Straßenbau & -planung

  • Für alle interessierten liefere ich hier mal weitere Links nach:

    Zum Thema Feinstaub finde ich dabei folgende Punkte besonders interessant:
    Laut dem Dekra-Experten werden sind aktuelle Diesel-Autos sauberer als aktuelle Benziner. Aus meiner Sicht sollte man sich daher unbedingt endgültig von Diesel-Fahrverboten verabschieden und mit dem Diesel-Bashing aufhören. Wenn man an der Stelle aktiv werden will dann bitte durch die Blaue Plakette, die dann alle Antriebsarten gleichermaßen trifft und nach Ausstoß, nicht nach Brennstoff geht.
    Interessant auch dass die Dekra anbietet mal gemeinsam mit der stadt das Auswaschen des Feinstaubs zu versuchen - und sich auch an den Kosten zu beteiligen. Wenn Herr Kuhn darauf nicht anspringt, dann ist er an Lösungen offensichtlich nicht interessiert.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Nachdem wissenschaftliche Erkenntinsse und praktische Vernunft an Fritzle in Sachen Autoverkehr/Feinstaub bisher völlig vorbei gegangen sind, kann man nur noch beten, dass er sich dieses aufschlussreiche Interview des DEKRA-Experten einmal durchliest:...

    Der Dekra Experte ist übrigens auch offen für eine Sperrung von Fahrspuren wie sie der Stuttgarter Regierungspräsident vorgeschlagen hat. Aber zusammengefasst kann man wohl feststellen das einzige was wirklich was bringen würde wäre eine Reduktion des MIV. Und wenn man sich ansieht wie viele alleine im Auto sitzen während sich die Blechlawine jeden Morgen in die Stadt schiebt, gäbe es da wohl durchaus Potential.

    Stickoxidspitzenwert am Montag übrigens bei 167 Mikrogramm, Mittelwert für Feinstaub bei 128 Mikrogramm.

    Quelle: http://www.stuttgarter-zeitung.de

  • ^Im täglichen Dauerstau hat halt einfach nieman Lust auch noch einen Umweg zu fahren um eventuelle Mitfahrer abzuholen und irgendwo abzusetzen. Dürfte ohnehin schwer fallen Mitfahrer zu finden wenn es jetzt nicht Kollegen sind die auch noch bei einem in der Nähe wohnen. Höchstens per App könnte man das halbwegs organisieren eine Fahrgemeinschaft mit Fremden zu organisieren. Das Verbot der App "Uber" – zwar eine Art Taxi App, die aber die Möglichkeit bietet eine Fahrgemeinschaft zu bilden – zeigt aber das man im Land einfach nichts verstanden hat.

  • Ohlsen, falsch zusammen gefasst.

    Tunnel oder saubere Straßen durch Naßwäsche. Das sind die einzig denkbaren effektiveren Maßnahmen (als Fahrverbote oder Fahrbahnsperrungen) laut DEKRA-Mann.

    Wäre es nicht so, wären Fritzle und seine Truppe ja nicht so nervös.

  • ^wüsste nicht was ich da falsch zusammengefasst habe. Aber damit sich jeder sein eigenes Bild machen kann zitiere ich jetzt ausnahmsweise mal aus dem STZ Artikel.

    Nein, Urheberrecht.

    Ich glaube auch nicht dass FK und seine Truppe arg nervös sind, denn wenn der Feinstaubalarm nix bringt haben sie ja das perfekte Alibi um tatsächlich Fahrverbote als ultima ratio auszusprechen.

  • Weißt Du denn, was ultima ratio bedeutet?

    Genau, erst einmal alle schonenderen Möglichkeiten ausloten. Offenbar hat das Fritzle noch nicht getan, daher ist dringend Nachsitzen angesagt.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Weißt Du denn, was ultima ratio bedeutet?
    Genau, erst einmal alle schonenderen Möglichkeiten ausloten. Offenbar hat das Fritzle noch nicht getan, daher ist dringend Nachsitzen angesagt.

    Danke Wagahai! Fritzle's peinlich-dümmliches Agieren in Sachen angeblichem Feinstaub wieder mal prima blosgestellt...:lach: Fahrverbote als Lösung kann man tatschlich nur als schwachinnig und vor allem nutzlos bezeichnen.

