehen" und in den Erläuterungen der entsprechende Hinweis: hier können Sie bauen, wie Sie wollen. Es muss ja erst einmal ein Interessent und ein Bauherr geben, der investiert und dann auch mal mit einem eigenen Entwurf um die Ecke kommt.

    Die Seitenwand des Geschäftshauses wird ja nicht nur irgendwie abgedeckt, sondern begrünt mit grüner Fassadenkunst, welche bereits in Holland vorbereitet wurde und gewachsen ist und von "Frittenwerk", die unten im EG und 1.OG eine Filiale eröffnen, finanziert wird

    Ja, da wird es eine Gasse geben, wie man auf den Bauplänen ja erkennen kann. Das bereits ersichtliche EG gehört noch zur Wohnbebauung. Davor, der Gebäuderiegel also direkt an der Hachestraße, wird noch das Hotel hochgezogen.

    Und weil es ja ein Tunneldach ist, lässt sich auf der Fläche kein Baum einpflanzen, wie schon bei der Planung erläutert wurde, sondern es können Bäume nur in Kübeln verteilt werden und somit auch flexibel bei Veranstaltungen bewegt werden. So wie eben bei den Loveparade-Magnolien.

    gibt es eigentlich Moderatoren oder irgendeine Aufsicht in diesem Forum, um solche "Hass-Kommentare" und diese wachsende Lust am Beschimpfen und Entwürdigen von Mitmenschen zu stoppen? Wie sie etwa ja vermehrt bei facebook und Pegida-Demonstrationen zu bemerken ist, und nun hier so erschreckend von "Betonrüttler" ohne Hemmung (aber natürlich namentlich nicht auf eine reale Person rückführbar) ausgeweitet wird. Kann man da denn gar nichts machen? Das Mitglied sperren, zumindest verwarnen, auf Benimmregeln und Anstand und guten Ton hinweisen? In einem Architekturforum solche persönliche und beleidigende Kommentare über andere an Architektur Interessierte zu lesen, ist erschreckend!!! Also bitte eingreifen und mal Konsequenzen ziehen, auch dann wieder bei einem zu erwartenden Gegenkommentar von Betonrüttler gegen meine Person. Ich würde dann aber auch mal Strafanzeige stellen, denn es ist hier für alle ja öffentlich lesbar und auch hier gilt dasselbe wie bei persönlichen Begegnungen und man kann verlangen, nicht mit Beleidungen und Übler Nachrede belästigt zu werden.

    Naja, haben Oberhausen und Mülheim von ihren Einkaufszentren profitiert? Diese Beispiele zeigen vielmehr, dass nach solchen Bauten außerhalb des inneren Zentrums der Kern einer Stadt verarmt und leblos wird und nicht mehr aus dem Stillstand herauskommt. Und genau dies wird ja dann auch für Duisburg befürchtet.


    Die Innenstadt hat so schon zu kämpfen, und selbst die Königsgalerie hat gefühlt einen halben Leerstand (oder tatsächlich inzwischen?). Wenn DOC stehen würde, würde jene, die mal nach Duisburg gegen wollen, das neue und moderne DOC ansteuern, und nicht mehr die Königsstraße, Citypalais und Forum. Und dann kann sich Duisburg vollkommen den Innenstädten von Mülheim und Oberhausen anschließen.


    Entwicklung kann auch eine schädliche Entwicklung sein. Der Forster-Masterplan, also die "Duisburger Freiheit", hätte positive Signale gesetzt. Die Politik hat diese Planung früh schon torpetiert. Ich erinnere mich noch eine Ratssitzung, in der Bürger beklagt haben, dass plötzlich neben Büro und Wohnbau im Süden des Geländes die Ansiedlung von etwas Gewerbe und ein kleines Möbelhaus planungsrechtlich ermöglicht werden sollte. Alle Bürgermeldungen waren dagegen, der Rat ist gar nicht darauf eingegangen, sondern hat es dennoch entschieden. Einige Monate später konnte Krieger es nutzen, das Gelände kaufen, und sein Möbelhausprojekt starten.


    Krieger sagte zunächst: Wohnbau dort zwischen Autobahn und Zugstrecke hätte keine Chance (Duisburger Freiheit hatte dazu aber schon gute Lösungen gefunden - und direkt an der Bahnstrecke in Düsseldorf ziehen die Wohlhabenden in die Wohntürme). Man habe da keine Ruhe - und zugleich redet seine Projektleiterin bei der Präsentation schwärmend von den tollen Parkanlagen, in denen sich Familien nach dem Einkauf wie im Urlaub fühlen und erholen könnte. Jeder redet es sich zurecht für das gute Geschäft, und kein Investor hat das Wohl der Innenstadt im Blick, sondern möchte Geld machen.


    Krieger sollte klar darüber werden: kein Möbelhaus, kein DOC hat eine Chance. Und die Entwicklung, wie sie am HBF auf den Grundstücken beginnt, die ihm nicht gehören (Hotels, LANUV, Fressnapf-Investition usw), und die durch den neuen Bahnhofsvorplatz noch eine bessere Ausgangslage erhalten wird, sollte sich dann in Ruhe ausweiten können. Wenn (leider) nicht durch Wohnungen (Plan war: kein totes Gebiet, sondern belebter Stadtteil als Bindeglied zwischen West und Ost von der Bahnstrecke), dann eben Büros, aber eben auch mit Grün, und mit etwas Gastronomie, eben auch eine Stadt für die Bewohner der Stadt, und nicht nur für Besucher.

    Ist aber gar nicht das P&C-Haus, sondern das C&A-Haus. Obwohl das P&C-Haus gegenüber auch neuen Leben bräuchte. Das C&A-Haus war ja immer ein mächtiger geschlossener Klotz. Zumindest an manchen Fassadenseiten gäbe es hier ja mal mehr Fensterfront. Optisch bleibt ja das Klotzige aber doch leider auch irgendwie erhalten und einen richtigen interessanten Pfiff sehe ich da noch nicht. Mal schauen, wie es nach dem Umbau wirklich wirken würde.

    Ein großer Nachteil für eine solche attraktive Neuentwicklung wird auch auf dem Entwurf ehrlich sichtbar: kein Zugang zum Wasser! Die Verlade- und Industrieanlagen am Rheinufer gehören nicht zum Grundstück und können nicht mitentwickelt werden. Somit ließe sich der Rhein bzw. das Hafenbecken wirklich nur von einem Hochhaus betrachten, da es keine Promenade am Wasser gibt. Großer Schwachpunkt. So ist Ansiedlung von Gewerbehallen oder ALDI/LIDL letztlich wahrscheinlicher und realistischer.

    Das Bahnhochhaus wird ja leider noch nicht umgebaut und alle Fassadenteile sind noch alt. Aurelis will ja nur etwas innen aufräumen und entrümpeln, hat aber noch keinen Plan und kein Nutzungskonzept für den Umbau. Also einfach vorbereitende Arbeiten für irgendwas, was noch nicht endgültig klar und beschlossen ist.