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Mammi muss nicht arbeiten sitzt zu Hause und holt Benedikt aus gutem Gartenstadthause mit dem SUV vom Bahnhof.
hahahahahahahaha...made my day...![]()
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Mammi muss nicht arbeiten sitzt zu Hause und holt Benedikt aus gutem Gartenstadthause mit dem SUV vom Bahnhof.
hahahahahahahaha...made my day...![]()
Ich weiss ja nicht wie es heute ist, aber vor 10 Jahren war ich immer froh direkt vom Pasinger Bahnhof abgeholt zu werden, bei den Leuten die dort abgehangen sind.
Klar. Vor 10 Jahren. Da kam Pasing gleich nach der Bronx und den Johannesburger Townships. Ich mein die Deutschen haben schon ein hohes Sicherheitsbedürfnis - aber man kann's auch übertreiben. Ich zumindest hab mich in München noch zu keiner Uhrzeit an keinem Ort unsicher gefühlt.
Den einen is Pasing zu wohlstandsbürgerlich, den anderen zu bronxig... ![]()
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Ich weiss ja nicht wie es heute ist, aber vor 10 Jahren war ich immer froh direkt vom Pasinger Bahnhof abgeholt zu werden, bei den Leuten die dort abgehangen sind.
Ging mir bei meinem allerersten Besuch in Pasing auch so. Aber das gibt sich. Der Bahnhof ist wirklich das "gefährlichste" dort, ansonsten ist der Stadtteil so ruhig und bieder, dass er an's dröge grenzt.
Nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung wird der Bau eines Tunnels durch den Englischen Garten immer wahrscheinlicher. Die SPD ist auf die Linie ihres OB-Kandidaten Dieter Reiter eingeschwenkt und befürwortet nun ebenso wie die CSU das Projekt. Jedoch dürfte der Tunnel erheblich teurer werden als die Befürworter behaupten.
Wie der Münchner Merkur berichtet, liegt das Tunnelprojekt am Luise-Kiesselbach-Platz voll im Zeit- und Kostenrahmen. Auch die Verkehrsführung an der Oberfläche wird sich bis zum Ende der Bauarbeiten kaum noch verändern.
Dazu passt ganz wunderbar, dass der "sympathische" Herr Reiter als einziger OB-Kandidat keine Zeit für die Bürgerinitiave Pro Landshuter Allee Tunnel hat:
Kein Ortstermin mit dem OB-Kandidaten der SPD
Ich fand den ja schon als Persönlichkeit nicht korrekt, aber damit zeigt er eindrucksvoll, dass ihm die Gesundheit hunderter Münchner Bürger völlig egal ist, während er für Aktionen die ihm sein Wahlkampf-Team empfiehlt (Luxustunnel E-Garten) gerne sinnlos dreistellige Millionenbeträge verheizen würde.
Da muss ich wohl selbst als militanter Radlfahrer ausgerechnet den CSU-Kandidaten wählen ![]()
Warum die Machbarkeitsstudie der beiden benötigten Tunnels an der Tegernseer Landstraße und Landshuter Allee noch nicht vorliegt, ist laut dem Artikel auch nicht sachlich begründbar.
Kommt der Park-Tunnel oder kommt er nicht? Über das weitere Vorgehen am Auto-Nadelöhr Isarring wird nächsten Mittwoch der Stadtrat entscheiden. Die Süddeutsche Zeitung klärt die wichtigsten Fragen zum Tunnel-Projekt am Englischen Garten.
Die geplante Tiefgarage für mehr als 500 Autos am Thomas-Wimmer-Ring ist laut einem Bericht des Münchner Merkurs weiterhin umstritten. Bei der Bürgerversammlung des Bezirks Altstadt-Lehel bekräftigten die Anwohner ihre ablehnende Haltung mit einem nahezu einstimmigen Votum. Sie befürchten, dass das Parkhaus zusätzlichen Verkehr anzieht.
