ÖPNV & Regionalverkehr (bis 20.02.15)

  • U12 Abschnitt Löwentor-Hallschlag

    Nachdem ja die Rodungsarbeiten angekündigt waren, habe ich mir am Sonntag (09.10.) mal die Sache angesehen.

    Am derzeitigen Ende des Ausziehgleises in der Löwentorstraße ist noch nichts von bevorstehenden Bauarbeiten zu sehen.

    Ein paar Meter weiter Richtung Hallschlag gibt es allerdings Leitungsverlegungen und neue Masten für die Straßenbeleuchtung. Ob das etwas mit den Stadtbahnarbeiten zu tun hat, kann ich nicht sagen.

    Auf Höhe der Einmündung Löwentorbogen beginnt der vom Bewuchs befreite Mittelstreifen.

    Zwei Perspektiven auf Höhe der heutigen Haltestelle Mannheimer Straße. Zunächst Richtung Löwentor…

    …und dann noch eine Richtung Hallschlag.

    Blick auf den U-Turn, wo die Haltestelle Züricher Straße entstehen soll.

    Weiter in Richtung Hallschlag enden bislang die Rodungsarbeiten. Das Grüngut im Container war noch nicht abgeholt.

    Ecke Löwentorstraße/Sparrhärmlingweg deutet nur das Fahrzeug zur Fahrstreifensperrung auf bevorstehende Arbeiten hin.

    Auch auf Höhe der Haltestelle Riethmüllerhaus ist noch alles beim Alten.

    Der U-Turn kurz vor dem Hallschlag auf Höhe des Mercedes-Werkes. Hier soll die Stadtbahn in linker Seitenlage verkehren.

    Blick auf die Fläche der künftigen Endhaltestelle.

    Alle Bilder: Chris73

  • U12 Hallschlag - Löwentor update 01.01.2012

    Der Bereich zwischen der Kreuzung am Löwentor und der Bushaltestelle Züricher Strasse hat inzwischen Kanalisation erhalten.





    Im Bereich "Riethmüllerhaus" müssen die bei den Baumfällarbeiten echt Spass gehabt haben, so grossflächig wie es dort abgesperrt ist. An der "Hallschlag-Kreuzung" im Bereich der vorläfigen Endhaltestelle wurde auch schon alles gerodet, schräg gegenüber am Stadteinwärtigen Fahrstreifen wurden auch schon wieder einige Bäume direkt am Strassenrand des Mittelstreifen gepflanzt, während die mittigen nicht mehr da sind, hier wird die Trasse ja in Seitenlage verschwenkt.


    Bilder: Silesia

  • Abschnitt Stammheim - Zuffenhausen

    Das Stadtbahnnetz ist nun komplett auf Normalspur umgestellt, hier der letzte umgebaute Abschnitt zwischen Stammheim und Zuffenhausen.

    Stammheim Freihofplatz

    Korntaler Strasse

    Heutingsheimer Strasse

    Wimpfener Strasse

    Salzwiesenstrasse

    Kirchtalstrasse



    Zuffenhausen Rathaus




    Bilder: Silesia

  • Max BGF
    Alle Haltestellen haben 40m-Bahnsteige.
    TobiKathi
    Kirchtalstrasse und die beiden Rampenhaltestellen Salzwiesenstrasse und Zuffenhausen Rathaus könnten mit geringem Aufwand verlängert werden, es wurde vorsorglich genügend Platz gelassen.
    Bei den oberirdischen Haltestellen in Stammheim würde eine Verlängerung einem totalen Umbau gleichkommen, samt Gleisverlegung. Wimpfener Strasse würde dann komplett wegfallen, zum einen durch die Kurvenlage, und zum anderen da man dann auf den Hochbahnsteigen von der Wimpfener Strasse zur Salzwiesenstrasse laufen könnte, man würde sie quasi verbinden :D
    Grundsätzlich kann ich mir kein Szenario vorstellen das Langzüge nach Stammheim nötig macht!
    Binol
    In seiner jetzigen Lage könnte man die Bahnsteige natürlich nicht verlängern. Bei einer eventuellen Fortführung der Stadtbahn (danach sieht es auf Jahre gesehen nicht aus), müsste man die Haltestelle auch verlegen, oder weitere Häuser abreissen.

  • ^^Die SSB sollte vielleicht mal Ihre Unfallstatistik studieren! Bei den Unfällen der letzten Monate sollte selbst der letzte auf den Trichter gekommen sein das man in einer dicht besiedelten (und teilweise sehr engen) Stadt wie Stuttgart möglichst viele Straßenbahnen unter die Erde bringen - und vor allem jede unnötige Kreuzung mit dem Individualverkehr vermeiden!

  • Dekoratives Anführungszeichen

    ^^ ...das(s) man in einer dicht besiedelten (und teilweise sehr engen) Stadt wie Stuttgart möglichst viele Straßenbahnen unter die Erde bringen - und vor allem jede unnötige Kreuzung mit dem Individualverkehr vermeiden (sollte)!

    Willkommen in den 1950er-Jahren! Da herrschte nämlich genau diese Denke vor: Die Straßenbahn - das gefährliche Verkehrshindernis. Mit der gleichen Unfall-Argumentation könnte man im übrigen prinzipiell auch die Komplettuntertunnelung des Autoverkehrs fordern -die Zahl der von ihm verursachten Todesopfer ist in Deutschland letztes Jahr erschreckend gestiegen.
    Es war lange stadtplanerisch en vogue, oberirdische Schienenstrecken zu untertunneln oder einzustellen. Hamburg verlor auf diese Weise seine Straßenbahn, was zur Folge hat, dass die abseits der U-Bahnlinien liegenden Stadtteile bis heute ÖPNV-technisch nur höchst provinziell erschlossen sind.

    Auch München, das dank großzügiger Förderungen (u.a. wegen der Olympiade) sein U-Bahnnetz rasch ausbauen konnte, plante bis in die 80er die Kompletteinstellung seines Tramnetzes.
    Zum Glück kam es anders, und heute möchte kaum ein Einheimischer oder Besucher die oberirdischen Straßenbahnstrecken missen - sie werden ja sogar wieder ausgebaut. Und seltsam: Auch zahllose andere Städte auf der ganzen Welt (selbst in den autoversessenen USA) planen und realisieren wieder oberirdische innerstädtische Schienenstrecken.
    Nebenbei bemerkt: Für die nach 40 Jahren bereits heftig bröckelnden U-Bahntunnel und Stationen wird München in den nächsten Jahren ca. 1,5 Milliarden Euro Sanierungskosten aufbringen müssen. Außer Aspekten wie Attraktivität, Sicherheitsgefühl und Präsenz des ÖPNV im Stadtbild gibt es also auch handfeste finanzielle Gründe, nicht länger dem Tunneldogma anzuhängen.

    Zugegebenermaßen liegt der Fall in Stuttgart insofern besonders, als hier Hochflurfahrzeuge mit U-Bahnähnlichen Abmessungen teilweise über Strecken im Straßenraum fahren, die ursprünglich zur Einstellung vorgesehen waren (z.B. in Cannstatt Richtung Obere Ziegelei) - man hat eben aus gutem Grund auch hier umgedacht, konnte (und wollte?) aber eine in den 70er-Jahren getroffene Systementscheidung nicht mehr revidieren.
    Wenn ich richtig im Bilde bin, treffen im Laufe des Jahres die ersten Fahrzeuge eines neuen Stadtbahntyps in Stuttgart ein, die im Design etwas gefälliger und überdies so konstruiert sind, dass bei Kollissionen weniger Unheil geschehen kann. Solche Schritte, und nicht die Forderung nach einer möglichst lückenlosen Eindolung des SSB-Schienennetzes, scheinen mir der richtige Weg.

    Regent mag es aus seiner Windschutzscheibenperspektive sicher anders sehen; ich als regelmäßige ÖPNV-Benutzerin bin jedenfalls in München, Stuttgart und anderswo dankbar für jede Haltestelle, die oberirdisch liegt (grade abends!) und für jeden Meter, den ich oberirdisch fahren darf.

  • ^^Vielen Dank für den Vortrag - auch ich kann lesen und weiß über die erwähnten Punkte bescheid!

    Nur kann man Stuttgart mit den von Ihnen genannten Städten eben schlecht vergleichen! Es geht hier ja nicht um Niederflurwagen, sondern, wie auch von Ihnen bemerkt, um Hochflurwagen mit relativ Großzügiger Abmessung, die Teilweise deutlich schneller als der Individualverkehr auf eben der selben Straße unterwegs sind. In Stuttgart kracht es dermaßen oft das man sich doch langsam über Sinn und Unsinn einiger Oberirdischen Strecken unterhalten sollte. Natürlich kann und soll man nicht alle Linien unterirdisch legen - aber bei einem Neubau besteht doch immerhin die Option. An einigen Stellen, wie z.B. Zuffenhausen, hat man in letzter Zeit eben auch genau dies erkannt und an besonders "engen" Stellen die Bahn in der Untergrund verlegt. Die Gründe dafür sind vielfältig. Angefangen von der Stauanfälligkeit wenn sich der ÖNV die selbe Trasse mit dem Individualverkehr teilt, bis hin zur Lärmbelästigung durch die in Stuttgart doch ziemlich lauten Züge einschließlich Wartungsarbeiten (Stichwort Schienenarbeiten - wohlgemerkt Nachts!). Mal davon abgesehen gab es vor meiner Haustür dieses Jahr immerhin schon ein Todesopfer, einen Schwerverletzen sowie 2 Zusammenstöße mit PKW. Jeder dieser Unfälle zieht natürlich erhebliche Stöhrungen des gesammten Netzes nach sich.

    Und ja, manchmal macht es auch Sinn den Individualverkehr unter die Erde zu verlegen - wenn Sie schon von den USA anfangen - z.B. "The Big Dig" in Boston.

  • Carina
    Auch ich bin regelmäßiger U-Bahn-Fahrer. Und ich danke jedesmal der SSB, wenn sie mich - ganz fahrgastfreundlich - bei Wind und Wetter draußen auf die Züge warten lässt. </Ironie>

    Wie Regent bereits erwähnt hat, gab es in den letzten Jahren so viele Unfälle mit U-Bahnen inklusive Todesopfer, dass alleine schon deswegen eine Verlagerung in den Untergrund jedem einleuchten müsste. Wenn die U-Bahn dadurch auch nicht mehr durch vertrottelte Parker, Spätstarter bei Ampeln oder schwer bewegliche Laster behindert wird, dann ist mir der Blick in die Dunkelheit gleich doppelt so Recht.

    Wenn ich die U-Bahn nehme, dann will ich schnell am Ziel sein. Wenn ich die Landschaft genießen will, dann gehe ich zu Fuß. So einfach ist das.

  • Übrigens wurden in den letzten Wochen drei Gebäude entlang der Nordbahnhofstraße abgerissen.
    Das kleine Häuschen an der Kreuzung zur Wolframstraße, Club Z und momentan noch in den letzten Zügen, das größere Gebäude daneben.

    Der kleine "Turm" (altes Stellwerk?) steht noch.

  • Regent
    Die Frau ist leider am Samstag ihren schweren Verletzungen erlegen.

    Quelle: StZ 10.04.2012

    Die Tieferlegung an innerstädtischen neuralgischen Punkten ist einfach aus Sicherheitsgründen sehr wünschenswert.