Rathenower Straße 15-18 (WBM)
Kurzes Update. Zurzeit wird die Dämmung angebracht, am vorderen Gebäudeteil wurde sie bereits weiß gestrichen:


Kurzes Update. Zurzeit wird die Dämmung angebracht, am vorderen Gebäudeteil wurde sie bereits weiß gestrichen:


^ Ja, allerdings ist das hier der Park Babelsberg und nicht Sanssouci. 😉 Und teilzerstört wurde er zumindest als Folge des zweiten Weltkrieges schon, nämlich durch den Bau der Grenzanlagen, die einen großen Teil im Norden des Parks zwischen Ufer und Schloss Babelsberg einnahmen. Nur hat man hier (fast) alles nach dem Mauerfall vorbildlich wieder hergestellt.
Im Südosten des Parks ist hingegen noch viel zu tun. Dort sind viele Wege verwahrlost und teilweise abgesperrt, kleinere Bauwerke wie die Siegessäule, die Generalsbank, mehrere kleinere Aussichtsrondelle/-plateaus und einiges mehr sind in sehr schlechtem Zustand. Auch das große Gebäude des Marstalls oberhalb des Kleinen Schlosses ist seit Jahrzehnten mit einem aufgeständerten Schutzdach versehen und dämmert als Ruine vor sich hin. Der frühere Große See samt Wasserfall ist trocken und als solcher nicht mehr erlebbar. Ich hoffe sehr, dass auch dieser Teil des Parks in Zukunft angegangen wird.
^^ Architektur-Fan: Ich glaube, das siehst du zu subjektiv. Historisierende Rekos im Stil der Vorkriegszeit werden auch in diesem Forum überwiegend positiv gesehen (teils gefeiert) und der Stil der Moderne oft genug kritisiert. Je nach eigenener Präferenz sieht man wohl eher die Kritik an dem, was man selbst bevorzugt. Das ist in gewissem Maße menschlich, aber dadurch nicht unbedingt richtig.
Unabhängig davon sollte man auch den baulichen Kontext beachten. An dieser Stelle wäre ein Neubau im Stile der Vorkriegszeit ebenso schwer zu begründen wie ein modernistischer Bau z. B. am Bebelplatz.
Ein paar Bilder zum Baufortschritt beim Block IV. Die drei Neubauten im Westen des Blocks (Anna-Flügge-/Erika-Wolf-Straße) sind bisher weiterhin die einzigen, wenn man von einem kleineren Reihenhaus absieht, das südlich neben dem Bildungsforum errichtet wurde und später umbaut im Innereren des Blocks liegen wird.
Bei Google Earth sind diese Gebäude bereits gut erkennbar:

Blick von der Friedrich-Ebert-Straße über das Baufeld:

Im östlichen Bereich des Baufeldes hat man die alten Fundamente der früheren Bebauung freigelegt:

Das kleine Reihenhaus:

In der Erika-Wolf-Straße ist immer noch eine Fassade im Block III unfertig:

Ansicht Anna-Flügge-Straße:

Anna-Flügge-/Erika-Wolf-Straße:

Das Kleine Schloss im Park Babelsberg wird seit längerem umfassend saniert. Infos dazu gibt es u. a. bei der SPSG, der dort angegebene Termin "bis 2025" ist leider von der Realität überholt. Aber vielleicht wird es dieses oder spätestens nächstes Jahr fertig werden.
Konstantin hatte 2014 ein altes Foto vom Kleinen Schloss aus DDR-Zeiten gezeigt, siehe zweites Bild in diesem Beitrag.
Der Wege- und Gartenbereich vor und um das Schloss ist noch gesperrt, auch hier wird alles neu gemacht. Über einen Behelfsweg können Spaziergänger die Baustelle umgehen:

Das Schlösschen selbst erstrahlt schon in neuem Glanz, ein Großteil der Gerüste wurde bereits abgebaut:

Notbremse. Dies ist ein Projektstrang und keine Wahlkampfarena. Eure politischen Präferenzen und Aversionen könnt ihr bitte anderswo diskutieren.
Edit: Nach Aufräumarbeiten kann es hier nun weitergehen, bitte wieder friedlich und projektbezogen. Ich bitte um Verständnis, dass ich den gesamten Block mit den pol. Streitereien ohne weitere Differenzierung ins Off verschoben habe. Nehmt es bitte nicht persönlich.
Das fertige Ergebnis wurde bisher nicht gezeigt, was ich hiermit nachholen möchte.
Beim Vorderhaus Alt-Moabit 47-48 wurde das EG bzw. der Sockelbereich grau verklinkert, dieser lehnt sich dadurch optisch an die Fassaden des rückwärtigen Neubau-Apartmenthauses an:


Der Durchgang zum Hof, in dem der Neubau errichtet wurde. Eine gelungene Kombination aus nacken Backsteinwänden und wiederhergestellter hübscher Stuckdecke:

Und hier der im Hofbereich errichtete Neubau mit den Mikro-Apartments:


Das BV ist äußerlich fertiggestellt, der verglaste Neubau sogar komplett. Am aufgestockten Backstein-Bestandsgebäude hingegen müssen noch Schadstellen an der alten Fassaden repariert werden (sofern man diese nicht wieder als Zeugen der Vergangenheit bewusst sichtbar lässt), innen ist hier alles entkernt und voller Bauschutt, der Ausbau steht noch an.
Der Blick auf den Neubau:



Die aufgestockte Etage:

Die Spreeseite, hier wird zudem die Ufermauer saniert:


Die beiden ziehen erstmal einen durch:

Blick über den in Sanierung befindlichen Uferbereich. Hinter dem Schornstein liegt das GEM, an der anderen Spreeseite das bereits erneuerte Wikingerufer:


Jetzt wird deutlich, was man aufgrund der Perspektive in der neuen Visu nicht gleich bemerkt: Die vorgesetzten Arkaden (auch wenn sie rechtwinklig sind) gibt es nur noch am nördlichen Gebäudeteil. In der alten Visu waren sie noch am gesamten Gebäude vorgesehen.
Der südliche Teil zur Huttenstraße bekommt nur eine normale Fassade bis zum Boden:


Der Nordteil zur Sickingenstraße mit Arkaden:


Vor dem BV Bettinastraße 11a wurde nun doch ein Bauschild mit einer schematischen Visu aufgestellt. Am Gebäude selbst wurden mittlerweile die Fenster eingebaut:


Ob das Projekt „ADAM“ heißt oder der Gebäudetyp, weiß ich nicht:

Gegenüber an der Bettinastraße 10 (zweiter Teil in meinem Beitrag vom Februar) sind die Abrissarbeiten beendet, hier wird bereits die Baugrube für ein neues Einfamilienhaus mit TG errichtet. Vielleicht wird es ja „EVA“ heißen: ![]()


Das Baustellenschildchen:

Update - am Neubau hinter dem Bestandsbau werden bereits die Klinkeriemchen angebracht. Gut vom Parkplatz an der Dernburgstraße aus zu sehen:



Beim Bestandsbau an der Herwartstraße sind die Sanierungsarbeiten erst auf den zweiten Blick erkennbar. Die Absperrungen haben mit Schachtarbeiten an der Straße zu tun:



Hier der Blick zum Neubau, unter dem auch eine TG entsteht:

snitch: Naja, das Grundstück ist nur ca. 1300 m² groß und dreieckig geschnitten. Sechs Gebäude wären da doch etwas schwierig unterzubringen, es sei denn, man baut Townhäuschen wie am Auswärtigen Amt. Aber würde das hier besser aussehen?
Aber es ist schön, dass die Ecke bebaut wird - auch wenn noch kein Termin bekannt ist und es noch lange dauern kann. Der Entwurf sieht für mich ganz ok aus, er hebt sich von den Wohngebäuden dahinter ab und stellt so einen Übergang zum Hbf-Bereich dar. Das luftige hochgezogene EG sieht sogar ganz schick aus. Ein Hochpunkt (ein paar mehr Stockwerke) bzw. eine Betonung an der Westspitze hätte sich eigentlich angeboten, da gebe ich Camondo recht, aber nun gut. Die Visu ist eh wie üblich idealisiert mit den großzügigen Pflanzenkästen vor den Fenstern, was davon wohl am Ende überbleibt...
Und ja, der Humboldthafen spielt sein Potenzial enfach nicht aus. Die S-21-Ewigkeitsbaustelle am Westrand, lieblos ungepflegte Kaimauern, keine Bootsanleger, keine Fontäne - man könnte ihn wirklich attraktiver machen.
Der Gehweg und der Fahrradstreifen vor dem Neubau werden gerade fertiggestellt. Als Sicherheitsmaßnahme wurden auch hier mächtige Stahlpoller eingebaut. Der Radweg ist dadurch auch sehr gut geschützt:


Elisabeth-Abegg-Str.:

Alt-Moabit:

Jetzt kommt man auch an die Fassade ran und kann die Kunst am Bau bewundern: ![]()

In Zuge der Planung für das neue Besucherzentrum vor dem Reichstagsgebäude (zuletzt hier) wurde der Berlin-Pavillon inzwischen komplett abgerissen:


Das derzeit in Bau befindliche temporäre Besuchereingang an der Paul-Löbe-Allee wurde hier schon gezeigt, er ist immer noch eingezäunt. Zurzeit werden die umliegende Flächen und auch eine Zugangsweg quer über dein Platz der Republik von der Scheidemannstraße aus gepflastert:




Zunächst mal ist das ein Hoffnungsschimmer für den Erhalt des ICC, was zu begrüßen ist. Ob und wie weit das letztlich realisiert wird, muss man abwarten. Ich bin da auch sehr skeptisch. Die Nutzung durch Kunst/Kultur halte auch ich für gewagt, auch wenn ich das gut fände. Aber nun werden erstmal zwei Jahre lang u. a. ein Nutzungs- und Betriebskonzept sowie Baurecht, Finanzierung, Denkmalschutzfragen bearbeitet. was noch sehr viele Hürden mit sich bringen dürfte. Und in zwei Jahren haben wir vrsl. eine andere Regierung in Berlin...
Somit sind auch die Visus wohl eher als Konzeptstudien und/oder Mockups zu verstehen. Aber wenn man diese trotzdem bewerten mag, sehe auch ich das Hochhaus im Süden des ICC positiv, da es die Optik des ikonischen ICC modern aufnimmt. Bei dem 100 m Hochhaus im Norden bin ich erstmal leidenschaftslos, solange es sich nicht konkretisiert. Die Kritik von jan85 teile ich so nicht, der Funkturm ist weit weg und das ICC viel niedriger, da dürften 100 m Höhe kein Problem sein. Viel näher liegt das mäßig aufregende IBIS Hotelhochhaus und im Vergleich dazu ist auch der jetzige Visu schicker. Dennoch wäre ein einigermaßen spektakuläres Hochhaus natürlich wünschenswert.
Zur Innengestaltung: Auch ich würde mir einen größtmöglichen Erhalt der Originalarchitektur wünschen, aber wenn das überhaut was werden soll, muss man wohl (große) Kompromisse machen und Kröten schlucken. Immerhin ist es erfreulich, dass das innere teilweise öffentlich zugänglich werden soll.
Aber wie gesagt, ich fürchte, in spätestens zwei Jahren kommt die Ernüchterung.
Mehrere Medien berichten, dass auf dem Gelände der ehem. Schlossparkklinik Charlottenburg am Heubnerweg (DAF-Karte) ein neues Wohnquartier mit 640 Wohnungen entstehen soll, darunter Eigentumswohnungen, frei finanzierte Mietwohnungen und gefördertem Wohnungsbau. Projektentwickler ist Instone Real Estate gemeinsam mit seiner Konzerntochter Nyoo, der das ca. 25.000 m² große Grundstück erworben hat.
Der Klinikbetrieb wurde bereits Anfang 2026 eingestellt, bis Ende Juni soll das Gelände vollständig geräumt sein. Lediglich zwei Bestandsgebäude sollen erhalten bleiben (darunter das erst 2019 neu gebaute Bettenhaus), sie werden denkmalgerecht saniert und zu Wohnraum umgebaut. Alle anderen Gebäude werden abgerissen. Konkrete Entwürfe und Visus gibt es noch nicht, nur die Gebäudestruktur sei schon geplant, Nach Westen soll ein geschlossener Gebäuderiegel entstehen. Richtung Schlosspark mehrere aufgelockert angeordnete Punkthäuser. Das Ganze wird mit qualitätsvoller, mehrgeschossiger Architektur geplant, großzügige Freiräume sollen für eine hohe Aufenthaltsqualität sorgen. Für 2028 ist der Baustart geplant, 2033 soll das neue Quartier fertiggestellt werden.
Auf dieser Luftbild ist das Areal zu sehen, die gelben Gebäuder werden abgerissen:

© Instone Real Estate
Hier noch ein Übersichtsplan:

© bar/BM
Die beiden Wohngebäude sind samt Außenbereiche mittlerweile komplett fertig und fügen sich unauffällig in die Nachbarschaft ein. Im Vergleich zu vielen ähnlichen Wohnbauten sehen sie sogar ganz ansprechend aus. Hier der nördliche Neubau (OSM), die Westseite hat großzügige Balkone erhalten:

An der Ostseite befinden sich die Eingänge, Fahrradständer, Rollatorboxen und ein Spielpatz:


Das südliche Gebäude (OSM), auch hier zunächst die Westseite:



Und die Ostseite:

Als Beifang und sicher von Nutzen für einige der Bewohner hier noch ein Kitaneubau an der Toeplerstraße 5, rund 50 m weiter südlich:

Nachdem die schifffahrtstechnischen Arbeiten am Spandauer Horn abgeschlossen sind, wurde auch der Uferweg zwischen der Straße An der Spreeschanze (OSM) und der Juliusturmbrücke wieder hergestellt. Am Horn selbst ist eine schlichte Grünfläche entstanden, von der man einen schönen Ausblick über die Spreemündung, die Unterhavel und die Altstadt hat.
Von der Straße An der Spreeschanze ist es zunächst ein teils geschotterter Fahrweg, vermutlich als Rest der Bauzufahrt, der zum Horn führt:


Hier hat man einen geschützten Flachwasserbereich geschaffen:

Am Horn selbst hat man eine Wiese angelegt und mehrere Bäume gepflanzt:

Schöner Blick über die Spreemündung:

Ein paar Bänke könnten hier gern noch aufgestellt werden, zurzeit müssen Romantiker sich auf die Spundwandkante setzen:

Richtung Juliusturmbrücke geht es zunächst über einen Graspfad weiter, auch hier wurden ein paar Bäume gepflanzt:

Etwas weiter nördlich trifft man auf den alten Bestandspfad durch ein Wäldchen:


Und zum Schluss gelangt man über diese Treppe hoch zur Straße Am Juliusturm:

Abschließend noch ein Blick von der Juliusturmbrücke:

^ Aus der Ferne sieht man gut, dass das Hochhaus nun komplett abgerüstet wurde:

Am Hochhaus werden die ersten Fenster bzw. Glasflächen eingebaut. Es sieht recht vielversprechend aus und könnte tatsächlich ganz schick werden:





Aus der Ferne:
