@ Klarenbach: Auch von mir vielen Dank für deinen Beitrag. Soweit ich weiß, sollte das Theater ursprünglich gegenüber dem Marstall im Bereich des Lustgartens errichtet werden, später wählte man jedoch den Standort am Alten Markt. Gott sei Dank kam dann die Wende dazwischen und der Rohbau wurde wieder abgerissen.
Potsdam: Wiederherstellung historische Mitte - Bauthread
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- Potsdam
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Klarenbach -
5. Juni 2012 um 14:36
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Ich will mal eine Ansicht des bis zum Rohbau fertig gewordenen Theaters zeigen.[/url]
Da kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen: Ein Glück, dass dieser an dieser Stelle unpassende Bau nicht mehr zur vollen Ausführung kam. Aber der Wille, den Lustgarten/Alten Markt in die DDR-Variante der NS-Gauforen zu verwandeln, ist ja dennoch klar erkennbar gewesen. Gut, dass es dazu nicht mehr kam. Jetzt fehlt nur noch eine gezielte Sprengung (des Mercure-Hotels) und eine Straßenumlegung, und der ganze Mist ist wieder beseitigt, das wäre mit jedem weiteren Bau schwieriger geworden.

Interessanterweise ähnelt die 1990 eröffnete Stadthalle in Bielefeld (von GMP Architekten) dem nicht fertiggestellten Potsdamer Theater ganz verblüffend stark, mit dem kleinen Unterschied, dass der Nebensaal dort hinter dem Hauptsaal angeordnet ist und nicht neben ihm.
https://de.wikipedia.org/wiki/Stadthalle_Bielefeld
https://www.stadthalle-bielefeld.de/(Das bei Wikipedia links im Bild zu sehende Gebäude ist ein späterer Erweiterungsbau.)
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Leider hat Klarenbach den Inhalt seines Posts gelöscht, schade.
Ich wußte bisher garnichts über diesen Theaterneubau (konnte Klarenbachs Post auch nicht mehr sehen) und habe mal im Internet gesucht und auch was gefunden.
http://www.art-pro.de/images/bilder_…/1_hansotto.jpg
http://www.pnn.de/mediathek/404002/14/
Wie ich das Theater (im Rohbau) ansich einschätzen soll weiß ich ehrlich gesagt garnicht so genau.
Leider habe ich keine Zeichnung gefunden die das fertige Gebäude illustriert.Im Endergebnis empfinde ich das (Landtags-)Stadtschloss allerdings als die richtigere Alternative.
Gruß, Jockel
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Post 646
Zitat Konstantin
"Zwar hat die Potsdamer SVV die "behutsame Wiederannäherung an den historischen Stadtum- und aufriss" (zweiteres wird meist ausgeblendet) schon 1990 beschlossen, was bis heute mehrfach bestätigt wurde,".Hier mal der beschlossene Text.