    Das das angebliche Feinstaubproblem in Wahrheit kaum mit dem Autoverkehr verknüft ist belegen mittlerweile diverse Untersuchungen. Ebenefalls das der Abrieb grade auch von Schienen etc. einen wesentlichen Anteil hat. Neckartor liegt genau in der Zone in der die in den Sackbahnhof einfahrenden Züge abbremsen. Zufall? Also ganz nebenbei noch ein weiteres Argument für die Notwendigeit des neuen Tiefbahnhofs - auch wenn die Parkschwätzer das garantiert nicht hören wollen.

    Neben dem Ende des Dieselbashings gehört Stauvermeidung, Verkehrsverflüssigung und Neubau von Umgehungsstraßen wie Nordostring zum Pflichtprogramm. Mit Radlspuren und Autoschikane wird sich Stuggi nur immer noch weiter ins Abseits manövrieren.

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Ohlsen, falsch zusammen gefasst.

    Tunnel oder saubere Straßen durch Naßwäsche. Das sind die einzig denkbaren effektiveren Maßnahmen (als Fahrverbote oder Fahrbahnsperrungen) laut DEKRA-Mann.

    Wäre es nicht so, wären Fritzle und seine Truppe ja nicht so nervös.

    Unglaublich übrigens! Autos überall in Tunnel sperren kann und soll nun ja wohl nicht ernsthaft die Lösung sein. Aber da wäre die ganze angebliche Feinstaubproblematik allein durch regelmäßige Straßenreinigung aus der Welt zu schaffen, und im Rathaus kommt man wegen der ideologischen Scheuklappen (Auto=Das böse schlechthin) nicht auf die Idee das mal Flächendeckend und konsequent anzuwenden. Und das in der Stadt die früher ls Kehrwochenmetropole galt. Man greift sich an den Kopf!:nono:

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Ohlsen, nein, das passt überhaupt nicht.

    Da zeigt sich doch, wer von uns beiden das große Latinum hat ;)

    Siehste ich hab nichtmals kleines Latinum aber würde sagen das passt sogar wunderbar. Da kein Autofahrer freiwillig auf sein heilix blechle verzichten wird.

    "Die Ultima Ratio (von lat.: ultimus, hier: „letzter“, „äußerster“; sowie ratio, hier: „Mittel“, „Möglichkeit“) bezeichnet den letzten Lösungsweg, das letzte Mittel oder den letzten Ausweg in einem Interessenkonflikt, wenn zuvor alle sonstigen im ethischen Sinne vernünftigen Lösungsvorschläge verworfen wurden, da mit ihnen keine – oder angeblich keine – Einigung erzielt werden konnte".

  • Da sehe ich keinen Widerspruch. Fritzle ist gehalten, alles Erdenkliche vor einem Fahrverbot zu erwägen und zu probieren, muss sich mit Tunnel und sonstigen Vorschlägen des DEKRA-Manns ernsthaft auseinander setzen.

    Reden wir einander vorbei?

  • Dekoratives Anführungszeichen

    Da kein Autofahrer freiwillig auf sein heilix blechle verzichten wird.

    Vielleicht kannst du mal aufhören hier dieses Parkschwätzer Gelaber zu propagieren. Viele Menschen die täglich arbeiten sind einfach auf das Auto angewiesen. Ich weiß, in einer Welt in der man vor allem vom Geld anderer und dem moralischen Imperativ lebt ist das schwer zu begreifen – es ist aber trotzdem so!

  • ach regent, es geht nicht um die leute die aufs auto angewiesen sind (du schreibst ja selbst, viele sind drauf angewiesen aber eben nicht alle), aber ich glaube das sind halt maximal 50% die jeden tag in die Stadt reinfahren. Nicht jeder der morgens alleine im auto sitzt muss was transportieren oder hat schichtdienst wo noch keine bahn fährt, geschweige denn dass die Verbindung so viel schlechter ist als mit den Öffis. Und um diese Leute gehts, die könnten beim Feinstaubalarm wos die ÖPNV Tickets für die Hälfte gibt ruhig mal das Auto stehen lassen. Dann hätten wir hier auch nicht so Werte wie in Peking.

  • Werte wie in Peking? So ein Quatsch, die Werte in Peking sind rund doppelt so hoch wie in Stuttgart. Schon der Grenzwert liegt mit 75 µg/m³ 25 punkte über dem europäischen Grenzwert. Mal ganz davon abgesehen das diese Werte in Peking Flächendecken gemessen werden und nicht wie in Stuttgart einen Bereich von wenigen Metern betreffen.