Nun, mit der Annahme dürften die Anwohner goldrichtig liegen. An den Parkplätzen bekommt man den Verkehr immer am einfachsten in den Griff.
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Nun, mit der Annahme dürften die Anwohner goldrichtig liegen. An den Parkplätzen bekommt man den Verkehr immer am einfachsten in den Griff.
Zitat aus dem Merkur-Artikel:
"Die Regierung von Oberbayern hatte die Stadt unlängst ermahnt, mehr Maßnahmen zur Reinhaltung der Luft zu ergreifen und notfalls den Autoverkehr zu drosseln. Die Schadstoffkonzentration in der Stadt sei zu hoch. Diskutiert wird unter anderem über Zufahrtsbeschränkungen in Zeiten hoher Schadstoffbelastung."
Das war mir auch nicht bewusst, heftig ![]()
Ich bin auch dafür sich endlich von der ewiggestrigen Idee einer autogerechten Stadt verabschieden.
Unser Zentrum mit den umgebenden Stadtteilen muss menschengerechter werden und dafür werden die Münchner in Zukunft weiter geschlossen kämpfen, wie man sehr gut an dem nahezu einstimmigen Votum sehen kann.
Besonders absurd daran ist ja, dass München so exzellent mit einem sehr, sehr dichten U-Bahnnetz (bezogen auf die Größe des erschlossenen Gebietes) sowie zusätzlich mit einem Straßenbahnsystem ÖPNV technisch so erschloßen ist, dass kein Mensch ein Auto bräuchte. Dazu noch Projekte wie "nutzen Sie an jedem U-Bahnhof bereitstehende Leihräder, deren elektronisches Schloss Sie ganz einfach mit ihrer Monatskarte öffnen und die Räder kostenfrei beliebig im Rahmen des Gültigkeitsbereiches und -zeitraumes Ihrer Monatskarte nutzen können". Und kein Mensch braucht (wortwörtlich braucht) mehr ein Auto. Die Bequemen sollen dann durch hohe Parkgebühren den Ausbau des ÖPNV und solcher Leihradsysteme quersubventionieren und so haben alle was davon und die Luft ist sauberer.
So müsste man das angehen.
Der Freistaat prüft nach einem Bericht der Süddeutschen Zeitung die Einführung eines Autoverbots in der Münchner Altstadt. Notfalls sollen auch gegen den Willen des Rathauses entscheidende Maßnahmen gegen die Luftverschmutzung durchgesetzt werden. Außerdem sollen Stickstoffdioxid-Plaketten neben den Feinstaub-Aufklebern eingeführt werden. Der Umweltausschuss befasst sich erneut mit dem Thema.
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/luftv…stadt-1.2293781
In diesem Zusammenhang fordern die Grünen und diverse Umweltverbände ein kräftiges Anheben der Preise für das Autoabstellen in den Vierteln. Derzeit hindern Auflagen die Stadt daran, höhere Gebühren zu verlangen.
Sehr traurig, dass eine CSU-Landesregierung die Fehler korrigieren muss, die unter Rot-Grün in München nie ernsthaft angegangen wurden.
Die Autos nur noch in Ausnahmefällen in die Altstadt einfahren zu lassen, das ist ein mehr als überfälliger Schritt.
Feinstaub- und Stickstoffdioxid-Plaketten hingegen machen mMn erst dann Sinn, wenn die Autohersteller bei den Messwerten nicht mehr schummeln können, da muss also die EU entsprechend vorlegen.
Und von höheren Parkgebühren halte ich persönlich nur in begrenztem Maße etwas.
Die Parkgebühren dürfen auf keinen Fall ein Niveau erreichen, das eine soziale Komponente in das Thema reinbringt.
Viel sinnvoller wäre es saubere Autos (d.h. Elektro, Erdgas oder Hybrid mit Schwerpunkt auf dem ungiftigen Antriebsteil) in Form von speziellen Parkplätzen, Nutzung von Busfahrspuren oder anderen Vergünstigungen (etwa kostenloses Parken in allen Anwohnerparkzonen der Stadt, das wäre ein massiver Vorteil uvm.) zu fördern.
Das ist sehr einfach umzusetzen, wenn nur der Wille dazu vorhanden wäre, der Kreativität sind da kaum Grenzen gesetzt.
Zudem sollten vermehrt Parkplätze zugunsten sicherer Fahrradwege wegfallen, damit fördert man den Radverkehr und schränkt gleichzeitig die Kapazität für Autos in den zentralen Stadtbereichen ein.
Momentan hält man es nichtmal für nötig Wochen nach dem letzten Schneefall die Radwege wieder halbwegs befahrbar zu machen, eine unerträgliche Situation die an die tiefste Provinz erinnert, aber ganz sicher an keine europäische Metropole.
Und bevor nicht wenigstens versucht wurde mit diesen einfachen Maßnahmen etwas zu bewirken, halte ich es für völlig unverhältnismäßig mit Großprojekten wie der Citymaut anzufangen.
Der Freistaat wird nur tätig, weil er gerichtlich dazu verpflichtet ist. Sonst hat er die letzten Jahre über die Hände in den Schoß gelegt, obwohl er für viele Projekte zuständig ist, die den Straßenverkehr deutlich entlasten könnten (S-Bahn!).
@ hiTCH-HiKER:
Gar keine Autos in der Altstadt - okay; weniger Parkplätze - okay; teurere Parkplätze - nicht okay. Das leuchtet mir nicht ganz ein. Teurere Parkplätze ist doch ein milderes Mittel zu gar keine Autos/Parkplätze?! ![]()
Weniger Parkplätze dürften erst einmal mehr Suchverkehr bedeuten, nicht weniger Verkehr.
Monaco, nein, der Parksuchverkehr ist in Stadtzentrum wie die Parkplazbelegung eine Konstante. Die Leute lernen schnell, dass es keinen Parkplatz in der gewünschten Entfernung gibt und steigen um. D.h. 2 Wochen nach der Stellplatzreduktion oder -Verteuerung ist das wieder auf dem alten Level, und der Verkehr insgesamt geringer.
Weniger Parkplätze wirken, teuerere Parkplätze sorgen für eine wirtschaftliche Nutzung der verbleibenden Plätze. Die soziale Keule bei allem und jedem rauszuholen macht wenig sinn, es ist so 8und auch gut so) dass sich der mit mehr Geld mehr leisten kann. Das sit ja auch die Karotte die die Leute dazu bringen soll sich mehr Anzustrengen, und sich mehr einfallen zu lassen.
Danke für die Erläuterung, hfrik.
Die SZ legt nach.
Ich frage mich allerdings, wie groß die Verbesserungspotentiale für die Luftqualität wirklich wären. Gefühlt besteht alleine die Hälfte des Verkehrs in der Altstadt aus Lieferanten (die man nicht aussperren kann).
Nun, den Lieferverkehr kann man nicht aussperren aber bündeln. und ansonste schiebt so eine Erweiterung des Autofreien Bereichs den ÖV an, sowie andere Verkehrsmittel die nicht Auto heissen, auch ausserhalb des Bereichs. Eine schrittweise Erweiterung in Salamischeiben, sowie ein schrittweises Eliminieren der Parkhäuser könnte das sinnvollste Vorgehen sein, dann erkennen auch die Ladenbesitzer, dass kaum einer ihrer Kunden mit dem Auto kommt, und dass die die bisher mit dem Auto kamen auch andere Verkehrsmittel nutzen können. Das wird sich einspielen. Es gibt wenige Behinderungen, bei denen man ein Auto nutzen kann, aber keinen ÖV. Mir fällt eigentlich nicht wirklich eine ein.
Der Stadtrat hat den 5,6 Millionen Euro teuren Bau einer dritten Fahrspur an der Einmündung der Ifflandstraße auf den Isarring beschlossen, um dem hohen Verkehrsaufkommen gerecht zu werden. Sie wird solange als Provisorium dienen, bis der Tunnel unter dem Englischen Garten kommt.