Wo ist hier bitteschön die Rede vom historischen Aufriss?
Es geht um von Verantwortung getragen behutsame Wiederannäherung an das charakteristische historische Stadtbild.
Was hat denn die geplante Kahlschlagsanierung mit diesem Beschluß zu tun? -
Es geht um von Verantwortung getragen behutsame Wiederannäherung an das charakteristische historische Stadtbild.
Was hat denn die geplante Kahlschlagsanierung mit diesem Beschluß zu tun?
Die Wiederannäherung an das 'charakteristische historische Stadtbild' bedingt nun mal die Beseitigung dem entgegenstehender Strukturen. Insofern wird da auch garnichts 'kahlschlagsaniert'. -
Keineswegs.
Die Wiederannäherung an das historische Stadtbild hat nichts mit der Wiederherstellung des historischen Stadtbildes zu tun.
Ausserdem gab es da noch behutsam und von Verantwortung getragen -
Der Gehalt des Beschlusses ist eindeutig. Selbst wenn man mit juristischer Akribie darunter subsumiert.
So wird dies behutsam umgesetzt. Eine Kahlschlagsanierung wäre es zB gewesen, das zu machen, was zu DDR Zeiten gemacht wurde. Weg mit dem Lustgarten, stattdessen stadträndische Nutzung (Stadion und Hotelhochhaus mit reichlich ebenerdigen Parkplätzen davor, in jeder anderen Stadt ist das höchstens in B-Lagen zu finden, aber nicht im Herz).Auch geht es um Rekos von Leitbauten und nicht um flächendeckende Reko eines Vorkriegspotsdam (vgl. hingegen "Flächensanierung" nach dem Krieg).
Es geht darum, die laufende Entwicklung, nur tote Städte verändern sich nicht mehr, langfristig dorthin zu bewegen, sich wieder einem historisch gewachsenen und charakteristischen Stadtbild anzunähern. Und genau das wird seit 1990, nun also 25 Jahren und somit eine kleine Ewigkeit, gemacht. Peu à peu.
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Keineswegs.
Die Wiederannäherung an das historische Stadtbild hat nichts mit der Wiederherstellung des historischen Stadtbildes zu tun.
Ausserdem gab es da noch behutsam und von Verantwortung getragenVon Verantwortung getragen? Im Gegensatz zu SED Umbauplänen wird hier nichts 'par ordre du mufti' durchgedrückt, sondern langwierig, anstrengend und bisweilen entsetzlich nervtötend um jedes Gebäude, jede Kleinigkeit gerungen, diskutiert, Kompromisse an jeder Ecke, Diskussionen bis zum Exitus (inkl. hier im Forum, wir sind ja Teil der deutschen Öffentlichkeit). Also: check.
Behutsam? Wie gesagt, keine Kahlschlagsanierung, selbst jetzt, im Jahr 25 dieser Entwicklung, hat man höchstens eine erste Etappe geschafft. Noch behutsamer und die Entwicklung bewegt sich rückwärts. Also: check.
Und ganz richtig, "Die Wiederannäherung an das historische Stadtbild hat nichts mit der Wiederherstellung des historischen Stadtbildes zu tun.". Da in Potsdam auch keine originalgetreue, flächendeckende, akribische Wiederherstellung des historischen Stadtbildes durchgeführt wird läuft dein Vorwurf (?) in's Leere. Mehr als eine Wiederannäherung fordern nicht einmal die leidenschaftlichsten Reko-Befürworter sowie die entsprechenden Bürgerinitiativen. Keiner fordert eine wortwörtliche "Wiederherstellung des historischen Stadtbildes".
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Keineswegs.
Die Wiederannäherung an das historische Stadtbild hat nichts mit der Wiederherstellung des historischen Stadtbildes zu tun.
Ausserdem gab es da noch behutsam und von Verantwortung getragenUnd wie hättest du dir dann das Vorgehen getreu des Beschlusses vorgestellt? Stuck und Satteldächer für Plattenbauten?
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Jedenfalls schließlich dieser Beschluß die geplante Kahlschlagsanierung aus.
Hier geht es um die Wiederherstellung eines Zustandes der dem nach dem Krieg ähnelt ( alles auf Null ) um das Zentrum dann so aufzubauen wie man sich das heute vorstellen würde.
Aber das blendet eben die Geschichte aus. -
Alles nur floskeln, nenn doch mal Roß und Reiter. Wo wird denn konkret und in welcher Form eine "Kahlschlagsanierung" der gesamten Stadtmitte Potsdams durchgeführt? Zu der intensiven Diskussion, statt verordnetem Plan einer Obrigkeit, sowie der enorm langen Zeit, die man sich dafür bisher schon nahm und weiter nimmt, hast du ohnehin nichts gesagt. Und wieder hat man das Gefühl gegen eine Wand zu reden.
Sorry, kein Bock mehr. Ciao.
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Alles nur floskeln, nenn doch mal Roß und Reiter. Wo wird denn konkret und in welcher Form eine "Kahlschlagsanierung" der gesamten Stadtmitte Potsdams durchgeführt? Zu der intensiven Diskussion, statt verordnetem Plan einer Obrigkeit, sowie der enorm langen Zeit, die man sich dafür bisher schon nahm und weiter nimmt, hast du ohnehin nichts gesagt. Und wieder hat man das Gefühl gegen eine Wand zu reden.
Sorry, kein Bock mehr. Ciao.
Am Stern. -
Keineswegs.
Die Wiederannäherung an das historische Stadtbild hat nichts mit der Wiederherstellung des historischen Stadtbildes zu tun.
Ausserdem gab es da noch behutsam und von Verantwortung getragenRichtig. Genau das geschieht dort. Das dabei besonders monströse, das gewachsene Stadtbild verunstaltende Hinterlassenschaften der Genossen Weltverbesserer weichen müssen, ist natürlich Voraussetzung für jede noch so behutsame Wiederannäherung.
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Am Stern.
Was bitte haben jetzt die Plattenbausiedlungen am Stern mit der Umgestaltung der Potsdamer Innenstadt zu tun?

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Abriss = behutsamm?
Geldvernichtung = Verantwortungsvoll?
Auslöschen von Geschichte = Verantwortungsvoll? -
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Könntest du das bitte mal konkretisieren? Ich sehe da keinen Themenbezug (historische Mitte Potsdam). -
Das hatten wir hier eigentlich alles schon.
Die geplante sogenannte Neuordnung in den Karrees 3,4, und 5 ist nichts anderes als der Abriss der vorhandenen Bausubstanz. ( Kahlschlagsanierung ).
Dabei fallen nach angaben des Sanierungsträges Kosten "in Höhe von insgesamt 13.292.466 Euro" an diese "sollten aus Einnahmen durch Grundstücksverkäufe (zirka drei Millionen Euro), durch kommunale Mitleistungsanteile (etwa zwei Millionen Euro) und im Übrigen durch Fördermittel finanziert werden.“ MAZ vom 16. 10 2014 "Im Streit um FH-Umzug droht Eskalation". = Verantwortungsvoll?
Mit der Neubebauung wird dann so getan als hätte es die DDR nicht gegeben. Veranteortungsvoll? -
Auslöschen von Geschichte = Verantwortungsvoll?
Die Geschichte dieses Ortes wurde bereits durch die planmäßige Errichtung belangloser Funktionsklötze quer zum historisch gewachsenen Stadtgrundriss ausgelöscht. Es ist in der Tat eine Frage der Verantwortung diese Fehler zu korrigieren.
Die hier zu Disposition stehenden Gebäude haben allesamt die stadthistorische Relevanz einer beliebigen HO-Kaufhalle. Ein Erhalt wäre vollkommen widersinnig. -
Nun davor gab es glaube ich noch ein Ereigniss .
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...und davor, und davor, und davor...
Gebäude kommen und gehen - seit Anbeginn der Menschheit.
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