    Ich stimme ja zu das man die Werte in Stuttgart senken muss, nur geht mir dieses Autofahrer-Bashing gewaltig auf die Nerven! Ich würde auch lieber jeden Tag ausschlafen wie viele der Dauerdemonstranten und Weltverbesserer und Nachmittags erstmal gemütlich zum Frühstück radeln, aber es gibt auch Leute in dieser Stadt die Geld verdienen und die Dinge am laufen halten müssen. Eine gute Maßnahme wäre es mal den Nordostring zu bauen und den ÖNV Preiswerter zu machen. Oder man untertunnelt den Bereich am Neckartor und baut Wohnungen auf der bisherigen Fahrspur, oder macht dort eine verkehrsberuhigte Allee hin, meinetwegen auch eine Fahrradautobahn.

  • ist schwierig zu vergleichen da geb ich dir recht unter anderem auch weil in Peking vor allem der PM2.5 Wert gemessen wird und in Stuttgart der PM10.

    In Stuttgart gibts zur Zeit eine Initiative den Feinstaub mit günstigen Geräten über die ganze Stadt verteilt zu messen. (http://luftdaten.info/) eine erste Übersicht der einzelnen Stationen findet man hier: http://www.fritzmielert.de/feinstaub/chart/. Da sind ziemlich krasse Werte dabei, selbst wenn man die grössten Ausreisser erstmal raus nimmt.

    Hier eine Übersicht zu Peking:

    Quelle: http://aqicn.org/city/beijing/

    Höchstwert heute 156 (PM10) zum Vergleich in Stuttgart war am Dienstag der maximal Wert bei 175 (PM10)

    Dekoratives Anführungszeichen


    Ich stimme ja zu das man die Werte in Stuttgart senken muss, nur geht mir dieses Autofahrer-Bashing gewaltig auf die Nerven! Ich würde auch lieber jeden Tag ausschlafen wie viele der Dauerdemonstranten und Weltverbesserer und Nachmittags erstmal gemütlich zum Frühstück radeln, aber es gibt auch Leute in dieser Stadt die Geld verdienen und die Dinge am laufen halten müssen.

    Das ist doch Quatsch, Regent, es geht nicht um Autofahrerbashing. Es geht darum dass einfach zu viele Autos unterwegs sind und wenn sich jeder mal überlegen würde ob er wirklich mit dem Auto los muss wenigstens beim Feinstaubalarm wäre das schon mal ein Anfang.

    Dekoratives Anführungszeichen

    ...ÖNV Preiswerter zu machen.

    Bei Feinstaubalarm ÖPNV für die Hälfte ist doch schon mal nicht schlecht oder? Warum nutzen das so wenige?

  • Fahr nach Peking und vergleich das mal mit eigenen Augen! Ich wage stark zu bezweifeln das Stuttgart auch nur ähnlich hohe Werte an Luftverschmutzung hat wie Peking. Ich kenne auch Leute aus Peking, die lachen sich halb tot wenn man denen erzählt unsere Luft wäre so schlecht wie die in Peking.

  • Ohlsen, an die 50% Umsteiger glaubst Du doch nicht wirklich. Fritzle himself geht von 20% max. aus (meine ich gelesen zu haben). Deine Radikalisierungstendenzen machen mir langsam Angst.

  • ^

    Wo fordert denn Ohlsen etwas von 50% Umsteigern? Er schreibt doch nur, dass ca. 50% der täglichen Blechlawine nicht sein müsste, wenn wirklich ernsthaft hinterfragt wird: Brauche ich das Auto jetzt wirklich oder geht´s mit weniger Bequemlichkeit auch anders? Ich denke, dieser Wert kommt bestimmt ganz gut hin.

    Ich selbst fahre auch oft mit dem Auto zur Arbeit, auch wenn es nicht unbedingt sein müsste. Aber es ist halt einfach sau komfortabel direkt von der eigenen Garage zur nächsten zu fahren. Dabei ist es wie ein verlängertes Wohnzimmer: Warm, eigene Musik, keine anderen Menschen, flexibel.

    Die Problematik würde sich ohnehin deutlich entspannen, wenn endlich mehr E-Autos gekauft würden, insbesondere von Flottenmanagern.